DE335076C - Schaltwerk - Google Patents
SchaltwerkInfo
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- DE335076C DE335076C DE1920335076D DE335076DD DE335076C DE 335076 C DE335076 C DE 335076C DE 1920335076 D DE1920335076 D DE 1920335076D DE 335076D D DE335076D D DE 335076DD DE 335076 C DE335076 C DE 335076C
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- drive
- disk
- pendulum
- coupled
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H35/00—Gearings or mechanisms with other special functional features
- F16H35/02—Gearings or mechanisms with other special functional features for conveying rotary motion with cyclically varying velocity ratio
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 7. JUNI 1921
Nach dem Hauptpatent ist die gekuppelte treibende Scheibe exzentrisch gelagert. Daher
sind die Gesehwindigkeitswechsel bei der
Drehungsübertragung auf die treibende Scheibe von der Kreisbahn des Kurbelzapfens
der gekuppelten Scheibe abhängig. Diese Ab-* hängigkeit läßt sich durch Trennung des Pendelantriebs
für die Vermittlungsscheibe und der Drehungsübertragung aufheben.
Vorliegende weitere Ausgestaltung der Erfindung nach dem Hauptpatent erreicht diese
Freiheit in der Wahl der Pendelschwingungen durch zentrische Lagerung der gekuppelten
Antriebsscheibe zur Treibachse und Ableitung der Pendelschwingung von einer mit der Antriebsscheibe
umlaufendenKurvenbahn. Deren Führung kann so gewählt werden, wie der gewünschten
Pendelschwingung entspricht. Der Pendelausschlag wird daher von der Länge der Exzentrizität gänzlich unabhängig, kann
also auch länger sein als der Durchmesser der Kreisbahn des Kurbelzapfens nach den Ausführungsformen
des Hauptpatentes.
Die weitereTDurchführung der Trennung des Pendelausschlages vom Antrieb führt zu
Schaltwerken, bei denen sich die Antriebsscheibe von vornherein zentrisch zur anzutreibenden
Scheibe lagern läßt. Sie bietet ferner die Möglichkeit zur Einschaltung beliebiger
Übersetzungen, die bei Wahl von abgesetzten Wälzbahnen gestatten, dem Pendel auf dem
Hin- und Hergang unterschiedliche Geschwindigkeit zu erteilen. Eine weitere Vereinfachung
ist möglich durch Hineinziehung der Wälzbahn in die zentrische Lagerung der treibenden und anzutreibenden Scheibe.
Auf der Zeichnung sind die hauptsächlichen Vertreter der angedeuteten Schaltwerksformen
schematisch in Fig. 1 bis 4 dargestellt. Fig. 5 ist eine Seitenansicht zu Fig. 4 und
Fig. 6 die Abart einer Einzelheit.
Nach Fig. 1 ist die gekuppelte Antriebsscheibe c auf der Treibwelle α zentrisch angeordnet.
Mit ihr ist eine Kurvenbahn b1 verbunden, in die die Koppelstange d mit einem
Zapfen eingreift. Zwischen den Scheiben c und e ist noch eine Übertragungsscheibe cl geschaltet,
deren Drehzapfen mit der Welle α durch eine zweite Koppel d1 verbunden ist,
um zwischen allen 4 Scheiben c, c1, e und g
den laufenden Eingriff zu erhalten.
Beim Umlauf der zentrischen Scheibe c überträgt sie ihre Drehung über die Scheiben
c1 und e auf die Scheibe g. Infolge der
gleichzeitig umlaufenden Kurvenbahn b1 wird
die Koppel d auf- und abgeschwungen. Dabei muß ihr mittlerer Zapfen dem Kreisbogen um
die Welle α folgen, wodurch der Scheibe e und
dem Lenker/ die Pendelbewegung erteilt wird. Deren Form ist von der Gestalt der Kurve bx abhängig. Beim Heraufgehen der
Kurve b1 wird die Scheibe e nach rechts geschwungen,
läßt sich also auf der Scheibe g abwälzen und keine Drehung auf sie übertragen.
Drehung wird der Scheibe g erst bei der entgegengesetzten Schwingung des Lenkers f
erteilt.
