DE136147C - - Google Patents

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DE136147C
DE136147C DENDAT136147D DE136147DA DE136147C DE 136147 C DE136147 C DE 136147C DE NDAT136147 D DENDAT136147 D DE NDAT136147D DE 136147D A DE136147D A DE 136147DA DE 136147 C DE136147 C DE 136147C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K1/00Arrangement or mounting of electrical propulsion units
    • B60K1/02Arrangement or mounting of electrical propulsion units comprising more than one electric motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Antriebvorrichtungen für elektrische Motorwagen bekannt, bei welchen je ein Elektromotor mit Hülfe von Kegelrädern die einstellbaren Lenkräder umtreibt. Durch diese Einrichtung wird es möglich, sowohl Vorderräderantrieb, als auch Lenkachsen anzuwenden.
Es ist bei der in dieser Beziehung vorgeschlagenen Construction möglich, eine Abfederung des Motors derart zu erzielen, dafs derselbe während der Federung beständig senkrecht zur Vorderachse steht. Die Horizontalschwankungen der Motoren sind aber hierbei nicht abgefedert, so dafs die Stöfse dieselben, wenn auch in verringertem Mafse, treffen.
Vorliegende Erfindung vermeidet diesen Uebelstand durch die Anwendung einer Universalgelenkwelle, welche den Motor, der an dem Wagen starr befestigt ist, mit dem Getriebe verbindet.. An sich ist die Verbindung des Motors mit der Treibwelle durch eine Universalgelenkwelle bekannt. Dieselbe wurde aber stets nur für einen einzigen Motor angewendet, welcher auf die Hinterachse wirkte, die das Differentialgetriebe enthielt. Der hier nur in einfacher Anordnung angewendete Motor lag hierbei entweder im vorderen Theil des Wagens und bewirkte die Uebersetzung durch Schneckenräder oder er stand senkrecht über der Hinterachse und trieb dieselbe in gleicher Weise an.
Dagegen war aus praktischen Rücksichten bei dieser Antriebsweise die Anwendung'Ton Kegelrädern unmöglich, sofern man nur eine Uebersetzung wählen wollte. Bei dieser mufs nämlich eine im Mittel 12 bis 14 fache Uebersetzung angewendet werden und hierbei würde das grofse, in der Mitte der drehenden Hinterachse befindliche Kegelrad so grofs werden, dafs es nahezu bis zum Boden reichen würde, eine Anordnung, die durchaus verwerflich wäre.
Die Gröfse dieses Rades wird eben nicht nur durch die bedeutende Zähnezahl, sondern auch dadurch bestimmt, dafs es im Gegensatze zu den Uebersetzungsrädern beim Zweimotorenantrieb eine erheblich stärkere Theilung erhalten mufs.
Diese Erwägungen haben zu der in Fig. 1 und 2 dargestellten Einrichtung geführt. Der Elektromotor E, welcher an dem Wagenkasten durch ein Verbindungsstück α al befestigt ist, treibt durch das Universalgelenk b die in sich verschiebbare Welle c duna durch das Universalgelenk e das Kegelrad f. Dieses ist durch seinen Zapfen h in dem senkrechten Theile des Lenkzapfens / gelagert, auf dessen horizontalem Theile das mit Sturz versehene Rad k mittels der Nabe m sitzt.
Dieses ist mit dem grofsen Kegelrade g verbunden, welches seinen Antrieb von dem kleinen Kegelrade f erhält. Die Kraftübertragung durch die Universalgelenkwelle b, c, d, e ermöglicht hierbei die vollkommen stofsfreie Aufhängung des Motors, während durch die bekannte Anordnung der beiden Kegelräder f g die Lenkung auch während des Antriebs mühelos erfolgen kann.
Die in Fig. 2 in Vorderansicht dargestellte Motor- und Getriebeanordnung wirkt auf jedes der beiden Vorderräder.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Antriebvorrichtung für elektrische Motorwagen, bei welchen die einstellbaren Lenkräder von je einem Motor durch Kegelräder angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dafs jeder Motor über dem Drehzapfen des einstellbaren Achsschenkels an dem auf Federn ruhenden Wagenkasten befestigt ist und die Bewegung der aufrecht stehenden Motorwelle durch eine zusammenschiebbare Universalgelenkwelle (b, c, d, e) auf das um die Achse des Drehzapfens des einstellbaren Achsschenkels drehbare Antriebkegelrad (f) übertragen wird.
    V-
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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