DE130204C - - Google Patents

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DE130204C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C11/00Funnels, e.g. for liquids
    • B67C11/04Funnels, e.g. for liquids with non-automatic discharge valves

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung behandelt einen Trichter, dessen untere Oeffnung mit einem Abschlufso.rgan versehen ist, welches von einer durch ein Führungsrohr geleiteten Kette bethätigt werden kann. Das kennzeichnende Merkmal des Erfindungsgegenstandes besteht nun in der Verwendung des Führungsrohres für die Kette als Luftzu- und Abführungsrohr für den zu füllenden Behälter. Ist beispielsweise ein Fafs theilweise mit einer kalten Flüssigkeit angefüllt, und es soll eine heifse Flüssigkeit (heifser Zuckersaft etc.) nachgefüllt werden, so entwickeln sich Dämpfe, und durch den in dem Fafs entstehenden Druck wird, wenn nicht eine stetige Verbindung mit dem Fafsinnern und der Aufsenluft vorhanden ist, häufig die in dem Trichter befindliche Flüssigkeit aus diesem herausgeschleudert, so dafs nicht selten die mit dem Nachfüllen beschäftigte Person verbrüht wurde.
Bei den bekannten Einrichtungen kann das Führungsrohr für die Ventilkette zu diesem Zweck nicht Verwendung finden, weil sie oberhalb der Mündung des Trichterrohres endigt. Die in den Trichter eingegossene Flüssigkeit schliefst die Austrittsöffnung des Führungsrohres ab, und daher ist auch eine Verbindung der in dem zu füllenden Behälter befindlichen Luft mit der Aufsenluft durch das Führungsrohr für die Kette abgeschnitten.
Gemäfs vorliegender Erfindung reicht das Führungsrohr für die Kette bis an die Ausmündung des Trichterrohres heran, so dafs auch selbst beim Eingiefsen dicker flüssigkeiten die Mündung des Führungsrohres von der Flüssigkeit nicht abgeschlossen werden kann, und die Verbindung zwischen der in dem zu füllenden Behälter befindlichen Luft und der Aufsenluft stets erhalten bleibt.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht die Erfindung.
An der unteren Oeffnung des Trichters α ist bei b drehbar eine Klappe c angeordnet. An dieser greift eine Kette d oder dergl. an, die in einem besonderen Rohr e nach oben geführt ist. Das Rohr e mündet in gleicher Höhe mit der Austrittsöffnung des Trichlerrohres, so dafs ein Abschlufs der unteren Oeffnung des Rohres e durch die in den Trichter gefüllte Flüssigkeit nicht möglich ist. Man wird am besten sowohl den Rand der unteren Trichteröffnung als auch die Klappe c mit einem Dichtungsmaterial versehen, und zwar ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel für den unteren Rand ein Dichtungsring/ und für die Klappe c eine Dichtungsscheibe g vorgesehen. An Stelle der Klappe c kann man natürlich auch ein anderes geeignetes Abschlufsorgan in Anwendung bringen. Im vorliegenden Fall hat die Klappe c ein derartiges Gewicht erhalten, dafs sie selbstthätig beim Nachlassen der Kette d in die geöffnete Stellung niederfällt, während der Schlufs der Klappe durch kurzen Zug an der Kette d bewirkt werden kann. Bei der auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulichten Ausführung des Trichters ist eine Mafseinlheilung h vorgesehen. Diese ermöglicht es, in Verbindung mit der
Abschlufsklappe c bestimmte Mengen von Flüssigkeit aus dem Trichter auszulassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Trichter mit Abschlufsorgan für die untere Oeffnung, dadurch gekennzeichnet, dafs das Führungsrohr (e) für die das Abschlufsorgan (c) bewegende Kette o. ä". in gleicher Höhe mit der unteren Austrittsöffnung des Trichterrohres mündet, zum Zweck, bei geschlossenem Trichter den Eintritt von Flüssigkeit in das Führungsrohr zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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