DE13877C - Kutschwagen mit zusammenklappbarem Verdecke - Google Patents
Kutschwagen mit zusammenklappbarem VerdeckeInfo
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- DE13877C DE13877C DENDAT13877D DE13877DA DE13877C DE 13877 C DE13877 C DE 13877C DE NDAT13877 D DENDAT13877 D DE NDAT13877D DE 13877D A DE13877D A DE 13877DA DE 13877 C DE13877 C DE 13877C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/08—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
- B60J7/12—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts
- B60J7/1226—Soft tops for convertible vehicles
- B60J7/126—Soft tops for convertible vehicles for landaulet-type vehicles, i.e. using a collapsible upper structure of the vehicle body
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 3. November 1880 ab.
Die in hiesiger Gegend vielgefahrenen Wagen, bei denen der Geschirrführer mit unterm Verdeck
sitzt, wurden bisher nur steifverdeckt gebaut, und ist es der Gegenstand dieser Erfindung,
einen derartigen Wagen, ohne seine Fagon zu ändern, zum vollständigen Niederschlagen
einzurichten.
Fig. ι zeigt diesen Wagen mit aufgeschlagenem Verdeck, bei welchem zum Theil das
Leder weggenommen gedacht ist, in der Seitenansicht,
Fig. 2 in der Vorderansicht.
Tig. 3 zeigt den Wagen mit zum Theil weggenommenem Leder mit niedergeschlagenem
Verdeck in der Seitenansicht.
Fig. 4 zeigt das Verdeck etwas aufgehoben, um das Ineinanderklappen erkennen zu lassen.
Fig. 5 zeigt ein vorderes Fenster, von der Innenseite gesehen.
Die hintere Säule b ist bei α geschnitten, mit
Scharnier c versehen und kann nach hinten niedergeschlagen werden. An derselben Stelle
ist die Strebe c drehbar befestigt, welche bei d, durch Scharnier mit ihr verbunden, die Strebe /
trägt. Die Streben/ und e und die Säule b sind auch auf der anderen Seite des Wagens angebracht
und paarweis durch Bügel ^1 -g% g3, die
gleichzeitig zum Befestigen des Leders dienen, mit einander verbunden.
An der Säule b ist oben bei h durch Scharnier der aus den durch die Scharniere i und k verbundenen
Theilen I mn bestehende Deckrahmen angebracht, der sich vorn auf das vordere
Fenster ο stützt. Dieses Fenster ο ist mit den
beiden Zapfen Z1 und Z2 in die untere feste
Wandung des Wagens eingesteckt und schnappt oben mit' den Haken p in den Theil η des
Deckrahmens ein, während der Zapfen Z3 in
den Theil m des Deckrahmens eingreift.
Das Thürenfenster q geht in den eisernen Fensterläufen (Klappscharnieren) rx r2.
Beim Niederschlagen wird der Theil η aus
den Haken/ herausgehoben, die drei Theile des Deckrahmens so zusammengeklappt, wie
dies Fig. 4 zeigt, und mit der Säule b und den Streben e und/nach hinten gelegt, Fig. 3. Die
Fenster 0 werden ausgehoben und in den unter dem Kutschersitz befindlichen Raum ί gelegt.
Hierbei mufs aber der geschweifte Theil t des Fensters o, der mit demselben durch Scharnier
verbunden ist, nach innen geklappt werden, weil der Kutschersitz sonst nicht Tiefe genug
hat.
Die Verdeckstütze υ verhindert in bekannter Weise, dafs das Verdeck von selbst zusammenfällt.
Der Hintertheil des Wagens wird durch eine Scheidewand von dem Kutschersitz getrennt.
Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen diese Scheidewand in verschiedenen Anordnungen.
In Fig. 6 ist die Scheidewand V1 nach Art
der Rollläden aus beweglichen Gliedern von Blech oder Holz zusammengesetzt und läfst sich
zwischen die am Boden des Wagens angebrachte Doppelwand zurückschieben.
In Fig. 7 ist eine steife Zwischenwand v2
verwendet, die sich in einer Doppelwand gerade auf- und niederschieben läfst, aber wegen Mangel
an Raum nicht so weit, dafs sie vollständig verschwindet.
Claims (2)
1. Die Anwendung eines aus mehreren zusammenlegbaren
Theilen bestehenden vorderen Deckrahmens Imn an einem zum
Niederschlagen eingerichteten Wagen mit verdecktem Kutschersitz.
2. Die aus zwei zusammenlegbaren Theilen ο und / bestehenden Fenster für den Vordersitz.
Die Befestigungsweise dieser Fenster durch die Zapfen Z1 Z2 Z3 und den im Deckrahmen
einschnappenden Haken p.
Die Anwendung des mit dem hinteren Theil / des vorderen Deckrahmens durch Scharnier verbundenen, aus der Säule b, den Streben ef und der Verdeckstütze υ bestehenden Lederverdeckes an zum Niederschlagen eingerichteten Wagen mit verdecktem Kutschersitz. v
Die Anwendung einer zurückschiebbaren, gegliederten oder steifen Zwischenwand zum Absperren des hinteren Wagentheils vom Kutschersitz.
Die Anwendung des mit dem hinteren Theil / des vorderen Deckrahmens durch Scharnier verbundenen, aus der Säule b, den Streben ef und der Verdeckstütze υ bestehenden Lederverdeckes an zum Niederschlagen eingerichteten Wagen mit verdecktem Kutschersitz. v
Die Anwendung einer zurückschiebbaren, gegliederten oder steifen Zwischenwand zum Absperren des hinteren Wagentheils vom Kutschersitz.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE13877C true DE13877C (de) |
Family
ID=291005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT13877D Active DE13877C (de) | Kutschwagen mit zusammenklappbarem Verdecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE13877C (de) |
-
0
- DE DENDAT13877D patent/DE13877C/de active Active
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