DE134013C - - Google Patents

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DE134013C
DE134013C DENDAT134013D DE134013DA DE134013C DE 134013 C DE134013 C DE 134013C DE NDAT134013 D DENDAT134013 D DE NDAT134013D DE 134013D A DE134013D A DE 134013DA DE 134013 C DE134013 C DE 134013C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/16Making tubes with varying diameter in longitudinal direction
    • B21C37/18Making tubes with varying diameter in longitudinal direction conical tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
r/
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Konischziehen von Rohren. Es ist gleichgültig, welche Querschnittsform das Rohr besitzt, und es können mit der vorliegenden Einrichtung sowohl runde Rohre hergestellt werden, als auch solche von ■ eckigem oder ovalem Querschnitt. Das Rohr, welches aus einem rechtwinklig zugeschnittenen Stück Blech hergestellt wird, wird während des Ziehens nicht gedreht.
Die Vorrichtung besteht aus einem feststehenden Ringe mit radial verschiebbaren, in jeder Lage eine geschlossene Figur bildenden Backen.
Will man z. B. einem Rohr von 100 mm Durchmesser eine Konicita't von 10 mm verleihen, so dafs das Rohr an dem einen Ende 100 mm, an dem anderen 80 mm äufseren Durchmesser besitzt, so wird man zunächst ein eylindrisches Rohr von 100 mm a'uiserein .Durchmesser durch einen Ring ziehen, welcher sich beim Durchgang des Rohres von 100 mm auf 99 mm oder etwas weniger verengt. Beim zweiten Durchgang des Rohres durch den Ring wird dieser von 100 mm auf 98 oder weniger, beim dritten Durchgang von 100 mm auf 97 oder entsprechend weniger und so fort verengt, so dafs das Rohr bei jedem Durchgang nur um ι mm oder etwas mehr konisch gezogen wird.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform der vorliegenden Einrichtung.
: ■ Fig. ι und 2 sind Verticalschnitte durch den Ziehkörper bei verschiedenen Stellungen der Ziehbacken.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach y-y der Fig. i, Fig. 4 ein Schnitt nach x-x der Fig. 2, Fig. 5 ein Schnitt nach \-\ der Fig. 2.
Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht des vorderen Theils der Ziehbank,
Fig. 7 eine Draufsicht auf Fig. 6.
Fig. 8 veranschaulicht in theilweisem Schnitt und theilweiser Seitenansicht den Antrieb und' die Umstellvorrichtung für die Bewegung des Zieh ringes, während
Fig. 9 eine Kopfansicht der Ziehbank zur Darstellung bringt.
Das Rohr, welches konisch gezogen werden soll, wird in bisher üblicher Weise in den Ziehkörper α eingeführt und von der Zange erfalst. Der Antrieb für die Zange erfolgt in bisher üblicher Weise.
In dem Ziehkörper α ist ein Excenter b angeordnet, welches mit der Anzahl der Ziehbacken entsprechenden Anzugflächen c versehen ist. Die Ziehbacken erhallen in dem Ziehkörper in geeigneter Weise Führung und legen sich mit den Rollen d an die Anzugflächen c des Excenters b an. Es ist deutlich ersichtlich, dafs bei einer Drehung des Excenters b in der Pfeilrichtung nach Fig. 1 ein Verschieben der Backen nach dem Mittelpunkt zu erfolgen mufs.
Fig. ι veranschaulicht die Anfangstellung des Excenters und der Ziehbacken w, wahrend in Fig. 2 das Excenter eine Drehung erfahren und die Backen eine Verschiebung nach dem Mittelpunkt zu erhalten haben. . .
Das Excenter b erhält seinen Antrieb in fol-,. gender Weise: · . ■ ';■■„
Die Zange e (Fig. 6 und 7) ist mit einem Arm/ versehen, welcher in tester Verbindung mit der Kette g steht. Die Kette g setzt bei ihrer Vor- und Rückwärtsbewegung durch die Räder /1 ufid i einen Kegel k in Umdrehung (Fig. 8 und 9). Dieser Kegel k übermittelt seine Drehbewegung durch die Frictionsrolle / auf einen zweiten Kegel mi,-'der seinerseits durch die Kette η die Spindel ο in Umdrehung versetzt. Auf die Spindel ο ist eine Mutter q aufgebracht, welche mit dem Arm ρ des Excenters in Verbindung steht. Bei einer Drehung des Kegels Ic wird also je nach der Stellung der Frictionsrolle / bei gleich schneller Bewegung der Kette g eine verschiedenartige Bewegung des Hebels ρ stattfinden.
