DE136118C - - Google Patents

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DE136118C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F3/00Independent players for keyboard instruments
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/02Pianofortes with keyboard
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F5/00Details or accessories
    • G10F5/04Tune barrels, sheets, rollers, spools, or the like
    • G10F5/06Driving or setting of tune barrels, discs, or the like; Winding, rewinding, or guiding of tune sheets or the like

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum mechanischen Spielen eines Klaviers oder sonstigen Tasteninstruments, insbesondere eine Einrichtung zum Bewegen der Notenwalzen in Verbindung mit einer pneumatischen Vorrichtung. Mit Hülfe dieser Einrichtung wird den Notenwalzen eine gleichmä'fsige, durch eine Feder übermittelte Bewegung ertheilt durch ein Paar Pedale, welche gleichzeitig die Bälge der pneumatischen Einrichtung betreiben. Die Zeit, während welcher das Instrument spielen soll, wird in einfacher Weise durch einen Handgriff geregelt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein senkrechter Schnitt der neuen Vorrichtung zum Bewegen der Notenwalzen, Fig. 2 ein Grundrifs derselben, Fig. 3 ein senkrechter Querschnitt in vergrößertem Mafsstabe nach Linie 3-3 der Fig. 1, Fig. 4 ein ähnlicher Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 1, Fig. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 3, Fig. 6 eine Einzeldarstellung eines Bremsschuhes und einer Bremsscheibe, Fig. 7 eine Einzeldarstellung des Tritthebels zum Antreiben der Bälge und Fig. 8 ein Aufrifs im Schnitt, der die Verbindung der Tritthebel mit der pneumatischen Einrichtung zeigt.
Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse a, in welchem sich ein Notenblatt b bewegt, welches von einer Rolle e auf eine zweite Rolle/ während des Spielens gewickelt wird. Ferner enthält es einen Gleitblock c und eine Anzahl Hebel rf, .welche dazu dienen, die Tasten des zu spielenden Instruments niederzudrücken.
Die Pedale g betreiben gleichzeitig die pneumatische Einrichtung sowie die Notenwalzen. Die Pedalhebel g3 sind mit der Antriebswelle g1 durch eine Kupplung g2 derart verbunden, dafs die Hebel g3 während ihrer Abwärtsbewegung der Welle g1 eine umlaufende Bewegung ertheilen, während sie sich bei ihrer Aufwärtsbewegung lose um Welle g1 drehen. Mit der Welle g1 ist mit Hülfe einer Reibungskupplung g"4 eine Welle h verbunden, welche mit Hülfe der Zahnräder h1 f1 die Welle i antreibt. An der Welle i sind die Enden zweier Spiralfedern z2 (Fig. 4) befestigt, deren andere Enden mit den Gehäusen z'8 verbunden sind. Wenn die Welle g1 durch die Pedale g gedreht wird, werden die Federn z'2 aufgewunden, welche gleichzeitig an ihrem anderen Ende infolge ihrer Spannung abgewunden werden und auf diese Weise die Drehung der Welle i auf die Gehäuse i3 übertragen. Mit Hülfe der mit letzteren verbundenen Zahnräder z4 und der Zahnräder j1 wird diese Drehung auf Welle j übertragen. Diese Welle j treibt durch die Zahnrädern'2 k1 eine Welle k, welche wiederum durch Zahnräder A:2, Ä3 und Z1 eine Welle / antreibt, die ein Kettenrad Z2 trägt. Eine Kette m und ein Kettenrad nl übertragen die Bewegung des Kettenrades Z2 auf eine Achse n, die sich in den Lagern w2 frei drehen und axial verschieben läfst und dazu dient, die Walzen e und f sowie einen Geschwindigkeitsregler anzutreiben.
Um die Welle η axial verschieben zu können, ist eine mit einem Handriff versehene Kurbel 0 auf einer Welle o1 befestigt, welche ein loses Zahnrad o2 und ein festes Zahnrad o3 trägt. Das lose Zahnrad o2 besitzt seitliche Zapfen 0*, welche von einem an Welle o1 befestigten Stift o5 mitgenommen werden können. Das Zahnrad o2 greift in eine Zahnstange jj1, welche an dem Schlitten ρ befestigt ist, der sich in Führungen τρ1 bewegen kann. Der Schlitten ρ
greift in ein rundes, auf Welle η befestigtes, Führungsstück w3, so dafs durch eine Drehung des Handgriffs ο die Welle η in ihren Lagern ws nach rechts oder links bewegt werden kann.
Auf Welle η sind zwei Zahnräder n* n5 montirt, von welchen n4 mit einem Zahnrad f1 der Walze f und n5 mit einem losen Zahnrad e1 in Eingriff ist, welch letzteres mit Hülfe der Riemscheiben e2 e4 und des gekreuzten Riemens e3 Walze e antreibt. Die Zahnräder nl rv" sind in geringerem Abstande von einander als die Zahnräder f1 e1 angeordnet, so dafs, wenn eine der Walzen e und f angetrieben wird, die andere aufser Eingriff mit dem zugehörigen Zahnrad ist.
