DE140987C - - Google Patents

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DE140987C
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Germany
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cartridge
cartridges
chamber
firing
bullet
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DE1901140987D
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Publication of DE140987C publication Critical patent/DE140987C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B33/00Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
    • F42B33/06Dismantling fuzes, cartridges, projectiles, missiles, rockets or bombs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
140987 KLASSE 72 d.
Unentladene, für Schießzwecke ungeeignet gewordene Patronen, beispielsweise solche nicht mehr gangbarer Arten müssen zur Vermeidung von Unglücksfällen und zur Wiedergewinnung der Patronenhülsen und Geschosse nachträglich unter Vorsichtsmaßregeln entladen werden. Es ist wohl schon gebräuchlich, nicht mehr brauchbare Patronen mittels eines Gewehres gegen einen Kugelfang (Sand oder dergl.) auf dem Schießstand abzufeuern und dadurch zu entladen, aber diese Maßnahme ist nur ein Notbehelf, weil bekanntlich der Gewehrlauf nach einer verhältnismäßig geringen Anzahl von Schüssen so heiß geworden ist, daß eine Pause im Schießen eintreten, der Lauf wieder abkühlen und außerdem gereinigt werden muß. Sollen die zum Schießen unbrauchbaren Patronen in gewerblich lohnender Weise entladen werden, so muß man imstande sein, täglieh viele Tausende solcher Patronen zu entladen, und das kann nicht durch eine der gebräuchlichen Feuerwaffen geschehen. Dagegen läßt sich dieses Entladen mit der den Gegenstand dieser Erfindung bildenden Einrichtung erreichen, welche in erster Linie dadurch von einer Feuerwaffe abweicht, daß der sich schnell erhitzende Lauf zwischen Patronenlager und Kugelfang fehlt. Aber auch sonst weicht die neue Einrichtung von der gebräuchlichen, den Zündbolzen, das Patronenlager und den Lauf hintereinander in langgestreckter Form aufnehmenden Bauart der Feuerwaffen wesentlich ab, wie aus der folgenden Erläuterung ohne weiteres hervorgeht.
Die neue Vorrichtung besteht aus drei Hauptteilen, nämlich einer kugelsicheren Kammer oder einem Kugelfang a, einem Patronenlager b und einem oder mehreren Schlagbolzen c mit den erforderlichen Bewegungsvorrichtungen. Das Patronenlager ist mit einer Anzahl von Löchern versehen, deren Profil der äußeren Patronengestalt entspricht. Das Lager läßt sich zwischen der Kammer α und dem oder den Bolzen c derart entlang bewegen, daß die Zündpille jeder in einer Öffnung des Lagers steckenden Patrone gegen einen Schlagbolzen und das Geschoß der Patrone gegen eine Öffnung der Fangkammer gerichtet ist, sobald der oder die Schlagbolzen ausgelöst werden, um auf die Zündpille oder Zündpillen der Patrone oder Patronen zu treffen und somit das oder die Geschosse in die kugelsichere Kammer hineinzuschießen. Sind die Bewegungen des Patronenlagers und des oder der Schlagbolzen richtig zueinander abgepaßt, so können in kurzer Zeit eine ganze Anzahl Patronen gefahrlos entladen werden. Die entleerten Patronenhülsen werden aus dem Patronenlager in irgend einer Wreise entfernt.
Eine Ausführungsform dieser Entladevorrichtung ist folgende:
Das kastenförmige Patronenlager b mit mehreren Reihen Löchern ist in einem Rahmen g oberhalb der Fangkammer α verschiebbar gelagert, und über dem Lager sind entsprechend den Lochreihen des Lagers zwei Reihen von Schlagbolzen c angeordnet, deren Schlagfedern f sich gegen ein Querhaupt h stützen, welches durch Säulen i (Fig. 4) mit dem festen Patronenwiderlager k verbunden ist, das ein Herausfliegen der Patronen gegen die Schlagbolzen verhindert. Die Schlagfedern f drücken
auf eine Platte e, welche die Bolzen c umfaßt und von einem Daumen oder Hebelwerk d unterfaßt wird. Durch ein beliebiges Getriebe oder Schaltwerk wird das Patronenlager b schrittweise vorgeschoben und die Schlagbolzen c werden diesem Vorschub entsprechend angehoben, um unter Federdruck gegen die Zündpillen der Patronen vorzuschnellen, so daß die Geschosse in die Fangkammer a abgefeuert werden.
Diese Entladung wird so oft wiederholt, bis das Patronenlager durchgeschoben ist und alle Patronen entladen sind. Dann wird das Lager entfernt und durch ein anderes gefülltes Lager ersetzt.
Die Schlagbolzen c der zweiten Reihe treffen für gewöhnlich wirkungslos bereits durch die Schlagbolzen der ersten Reihe entladene Patronen, sie sind jedoch angeordnet, um solche Patronen zu entladen, welche von den Schlagbolzen der ersten Reihe noch nicht entladen sein sollten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Patronen-Entladevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Kugelfang (a) und einem oder mehreren Schlagbolzen (c) ein mehrere Patronen enthaltendes Patronenlager (b) derart hindurchgeführt wird, daß jede in einer Durchbohrung des Lagers (b) steckende Patrone mit ihrer ZUndpille gegen einen Schlagbolzen und mit ihrem Geschoß gegen den Kugelfang gerichtet ist, und daß durch Auslösen des oder der durch Federkraft vorgeschnellten Schlagbolzen eine oder mehrere Patronen gleichzeitig abgeschossen und das oder die Geschosse in den Kugelfang geschleudert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1901140987D 1901-11-12 1901-11-12 Expired - Lifetime DE140987C (de)

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AT14767D AT14767B (de) 1901-11-12 1903-05-16 Patronen-Entladevorrichtung.

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CH28374T 1903-05-16

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CH (1) CH28374A (de)
DE (1) DE140987C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5516447A (en) * 1991-08-20 1996-05-14 Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien Method of producing granular surfactants
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Also Published As

Publication number Publication date
CH28374A (de) 1904-04-30

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