DE136705C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE136705C DE136705C DENDAT136705D DE136705DC DE136705C DE 136705 C DE136705 C DE 136705C DE NDAT136705 D DENDAT136705 D DE NDAT136705D DE 136705D C DE136705D C DE 136705DC DE 136705 C DE136705 C DE 136705C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- knives
- cutter head
- pins
- row
- rows
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 241001633942 Dais Species 0.000 claims 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 4
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06F—MATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
- C06F1/00—Mechanical manufacture of matches
- C06F1/02—Cutting match splints
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Zündhölzermaschine, und zwar eine solche, bei
denen die Hölzchen oder Splinte von Holzblöcken abgehobelt werden.
Die Erfindung besteht in einer eigenartigen Schneidvorrichtung, mit Hülfe, welcher eine
Splintreihe abgehobelt und gleichzeitig eine andere der Förderkette übergeben wird.
Ein solches Mittel ist durch einen auf- und niedergehenden und sich dabei absatzweise
drehenden Messerkopf verkörpert, der mit mehr als einer Reihe oder einem Satz von
Messern ausgestattet ist, welche eine entsprechende Anzahl von Splinten in steter Folge
in der Art abhobeln, dafs gleichzeitig während dieses Schneidvorganges die kurz vorher abgeschnittene
Splintreihe in die Förderkette befördert wird.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der theilweise geschnittenen Maschine,
Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 einen Theil dieser Maschine von oben gesehen; die
Fig. 4 bis 10 zeigen einzelne Theile der Maschine in Vorder- und Seitenansicht.
Der Maschinenrahmen 10 ist mit einer oder mehreren Zuführungsrinnen 11 (Fig. 3) ausgestattet,
in denen die Holzblöcke zugeführt werden, von welchen die Splinte für die Zündhölzer
abgehobelt werden.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind bei dem dargestellten Beispiele zwei convergirende Zuführungsrinnen angeordnet, so dafs. die Messer zu
beiden Seiten _der Maschine eine Reihe Splinte abhobeln können. Die Zuführungsrinnen 11
sind an ihren Enden mit Deckplatten 12 ausgestattet und in ihrem Innern mit Förderwalzen
13 versehen.
Die Wellen der Walzen drehen sich in geeigneten Lagern, und je zwei solcher über einander
liegenden Walzen kämmen durch die Zahnräder 14 (Fig. 1 und 2) mit einander.
Jede der Wellen der oberen Walzen 13 trägt aufserdem noch ein konisches Zahnrad 15, das
mit einem kleineren Kegelrad 16 (Fig. 3) zusammenarbeitet, und dessen Welle 17 unter
Vermittlung dieser Kegelräder 16 zwei einander gegenüberliegende der oberen Führungswalzen kuppelt. In der Mitte der Welle 17 ist
das Zahnrad 18 angeordnet, dafs mit einem ähnlichen Zahnrade 19 (Fig. 1) auf der Welle
20 kämmt. Die Welle 20 trägt an dem einen Ende ein Schaltrad 21, in welches die Sperrklinke
22 eingreift. Sie hat ihren Drehpunkt in dem einen Arm des Winkelhebels 23, dessen
anderer Arm durch die Lenkerstange 24 mit dem Excenter 25 verbunden ist. Das Excenter
25 ist auf der Hauptwelle 26 angeordnet, die auf jedem Ende eine Riemscheibe 27 trägt,
deren Drehung durch die erwähnte Schaltrad- und Zahnräderbewegung bewirkt, dais die
Holzblöcke dem Hobelmesser zugeführt werden.
Zum Schneiden der Splinte dient der hin- und hergehende und sich drehende Messerkopf
28 (Fig. 3, 4 und 5). Der Messerkopf zeigt (!Jas Hauptglied 29 (Fig. 4) und die
Platte 30, zwischen denen die Messer 31 gehalten werden. Diese Messer können von
irgend einer der bekannten bewährten Form sein und werden in Rinnen der dem Hauptgliede
angeschraubten Platte 30 gehalten. Wie aus Fig. 4 bis 7 ersichtlich, sind zwei Reihen
von Messern 31 vorhanden, deren Enden aus den entgegengesetzten Enden des Kopfes hervortreten
und von denen der eine Satz tiefer als der andere liegt. Die Messer 31 sind mit
Haltestiften 32 versehen, mit denen sie in entsprechende Löcher des Kopfes eingesetzt sind.
