DE137249C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE137249C DE137249C DENDAT137249D DE137249DA DE137249C DE 137249 C DE137249 C DE 137249C DE NDAT137249 D DENDAT137249 D DE NDAT137249D DE 137249D A DE137249D A DE 137249DA DE 137249 C DE137249 C DE 137249C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sub
- conductor
- contact
- ladder
- switch
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 33
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M1/00—Power supply lines for contact with collector on vehicle
- B60M1/02—Details
- B60M1/08—Arrangements for energising and de-energising power line sections using mechanical actuation by the passing vehicle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
P -„ .. ~M-™»™™.„
ί!
Vorliegende Erfindung soll in der Hauptsache zur Einführung des elektrischen Betriebes
bei Fernbahnen dienen.
Die Fig. 1 bis 8 der Zeichnung veranschaulichen die Schaltung bezw. die Schaltstellungen
in den verschiedenen Betriebsphasen.
Fig. 9 zeigt die Anordnung des für je zwei benachbarte Theilleiter dienenden vereinigten
Umschalters;
Fig. 10 zeigt die mechanische Drehung des Umschalters;
Fig. 11 veranschaulicht die Art der Einstellung des Schalters durch eine auf dem
Wagen mitgeführte Batterie oder durch den Betriebsstrom.
Die Theilleiter α α1 sind an beiden Enden
metallisch mit Contacten k k' verbunden, die so angeordnet sind, dafs sie sich im Bereich
der benachbarten Theilleiter befinden.
Ebenso laufen parallel zu den Theilleitern α a\ Nebenleiter b b\ die gleichfalls über die
Enden der Theilleiter α α' hinausragen, also zu beiden Seiten in den Bereich der beiden
benachbarten Theilleiter wie auch der Nebenleiter geführt sind, wo sich entsprechende Umschalter
dd' befinden.
Neben den Contacten k k' befinden sich gleichartige Contacte g g', die in leitender
Verbindung mit dem Hauptleiter c stehen und durch Umschalter dd' mit den Neben- sowie
mit den Theilleitern verbunden werden können.
Die Schalthebel d d' sind unter einander isolirt auf einer gemeinsamen Welle d" angeordnet,
deren Drehung in einer beliebigen Richtung die erforderliche Schaltung, wie aus Fig. 9 ersichtlich, hervorbringt, wobei der Schalthebel
d, der unter dem Schalthebel d' liegt, an seiner, auf den Contacten k und g gleitenden
Schleiffläche derartig verbreitert ist, dafs die leitende Verbindung zwischen d und k
oder g früher hergestellt ist als der Hebel d' die Contacte k' bezw. g' verla'fst. Zwischen
diese beiden Vorgänge schiebt sich das jedesmalige Verlassen des in der Fahrrichtung rückliegenden
Theilleiters durch den Wagen.
Die Contacte g, g\ k und k' sind dabei
kreisförmig um die Welle d" angeordnet, derart, dafs stets auf den Contact g der Contact k
und auf g' der Contact k' folgt, wobei die gleichartigen Contacte unter einander leitend
verbunden sind.
Die Drehung der Welle d" kann in einfachster Weise durch einen in der Mitte des
Motorwagens angebrachten, nach unten hängenden Arm h (Fig. 1 o), welcher in ein Drehkreuz
d'" eingreift, also mechanisch erfolgen. Dagegen erfolgt die Drehung der Welle d"
durch den Strom unter Anwendung zweier Elektromagnete e und e', deren Sperrklinken s
und s' bei Anziehung der Magnetanker in die Sperrräder r und r', welche auf der Wellet"
befestigt sind, eingreifen und die Welle d" in der entsprechenden Richtung drehen.
Die Elektromagnete e und e' sind mit den Enden ihrer Wickelung an drei Contactstücke
m, m' und m'1 angeschlossen, mit welchen bei
jedem Theilleiterwechsel drei Schleifcontacte q, q' und q" in Berührung kommen und den Stromschlufs
mit der mitgeführten Wagenbatterie ρ bewirken. Der Schleifcontact q' ist dauernd
mit dem negativen Pol der Batterie verbunden, während je nach Fahrtrichtung durch den Um-
schalter u der positive Pol der Batterie ρ mit dem Schleifcontact q oder q" in Verbindung
gebracht wird, wodurch wiederum der Magnet e oder e' beim Befahren der Contactstücke m, m'
und m'1 erregt wird. An Stelle der Batterie ρ
kann auch der Betriebsstrom benutzt werden.
Wird die Bahn z. B. in der Pfeilrichtung Fig. ι bis 4 befahren und befindet sich der
Zug oder Motorwagen ι am Ende eines Theilleiters
α und am Anfang des Theilleiters a!
(s. Fig. ι links), so wird durch den Stromschliefser des Wagens der Umschalter d' von
Contact g' auf k' bewegt, und so unter Vermittelung des Nebenleiters b' und des an
dessen anderem Ende befindlichen Umschalters d' der Theilleiter a' unter Strom gesetzt, bevor
der Umschalter d von Contact g auf den Contact k bewegt, der Theilleiter α also aufser
Strom gesetzt wird.
Hat dagegen der Wagen den Theilleiter a verlassen und befindet er sich auf Theilleiter a',
so ist die Bewegung des Umschalters d von Contact g auf Contact k erfolgt und der
Theilleiter α aufser Strom gesetzt, wobei die Umschalter d und d' die aus Fig. 2 ersichtliche
Stellung einnehmen.