Bei einer Bewegung der Mutter q nach rechts (Fig. 9) werden durch das Excenter b die Ziehbacken v> nach dem Centrum des Ziehgehäiises zu bewegt, bei umgekehrter Bewegung der Mutter q können die Backen n> durch geeignete Mittel wieder in ihre Anfangsstellung zurückgebracht werden.
Die Wirkungsweise
der
vorliegenden Ziehbank ist folgende:
Angenommen, das Rohr von 100 mm äufserem Durchmesser soll auf 80 mm konisch gezogen werden.
Das Excenter b wird durch den ,Hebel ρ in die Stellung nach Fig. 9 gebracht, so dafs der Ziehring seinen gröfsten Durchmesser aufweist. Hierauf führt man das cylindrische Rohr von 100 mm a'ufserem Durchmesser durch den Ziehring und liifst es von der Zange erfassen. Die Zange wird in bekannter Weise von der Ziehbankkette s mitgenommen. Hierbei erfolgt gleichzeitig durch den Arm/ eine Mitnahme der Kette g, welche den Kegel k in Umdrehung versetzt.
Bei einmaligem Durchziehen soll nun der Ziehring sich auf 1 mm oder mehr verengen. Aus diesem Grunde wird man die Frictionsrolle / in die punktirte Lage nach Fig. 9 bringen, so dafs durch die grofse Uebersetzung ins Langsame nur eine ganz geringe Seitenbewegung der Mutter q auf der Spindel 0 erfolgt, welche einem Zusammenziehen der Ziehbacken um ι mm entspricht.
Soll das Rohr das zweite Mal den Ziehring passiren und abermals eine Verjüngung von ι mm erfahren, so stellt man die Frictionsscheibe / derart ein, dafs mittels der Seitwärtsbewegung der Mutter q ein Zusammenpressen der Ziehbacken während des Durchganges des Rohres von 100 mm auf 98 mm, also um 2 mm stattfindet u. s. f. Bei seinem letzten Durchgänge nach oben gewähltem Beispiel, bei welchem das Rohr an seinem vorderen Ende 100 mm, an dem hinteren Ende 80 mm gröfseren Durchmesser erhalten soll, wird ein Verschieben der Backen während des Durchganges derart stattfinden, dafs sich der Durchmesser des Ziehringes von 100 auf 80 mm verkleinert. Zu diesem Zwecke hat man mittels des Handrades r die Frictionsrolle / vollkommen nach links (Fig. 9). geschoben, so dafs liunmehr eine Uebersetzung zwischen dem Kegel k und der Spindel 0 in der Weise stattfindet, dafs die Mutter q .sich von einem Ende der Spindel nach dem andern bewegt, wobei der Excenterhebel ρ in seine äufserste Stellung nach rechts, und die Ziehbacken b in ihre äufserste Stellung nach dem Centrum des Ziehkörpers gebracht worden sind. :
Die Zusammenziehung kann aufser in vorbeschriebener Weise auch durch vier Schrauben geschehen, welche mit Schneckenrädern in Verbindung stehen und deren Antrieb in vorbeschriebener Art durch die Ziehbank erfolgt.
Für die Zange e wird man einen Anschlag t vorsehen, welcher der Anfangsstellung des Hebels ρ entspricht. ...... .
Mit der Spindel, auf welcher die Frictionsrolle / bewegt wird, kann man eine Scalenscheibe u in Verbindung bringen, weiche dyrch ihre jeweilige Stellung zu einem Zeiger i'jangiebt, welche Dimensionen durch den Ziehring gezogen werden. ;
Da das Rohr sich bei jedem Durchgange durch den Ring nur um etwa 1 mm verjüngt, so wird verhältnifsmäfsig häufig das Rohr den Ring passiren. Da nun die Backen tu bei jeder Stellung des Ringes wohl eine geschlossene Figur, aber nur zuletzt einen runden Kreis bilden, so wird man beim Einführen des Rohres in den Ring zweckmäfsig darauf achten, dafs das Rohr bei jedesmaligem Durchgang eine andere Lage in dem Ziehring einnimmt, um bei dem letzten Durchgange ein Rohr,mit einem annähernd genau, für die Praxis jedenfalls brauchbaren, runden Querschnitt zu erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Konischziehen von Rohren beliebigen Querschnitts ohne Drehung des Rohres, dadurch gekennzeichnet, dafs der feststehende Ziehring radial verschiebbare Backen (w) besitzt, welche in jeder Stellung eine ■ geschlossene Figur bilden. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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