DE125355C - - Google Patents
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- DE125355C DE125355C DENDAT125355D DE125355DA DE125355C DE 125355 C DE125355 C DE 125355C DE NDAT125355 D DENDAT125355 D DE NDAT125355D DE 125355D A DE125355D A DE 125355DA DE 125355 C DE125355 C DE 125355C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C3/00—Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
- G01C3/26—Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with fixed angles and a base of variable length, at, near, or formed by the object
- G01C3/28—Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with fixed angles and a base of variable length, at, near, or formed by the object with provision for reduction of the distance into the horizontal plane
- G01C3/30—Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with fixed angles and a base of variable length, at, near, or formed by the object with provision for reduction of the distance into the horizontal plane with adaptation to the measurement of the height of an object, e.g. tacheometers
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Es giebt tachymetrische Feldmefsinstrumente, bei denen die aufzunehmenden Punkte im
Felde mafsstäblich aufgezeichnet werden, so dafs die bei Benutzung von Kreistachymetern
erforderlichen häuslichen Berechnungen und Auftragungen entfallen. Diese Instrumente
setzen schiefe Lattenstellung voraus. Mit vorliegendem Feldinstrument sollen dagegen die
Entfernungen und Meereshöhen von Geländepunkten bei Anwendung der bequemeren lothrechten Lattenstellung abgelesen werden.
I. Ableitung der zur Anwendung
kommenden Formeln.
kommenden Formeln.
Stellt in Fig. 1 M das Instrument, L L die
Latte dar, sind M. u und M 0 die Zielrichtungen durch den Unter- bezw. Oberfaden
eines gewöhnlichen Fadendistanzmessers, bezeichnet ferner α den Höhenwinkel NMu,
β den Winkel 0 M u (entfernungmessender Winkel) und endlich / den Unterschied der
Lattenablesungen 0 und u, also I = 0 — u, so
erhält man aus dem Dreieck ο Mu, da Mu =
ist, die Gleichung:
■ cos a
I: = sin β : cos
cos a
+■ ß),
folglich
D ■=. — cos la 4- ß) cos α und h = D tg α,
sin β .
oder
h = —.—-■ cos (α -f- ß) sin 0.
Führt man nun für
sin β
das Zeichen k ein,
so findet man, wenn noch eine Unveränderliche c zu berücksichtigen ist, die Formeln:
D = [kl cos (α + β) + c] cos a, (1)
h = [kl cos (a -f- ß) + c] sin a (2)
und H=(HS + i — u) + h, (3)
unterHs die Meereshöhe des Instrumentenstandpunktes
und unter i die Instrumentenhöhe verstanden.
Diese für lothrechte Lattenstellung geltenden genauen, bisher noch nicht zur Anwendung
gekommenen Formeln (1) bis (3) liegen dem nachstehend beschriebenen Instrumente zu
Grunde; aus diesen Formeln folgt noch, dafs bei deren Benutzung die Ablesung des Mittelfadens
entbehrlich wird.
II. Schematische. Darstellung des Projectionsapparates.
Zunächst geben wir in Fig. 2 behufs leichteren Verständnisses in einfachen Linien
den zur Herstellung der Formeln (1) bis (3) erforderlichen Projectionsapparat. In dieser
Figur bezeichnet MF die Zielrichtung durch deu Unterfaden u, MA einen mit dem
Fernrohr fest verbundenen Arm, dessen Punkte auf einer Schiene A B geführt wird, die gegen
die Wagerechte um den Winkel β nach unten gerichtet ist; ferner bedeutet BF einen
auf MF senkrecht stehenden verschiebbaren Arm, der mit Af .A stets dieselbe Richtung besitzt,
KGN einen Winkel mit lothrechter Kante K G und endlich G einen drehbaren
Nonius, dessen Drehpunkt O von F um das
Mafs c entfernt ist.