Ueber jeder Messerreihe ist ein Schieber 33 (Fig. 3 bis 6) vorgesehen, der, vorgeschoben,
das mit dem abgeschnittenen Splinte versehene Messerende überdeckt (Fig. 4, linke Seite)
und ein Widerlager für die Splinte bildet, wenn diese nach vollendeter Drehung des Messerkopfes
in den Splintführer gesteckt werden, während er, zurückgezogen, das Messerende wieder freigiebt, wenn die betreffende Messerreihe,
die zum Abschneiden neuer Splinte dienende Stellung hat (Fig. 4, rechte Seite). Zur Bewegung der Schieber 33 dienen die
Schienen 36, von denen für jede Messerreihe eine vorgesehen ist. Zu diesem Zwecke sind
die Schieber 33 mit Ansätzen 34 ausgestattet, mit denen sie in Ausschnitte 35 der Schienen 36
eingreifen, und zwar sind diese Ausschnitte 35 so lang, dafs jeder derselben die Nasen 34
zweier Schieber aufnehmen kann.
Die Schienen 36 wiederum werden bei Drehung des Messerkopfes durch Antreffen an
Nasen 43 der Kurbelstangen 41 (Fig. 2 und 6) so bewegt, dais sie sich beide gleichzeitig nach
entgegengesetzter Richtung verschieben, und zwar so, dais sich der eine Schieber 33, wie bereits
erwähnt, über die mit den abgeschnittenen Splinten gefüllten Messerenden schiebt und
einen Anschlag für die Splinte bildet, der verhindert, dais die Zündholzsplinte beim Einfügen
in den Splintführer in die Messer zurücktreten, während der andere Schieber der anderen Messerreihe, der bisher die Messerenden
überdeckte und so die Messer am Abschneiden neuer Splinte verhindern würde, zurückgezogen
wird.
Die Construction des Messerkopfes, der in dem Dargestellten auf- und nieder-, aber natürlich
ebenso gut in wagerechter Richtung hin- und herbewegt werden kann, wenn dementsprechend
die Holzblöcke zugeführt werden, der jedoch immer die eigenartige drehende
Bewegung ausführen muis, kann verändert werden. Die Messer können sowohl länger
als auch an beiden Enden schneidend ausgeführt werden.
Ebenso kann der Messerkopf auch die rotirende Bewegung durch andere Mittel, als die
nunmehr zu beschreibenden und wie sie beispielsweise durch die Fig. 8 bis 10 dargestellt
sind, erhalten. Hiernach ist jeder der Zapfen 38 des Messerkopfes mit einer Scheibe 44 ausgestattet,
deren Oberfläche zu zwei einander gleichen Zähnen 45 dadurch ausgebildet ist, dais die beiden Plälften der Scheibenoberfläche
in entgegengesetzter Richtung zu einander schräg abfallend ausgefräst sind, infolge dessen
diese Zähne in ihrer Berührungslinie abfallende Stifte bilden (Fig. 9). Am äufsersten Ende
trägt jeder der Zapfen 38 ein loses Zahnrad 46, das mit der an dem Rahmen 10 festen Zahnstange
48 kämmt und in einen kastenförmigen Arm 49 übergeht, in dem sich der von der Druckfeder 51 umgebene Bolzen 59 führt.
Die Spiralfeder 51 (Fig. 9) liegt in einer Aussparung des Armes 49 und drückt den
Bolzen 50 beständig gegen die gezahnte Scheibe 44.
Wird der Messerkopf auf- und niederbewegt, so dreht sich das mit der festen Zahnstange 48
in Eingriff stehende Zahnrad ganz unabhängig von der sonstigen Bewegung des Messerkopfes.
