DE238283C - - Google Patents
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- DE238283C DE238283C DENDAT238283D DE238283DA DE238283C DE 238283 C DE238283 C DE 238283C DE NDAT238283 D DENDAT238283 D DE NDAT238283D DE 238283D A DE238283D A DE 238283DA DE 238283 C DE238283 C DE 238283C
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- Germany
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- fingers
- load
- magnet body
- held
- locking devices
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
- H01F7/06—Electromagnets; Actuators including electromagnets
- H01F7/20—Electromagnets; Actuators including electromagnets without armatures
- H01F7/206—Electromagnets for lifting, handling or transporting of magnetic pieces or material
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
- Manipulator (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 238283 KLASSE 35 δ. GRUPPE
in NÜRNBERG.
Die Elektromagnete, welche zum Transport von Gegenständen mit unebener Oberfläche
dienen, sind nach bekannten Anordnungen mit im Magnetkörper verschiebbaren PoI-stücken
— sogenannten Fingern — versehen. Diese Finger werden in ihrer tiefsten Lage
durch einen Bund o. dgl. festgehalten. Sie können sich, solange der Magnet stromlos ist,
mit ihren Stirnflächen an den zu fassenden
ίο Gegenstand anlegen, wobei sie sich im Magnetkörper
verschieben. Wird dann in die Magnetspule Strom gegeben, so sollen die Finger durch
die den Magnetkörper, die Finger und den zu fassenden Gegenstand durchsetzenden Kraftlinien
am Magnetkörper festgehalten werden. Sobald aber einigermaßen größere Lasten zu heben sind, wird in der Regel die magnetische
Reibung zwischen Fingern und Magnetkörper zu gering, die Finger gleiten infolgedessen
nach unten durch, bis sie in der tiefsten Lage durch den Bund mechanisch festgehalten werde.
Infolgedessen kommen nicht alle Finger gleichmäßig zum Tragen, sondern nur diejenigen, welche ihre tiefste Stellung gegenüber
dem Magnetkörper eingenommen haben. Welche Anzahl von Fingern dabei zum Tragen kommt,
ist von der Oberflächengestalt der Last abhängig. Unter Umständen kommen nur sehr
wenige Finger in Tätigkeit, und die Last droht dann abzureißen.
Um diesen Mißständen zu begegnen, werden bei dem Lastmagneten nach vorliegender Erfindung
die Finger, nachdem sie sich im stromlosen Zustande eingestellt haben, in ihrer Lage
durch besondere Vorrichtungen festgehalten.
In den Figuren ist die Erfindung in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht. In
der Fig. 1 und 2 ist α der Magnetkörper, b die Spule; c sind die Finger. Zum Festhalten
der Finger c dienen die Klemmbacken d, d, welche durch Schlitz und Stift f geführt
werden. Das Anziehen der Klemmbacken erfolgt, sobald der Strom geschlossen wird, durch
den Elektromagneten g mittels der Zugstange h und der Stäbe i, welche mit h gelenkig verbunden
sind. Um die Klemmbacken d wieder zu lösen, sobald der Strom abgestellt ist,
können Federn vorgesehen sein.
Bei der Ausführung, welche in den Fig. 3 und 4 veranschaulicht ist, sind die Polfinger
C1, C2, c3 als Platten ausgebildet, welche zu
beiden Seiten des Magnetkörpers α angeordnet sind. Zur Verbindung zwischen den Platten c
und dem Magnetkörper α dienen Zapfen k,
welche an letzterem angebracht sind und in welchen sich die Polplatten C1, c2, c3 mit Hilfe
von Schlitzen führen. Der Magnetkörper ist am Lastorgan s mittels der Zange ζ aufgehängt.
Sobald das Lastseil s angezogen wird, schließt sich die Zange ζ und klemmt die Polplatten
in der eingenommenen Lage fest.
Das Festhalten der Finger c in Laststellung kann auch vermittels irgendwelcher anderen
bekannten Mechanismen erfolgen, z. B. durch Einklemmen vermittels Keile u. dgl. Es
können ferner besondere kleine Elektromagnete t neben den Polfingern angeordnet sein,
durch welche die Finger in der einmal eingenommenen Lage elektromagnetisch festgehalten
werden, wie in Fig. 5 angedeutet.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι. Lasthebemagnet mit im Magnetkörper verschiebbaren Polfingern, dadurch gekennzeichnet, daß diese Finger (c), nachdem sie sich entsprechend der Lastoberfläche eingestellt haben, durch besondere Feststellvorrichtungen in ihrer Lage festgehalten werden.
- 2. Lasthebemagnet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese Feststellvorrichtungen elektromagnetischer Art sind.
- 3. Lasthebemagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtungen beim Anziehen des Lastseiles von diesem aus selbsttätig in Wirksamkeit gesetzt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE238283C true DE238283C (de) |
Family
ID=497818
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT238283D Active DE238283C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE238283C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3363209A (en) * | 1965-10-20 | 1968-01-09 | Pevar Maxwell | Contour conformable magnetic adapter device |
| EP0095030A1 (de) * | 1982-04-02 | 1983-11-30 | Emag Maschinenfabrik Gmbh | Hebevorrichtung |
| DE3228178A1 (de) * | 1982-07-28 | 1984-02-09 | Steinert Elektromagnetbau GmbH, 5000 Köln | Lasthebemagnet |
| FR2588543A1 (fr) * | 1985-10-16 | 1987-04-17 | Goodman Larry | Dispositif magnetique de retenue, notamment pour levage de pieces metalliques |
-
0
- DE DENDAT238283D patent/DE238283C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3363209A (en) * | 1965-10-20 | 1968-01-09 | Pevar Maxwell | Contour conformable magnetic adapter device |
| EP0095030A1 (de) * | 1982-04-02 | 1983-11-30 | Emag Maschinenfabrik Gmbh | Hebevorrichtung |
| DE3228178A1 (de) * | 1982-07-28 | 1984-02-09 | Steinert Elektromagnetbau GmbH, 5000 Köln | Lasthebemagnet |
| FR2588543A1 (fr) * | 1985-10-16 | 1987-04-17 | Goodman Larry | Dispositif magnetique de retenue, notamment pour levage de pieces metalliques |
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