DE636741C - Vorrichtung zur Herstellung von nahtlosen Rohren - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von nahtlosen Rohren

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DE636741C
DE636741C DEA72468D DEA0072468D DE636741C DE 636741 C DE636741 C DE 636741C DE A72468 D DEA72468 D DE A72468D DE A0072468 D DEA0072468 D DE A0072468D DE 636741 C DE636741 C DE 636741C
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DE
Germany
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rollers
caliber
friction
calibres
diameter
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Expired
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DEA72468D
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Alfina Immobilien- Finanzierungs- & Verwaltungs A-G
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Alfina Immobilien- Finanzierungs- & Verwaltungs A-G
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B17/00Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling
    • B21B17/02Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling with mandrel, i.e. the mandrel rod contacts the rolled tube over the rod length
    • B21B17/04Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling with mandrel, i.e. the mandrel rod contacts the rolled tube over the rod length in a continuous process

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von nahtlosen Rohren Zur Herstellung von nahtlosen Rohren ist bereits vorgeschlagen worden, die in den Kalibern auftretenden Widerstände und die dadurch verursachten Beanspruchungen des Werkstückes zu verringern, so daß in einer Hitze eine wesentlich weitgehendere Streckung durchführbar ist als bei den bekannten Verfahren. Beim kohrstoßverfahren tritt am Boden der Rohrluppe, also an der Angriffsstelle des Stoßdornes, die höchste Beanspruchung auf, und diese bestimmt die Höchstzahl der Kaliber, die man gleichzeitig auf .das Werkstück einwirken lassen darf und von der die in einer Hitze erzielbare höchste Streckung der Rohrhippe abhängt.
  • Gemäß dem erwähnten Vorschlag wird der mittels des Dornes bewirkte Vorschub des Werkstückes durch mindestens einen zwischen die hintereinanderfolgenden Rollenkaliber geschalteten, am Werkstück selbst angreifenden Vorschubkaliberwalzensatz unterstützt, dessen Walzen einen für das Einziehen des Werkstückes genügend großen Durchmesser aufweisen. Dadurch .läßt Sich zwar die in je einem Kaliber ausführbare Streckung steigern und die an der Angriffsstelle des Stoßdornes auftretende Beanspruchung vermindern, jedoch ist diese Einrichtung wegen der Notwendigkeit des Antriebes der Kaliberwalzen umständlich.
  • Die Erfindung bezweckt nun eine Verminderung der beim Stoßverfahren an der Angriffsstelle des Stoßdornes auftretenden Beanspruchung des Werkstückes auch ohne angetriebene Kaliberwalzen.
  • Da die Rollenkaliber in je einem Kaliber eine möglichst weitgehende Streckung mit möglichst geringem Reibungswiderstand zulassen sollen, so dürfen die Rollen nur einen möglichst kleinen Durchmesser aufweisen, der zweckmäßig von der Größenordnung des Kaliberdurchmessers, jedenfalls aber kleiner als der doppelte Kaliberdurchmesser ist. Eine Steigerung des Rollendurchmessers der Kaliber führt zu einer Erhöhung der im Kaliber entstehenden Reibung und zu einer Herabsetzung der Grenze der im Kaliber erzielbaren Streckung, bis bei genügend weitgehender Vergrößerung des Rollendurchmessers die Reibung so groß wird, daß bei angetriebenen Rollen diese das Werkstück zwischen sich einziehen könnten, auch wenn das Werkstück nicht mittels des Dornes vorgeschoben würde. Hierzu wird man in- der Praxis Walzen verwenden müssen, deren Durchmesser ein Vielfachen des Kaliberdurchmessers, jedenfalls mehr als das Vierfache desselben beträgt. Die Erfindung verwertet nun diese Erkenntnis in der Weise, daß außer den bei geringer Reibung eine möglichst weitgehende Streckung bewirkenden Rollenkalibern, deren Rollen also einen möglichst geringen Durchmesser (nicht