DE134149C - - Google Patents
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- DE134149C DE134149C DENDAT134149D DE134149DA DE134149C DE 134149 C DE134149 C DE 134149C DE NDAT134149 D DENDAT134149 D DE NDAT134149D DE 134149D A DE134149D A DE 134149DA DE 134149 C DE134149 C DE 134149C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0057—Accessories for arc lamps
- H05B31/006—Electromagnets or armatures; Arc blowing electromagnets
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Radiation-Therapy Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JV* 134149 KLASSE 21/.
JOHN ALLEN HEANY in PHILADELPHIA. Bogenlampe mit Luftabschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1901 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Bogenlampe, deren Solenoidkern aus zwei gelenkig
mit einander verbundenen Halbcylindern besteht, welche den beweglichen Kohlenstab anheben.
Der obere Theil der Hälften des Kernes ist zur Beeinflussung desselben seitens der Inductionsspule aus magnetisirbarem Metall
gebildet, wogegen der untere Theil, welcher den Kohlenstab ergreift und mitnimmt, aus
nicht magnetisirbarem Metall besteht. Diese Einrichtung gestattet die Anordnung des Kernes
in möglichster Nähe des Lichtbogens, ohne denselben zu beeinflussen, und ermöglicht
aufserdem die vollständige Ausnutzung des beweglichen Kohlenstabes. Um das sofortige
Schliefsen des unteren Theiles des getheilten Kernes zwecks sicheren Ergreifens und Festhaltens
des beweglichen Kohlenstabes beim Beginn der Aufbewegung und ebensolcher Freigabe desselben am Ende der Abbewegung
des Kernes zu bewirken, sind an beiden Enden des Kernes Anlaufflächen vorgesehen. Zum
sicheren Ergreifen des Kohlenstabes tragen die unteren Hälften des Solenoidkernes Greifbacken,
welche, durch Schlitze eines Führungsrohres des beweglichen Kohlenstabes tretend, den
Kohlenstab beim Beginn der Aufbewegung des Kernes erfassen und mitnehmen. Die Länge
der Schlitze begrenzt hierbei die Aufbewegung des Kernes und Kohlenstabes und regelt gleichzeitig
die Länge des Lichtbogens. Um die plötzliche Aufbewegung und nachheriges Vibriren
des beweglichen Kohlenstabes zu verhindern und den Lichtbogen von erforderlicher
Länge zu bilden, ist in Bereich des Solenoidkernes und der Inductionsspule ein seitens derselben
beeinflufster Ring oder dergl. aus Eisen angeordnet. Derselbe wirkt bei der Auf- und
Abbewegung des Kernes als Magnet auf denselben ein und verlangsamt so diese Bewegung
bezw. wirkt nach Art einer Bremse auf den Kern ein. Hierdurch wird ein gleichmäfsiger
Stromverbrauch und Lichtbogen erzielt.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Schnitt durch die Lampe.
Fig. 2 veranschaulicht in gröfserem Mafsstabe und Schnitt den mittleren Theil der
Lampe.
Fig. 3 veranschaulicht in Seitenansicht den getheilten Solenoidkern der Lampe.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch die Lampe im rechten Winkel der Fig. 2.
Fig. 5 ist eine perspectivische Einzeldarstellung einer Hälfte des Solenoidkernes.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 4 und
Fig. 7 ist eine perspectivische Einzeldarstellung des Halters für den oberen Kohlenstab.
Die Kohlenstäbe α b der Bogenlampe sind zweckmäfsig in einem durch eine Glasglocke b
und Scheibe dl gegen den Zutritt von Luft
gesicherten Raum untergebracht. Mit der Scheibe d1 ist ein Rohr e verbunden, welches
am oberen Ende durch eine mit Haken e1 versehene Kappe e1 abgeschlossen ist
und mittels eines Rohres g die Inductions-
spule g1 trägt. Innerhalb der Kappe e1 und
mit dem anderen Ende in einen Ring A2 eingreifend
ist ein zweites Rohr f angeordnet, welches am oberen Ende zweckmäfsig durch
eine Scheibe f1 abgeschlossen ist. An dieser
Scheibe ist mit einem Ende ein spiralförmig gewundener Zuführungsdraht α4 befestigt, dessen
anderes Ende an dem Ansatz a3 eines Halters al für den oberen Kohlenstab α angreift,
welcher in dem Rohr / geführt wird. Der Halter αΛ und Kohlenstab α wird durch eine
in eine Nuth a2 des Halters al eingreifende
Rippe/3 des Rohresf verhindert, sich in dem
Rohr f zu drehen. In dem zwischen den Rohren ef gebildeten Räume ist ein getheilter
aus zwei Halbcylindern g* bestehender Solenoidkern
g2 angeordnet, dessen Theile bei g3 gelenkig
mit einander verbunden sind. Der obere Theil der Hälften des Solenoidkernes
besteht aus magnetisch beeinflufsbarem Material, wogegen der untere Theil ge derselben
aus nicht magnetisirbarem Material, beispielsweise Messing, besteht. Diese Einrichtung des
Kernes gestattet eine möglichst nahe Anordnung desselben zu dem Lichtbogen, ohne denselben
zu beeinflussen, und gestattet aufserdem die nahezu vollständige Ausnutzung des Kohlenstabes
a. Der untere Theil ge des Solenoidkernes
g2 ist mit Greifbacken g1 versehen, welche,