Mit dem sich drehenden Zahnrade 46 dreht sich natürlich auch der in dem Zahnradarme 49
gelagerte Bolzen 50 um die Achse 38, wobei er auf einer der schrägen Flächen der Zähne
45 schleift und endlich von diesem Zahnt ab in die Vertiefung 52 (Fig. 8) springt, so dais,
wenn bei dem Aufwärtshube des Messerkopfes jedes der Räder 46 gedreht wird, die Scheiben
44 in der gleichen Richtung mitgenommen werden und so der Messerkopf um i8o° gedreht
wird. Um den Messerkopf nun einerseits nach Beendigung einer halben Umdrehung an der Weiterdrehung zu hindern,
andererseits diese Behinderung zur geeigneten,,. Zeit wieder aufheben zu können, sind die
Scheiben 44 mit 'diametral gegenüberliegenden Ausschnitten 53 versehen, in welche zu geeigneter
Zeit der Riegel 54 (Fig. 8) eintritt. Für jede der Scheiben 44 ist ein solcher Riegel 54
vorgesehen, der sich in den Kulissen 55 führt und durch Federn 56 abwärts, sowie durch
Winkelhebel 57 aufwärts bewegt, dessen einer Arm in eine entsprechende Ausfräsung des
Bolzens 54 greift. An dem Maschinengestell ist der doppelarmige Hebel 58 befestigt, dessen
unterer Arm durch eine Feder 60 in die Bahn des Hebels 57 gedrückt wird.
Der Winkelhebel 57 dreht den Hebel 58 bei vSeite, wenn der Messerkopf abwärts bewegt
wird, wird aber von letzterem beim Aufgänge der Messer selbst gedreht, so dais Riegel 54
aus dem Ausschnitt 53 der Scheibe 44 heraustritt, gerade bevor der Mitnehmerbolzen 50
infolge der Drehung des Zahnrades 46 gegen einen der Flächenzähne 43 der Scheibe 44 trifft
und diese mit dem Messerkopf in Drehung versetzt. Während der Drehung der Scheibe 44
schleift der Riegel 54 auf ihrem Umfange und springt von Feder 56 gezwungen in den nach-
sten der Ausschnitte 53 ein, sobald dieser unter ihn gelangt. Die Seiten der Scheibe 44 zwischen
den Ausschnitten 53 sind gleich lang, so dafs die Feststellung derselben jedesmal
nach einer Drehung um i8o° erfolgt. Der abwärts gehende Messerkopf schneidet also
einerseits eine neue Splintreihe von dem Block, andererseits befördert er die bereits abgeschnittene
Splintreihe zum Splintführer.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche :i. Hobelmesser für Zündholzsplinte, mit dem die Splinte gleichzeitig in die Förderkette eingeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dafs der Messerkopf auf zwei Seiten mit Messerreihen versehen ist, von denen die eine Reihe eine Splintreihe abhobelt, während gleichzeitig die vorher von der gegenüberliegenden Messerreihe abgehobelten Splinte in die Förderkette eingeführt werden, worauf der Messerkopf beim Rückhube um i8o° gedreht wird, so dais die Messerreihen ihre Rollen vertauschen. Ausführungsform des Hobelmessers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dais dasselbe auf mehr als zwei Seiten mit Messerreihen versehen ist und nach jedem Arbeitshube eine entsprechende Theildrehung ausführt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136705C true DE136705C (de) |
Family
ID=33033523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136705D Active DE136705C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136705C (de) |
-
0
- DE DENDAT136705D patent/DE136705C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE136705C (de) | ||
| DE2450653A1 (de) | Schleifmaschine zum planschleifen der stirnflaechen von schraubenfedern | |
| DE143050C (de) | ||
| DE509355C (de) | Vorrichtung zum Verpacken von Zigaretten oder aehnlichen Gegenstaenden | |
| DE2135029C3 (de) | Vorrichtung zum Schränken der Zähne von Sägeblättern | |
| DE85899C (de) | ||
| DE276291C (de) | ||
| DE436415C (de) | Maschine zum Zusammensetzen von Fahrradketten | |
| DE182164C (de) | ||
| DE917095C (de) | Kammstechmaschine | |
| DE257267C (de) | ||
| DE925552C (de) | Maschine zum Fuegen von Holzteilen | |
| DE3827517A1 (de) | Verstellbarer rost fuer den abtragarm einer ballenabtragmaschine | |
| DE153564C (de) | ||
| DE147902C (de) | ||
| DE445448C (de) | Maschine zur Herstellung von Drahtstiften | |
| DE260686C (de) | ||
| DE369324C (de) | Holzspaltmaschine | |
| DE295324C (de) | ||
| DE150710C (de) | ||
| DE189619C (de) | ||
| DE51385C (de) | Typen-Ablegemaschine | |
| DE427913C (de) | Einrichtung zum Einstellen der verschiedenen Arbeitsvorgaenge bei Schwalbenschwanz-Fueg- und Leimmaschinen | |
| DE121884C (de) | ||
| DE516322C (de) | Zinkenfraesmaschine |