AT130202B - Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen.Info
- Publication number
- AT130202B AT130202B AT130202DA AT130202B AT 130202 B AT130202 B AT 130202B AT 130202D A AT130202D A AT 130202DA AT 130202 B AT130202 B AT 130202B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- reaction
- carbonyl
- production
- liquid
- carbon oxide
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 6
- 125000002915 carbonyl group Chemical group [*:2]C([*:1])=O 0.000 title description 13
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 title description 11
- 239000002184 metal Substances 0.000 title description 11
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 6
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 17
- 239000000155 melt Substances 0.000 claims description 7
- 239000000654 additive Substances 0.000 claims description 6
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 claims description 5
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 3
- 239000007858 starting material Substances 0.000 claims description 3
- CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N Carbon dioxide Chemical compound O=C=O CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 10
- 229910002090 carbon oxide Inorganic materials 0.000 description 10
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 5
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 4
- 229940087654 iron carbonyl Drugs 0.000 description 4
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N Carbon monoxide Chemical compound [O+]#[C-] UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical compound [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 229910002091 carbon monoxide Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 239000011541 reaction mixture Substances 0.000 description 2
- 239000012808 vapor phase Substances 0.000 description 2
- CTQNGGLPUBDAKN-UHFFFAOYSA-N O-Xylene Chemical compound CC1=CC=CC=C1C CTQNGGLPUBDAKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000007795 chemical reaction product Substances 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 229910017052 cobalt Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010941 cobalt Substances 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 229930195733 hydrocarbon Natural products 0.000 description 1
- 150000002430 hydrocarbons Chemical class 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 description 1
- 229910052759 nickel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000012495 reaction gas Substances 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
- 239000008096 xylene Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zur Herstellung von MetaUcarbonylen.
Es ist ein Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen vorgeschlagen worden, bei dem carbonylbildende Metalle oder solche enthaltende Materialien in Gegenwart von Flüssigkeiten oder Schmelzen mit Kohlenoxyd behandelt werden. Hiebei ist man, wenn man nicht eine Verringerung der Bildungsgeschwindigkeit des Carbonyls unter Umständen in Kauf nehmen will, auf Flüssigkeiten oder Schmelzen angewiesen. die eine grosse Löslichkeit für Kohlenoxyd aufweisen. Man arbeitet ausserdem zweckmässig unter möglichst hohen Drucken. da hiedurch die Löslichkeit des Kohlenoxyds in dem betreffenden Stoff erhöht wird.
Es hat sich nun gezeigt, dass man insbesondere mit Stoffen, in denen Kohlenoxyd weniger gut löslich ist und vor allem unabhängiger von hohen Kohlenoxyddrucken arbeiten kann. wenn man das Gemisch des carbonylbildenden Materials mit der Flüssigkeit bzw. Schmelze unter derartigen Bedingungen mit Kohlenoxyd des Drucks, der Temperatur und der Strömung- geschwindigkeit behandelt, dass die zugemischte Flüssigkeit oder Schmelze während der Reaktion nur oder fast nur in dampfförmiger Phase vorliegt. Auf diese Weise wird eine die Bildung des Carbonyls etwa hemmende Flüssigkeitsschicht auf der Oberfläche des Metalls verhindert.
Zweckmässig wählt man Flüssigkeiten und Schmelzen mit hohem Dampfdruck, z. B. leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe. wie z. B. Xylol 11. dgl. Besonders vorteilhaft jedoch verwendet man als Mittel zum Anpasten des Ausgangsmaterials die Carbonyle derjenigen Metalle, die als Carbonyl gewonnen werden sollen, z. B. flüssiges Nickel-oder Eisencarbonyl oder geschmolzenes Kobaltcarbonyl, gegebenenfalls auch deren Mischungen. Man verhindert so die Verunreinigung der Reaktionsprodukte und erspart deren Trennung von fremden Zusatzstoffen.
Durch entsprechend Einstellung der Temperatur oder der Strömungsgeschwindigkeit der Gase sorgt man dafür, dass im Reaktionsraum der Partialdruck des betreffenden Zusatzstoffes, insbesondere bei Verwendung von Carbonylen, seinen Dampfdruck bei der betreffenden Arbeitstemperatur höchstens gerade erreicht, so dass keine Abscheidung von Flüssigkeit eintritt, bzw. etwa vorhandene Flüssigkeit alsbald zur Verdampfung gelangt.
Man kann die Verflüchtigung des Zusatzmittels im Reaktionsraum selbst vor sich gehen lassen oder auch in einem andern, dem Reaktionsraume vorgeschalteter Teile der Apparatur, der z. B. auf einer Temperatur gehalten wird, die höher als die des Reaktionsraumes ist ; hiebei führt man dann zweckmässig das Kohlenoxyd oder kohlenoxydhaltige Gas dem Reaktionsgut entgegen. Bewegt man das Reaktionsgut im Gleichstrom mit dem Reaktionsgas durch den Reaktionsraum, so wählt man die Temperatur des Vorraumes so hoch, dass das Zusatzmittel bereits dort ganz oder teilweise verdampft, wobei es gegebenenfalls durch eine in die Apparatur z. B. seitlich eingebaute Kühlvorrichtung kondensiert und getrennt abgeführt werden kann.
Der Dampf des Zusatzmittels kann aber auch von den abziehenden Gasen mitgenommen und dann ganz oder teilweise auf dem nach der Reaktion noch vorhandenen Rückstande kondensiert werden. Dieser wird dadurch wieder in eine Paste oder Suspension verwandelt und kann in dieser Form leicht aus der Apparatur entfernt werden. Der Reaktionsrückstand lässt sich jedoch auch durch Einpressen von flüssigen, flüchtigen oder nichtflüchtigen Stoffen an geeigneter Stelle des Ofens wieder in der gewünschten Weise anpasten.