durch in dem Rohr f angeordnete Schlitze/4 tretend, den Kohlenstab α erfassen. Wird der
Solenoidkern durch den in den Draht m, Inductionspule g1, Draht m1, Rohr e, Kappe e1,
Scheibe/1, Zuführungsdraht a4, Kohlenstäbe
α b, Halter b1 eintretenden und aus dem
Draht m2 austretenden Strom, durch die Inductionsspule g1 angehoben, so gleiten die
schragen Flächen g5 des Solenoidkernes an der Anlauffläche eines zwischen den Rohren ef
angeordneten Ringes h empor und bringen die Greifbacken g7 fest in Angriff mit dem beweglichen
Kohlenstab a. Der Kohlenstab a wird nunmehr von dem feststehenden Kohlenstab
b abgehoben und der Lichtbogen zwischen den Stäben gebildet. Die Aufwärtsbewegung
des Kernes und des Kohlenstabes wird, wie bemerkt, durch die Schlitze/4 des
Rohres / begrenzt und gleichzeitig mittels derselben ein Lichtbogen von stets gleicher
Länge erzielt (Fig. 2). Bei der Abwärtsbewegung des Solenoidkernes und des Kohlenstabes
α werden die unteren Theile ge des
Kernes durch Anstofs der abgeschrägten Enden g 8 derselben an die Anlauffläche h x des
Ringes /z2 geöffnet und der Kohlenstab α freigegeben, welcher in diesem Ring /?2 geführt
wird (Fig. 1, 3 und 4). Der das sofortige Oeffhen der oberen Theile gl des Solenoidkernes
g"2· bewirkende Ring h mit seinem Fortsatz
ist zweckmäfsig beweglich angeordnet und wird bei der Aufwärtsbewegung des Kernes
von diesem mitgenommen.
Um die schnelle Aufwärtsbewegung des Kernes g2 und des beweglichen Kohlenstabes a
sowie das hierauf folgende Vibriren derselben zu vermeiden, ist auf dem Rohr e unterhalb
der Inductionsspule g1 und gegenüber den magnetisch beeinflufsbaren Theilen g·4 des Kernes
g·2 ein Eisenring r angeordnet (Fig. 1, 2
und 4). Dieser Eisenring liegt im Bereich des magnetischen Feldes der Inductionsspule gl,
und die von derselben ausgehenden magnetischen Kraftlinien treten theilweise vom
Kern g-4 in den Ring r über und magnetisiren
denselben. Der Ring wirkt deshalb als Magnet auf beide Theile g4 des Kernes ein und hat
als solcher das Bestreben, den Kern in seiner Stellung festzuhalten. Wird infolge dessen der
Kern durch die Spule angehoben, so wird der magnetische Einflufs des Ringes dem Einflufs
der Spule auf den Kern entgegen wirken, und so die Aufbewegung verlangsamen bezw. eine
bremsende Wirkung auf denselben ausüben. Ebenso wird durch diese Einwirkung des Ringes auf den Kern das nach dem Anheben
desselben eintretende Vibriren des Kernes verhindert, wie auch der Ring den Kern in
jeder gegebenen Lage festzuhalten sucht. Durch diese Verhinderung des Vibrirens und der
schnellen Auf bewegung des Kernes werden deshalb die schnelle Aenderung in dem Widerstände
der Lampe und die hierdurch hervorgerufenen Schwankungen im Stromverbrauch
sowie Lichtbogen vermieden.
Mit dem Draht m2 der Bogenlampe ist ein
nicht dargestellter Widerstand verbunden, welcher erforderlichenfalls auf der Inductionsspule
gl angeordnet werden kann.
Claims (2)
1. Bogenlampe mit Luftabschlufs, dadurch gekennzeichnet,
dafs ein rohrförmiger, getheilter, den oberen Kohlenstab umschliefsender
und nach Art einer Greifzange erfassender Solenoidkern mit seinen Klemmbacken bis dicht an das Ende des
Stabes bezw. den Lichtbogen herangeführt und mit seinem freien Ende in ein Solenoid
geführt wird, so dafs der Kohlenstab bei stets sicherer Erfassung und Führung desselben
seitens des Kernes bis zu dem kleinen, aus dem Kern vorstehenden Ende ausgenutzt wird.
2. Bogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs am oberen und unteren Ende des getheilten Solenoidkernes Anlaufflächen angeordnet sind, welche bei der
Aufwärtsbewegung desselben ein sofortiges Schliefsen der Greifbacken und Erfassen
des Kohlenstabes und bei der Abwärts-
bewegung des Kernes ein Freigeben des
Kohlenstabes bewirken.
Bogenlampe nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, dafs die Greifbacken des
Solenoidkernes in einem Schlitz des Kohlenführungsrohres geführt sind, welcher den
Hub des Kernes und dadurch
des Lichtbogens begrenzt.
Kohlenstabes bewirken.
Bogenlampe nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, dafs die Greifbacken des
Solenoidkernes in einem Schlitz des Kohlenführungsrohres geführt sind, welcher den
Hub des Kernes und dadurch
des Lichtbogens begrenzt.
die Länge
Bogenlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Verhinderung der
schnellen Auf- und Abbewegung des getheilten Solenoidkernes und des Kohlenstabes
ein durch die Inductionsspule beeinflufster Ring den Kern umgiebt, welcher,
als Magnet wirkend, diese Bewegung verlangsamt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE134149C true DE134149C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT134149D Active DE134149C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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