Erfolgt nun ein Uebergang des Wagens von dem Theilleiter a! auf α (Fig. 3), so wird der
Umschalter d zuerst von Contact g auf Contact k bewegt und der Theilleiter α unter
Vermittelung des Nebenleiters b unter Strom gesetzt, während nach Verlassen des Theilleiters
a! (Fig. 4) der Umschalter d' von Contact
g' nach Contact k' bewegt, und so der Nebenleiter b' von Hauptleiter c abgetrennt und
der Strom im Nebenleiter b' und Theilleiter a!
unterbrochen wird.
Unter der Annahme, dafs der Wagen 1 nunmehr auf dem Theilleiter a' angekommen
ist und ein zweiter Wagen in gleicher Fahrtrichtung folgt, wobei der letztere eben im
Begriff steht, den Theilleiter α zu verlassen und auf a' überzugehen (Fig. 5), so wird zuerst
der Umschalter d' durch den Stromschliefser dieses zweiten Wagens von Contact k' (siehe
Fig. 4) auf Contact g' (s. Fig. 5) umgelegt, wodurch der Theilleiter a' unter Strom gesetzt
wird. Dabei ist die Slromrichtung im Nebenleiter b' entgegengesetzt zu derjenigen beim
vorausfahrenden Wagen 1. Im weiteren Verlauf der Fahrt des zweiten Wagens nehmen
die Umschalter die in Fig. 6 ersichtlichen Stellungen ein.
Soll nun das Gleis durch einen Wagen in entgegengesetzter Richtung befahren werden,
indem z. B. Wagen 2 seine Fahrtrichtung ändert und eben im Begriff ist, vom Theilleiter a
auf a! (Fig. 7) überzugehen, so wird zuerst der zum Theilleiter a' gehörige Umschalter d'
auf Contact k' gebracht und dadurch der Theilleiter a' unter Strom gesetzt, während im
weiteren Verlauf der nunmehr umgekehrten Fahrtrichtung des Wagens 2 die Stellung der
Schalter und die Stromrichtung aus Fig. 8 ersichtlich sind.
Als Rückleitung dient in üblicher Weise das Schienengleis.
Claims (2)
1. Eine Stromzuführungseinrichtung für elektrische Bahnen mit Theilleiterbetrieb, bei
welcher die zum Ein- und Ausschalten der Theilleiter dienenden Umschalter mechanisch
durch den Zug selbst oder durch Elektromagnete gesteuert werden, die durch eine mitgeführte Wagenbatterie oder durch
den Betriebsstrom erregt werden, dadurch gekennzeichnet, dafs die Theilleiter a a' mit
den Nebenleitern b b' und die letzteren mit der Hauptleitung c durch Umschalter d d'
derart in Zusammenhang gebracht sind, dafs durch je zwei in gleicher oder entgegengesetzter
Fahrrichtung sich bewegende Züge abwechselnd das eine oder das andere Ende des jeweils zu befahrenden Theilleiters
α bezw. a' über die zugehörige Nebenleitung b bezw. b' an die Hauptleitung
c angeschlossen wird.
2. Die Einrichtung des Umschalters nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die
beiden Schalthebel d und d' isolirt auf einer gemeinsamen Achse d" befestigt und
derart gestaltet sind, dafs durch Drehung der Welle d" in beliebiger Richtung der
Schalthebel d' früher mit seinen Contacten g' oder k' in leitende Berührung
kommt als der Schalthebel d seine Contacte g oder k verläfst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE137249C true DE137249C (de) |
Family
ID=405149
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT137249D Active DE137249C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE137249C (de) |
-
0
- DE DENDAT137249D patent/DE137249C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2354303A1 (de) | Weichenelement für Hängebahnsystem | |
| DE1112746B (de) | Einrichtung zum Mechanisieren der Zugbildungsarbeit in den Zugbildungsgleisen von Verschiebebahnhoefen | |
| DE137249C (de) | ||
| DE897066C (de) | Elektrisches Eisenbahnspiel mit drei voneinander isolierten, zwei Stromkreise bildenden Schienen | |
| DE808444C (de) | Weiche, vorzugsweise Kreuzungsweiche fuer elektrisch betriebene Spielzeug- und Modellbahnanlagen | |
| DE210999C (de) | ||
| DE204253C (de) | ||
| DE268380C (de) | ||
| DE68059C (de) | Elektrische Zugdeckungssignaleinrichtung | |
| DE184147C (de) | ||
| DE34353C (de) | Schaltung bei elektrischen Eisenbahnen | |
| DE98624C (de) | ||
| DE285313C (de) | ||
| DE332605C (de) | Fernsteuerung fuer durch Drehstrom betriebene Elektrohaengebahnkatzen | |
| DE104940C (de) | ||
| DE381283C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Verschieben, Ordnen und Leiten von Schienenfahrzeugen mittels besonderer Antriebsfahrzeuge | |
| DE84601C (de) | ||
| DE98064C (de) | ||
| DE39948C (de) | Selbstthätige elektrische Alarmvorrichtung für Eisenbahnzüge | |
| DE239426C (de) | ||
| DE645328C (de) | Druckknopfsteuerung fuer Elektromotoren zum Antrieb von Arbeitsmaschinen mit wechselnder Bewegungsrichtung und festliegenden Bewegungsendzielen, insbesondere fuer den Antrieb von Seilbahnen | |
| DE950918C (de) | Anordnung zur jeweiligen Speisung einer zwischen zwei aufeinanderfolgenden Fahrleitungsabschnitten liegenden Fahrleitungstrennstrecke | |
| DE256252C (de) | ||
| DE2124875A1 (de) | Steuervorrichtung fur ein zweiglei siges elektrisches Modellfahrzeug | |
| DE74921C (de) | Stromzuführung für elektrische Bahnen mit Theilleitern, welche bezüglich der Fahrtrichtung zwei Gruppen bilden |