Macht man nun A B = k I, so wird:
AE- MF = kI cos (α + β),
folglich:
folglich:
M O = k I cos (α + β) + c,
und daher:
und daher:
D = MP ----τ. MO cos α und h— OP =
MO sin α,
d. h. man erhält die in (i) und (2) entwickelten Ausdrücke für D und h.
Wird nun noch der Wagerechten AiP der Werth [Hs -f- i — u) beigelegt, so ergiebt sich
für den Punkt O die verlangte Höhe H gemäfs Gleichung (3).
III. Beschreibung des Schnellmessers.
Auf einem Stativ mit Metallkopf wird ein Dreifufs in bekannter Weise aufgeschraubt; auf
letzterem ist eine runde Magnaliumplatte von 42,5 cm Durchmesser befestigt, die am Rande
eine Kreistheilung trägt.
In dem Dreifufs ist eine konische Durchbohrung angebracht, welche eine messingene
Säule aufnimmt, so dafs man letzterer eine volle Umdrehung geben kann; diese Säule
trägt auf der linken Seite ein Fernrohr mit Distanzfäden, auf der rechten Seite die Projectionsvorrichtung,
entsprechend der Anordnung in Fig. 2.
In Fig. 3 ist das Instrument in der Vorderansicht, in Fig. 4 in der Seitenansicht, wenn
das Fernrohr wagerecht steht, dargestellt, jedoch ohne Stativ, Dreifufs und Fernrohr.
Auf der wagerechten Drehachse des Fernrohres ist eine Schiene A A befestigt, oberhalb
deren sich eine runde Stahlstange L L befindet, auf welcher ein Schieber F bewegt werden
kann. Dieser trägt einen drehbaren Nonius H und eine zu AA stets senkrecht gerichtete
Stahlstange EE. Parallel zu dieser Stange ist beim Drehpunkt O eine zweite Stange D D
vorgesehen und ferner mit obiger Säule durch entsprechend gestaltete Stützen eine dritte Stahlstange
MM verbunden, auf welcher mittelst dreier durchbohrter Prismen die Schiene B B
verschoben werden kann. Die jedesmalige Gröfse dieser Verschiebung wird durch die
Richtung des Armes D D bedingt, der mit der Schiene B B in Verbindung gebracht ist, wie
aus der Fig. 4 hervorgeht. An der Schiene B B ist nämlich eine wagerechte Achse befestigt,
welche durch die Bohrung eines Prismas hindurchgreift, das sich auf der Stange D D bewegt.
Giebt man nun der Schiene A A, also auch der Stange D D verschiedene Neigungen,
so wird die Schiene B B verschoben und gleichzeitig nimmt das Prisma auf D D diejenige
Stellung ein, welche dem veränderlichen Abstand der an B befindlichen Achse von dem
Punkte O entspricht. Oberhalb der Schiene BB
ist noch eine Stahlstange NN befestigt, auf welcher der Schieber G mittelst einer drehbaren
Hülse auf EE geführt wird. Gleichzeitig ist mit G ein Nonius verbunden, der zur
genauen Einstellung bei der auf B B angebrachten Theilung dient; diese Einstellung geschieht
durch die Mikrometerschraube 5, nachdem der Schieber F auf der Stahlstange LL
festgeklemmt worden ist. Endlich ist mit der Säule die Schiene C C, welche ebenfalls eine
Theilung trägt, befestigt; auf dieser Schiene kann ein Projectionswinkel P P verschoben
werden, bis er an der Anschlagkante des drehbaren Nonius H anliegt.
Zur Ablesung der Meereshöhen ist die Theilung auf dem Winkel mittelst Schraube in
lothrechter Richtung verschiebbar angeordnet; der Nonius J dient zur Einstellung der Höhe
(H3 + ζ — m), während der Nonius K zum
Ablesen der wagerechten Entfernungen benutzt wird.
Zum Ablesen der wagerechten Winkel auf der Kreistheilung der Magnaliumplatte dient
ein Indexstrich an einer Alhidade, die mit Klemmschraube und Feinstellung versehen ist.
