DE520221C - Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen

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DE520221C
DE520221C DEI35913D DEI0035913D DE520221C DE 520221 C DE520221 C DE 520221C DE I35913 D DEI35913 D DE I35913D DE I0035913 D DEI0035913 D DE I0035913D DE 520221 C DE520221 C DE 520221C
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DE
Germany
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carbonyl
carbon oxide
production
metal carbonyls
iron
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Expired
Application number
DEI35913D
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English (en)
Inventor
Dr Wilhelm Gaus
Dr Leo Schlecht
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G1/00Methods of preparing compounds of metals not covered by subclasses C01B, C01C, C01D, or C01F, in general
    • C01G1/04Carbonyls

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von 1Metallcarbonylen In dem Hauptpatent 518 781 ist ein Verfahren zur Herstellung von Metalicarbonylen beschrieben, wobei man die carbonylbildenden Metalle oder die diese enthaltenden Materialien in Gegenwart mit Flüssigkeiten oder Schmelzen mit gasförmigem Kohlenoxyd behandelt.
  • Bei der weiteren Ausbildung dieses Verfahrens wurde gefunden, daß man zur Beschleunigung der Carbonylbildung vorteilhaft Flüssigkeiten oder Schmelzen verwendet, in denn, bevor sie in den Reaktionsraum gelangen, Roh-: lenoxyd, vorteilhaft unter Druck, gelöst wurde. Auf das besondere Einleiten von gasförmigem Kohlenoxyd in den Reaktionsrauen kann man dabei gegebenenfalls ganz verzichten.
  • Als Lösungsmittel für das Kohlenoxyd eignen sich z. B. Benzine, öle, insbesondere hochsiedende Kohlenwasserstoffe, oder die Carbonyle selbst, z. B. Eisenpantacarbonyl, Nickelcarbonyl oder geschmolzenes Kobalttetracarbonyl.
  • Sowohl -durch Steigerung des Druckes, unter dem das Kohlenoxyd in der Flüssigkeit oder Schmelze gelöst wird, als auch durch Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit, mit der die Kohlenoxydlösung über das carbonylbildende Material geleitet wird, und gegebenenfalls durch Steigerung der Temperatur läßt sich die Raumzeitausbeute an Carbonyl wesentlich erhöhen.
  • Das Verfahren läßt sich vorteilhaft kontinuierlich und im Kreislauf durchführen. Man kann beispielsweise Eisencarbonyl, das bei gewöhnlicher Temperatur mit Kohlenoxyd, z. B. unter dem bei der Reaktion herrschenden Druck, gesättigtwurde, zusammen mit demin diesem Falle im Eisencarbonyl suspendierten, eisenhaltigen Material oder getrennt von diesem kontinuierlich in den Reaktionsraum einführen und von dort aus, nachdem das gelöste Kohlenoxyd mit dem Eisen in Reaktion getreten ist, die an Kohlenoxyd verarmte Lösung in Form einer Paste mit dein Rückstand abziehen. Nach der Abtrennung des letzteren, die zweckmäßig ebenfalls fortlaufend geschieht, kann das Carbonyl ganz oder teilweise, z. B. durch Behandeln mit gasförmigem Kohlenoxyd oder solches enthaltenden Gasen, wieder mit Kohlenoxyd gesättigt und in den Reaktionsraum zurückgeführt werden. Beim Arbeiten unter Druck kann dieser ganze Kreisprozeß ohne Druckentspannung ausgefühlt werden, so daß jeweils, nur für die Ergänzung des verbrauchten Kohlenoxyds Kompressionsarbeit zu leisten ist, Unter Umständen, z. B. zum Aufwirbeln des Metallpulvers in der Flüssigkeit im Reaktionsraum, kann es auch vorteilhaft sein, neben der mit Kohlenoxyd vorher gesättigten Flüssigkeit oder Schmelze gleichzeitig noch gasförmiges Kohlenoxyd oder solches enthaltende Gase in den Reaktionsraum einzuführen. Beispiel i Über pulverförmigen, reduzierten Kiesabbr and läßt man bei 175' unter einem Druck von Zoo at flüssiges Eisencarbonyl strömen, das zuvor mit Kohlenoxyd bei gewöhnlicher Temperatur unter einem Druck von Zoo at gesättigt wurde. In 2i/2 Stunden werden bei einer Strömungsgeschwindigkeit des' mit Kohlenoxyd gesättigten Carbonyls von igo 1/Std. und pro Kilogramm Eisen 87% des Eisens zu Carbonyl umgesetzt. B.eispiel2 Mit Kohlenoxyd unter einem Druck von Zoo at gesättigtes Benzin wird unter dem gleichen Druck bei 175' über reduzierten Kiesäbbrand geführt. Der Eisencarbonylgehalt des abfließenden Benzins beträgt 1,7 Gewichtsprozent. Durch Veränderung der Strömungsgeschwindigkeit des Benzins, gegebenenfalls durch wiederholtes Überleiten vorteilhaft im Kreislauf, mit oder ohne Zuhilfenahme von strömendem Kohlenoxyd oder solches enthaltenden Gasen, kann man dem Benzin einen beliebigen Prozentgehalt an Carbonyl einverleiben. Auf diese Weise lassen sich Lösungen von Metallcarbonylen, die gegebenenfalls unmittelbar als solche Verwendung finden können, in solchen organischen Lösungsmitteln herstellen, die ein Lösungsvermögen gegenüber Kohlenoxyd aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCil: Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen gemäß dem Hauptpatent 518 78 i, dadurch gekennzeichnet, daß man die carbonylbildenden Materialien mit Flüssigkeiten oder Schmelzen behandelt, in denen, bevor sie in den Reaktionsraum gelangen, Kohlenoxyd gelöst wurde, gegebenenfalls ohne dabei gasförmiZes Kohlenoxyd besonders in den Reaktionsraum einzuführen.
DEI35913D 1928-07-05 1928-10-25 Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen Expired DE520221C (de)

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DEI35256D DE520220C (de) 1928-07-05 1928-08-15 Verfahren zur Herstellung von Metallcarbonylen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2998300A (en) * 1955-12-05 1961-08-29 Union Carbide Corp Process for the preparation of chromium hexacarbonyl

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