Die Scheibe c läßt sich mit ihrer Antriebs-
welle α auch zentrisch zur anzutreibenden Scheibe g lagern, wie das Schaltwerk nach
Fig. 2 zeigt. Die Antriebsscheibe c greift in ein Übersetzungsrad cl ein, das im Pendel /
gelagert ist und eine Übersetzungsscheibe cträgt. Die Zwischenscheibe c1 läuft mit ihrem
Zapfen I an einer Führungsbahn k und wälzt
sich auf einer Zahnbahn i ab, an deren Enden sie frei abläuft und der Übersetzungsscheibe
c2 zum Eingriff in die untere Hälfte i1
der Wälzbahn verhilft. Die Wälzbahnen i i1 befinden sich an einem bei mx gelagerten Pendel
m. Durch Drehung der treibenden Scheibe c wird der Antrieb über die Scheiben
c1 und e auf die Scheibe g übertragen. Bei
dieser Drehung wälzt sich die außer dem in die Vermittlungsscheibe e eingreifende
Scheibe c1 auf der Wälzbahn i ab. Dadurch
wird das Pendel/ nach rechts geschwungen so und die Drehungsübertragung von der Scheibe e aus läuft sich bei der Abwälzung
der Scheibe e auf der Scheibe g tot, wenn das Übersetzungsverhältnis entsprechend gewählt
ist. Anderenfalls tritt Verlangsamung oder Beschleunigung des Antriebes ein. Nach dem
Ablauf der Scheibe c1 von der Wälzbahn i
kommt die Scheibe c2 mit der Wälzbahn ix in
Eingriff und verursacht dadurch einen beschleunigten Rückgang des Pendels. Auch in
diesem Fall ist der Pendelausschlag und seine Geschwindigkeit von der treibenden Scheibe c
unabhängig, kann also durch entsprechende Ausgestaltung der Wälzbahnen i i1 und des
Übersetzungsverhältnisses der Scheiben c1 c2
beliebig gewählt werden. Es können also z. B. lange Bewegungspausen mit kurzen Triebstößen
abwechseln.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 verwendet die Wälzbahnsteuerung für den Lenker /,
lagert aber die gekoppelte Antriebsscheibe wieder exzentrisch. Ihr Drehzapfen Z läuft auf
einer Führungsbahn k, deren Ausschlag folgend, er sich in einem Schlitz der Kurbel α1
verschieben kann. Auf der Welle α der Kurbei
a1 sitzt wieder die in diesem Fall
nicht dargestellte Hauptantriebsscheibe b des Hauptpatentes. Der Antrieb der gekoppelten
Antriebsscheibe c wird durch die Wälzbahnen i i1 hervorgerufen. Auf der oberen Wälzbahn
läuft die Scheibe c1 und auf der unteren Wälzbahn i1 die mit der Scheibe i"1 gekoppelte
Übersetzungsscheibe c2, die außerdem in unmittelbarem Eingriff mit der Vermittlungsscheibe e steht. Beim Umlauf der Welle a
nimmt ihre Kurbel α1 die in ihrem Schlitz gegenüber der Welle α unabhängig drehbare
Scheibe c% mit, die sich auf der oberen Hälfte des Kurbelweges an der Wälzbahn i1 abrollt
und infolge der ihr dadurch erteilten Drehung die Scheibe g antreibt. Die am Zapfen I angreifende
Koppel d überträgt die seitliche Verschiebung der Scheiben c1 c2 als Pendelj
Schwingung auf den Lenker f. Das Überj Setzungsverhältnis der Scheiben c1 c2 bestimmt
wie oben der Geschwindigkeitswechsel der Bewegungsübertragung auf die Scheibe g.