Das auf Welle o1 befestigte Zahnrad o3 greift in eine Zahnstange q1 einer Schubstange q ein, welche die Bremse des Geschwindigkeitsreglers beeinflufst. Letzterer besitzt eine Spindel r, welche vermittelst Schneckenrad r1 und Schnecke r2 von der Welle k angetrieben wird. Auf der Spindel r kann sich in der Längsrichtung ein gezahnter Schieber s bewegen, welcher als Bremsscheibe dient. In die Zähne des Schiebers s greifen zwei gezahnte Sectoren sl ein, welche die Schwungkugeln s2 tragen. Diese Sectoren sind drehbar an einem mit der Welle r umlaufenden Bund s3 derselben befestigt, so dafs, wenn die Kugeln infolge der Centrifugalkraft nach auswärts schwingen, die Bremsscheibe s sich auf der Spindel r aufwärts bewegt. Die Bremsscheibe s wird beeinflufst von einem Bremsschuh t (Fig. 6), welcher an dem einen Ende eines durch Feder i2 beeinfliifsten Winkelhebels tl befestigt ist, welcher um den Drehpunkt t3 schwingt. Der Hebel tl wird gedreht durch ein Excenter u, welches auf der Welle u1 befestigt ist, die ihrerseits durch Zahnrad q% durch die Zahnstange der Schubstange q gedreht wird.
Die pneumatische Einrichtung, durch welche die Tasten des Pianinos bewegt werden, wird ebenfalls, wie bereits bemerkt, durch die Pedale g betrieben. Die hinteren Enden der Pedalhebel ga sind durch Stangen n> mit den Bälgen wl verbunden, welche die Luft aus der Kammer w^ absaugen. In die Kammer w1 münden die Röhren wz, welche von der Luftkanalbrücke c wegführen. Durch das Absaugen der Luft aus der Kammer Jf2 werden die Bälge w^ bewegt, welche ihrerseits auf die die Tasten beeinflussenden Hebel d einwirken.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wenn das Instrument mit Hülfe der Pedale g in Bewegung gesetzt wird, beginnen die Bälge wl zu arbeiten, und gleichzeitig wird das Notenblatt über den Gleitblock geführt. Mit Hülfe des Handgriffs ο wird das Zahnrad ο3 gedreht, durch welches die Bremse beeinflufst wird, um auf diese Weise Beginn und Ende des Musikstücks zu regeln. Gleichzeitig kommen die Räder ra4/1 in Eingriff, so dafs das Notenblatt über den Gleitblock c geführt wird. Infolge des Spiels des Stiftes o5 zwischen den Zapfen ο4 des losen Rades o2 ist es ermöglicht, dafs der Bremsschuh unabhängig vom Eingriff der Räder κ4/1 bewegt werden kann, ohne den Schlitten ρ zu bewegen, welcher sonst die Zahnräder n4/1 aufser Eingriff bringen würde.
Um das Notenblatt, nachdem es abgelaufen ist, wieder aufzuwinden, wird Kurbel ο in der Richtung nach links (Fig. i) gedreht, aufweiche Weise die Zahnräder rc5 e1 in Eingriff kommen, während die Zahnräder κ4/1 aufser Eingriff kommen.
Zweck der Reibungskupplung g* ist der, dafs die Welle g1 an ihrer Verbindungsstelle mit d.er-We.lle h gleiten kann, um zu verhindern, dafs bei zu stark angewendeter Kraft auf den Pedalen die Federn i" zu sehr angespannt würden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum mechanischen Spielen von Tasteninstrumenten, dadurch gekennzeichnet, dafs mit der Welle (gl) der die Bälge (wx) der Vorrichtung in Thätigkeit setzenden Trethebel (gB) eine zweite WeIIe^ gekuppelt ist, durch deren Bewegung ein Federwerk gespannt wird, das die Notenblattwalzen (e und f) bewegt, wobei die jeweilige Geschwindigkeit der Walzen durch einen Regler (s) bestimmt wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Walzen (e und fj für das Notenblatt (b) durch Zahnräderübersetzungen (e1 n5 bezw. f1 U4J in dem einen oder anderen Sinne gedreht werden können, indem stets nur die eine oder die andere, eingeschaltet wird, was durch Verschieben der die Triebe (n5 und n4) tragenden Welle (η) mit Hülfe einer Handkurbel (o) geschieht.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs mittelst der Handkurbel (0), durch welche mit Hülfe einer Zahnstange (pl) und eines Zahnrades (o%) eine Welle (n) in ihrer Längsrichtung verschoben wird, um die eine oder die andere Notenblattwalze (e oder f) einzuschalten, gleichzeitig eine zweite Zahnstange (q ql q2) bewegt wird, welche mit Hülfe einer geeigneten Uebertragung den Bremsschuh (t) eines Geschwindigkeitsreglers (s) bewegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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