DE189376C - - Google Patents

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DE189376C
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load
grippers
magnet
magnetic
gripping device
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/04Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by magnetic means
    • B66C1/06Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by magnetic means electromagnetic

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 b. GRUPPE
Greifvorrichtung für Krane o. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1906 ab.
Bei Hebezeugen werden zum Anheben und Transportieren von Eisenlasten häufig sogenannte Hubmagnete angewendet, bei denen die Last in den magnetischen Stromkreis eingeschaltet und durch die sie durchsetzenden Kraftlinien an den Polen des Magneten festgehalten wird. Diese Hubmagnete besitzen den Nachteil, daß die magnetische Zugkraft von der Form und Lage der Last abhängig
ίο ist. Es hat sich z. B. gezeigt, daß bei genau ; parallel liegenden Rundeisenstäben eine große Anzahl von übereinanderliegenden Lagen gleichzeitig angehoben werden kann, daß dagegen schon ein einziges, in der zweiten Lage quer liegendes Stück das Anheben der zweiten und folgenden Lagen verhindert.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese ; Schwankung der Tragkra'ft zu beseitigen und die magnetische Zugkraft voll auszunutzen.
Es wird solches dadurch erreicht, daß die Last mittels eines oder mehrerer Greifer erfaßt wird, welche in der Arbeitsstellung an den Polen eines Magneten anliegen und durch die magnetische Zugkraft in dieser Stellung gehalten werden. Hierbei ist also die Last aus dem magnetischen Stromkreis ausgeschaltet und dadurch an Stelle eines durch Form und Lage der Last beeinflußten, oft sehr großen magnetischen Widerstandes ein konstanter, sehr kleiner AViderstand und damit an Stelle einer veränderlichen eine konstante magnetische Zugkraft gesetzt, die von der Form und Lage der Last unabhängig ist. Infolge des kleineren magnetischen Widerstandes kann dann die Magnetwicklung bedeutend weniger Windungen erhalten, als bei den bisherigen Hubmagneten.
Die neue Einrichtung gestattet ferner das Heben von nichtmagnetischen Material, z. B. von Messing- oder Kupferstäben. Als ein weiterer Vorteil muß auch noch hervorgehoben werden, daß im vorliegenden Fall auch Wechselstrom für den Magnet verwendet werden kann, da der Magnet samt den an den Greifern vorteilhaft angebrachten Ankern aus lamellierten Blechen zusammengesetzt sein kann. Bei den bekannten Hubmagneten konnte Wechselstrom nicht verwendet werden, weil bei dieser Stromart eine Lamellierung des ganzen magnetischen Stromkreises erforderlich ist. Bildet wie bisher, die Last einen Teil des Stromkreises, so ist dies nicht möglich.
Auf beiliegender Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch veranschaulicht.
Fig. ι und 2 zeigen ein Beispiel in zwei Ansichten, bei welchem zwei Greifer verwendet sind. Es bezeichnet α den Magnetkörper mit seitlich angeordneten Polen. Mit b sind die Greifer bezeichnet, die vorteilhaft an den den Polen gegenüberliegenden Stellen mit Eisenankern c versehen sind. Die Greifer b sind um die Bolzen d drehbar. Mittels der Ketten e sind Greifer und Magnet an einer mit einem Kran oder dergl. in Verbindung stehenden Traverse aufgehängt. Durch entsprechende Anordnung der Dreh-
zapfen d, der Aufhängepunkte f und der Aufhängepunkte der Ketten e in der Traverse ist die Einrichtung derart getroffen, daß bei stromlosem Magnet, d. h.. bei nichtmagnetischem Körper a, die Greifer die in Fig. 3 gezeichnete Stellung einnehmen, also geöffnet sind.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Die Traverse, an der die ganze Greifvorrichtung aufgehängt ist, wird mit geöffneten Greifern so weit herabgelassen, bis der Magnetkörper α auf der anzuhebenden Last aufsitzt. Bei weiterem Herablassen der Traverse werden die Ketten e schlapp und die Greifer schließen sich infolge ihres Eigengewichts. Das Schließen der Greifer kann noch durch mechanische Mittel unterstützt werden. Im dargestellten Beispiel ist zu diesem Zweck eine Feder g. vorgesehen. Durch die Schließbewegung der Greifer wird die Last gefaßt. Sobald die Anker c der Greifer- b an dem Körper α anliegen, wird der Magnet erregt und die zwischen dem geschlossenen Greifer befindliche Last kann angehoben werden, da die magnetische Zugkraft ein Auseinandergehen der Greifer verhindert. Das Ablegen oder Abwerfen der Last erfolgt einfach dadurch, daß durch Stromlosmachen des Magnetkörpers die magnetische Zugkraft aufgehoben wird. Die auf den Greifern ruhende Last drückt diese infolge der eigenartigen Auf-
; hängung nach außen, so daß die Last von selbst abfallen kann. Die magnetische Zugkraft.wird, um möglichst kleine Magnete zu erhalten, zweckmäßig nur so groß gemacht; daß sie nur bei vollständig geschlossenen Greifern, also nur bei vollständig an dem Magnetkörper anliegenden Ankern c die .Maximallast sicher hält.· Um stets ein vollständiges Schließen der Greifer zu erreichen, muß daher dafür Sorge getragen werden, daß nie mehr Last gehoben wird, als in dem Raum '. zwischen vollständig geschlossenen ,Greifern b und der unteren Fläche des Magnetkörpers α untergebracht werden kann. Um nie mehr Last aufnehmen zu können,
., als diesem Raum entspricht, ist, wie in Fig. 3 veranschaulicht, eine Führungsleiste i vorgesehen, die an der Unterkante des Magnetkörpers α befestigt ist.
Das vorliegend beschriebene Ausführungsbeispiel eignet sich besonders zum Heben von Lasten aus Hürden (Fig. 3).
Die Ausführungsform nach Fig. 4 gestattet die Aufnahme von Lasten, die in langer Reihe nebeneinander liegen.
Der Magnetkörper kann auch derart ausgeführt sein, daß er nach Hochklappen oder Entfernen der Greifer zeitweilig als Hubmagnet benutzt werden kann, bei dem die Last entsprechend den bekannten Ausführungen in den magnetischen Kreislauf eingehängt ist.
Falls die Last über Menschen hinweg befördert werden soll, ist es angezeigt, die Greifer durch magnetische oder mechanische Sperrvorrichtungen zu sichern.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Greifvorrichtung für Krane oder dergl., dadurch gekennzeichnet, daß die Last mittels eines oder mehrerer Greifer erfaßt wird, welche in der Arbeitsstellung ah den Polen eines Magneten anliegen und durch die magnetische Zugkraft in dieser Stellung gehalten werden.
2. Ausführungsform der Greifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Magnetkörper eine Führungsleiste vorgesehen ist, welche nur
so viel Last anzuheben gestattet, daß stets ein vollständiges Schließen der Greifer stattfinden kann.
3. Ausführungsform der Greifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzapfen (d) und die Aufhängepunkte (f) der Greifer (b), sowie die Aufhängepunkte der Ketten (e) an der Traverse derart angeordnet sind, daß bei nicht eingelegter Last Und freihängendem Magnetkörper (a) die Greifer ' (b) offen sind, wahrend, sobald der Magnetkörper (a) auf der Last aufsitzt, eine Schließbewegung der Greifer erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin.' gedruckt in der reichsdruckereI.
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DE (1) DE189376C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2559460A (en) * 1945-08-10 1951-07-03 Birdsboro Steel Foundry & Mach Piling equipment for structural material

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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