DE136705C - - Google Patents

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DE136705C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/02Cutting match splints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Zündhölzermaschine, und zwar eine solche, bei denen die Hölzchen oder Splinte von Holzblöcken abgehobelt werden.
Die Erfindung besteht in einer eigenartigen Schneidvorrichtung, mit Hülfe, welcher eine Splintreihe abgehobelt und gleichzeitig eine andere der Förderkette übergeben wird.
Ein solches Mittel ist durch einen auf- und niedergehenden und sich dabei absatzweise drehenden Messerkopf verkörpert, der mit mehr als einer Reihe oder einem Satz von Messern ausgestattet ist, welche eine entsprechende Anzahl von Splinten in steter Folge in der Art abhobeln, dafs gleichzeitig während dieses Schneidvorganges die kurz vorher abgeschnittene Splintreihe in die Förderkette befördert wird.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der theilweise geschnittenen Maschine, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 einen Theil dieser Maschine von oben gesehen; die Fig. 4 bis 10 zeigen einzelne Theile der Maschine in Vorder- und Seitenansicht.
Der Maschinenrahmen 10 ist mit einer oder mehreren Zuführungsrinnen 11 (Fig. 3) ausgestattet, in denen die Holzblöcke zugeführt werden, von welchen die Splinte für die Zündhölzer abgehobelt werden.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind bei dem dargestellten Beispiele zwei convergirende Zuführungsrinnen angeordnet, so dafs. die Messer zu beiden Seiten _der Maschine eine Reihe Splinte abhobeln können. Die Zuführungsrinnen 11 sind an ihren Enden mit Deckplatten 12 ausgestattet und in ihrem Innern mit Förderwalzen 13 versehen.
Die Wellen der Walzen drehen sich in geeigneten Lagern, und je zwei solcher über einander liegenden Walzen kämmen durch die Zahnräder 14 (Fig. 1 und 2) mit einander. Jede der Wellen der oberen Walzen 13 trägt aufserdem noch ein konisches Zahnrad 15, das mit einem kleineren Kegelrad 16 (Fig. 3) zusammenarbeitet, und dessen Welle 17 unter Vermittlung dieser Kegelräder 16 zwei einander gegenüberliegende der oberen Führungswalzen kuppelt. In der Mitte der Welle 17 ist das Zahnrad 18 angeordnet, dafs mit einem ähnlichen Zahnrade 19 (Fig. 1) auf der Welle 20 kämmt. Die Welle 20 trägt an dem einen Ende ein Schaltrad 21, in welches die Sperrklinke 22 eingreift. Sie hat ihren Drehpunkt in dem einen Arm des Winkelhebels 23, dessen anderer Arm durch die Lenkerstange 24 mit dem Excenter 25 verbunden ist. Das Excenter 25 ist auf der Hauptwelle 26 angeordnet, die auf jedem Ende eine Riemscheibe 27 trägt, deren Drehung durch die erwähnte Schaltrad- und Zahnräderbewegung bewirkt, dais die Holzblöcke dem Hobelmesser zugeführt werden.
Zum Schneiden der Splinte dient der hin- und hergehende und sich drehende Messerkopf 28 (Fig. 3, 4 und 5). Der Messerkopf zeigt (!Jas Hauptglied 29 (Fig. 4) und die
Platte 30, zwischen denen die Messer 31 gehalten werden. Diese Messer können von irgend einer der bekannten bewährten Form sein und werden in Rinnen der dem Hauptgliede angeschraubten Platte 30 gehalten. Wie aus Fig. 4 bis 7 ersichtlich, sind zwei Reihen von Messern 31 vorhanden, deren Enden aus den entgegengesetzten Enden des Kopfes hervortreten und von denen der eine Satz tiefer als der andere liegt. Die Messer 31 sind mit Haltestiften 32 versehen, mit denen sie in entsprechende Löcher des Kopfes eingesetzt sind. Ueber jeder Messerreihe ist ein Schieber 33 (Fig. 3 bis 6) vorgesehen, der, vorgeschoben, das mit dem abgeschnittenen Splinte versehene Messerende überdeckt (Fig. 4, linke Seite) und ein Widerlager für die Splinte bildet, wenn diese nach vollendeter Drehung des Messerkopfes in den Splintführer gesteckt werden, während er, zurückgezogen, das Messerende wieder freigiebt, wenn die betreffende Messerreihe, die zum Abschneiden neuer Splinte dienende Stellung hat (Fig. 4, rechte Seite). Zur Bewegung der Schieber 33 dienen die Schienen 36, von denen für jede Messerreihe eine vorgesehen ist. Zu diesem Zwecke sind die Schieber 33 mit Ansätzen 34 ausgestattet, mit denen sie in Ausschnitte 35 der Schienen 36 eingreifen, und zwar sind diese Ausschnitte 35 so lang, dafs jeder derselben die Nasen 34 zweier Schieber aufnehmen kann.
Die Schienen 36 wiederum werden bei Drehung des Messerkopfes durch Antreffen an Nasen 43 der Kurbelstangen 41 (Fig. 2 und 6) so bewegt, dais sie sich beide gleichzeitig nach entgegengesetzter Richtung verschieben, und zwar so, dais sich der eine Schieber 33, wie bereits erwähnt, über die mit den abgeschnittenen Splinten gefüllten Messerenden schiebt und einen Anschlag für die Splinte bildet, der verhindert, dais die Zündholzsplinte beim Einfügen in den Splintführer in die Messer zurücktreten, während der andere Schieber der anderen Messerreihe, der bisher die Messerenden überdeckte und so die Messer am Abschneiden neuer Splinte verhindern würde, zurückgezogen wird.