<Desc/Clms Page number 2>
Das Verfahren ist besonders wichtig für die Herstellung von Metallcarbonylen n konti- nuierlichem Betrieb ; man hat hiebei gegenüber dem Arbeiten mit trockenen Ausgangsstoffen den Vorteil, dass die Apparatur für die Carbonylgewinnung bedeutend einfacher und betriebssicherer-wird, da die zugesetzten Flüssigkeiten und Schmelzen als Gleit-und Abdichtungsmittel. insbesondere bei der Ein-und Austragung der festen Stoffe, wirken, ohne dass durch Flüssigkeitschichten, die den Zutritt des Kohlenoxyds unter Umständen zum Metall erschweren, eine Verringerung der Raumzeitausbeute an Carbonyl eintritt.
Beispiel : 1 Gewichtsteil reduzierter gepulverter Kiesabbrand wird mit 1 Gewichtsteil Eisencarbonyl angepastet und in einen Druckofen eingepresst. Dort wird die Paste auf 200 C erwärmt und unter 200 Atm. mit Kohlenoxyd mit einer derartigen Strömungsgeschwindigkeit behandelt, dass in dem abziehenden Gas der Carbonylpartialdruck den Dampfdruck des Eisencarbonyls bei 2000 C (etwa 8 Atm.) nicht erreicht. Auf diese Weise werden in 3 Stunden 87"/o des Eisens zu Carbonyl umgesetzt. Der abgekühlte Rückstand wird durch Einpressen von flüssigem Eisencarbonyl wieder angepastet und aus dem Ofen in dieser Form herausgepresst.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen durch Einwirkung von Kohlenoxyd unter Druck auf carbonylbildende Metalle oder solche enthaltendes Material, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Metalle oder die metallhaltigen Stoffe mit Flüssigkeiten oder Schmelzen vermischt in den Reaktionsraum eingebracht werden, während die Einwirkung des Kohlenoxyds unter derartigen Bedingungen des Drucks, der Temperatur und der Strömungsgeschwindigkeit erfolgt, dass die zugemischten Flüssigkeiten oder Schmelzen nur oder fast nur in dampfförmiger Phase vorliegen.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, bei welchem zwecks kontinuierlicher Durchführung der Umsetzung die festen Ausgangsmaterialien mit Flüssigkeiten oder Schmelzen vermengt und die so erhaltene Paste in den Reaktionsraum eingepresst wird, dadurch gekeml- zeichnet, dass der nach Beendigung der Reaktion verbleibende feste Rückstand wieder mit Pilier Flüssigkeit, gegebenenfalls mit einem Teil des kondensierten Zusatzstoffes vermischt und kon- tinuierlich aus dem Reaktionsraum ausgebracht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE130202X | 1928-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT130202B true AT130202B (de) | 1932-11-10 |
Family
ID=5663481
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT130202D AT130202B (de) | 1928-08-14 | 1929-07-05 | Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT130202B (de) |
-
1929
- 1929-07-05 AT AT130202D patent/AT130202B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT130202B (de) | Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen. | |
| DE678326C (de) | Verfahren zum Gewinnen von Metallen und Metallegierungen u. dgl. mit Gasen | |
| DE520220C (de) | Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen | |
| DE2130066A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Kuehlen von Heissbriketts | |
| DE689420C (de) | Verfahren zur Druckhydrierung von Kohle | |
| DE575586C (de) | Verfahren zur Herstellung von Erzkoks | |
| DE707813C (de) | Verfahren zur Druckextraktion von Kohlen, Torf, bituminoesem Schiefer u. dgl. | |
| DE635098C (de) | Verfahren, um Altkautschuk mittels pyrogener Zersetzung in OEle und einen Kohlenrueckstand zu verwandeln | |
| DE520221C (de) | Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen | |
| DE863493C (de) | Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Aldehyden durch Oxydation von Olefinen | |
| DE667751C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Magnesium | |
| DE579033C (de) | Verfahren zur Herstellung einer Aufloesung von Kohle in Mineraloelen oder Teeren | |
| DE553820C (de) | Herstellung von Metallcarbonylen | |
| DE515464C (de) | Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen | |
| DE719536C (de) | Verfahren zur Druckextraktion von Kohlen, Torf, bituminoesem Schiefer u. dgl. in Gegenwart von Katalysatoren | |
| DE933787C (de) | Thermisches Verfahren zur Metallgewinnung durch Reduktion ihrer Sauerstoffverbindungen | |
| DE567920C (de) | Herstellung reiner Metalle aus Metallpulvern, die mit Sauerstoff fluechtige Verbindungen bildende Verunreinigungen enthalten | |
| DE706594C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallen und Metallegierungen in Pulverform | |
| DE667239C (de) | Verfahren zur Herstellung von metallischem Magnesium aus oxydischen Magnesiumverbindungen | |
| DE635387C (de) | Verfahren zur Herstellung von kompaktem Magnesium | |
| AT104139B (de) | Verfahren zur trockenen Destillation von festen Brennstoffen. | |
| AT99662B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mennige aus metallischem Blei in einem Arbeitsgange. | |
| AT134127B (de) | Verfahren zur Herstellung mechanisch sehr fester Körper beliebiger Form aus Wolframkarbid. | |
| AT141476B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von metallischem Magnesium. | |
| AT97111B (de) | Verfahren zum Reduzieren von Eisenerzen. |