DE428024C - Einfuehrung von Zusaetzen beim Polen von Kupfer - Google Patents

Einfuehrung von Zusaetzen beim Polen von Kupfer

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DE428024C
DE428024C DEN22655D DEN0022655D DE428024C DE 428024 C DE428024 C DE 428024C DE N22655 D DEN22655 D DE N22655D DE N0022655 D DEN0022655 D DE N0022655D DE 428024 C DE428024 C DE 428024C
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B15/00Obtaining copper
    • C22B15/0026Pyrometallurgy
    • C22B15/006Pyrometallurgy working up of molten copper, e.g. refining
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B9/00General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
    • C22B9/10General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals with refining or fluxing agents; Use of materials therefor, e.g. slagging or scorifying agents
    • C22B9/103Methods of introduction of solid or liquid refining or fluxing agents

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Description

  • Einführung von Zusätzen beim Polen von Kupfer. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einführe, von Zusätzen bei metallurgisoben Verfahren, z. B. zum Polen beim Kupferraffinierprozeß.
  • Der Kupferraffünierprozeß beruht .darauf, daß durch Einblasen von Luft in geschmolzenes Rohkupfer die im Rohmaterial enthaltenen Beimengungen oxydiert werden. Diese Oxydation wird so weit getrieben, daß am Ende das flüssige Kupfer Sauerstoff gelöst enthält. Die Entfernung des größten Teiles dieses Sauerstoffes erfolgte; bisher durch das sogenannte Polen, das darauf beruht, daß Baumstämme in das Kupfer eingeführt werden, wodurch .ein Gasstrom entwickelt wird und zugleich die Reduktion des Sauerstoffes bewirkt wird.
  • Durch vorliegende Erfindung soll dies bis auf die Jetztzeit erhaltene primitive Verfahren ersetzte und verbessert werden. Es sind seit eituger Zeit schor. an den ver-#schieden:steti Stellen Versuche gemacht worden, die Polung an Stelle mit Baumstämmen durch flüssäge Brennstoffe, beispielsweise Teeröl oder Petroleum. vorzunehmen. Diese Versuche sind jedoch von Erfolg nicht begleitet gewesen, und zwar aus zwei Gründen: Gefährlichkeit der Einführung derartiger Stoffe und geringer Wirkung grad, d..h. schlechte Ausnutzung des eingeführten flüssigen Brennstoffes für die Reduktion.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird die Einführung von Zusätzen in das Bad beim Polen im Kupferraffinierprozeß und bei anderem metallurgischen Verfahren in der Weise vorgenommen, daß die Einführung der Zusätze in das Bad absolut ungefährlich und außerdem außerordentlioh wirksam ist, so daß die Redaktion niit geringen Mengen eines Reduktionsmittels in kurzer Zeit erreicht werden kann.
  • Die Reduktion gemäß der Erfindung erfolgt durch Zuführung flüssigen oder stüekigen Gutes oder auch durch Gase, und zwar wird nach vorliegender Erfindung in das zu behandelnde Metallbad zunächst durch ein Zuführungsrohr ein inerter Gasstrom eingeführt, der den Zweck. 'hat, die Luft aus der Apparatur zu :entfernen und das Zuführungsrohr zu kühlen. Hierauf erfolgt die Zuführung des Reduktionsmittels durch. dasselbe Rohr in. flüssiger, stückiger oder gasförmiger Form.
  • Inder Zeichnung ist eine Vorrichtung schematisch dargestellt, die zur Ausführung des Verfahrens geeignet ist, und zwar im Schnitt.
  • D ist ein Ofen, in dem sich das geschmolzene, sauerstoffhaltige Kupfer befindet. In dem Behälter A befindet sich das Reduktionsmateeia'1, beispielsweise C51, Holzkohle, Calciumkarbid o. dgl. Eine Bombe B sohließlicli enthält ein komprimiertes Gas, das zur Durchführung des Verfahrens geeignet ist, beispielsweise Kohlensäure, Stickstoff; auch Wasserdampf o. dgl. kann Verwendung finden.
  • Zwecks Ausführung des Verfahrens wird ein an der Bombe B vorgesehenes Ventil e geöffnet, wodurch das Gas zunächst durch das verzweigte Rohr f in .den Behälter A gelangt. Um ,dies zti ermöglichen, ,wird das an dem Behälter A vorgesehene Sicherheitsventil g kurze Zeit geöffnet und wieder geschlossen. Hiernach wird das im Rohr f vorgesehene Ventil. i geöffnet und das Einleitungsrothr C in das Metallbad eingeführt. Hierauf :wird das Ventil h, das sich unten am Behälter A befindet, geöffnet und das Ventil i geschlossen, wodurch die im Behälter A befindliche Substanz in das Metall hineingedrückt wird.
  • Es gelingt auf diese Weise, zunächst einen Gasstrom und- dann das Reduktionsgut in das geschmolzene Metall einzuführen. Es versteht sich, daß auch anders eartete Vorrichtungen der hier gestellten Aufgabe gerecht werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Einführen von Zusätzen in das Bad beim Polen im Kupferraffinierprozeß und bei anderen metallurgischen Verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Zuführungsrohr in das Bad zunächst ein inerter Gasstrom eingeführt wird, der die Luft aus der Apparatur verdrängt und die Kühlung des Zuführungsrohres bewirkt, worauf die Zuführung des Reduktionsmaterials in flüssiger, stückiger oder auch gasförmiger Form durch das Rohr erfolgt.
DEN22655D 1923-12-05 1923-12-05 Einfuehrung von Zusaetzen beim Polen von Kupfer Expired DE428024C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966101C (de) * 1948-11-17 1957-07-11 E H Paul Roentgen Dr Ing Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von schmelzfluessigem Aluminium und Aluminiumlegierungen mit Chlorgas
DE966707C (de) * 1950-08-22 1957-09-05 E H Paul Roentgen Dr Ing Vorrichtung zur Durchfuehrung von Verfahren zur Behandlung von schmelzfluessigem Aluminium und Aluminiumlegierungen mit Chlorgas

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE966101C (de) * 1948-11-17 1957-07-11 E H Paul Roentgen Dr Ing Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von schmelzfluessigem Aluminium und Aluminiumlegierungen mit Chlorgas
DE966707C (de) * 1950-08-22 1957-09-05 E H Paul Roentgen Dr Ing Vorrichtung zur Durchfuehrung von Verfahren zur Behandlung von schmelzfluessigem Aluminium und Aluminiumlegierungen mit Chlorgas

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