Auch die Wälzbahn i läßt sich kreisförmig ausgestalten und zentrisch zur Scheibe g
lagern, wie Fig. 4 bis 6 zeigen. Hier ist die Hauptantriebsscheibe b mit einer Kurbel a2
verbunden, auf deren Zapfen die gekoppelte Antriebsscheibe c lagert. Sie wälzt sich umlaufend
auf dem feststehenden Zahnradi ab und greift außerdem in den mehrfachen Zahnsektor
e& ein, der mit dem Zahnsektor g fest
verbunden und auf der Welle h lose drehbar ist. Die Zahnsektoren der Scheibe ee und g
sind in laufender Folge angeordnet, so daß der eine Zahnsektor die Aussparung zwischen
den benachbarten Sektoren der anderen Scheibe ausfüllt. JVHt der Scheibe i ist ein
Zahnsektor e verbunden, der in die Zähne der Scheibe g greift. Solange zwischen dem Sektor
e und den Zähnen der Scheibe g kein Eingriff stattfindet, ist sie infolge des gleichzeitigen
Eingriffs der Scheibe c in die Wälzbahn i und die Scheibe ie gesperrt. Läuft der
Trieb c von einer Zahnreihe der Scheibe ee ab,
dann greift sein Sektor e in die sich daran anschließende Zahnreihe der Scheibe g und go
zwingt sie rückwärts. Die Scheibe g kann naturgemäß voll gezahnt sein. Dagegen können
in der Scheibe c die Zähne neben dem 'Sektor und über der Scheibe e6 ausgespart
werden. Die Geschwindigkeit des Antriebes ist auch in diesem Fall von der gewählten
Übersetzung abhängig. Je nach deren Auswahl läßt si'ch auch ein dem Zahnumlauf
des Rades c gleichgerichteter Antrieb der Scheibe g erzielen.
Claims (5)
1. Schaltwerk zum Umwandeln gleichförmiger in absetzende oder ungleichförmigeDrehung
nach Patent335O75,gekennzeichnet
durch zentrische Lage der gekoppelten Antriebsscheibe (c) zur Treibachse (α) und Ableitung der Pendelschwingung
für die Vermittlungsscheibe (e) von einer mit der Antriebsscheibe (c) .umlaufenden
Kurvenbahn (b1) aus (Fig. 1).
2. Schaltwerk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zentrische Lagerung
der gekoppelten Antriebsscheibe (c) zur anzutreibenden Scheibe (g) und Ableitung
der Pendelschwingung von einer Wälzbahn (i) für ein Zwischenrad (c1) (Fig. 2).
3. Schaltwerk nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Einschaltung einer
Übersetzung in das Pendelwerk mittels Unterteilung der Wälzbahn (i i1) für ver-
schieden schnellen Hin- und Hergang beider Übersetzungsscheiben (c1 c2) (Fig. 2).
4. Schaltwerk nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch Ableitung der Pendelschwingung
von den exzentrisch gelagerten und auf ihrem Kurbelzapfen (I)
losen Übersetzungscheiben (c1 c2) und
deren Antrieb durch Abrollen auf der Wälzbahn (H1) (Fig. 3).
5. Schaltwerk nach Anspruch 2 und 4, gekennzeichnet durch zentrische Lagerung
der kreisförmigen Wälzbahn (t) und der Hauptantriebsscheibe (b) zur zu treibenden
Scheibe (g) und Übertragung der Drehung der gekoppelten Antriebsscheibe (c) durch absetzenden Eingriff in die zu
treibende Scheibe (g) durch eine sektorförmige Vermittlungsscheibe (e) unter
Sperrung in den Antriebspausen durch eine mit der zu treibenden Scheibe (g) ge- ao
kuppelte aussetzend verzahnte Scheibe (c1) (Fig. 4 bis 6).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerei.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE335075T | 1920-01-06 | ||
| DE335076T | 1920-02-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE335076C true DE335076C (de) | 1921-06-07 |
Family
ID=6218908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920335076D Expired DE335076C (de) | 1920-01-06 | 1920-02-08 | Schaltwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE335076C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3187420A (en) * | 1962-06-01 | 1965-06-08 | Illinois Tool Works | Nonlinear gearing and apparatus utilizing nonlinear gearing for indexing |
| US3204330A (en) * | 1962-06-01 | 1965-09-07 | Illinois Tool Works | Nonlinear gearing and apparatus utilizing nonlinear gearing for indexing |
| DE1290404B (de) * | 1965-05-20 | 1969-03-06 | Holzer Walter | Schrittantrieb durch eine intermittierende Antriebsvorrichtung |
| DE1424113B1 (de) * | 1957-09-27 | 1970-11-26 | Lamy D Etudes Et De Rech S S O | Mechanische Vorrichtung,insbesondere zur Ausfuehrung logischer Operationen |
| DE2249176A1 (de) * | 1971-10-13 | 1973-04-19 | Bertos Ag | Getriebe fuer die zeitsteuerung von feuerungsautomaten |
| CN117704013A (zh) * | 2023-11-25 | 2024-03-15 | 东莞理工学院 | 一种传动比周期性变化的齿轮传动系统 |
-
1920
- 1920-02-08 DE DE1920335076D patent/DE335076C/de not_active Expired
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