Auf der Magnaliumplatte kann ein Bogen Pauspapier mittelst Ring und Federn befestigt
werden; dieses wird erforderlich, wenn das Auftragen der Punkte im Felde geschehen soll.
Zu diesem Zwecke ist der Projectionswinkel P mit einem senkrecht zur Bildebene der Fig. 3
gerichteten Arm mit Nadelvorrichtung versehen.
Die Schienen B B und C C sowie der Projectionswinkel
sind mit Millimetertheilungen versehen; die Nonien bei G und K geben
Y10 mm, die bei H und J Y20 mm an.-
IV. Gebrauch des Schnellmessers.'
Der Gebrauch des Instrumentes stellt sich unter Benutzung von Pauspapier, welches auf der Magnaliumplatte befestigt und zum Auftragen der Punkte im Felde verwendet wird, folgendermafsen:
Der Gebrauch des Instrumentes stellt sich unter Benutzung von Pauspapier, welches auf der Magnaliumplatte befestigt und zum Auftragen der Punkte im Felde verwendet wird, folgendermafsen:
Nachdem man das Instrument über dem betreffenden Punkt centrisch und lothrecht aufgestellt
hat, bestimmt man die Instrumentenhöhe i und bringt den Nonius J mittelst der
verschiebbaren Theilung des ProjectionswinkelsP auf die Höhe Hs -\- i — u, wobei man die
Ablesung u des Unterfadens unveränderlich und etwa gleich 2,0 m machen wird. Dann richtet
man das Fernrohr auf die Latte, stellt den Unterfaden auf 2,000 m, liest den Oberfaden 0
ab und verschiebt den Schieber F, bis der Nonius bei G die Zahl / = 0 — 2,000 m an-
Claims (1)
- zeigt, wobei die genaue Einstellung mit der Mikrometerschraube £ erfolgt. Dann wird der Winkel P an den drehbaren Nonius H herangeschoben, die Nadel auf das Pauspapier eingedrückt und diesem Punkte die am Nonius H abgelesene Meereshöhe beigeschrieben. Dieses Verfahren wiederholt sich für jeden aufzunehmenden Punkt. Das Pauspapier wird nur zum Auftragen der Punkte eines und desselben Instrumentenstandpunktes benutzt und daher beim Wechseln des letzteren durch ein neues ersetzt.Für den Fall, dafs die Punkte nicht im Felde aufgetragen, sondern abgelesen werden, hat man, anstatt die Nadel einzudrücken, die am Nonius K abzulesende wagerechte Entfernung, die Meereshöhe und den mittelst Index an der Kreistheilung zu bestimmenden wagerechten Winkel ' für jeden Punkt in ein Feldbuch aufzuschreiben.Pate ν T-An SPRU c η :
Projectionsapparat für Schiebetachymeter, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Ermöglichung der lothrechten Lattenstellung und unmittelbaren Einstellung des Unterschiedes der an zwei festen Fäden im Fernrohr gewonnenen Lattenablesungen zwei einen rechten Winkel mit eineinander bildende Seiten (A A und D D) eines verschieb!ichen Viereckes auf der wagerechten Drehachse (o) des Fernrohres so befestigt sind, dafs sie den verschiedenen Neigungen des letzteren folgen, die dritte Seite (E E) parallel ihrer Längsrichtung verschiebbar und mit einem drehbaren Nonius (H) für die Höhenablesungen ausgerüstet ist und die auf einer geraden Stange (MM) verschiebbare vierte Seite (BB) endlich eine Theilung, sowie einen Schieber (G) mit drehbarer Hülse und Nonius aufweist und mit der zweiten Seite (D D) durch ein darauf verschiebliches Prisma gelenkartig verbunden ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE125355C true DE125355C (de) |
Family
ID=394088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT125355D Active DE125355C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE125355C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3193934A (en) * | 1962-11-09 | 1965-07-13 | Uchida Saburo | Alidade |
-
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- DE DENDAT125355D patent/DE125355C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3193934A (en) * | 1962-11-09 | 1965-07-13 | Uchida Saburo | Alidade |
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