DE64260C - Vorrichtung zur äufseren Erwärmung der Dampfcylinder von Lokomotiven und anderen Dampfmaschinen durch Zuführung der aus der Rauchkammer kommenden heifsen Verbrennungsgase vor dem Entweichen derselben aus dem Schornstein - Google Patents

Vorrichtung zur äufseren Erwärmung der Dampfcylinder von Lokomotiven und anderen Dampfmaschinen durch Zuführung der aus der Rauchkammer kommenden heifsen Verbrennungsgase vor dem Entweichen derselben aus dem Schornstein

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DE64260C
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DENDAT64260D
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L. th. VON kossuth in Neapel
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/08Cooling of steam engines; Heating; Heat insulation

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  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die Nutzleistung des Dampfes in den Cylindern von Dampfmaschinen wird bekanntlich durch die Condensation, welche im Innern der Cylinder oftmals in erheblichem Mafse stattfindet, herabgemindert.
Vorrliegende Einrichtung soll:
ι. die Condensation nach Möglichkeit herabdrücken und
2. ein Wiederverdampfen des Wassers herbeiführen , welches mechanisch von dem Kessel in die Dampfcyiinder und die Schieberkästen übergeführt ist.
Dieser Zweck wird durch folgende Mittel erreicht.
Der Auspuffdampf, welcher dazu bestimmt ist, die nöthige Luftzufuhr für die Kessel zu erzeugen, wird nicht direct in die Rauchkammer am unteren Theil des Schornsteins abgelassen, sondern durch einen Ejector geleitet, welcher unterhalb dieses Schornsteins und in der Achse desselben angeordnet ist. Die Ansaugekammer des Ejectors wird mittels Röhren unmittelbar mit einem Metallmantel in Verbindung gesetzt, welcher die Cylinder und in manchen Fällen auch den Schieberkasten umgiebt.· Andererseits wird die Metallumhüllung mit der Rauchkammer mittels eines oder mehrerer Rohre in Verbindung gesetzt, welche in die erwähnte Rauchkammer derart ausmünden, dafs sie die Rohrwand nicht berühren und noch in beträchtlicher Entfernung von derselben bleiben.
Der in den Ejector ausströmende Dampf, welcher entweder einen vollen Strahl bilden oder eine ringförmige Gestalt haben kann, ruft in der Luftkammer eine Zugwirkung hervor, welche stärker ist als diejenige, welche durch den Schornstein an und für sich hervorgerufen werden kann. Hieraus folgt, dafs ein Theil der heifsen Luft und der Gase der Rauchkammer angesaugt und veranlafst wird, in der Metallumhüllung des Dampfcylinders zu circuliren, um alsdann durch den Schornstein abgeleitet zu werden, nachdem er an die Cylinderwandungen einen Theil seiner Wärme abgegeben hat.
Der Apparat ist in den beiliegenden Fig. 1 bis 6 an einer Lokomotive mit aufsen liegenden Cylindern dargestellt. In der Fig. 7 ist eine Lokomotive mit derselben Einrichtung und mit inneren Cylindern veranschaulicht.
In der Rauchkammer ist der Ejector/, Fig. 1, untergebracht.
Diesem Ejector wird durch zwei Röhren K K, Fig. i, der Auspuffdampf zugeführt, während zwei andere Röhren H H, Fig. 1, 2 und 4, die Luftkammer des Ejectors mit der Umhüllung der Cylinder in Verbindung setzen. Die Dampfzuleitung zum Injector geschieht durch zwei Röhren KK, Fig. 1, welche an der Seite des Ejectors gelegen sind.
In der Zeichnung ist angenommen, dafs die Maschine mit einer veränderlichen und ringförmigen Dampfauspufföffnung versehen ist, welche mittels eines Kegelventils in der verticalen Achse des Ejectors verstellt werden kann.
Die Röhren HH, Fig. ι, welche zweckmäfsig mit schlechten Wärmeleitern umkleidet werden, sind an ihrem unteren Theile mit einer kleinen Oeffnung versehen, um dem Condensätionswasser ein unbehindertes Abfliefsen zu ermöglichen und der Luft einen leichten Zutritt zu gestatten, damit der Ejectordampf verhindert wird, sich während gewisser Perioden des Betriebes der Lokomotive, und zwar besonders beim langsamen Gang derselben zurückzustauen.
In dem Mantel C C der Cylinder kann man zweckmäfsig Scheidewände einbringen, damit die heifsen Gase die Cylinderfläche besser umspülen.
Der Auspuffdampf ruft in dem Schornstein und der Luftkammer des Ejectors eine Herabminderung des Druckes und infolge dessen eine Saugwirkung hervor, welche sich durch die Rohre HH und die Umhüllung C C und infolge dessen auch durch die Rohre D D nach der Rauchkammer fortpflanzt. Hieraus ergiebt sich eine Circulation der heifsen Gase und die Erwärmung der Cylinder.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur äufseren Erwärmung der Dampfcyliader von Lokomotiven und anderen Dampfmaschinen, bestehend aus einem Ejector (J), welcher in den Weg des Auspuffdampfes eingeschaltet ist und die Luft in eine Kammer hineinsaugt, die in directer Verbindung mit der Umhüllung des Dampfcylinders steht, welch letztere ihrerseits wiederum mit dem Innern der Rauchkammer derart communicirt, dafs ein Theil der heifsen Gase aus der Rauchkammer vor ihrem Entweichen durch den Schornstein um die Cylinder fliefst und dieselben erwärmt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT64260D Vorrichtung zur äufseren Erwärmung der Dampfcylinder von Lokomotiven und anderen Dampfmaschinen durch Zuführung der aus der Rauchkammer kommenden heifsen Verbrennungsgase vor dem Entweichen derselben aus dem Schornstein Expired - Lifetime DE64260C (de)

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