über das Zweifache des Kaliberdurchmessers) erhalten und Streckungskaliber genannt werden sollen, zwischen oder hinter diesen Streckungsrollenkalibern auch solche aus nicht angetriebenen Rollen bestehende Kaliber angeordnet werden, deren Rollen einen größeren kleinsten Durchmesser aufweisen als diejenigen der Streckungskaliber. Wegen der in ihnen auftretenden hohen Reibung und ihrer verhältnismäßig geringen Streckwirkung sollen diese Kaliber Reibungskaliber genannt werden. In diesen wirken beim Durchstoßen des vom Dorn mitgenommenen Werkstückes verhältnismäßig hohe Druckkräfte auf das Werkstück, die es fest an den Dorn pressen, wodurch große, entgegengesetzt zur Richtung der Vorschubbewegung, also auch entgegengesetzt zu der durch den Stoßdorn erzeugten Zugbeanspruchung gerichtete Reibungskräfte entstehen, welche die Zugbeänspruchüng vermindern. Der ldeinste Durchmesser der Rollen der Reibungskaliber ist zweckmäßig kleiner als der bei angetriebenen Walzen zum Einziehen und Vorschieben des Werkstückes erforderliche. Bezeichnet man den lichten Kaliberdurchmesser mit d, so wird eine zweckmäßige Größe für den kleinsten Durchmesser der Rollen der Reibungskaliber zwischen i,5d und 4d liegen.
  • Die Anordnung der Reibungskaliber kann beispielsweise wie in der Zeichnung erfolgen, indem ein Reibungskaliber 8a hinter dem letzten Streckungsrollenkaliber 5d angeordnet wird und außerdem, bei einer größeren Anzahl von hintereinandergeschalteten Streckungskalibern, zwischen diesen, je nach der Anzahl dieser letzteren, noch ein oder mehrere weitere Reibungskaliber 8b eingeschaltet werden können.
  • Zweckmäßig werden die Reibungskaliber aus - einer kleineren Rollenzahl zusammengesetzt als die Streckungskaliber. So z. B. bestehen zweckmäßig die Reibungskaliber aus zwei Walzen und die Streckungskaliber aus drei oder mehreren Rollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von nahtlosen Rohren durch Hindurchzwängen einer auf einem Dorn sitzenden Rohrluppe durch Rollenkaliber, die aus Rollen bestehen, deren Durchmesser die zum Einziehen des Werkstückes bei angetriebenen Rollen erforderliche Größe nicht erreicht, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen diese Rollenkaliber (5b,-5, 59 nicht angetriebene Reibungskaliber (8a, 8b) eingeschaltet sind, deren Rollen einen kleinsten Durchmesser aufweisen, der größer ist als der kleinste Durchmesser der Rollen der den Reibungskalibern vor- und nach-- geschalteten Streckungskaliber (5b, 5c, 5d). ?. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskaliber -(8a, 8t') eine kleinere Rollenzahl aufweisen @ als die Streckungskaliber (5b, 5`, 59.
DEA72468D 1934-01-03 1934-02-11 Vorrichtung zur Herstellung von nahtlosen Rohren Expired DE636741C (de)

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DEA72468D DE636741C (de) 1934-01-03 1934-02-11 Vorrichtung zur Herstellung von nahtlosen Rohren

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Application Number Priority Date Filing Date Title
HU2044358X 1934-01-03
DEA72468D DE636741C (de) 1934-01-03 1934-02-11 Vorrichtung zur Herstellung von nahtlosen Rohren
GB717734A GB420036A (en) 1934-03-06 1934-03-06 Method of and apparatus for the manufacture of seamless pipes

Publications (1)

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DE636741C true DE636741C (de) 1936-10-14

Family

ID=32511886

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DE (1) DE636741C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911365C (de) * 1950-02-18 1954-05-13 Reisholz Stahl & Roehrenwerk Stossbank zum Strecken von Lochstuecken zu Rohren und Hohlkoerpern
DE102015109092A1 (de) 2015-06-09 2016-12-15 Sms Group Gmbh Verfahren zum Betrieb einer Nahtlosrohranlage sowie Nahtlosrohranlage

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911365C (de) * 1950-02-18 1954-05-13 Reisholz Stahl & Roehrenwerk Stossbank zum Strecken von Lochstuecken zu Rohren und Hohlkoerpern
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