DE1349C - Verfahren, gewebte und andere Stoffe wasserdicht zu machen - Google Patents

Verfahren, gewebte und andere Stoffe wasserdicht zu machen

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DE1349C
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/01Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with natural macromolecular compounds or derivatives thereof
    • D06M15/03Polysaccharides or derivatives thereof
    • D06M15/11Starch or derivatives thereof

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

1877.
EDUARD HEINRICH SCHARF in DRESDEN. Verfahren, gewebte und andere Stoffe wasserdicht zu machen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. August'1877 ab. Längste Dauer: 19. Juni 1892.
1. Fettige, mit Stärke oder Kleister (Schlichte) versehene Stoffe und Zeuge müssen sorgfältig auf geeignete Weise durch Kochen, Laugenanwendung etc. gereinigt werden. Die Stoffe sind darauf wieder sorgfältig zu trocknen und gewebte Zeuge zu mangeln.
2. Sodann werden die Stoffe oder Zeuge mit einer Masse behandelt, welche durch Mischung von drei Gewichtstheilen der gummi- und eiweifsartigen, bei Reinigung des Leinöls sich ausscheidenden Substanz (Firnifssatz) und einem Gewichtstheil Rüb öl -Raffinerie -Abfall hergestellt wird. Diese Massenmischung mufs allmälig und so lange erhitzt werden, bis die anfänglich syrupartig dicke Flüssigkeit dünnflüssig wird. Ist dies erreicht, läfst man die Masse auf etwa 30° abkühlen, und setzt derselben unter starkem Umrühren '/,0 Gewichtstheil Benzin zu, also auf 75 Pfund Firnifssatz mit 25 Pfund Rüböl-Raffmerie-Abfall ■ gemischt, 5 Pfund Benzin. Die so erzeugte wasserdichte Masse steht an Dehnbarkeit dem Kautschuk nicht nach und übertrifft ihn sogar insofern, als die damit behandelten Zeuge nicht brüchig werden.
3. Die eben beschriebene Masse wird vor der Verwendung mit demjenigen Farbstoff innig vermengt, dessen Färbung der wasserdicht zu machende Stoff erhalten soll. Es ist selbstverständlich, dafs die Wahl des Farbstoffes von der Beschaffenheit der zu behandelnden Zeuge abhängt und dafs die Beimengung des Farbstoffes die Masse nicht wesentlich verdicken darf.
4. Das Auftragen der wasserdichten Masse auf das Zeug und das Durchtränken der Waare mit derselben wird vermittelst einer Maschine bewirkt, welche mit Farbe- nnd Druckwalzen, ähnlich wie die Kattundruck- und Appreturmaschinen, und mit einem breiten Falzmesser zur Beseitigung der auf der Oberfläche des Zeugs zu stark aufliegenden gefärbten Masse versehen ist.
Von der Maschine weg wird das Zeug auf Holzrahmen aufgespannt, bis dasselbe beim Angreifen keine Farbe mehr abgiebt, aber sich noch ölig anfühlt. Es mufs nun das Zeug zum zweitenmale durch die Maschine unter verstärktem Druck der Walzen gehen und dann nochmals zum Austrocknen ausgespannt oder doch durch Aufhängen der Luft ausgesetzt werden.
Je nach der Feinheit des Zeugs und der Tiefe des Glanzes, welche das Wassertuch haben soll, tritt schliefslich noch die Nachbehandlung auf einer passenden Appreturmaschine ein oder wird solche unterlassen.
Die gummi- und eiweifsartigen Stoffe, welche bei der Reinigung des Leinöls ausgeschieden werden, insbesondere in der eben angegebenen Mischung, haben bisher zu ähnlichem Zwecke keinerlei Anwendung gefunden.
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