Die Construction des Messerkopfes, der in dem Dargestellten auf- und nieder-, aber natürlich ebenso gut in wagerechter Richtung hin- und herbewegt werden kann, wenn dementsprechend die Holzblöcke zugeführt werden, der jedoch immer die eigenartige drehende Bewegung ausführen muis, kann verändert werden. Die Messer können sowohl länger als auch an beiden Enden schneidend ausgeführt werden.
Ebenso kann der Messerkopf auch die rotirende Bewegung durch andere Mittel, als die nunmehr zu beschreibenden und wie sie beispielsweise durch die Fig. 8 bis 10 dargestellt sind, erhalten. Hiernach ist jeder der Zapfen 38 des Messerkopfes mit einer Scheibe 44 ausgestattet, deren Oberfläche zu zwei einander gleichen Zähnen 45 dadurch ausgebildet ist, dais die beiden Plälften der Scheibenoberfläche in entgegengesetzter Richtung zu einander schräg abfallend ausgefräst sind, infolge dessen diese Zähne in ihrer Berührungslinie abfallende Stifte bilden (Fig. 9). Am äufsersten Ende trägt jeder der Zapfen 38 ein loses Zahnrad 46, das mit der an dem Rahmen 10 festen Zahnstange 48 kämmt und in einen kastenförmigen Arm 49 übergeht, in dem sich der von der Druckfeder 51 umgebene Bolzen 59 führt.
Die Spiralfeder 51 (Fig. 9) liegt in einer Aussparung des Armes 49 und drückt den Bolzen 50 beständig gegen die gezahnte Scheibe 44.
Wird der Messerkopf auf- und niederbewegt, so dreht sich das mit der festen Zahnstange 48 in Eingriff stehende Zahnrad ganz unabhängig von der sonstigen Bewegung des Messerkopfes. Mit dem sich drehenden Zahnrade 46 dreht sich natürlich auch der in dem Zahnradarme 49 gelagerte Bolzen 50 um die Achse 38, wobei er auf einer der schrägen Flächen der Zähne 45 schleift und endlich von diesem Zahnt ab in die Vertiefung 52 (Fig. 8) springt, so dais, wenn bei dem Aufwärtshube des Messerkopfes jedes der Räder 46 gedreht wird, die Scheiben 44 in der gleichen Richtung mitgenommen werden und so der Messerkopf um i8o° gedreht wird. Um den Messerkopf nun einerseits nach Beendigung einer halben Umdrehung an der Weiterdrehung zu hindern, andererseits diese Behinderung zur geeigneten,,. Zeit wieder aufheben zu können, sind die Scheiben 44 mit 'diametral gegenüberliegenden Ausschnitten 53 versehen, in welche zu geeigneter Zeit der Riegel 54 (Fig. 8) eintritt. Für jede der Scheiben 44 ist ein solcher Riegel 54 vorgesehen, der sich in den Kulissen 55 führt und durch Federn 56 abwärts, sowie durch Winkelhebel 57 aufwärts bewegt, dessen einer Arm in eine entsprechende Ausfräsung des Bolzens 54 greift. An dem Maschinengestell ist der doppelarmige Hebel 58 befestigt, dessen unterer Arm durch eine Feder 60 in die Bahn des Hebels 57 gedrückt wird.
Der Winkelhebel 57 dreht den Hebel 58 bei vSeite, wenn der Messerkopf abwärts bewegt wird, wird aber von letzterem beim Aufgänge der Messer selbst gedreht, so dais Riegel 54 aus dem Ausschnitt 53 der Scheibe 44 heraustritt, gerade bevor der Mitnehmerbolzen 50 infolge der Drehung des Zahnrades 46 gegen einen der Flächenzähne 43 der Scheibe 44 trifft und diese mit dem Messerkopf in Drehung versetzt. Während der Drehung der Scheibe 44 schleift der Riegel 54 auf ihrem Umfange und springt von Feder 56 gezwungen in den nach-
sten der Ausschnitte 53 ein, sobald dieser unter ihn gelangt. Die Seiten der Scheibe 44 zwischen den Ausschnitten 53 sind gleich lang, so dafs die Feststellung derselben jedesmal nach einer Drehung um i8o° erfolgt. Der abwärts gehende Messerkopf schneidet also einerseits eine neue Splintreihe von dem Block, andererseits befördert er die bereits abgeschnittene Splintreihe zum Splintführer.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Hobelmesser für Zündholzsplinte, mit dem die Splinte gleichzeitig in die Förderkette eingeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dafs der Messerkopf auf zwei Seiten mit Messerreihen versehen ist, von denen die eine Reihe eine Splintreihe abhobelt, während gleichzeitig die vorher von der gegenüberliegenden Messerreihe abgehobelten Splinte in die Förderkette eingeführt werden, worauf der Messerkopf beim Rückhube um i8o° gedreht wird, so dais die Messerreihen ihre Rollen vertauschen. Ausführungsform des Hobelmessers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dais dasselbe auf mehr als zwei Seiten mit Messerreihen versehen ist und nach jedem Arbeitshube eine entsprechende Theildrehung ausführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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