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worden kann.
Auch kann man zur Erhöhung der Genauigkeit den festen Faden Auf verschiedene Punkte der Latte richten und dementsprechend den beweglichen Faden einstellen und die erforderlichen Ablesungen machen, worauf aus dem Mittel die gesuchte Distanz und Höhe mit grosser Genauigkeit erhalten wird.
Wie aus den Fig. 3 und 4 der Zeichnung, welche das Instrument in schematischer Vorder-und Seitenansicht zeigen, ersichtlich erscheint, ist das Fernrohr'1 mit der Drellachse 2 fest verbunden. Diese Drehachse ist derart angeordnet, dass das Fernrohr auf der Okülarseite das Übergewicht besitzt. Auf der Achse. 3 sitzt ein zur optischen Achse des Fernrohres senkrechter Hebel 3, dessen dem Objektiv 4 zugewendete Kante genau durch das Zentrum der Achse hindurchgeht (Fig. 4). Es wird daher jede Bewegung des Hebels 3 auf das Fernrohr übertragen und bewirkt ein Hoben oder Senken (Kippen) desselben. In einer bestimmten konstanten Entfernung unterhalb des Fernrohres befindet sich ein horizontaler Stab 5, auf dem ein Schieber 6, z. B. mit Hilfe eines Triebes 7 verschiebbar ist.
Dieser Schieber trägt in einer Mutter ? eine Stellschraube 9, welche durch einen an dem einen Ende vorgesehenen Hebel 10 betätigt werden kann. Der Ausschlag dieses Hebels ist durch Anschläge begrenzt. Die'Schraube 9 wirkt auf eine Stahlschneide 11, gegen welche sich der Hebel 3 infolge des Übergewichtes der Okularseite des Fernrohres stützt.
Das Okular ist mit einem Filarschraubenmikrometer 12 mit feststehendem Horizontal-und Vertikalfaden und beweglichem Horizontalfadon, der sich durch Verdrohen der Mikrometerschraube dem feststehenden Faden nähern und von demselben entfernen lässt, versehen.
Der Höhenkrcis 13 besitzt auf der einen Seite die nach Formel 12) berechnete Indexteilung und kann auf der anderen Seite eine Gradeinteilung zur direkten Ablesung der Höhonwinkel besitzen. Entsprechend dieser Indexteilung ist die Teilung des Fils- schraubenmil, rometers angeordnet, wobei die ganzen Umdrehungen (Ganghöhen) an dem durch das Okular sichtbaren Zählrechen, die Zehntel der Umdrehungen an den Teilstrichen der Mikrometertrommel und die Hundertel durch Schätzung erhalten werden. Die Einrichtung wird so getroffen, dass fünf Gänge (Umdrehungen) der Schraube der Konstante (zweckmässig 100) entsprechen.
Der Kopf des Filarschraubenmikrometers lässt sich verdrehen, so dass die Mikrometer- trommel nach abwärts oder, im 180 verdreht, nach aufwärts zu stehen kommen kann.
Die erste dieser beiden Stellungen dient für die Bestimmung von Höhenwinkeln, die zweite
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Im übrigen kann das Instrument, das die Bauart eines Theodoliten hat, mit verdeckten Horizontalkreis mit Ablesemikroskop bezw. Nonius, Libellen und Vorrichtung xmn
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sein. Auch kann zur Vornahme von Nivellements das Fernrohr mit einer Nivellicr- (Reversions-) Libelle versehen sein und hiefür eine besondere Klemmvorrichtung und Feinbewegung an der Horizontalachse vorgesehen werden, die beim Distanz- und Höhonmossen nicht benutzt wird, wobei-sodann erstere gelüftet ist. Die Bewegung des Schiebers 6 längs des Stabes 5 kann mittelst Zahnstange und Trieb herbeigeführt werden. Je nach der Grösse und den Zwecken des Instrumentes können die Teilungen verschieden und mit ver- schiedener Feinheit ausgeführt sein.
Die Einrichtung kann sowohl bei einem theodolitartigen Instrumente, als auch bei einer tachymetrischon Kippregel oder getrennt als Distanzmesser oder Höhenmesser zur Anwendung gelangen, wobei die Indexteilung am horizontalen Stabe als lineare Teilung angebracht wird, natürlich nach entsprechender Umformung der hiezu erforderlichen Forlllel.
Zum Gebrauche wird das Instrument zunächst in bekannter Weise horizontal gostellt. Die weitere Handhabung ist verschieden für Höhewinkel (0 -50 ) und Tiefenwinkel (360 -310 ). A. Bestimmung der Distanz und des Höhenunterschiedes bei Höhenwinko ! n.
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(vollc Linien in Fig. 3 und 4) und unten stehender Mikrometertrommel auf einen beliebigen Punkt der Latte gerichtet und die Zahl am Höhenkrois (Indexteilung) abgelesen. Eventuell kann gleichzeitig der tatsächliche Höhenwinkol für eine Kontroltrechnung nach Gleichung 3) abgelesen worden.
Hierauf wird die Milirometertrommol des Filarschraubenmikrometers der Indexablesung am Höühenkreis entsprechend eingestellt, wobei zu beachten ist, dass eine Zahnlücke des Zithlrechens im Gesichtsfelde einer vollen Schraubcnumdrohung entspricht.
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Hiedurch wird der bewegliche Faden das Filarmikrometere derart eingestellt, dass in dessen Ablesung bei gekipptem Fernrohr der Höhenwinkel für die Bestimmung des Höhen-
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wobei zur Kontrolle h = 100 (fi-) tg a gerechnet werden kann.
B. Bestimmung der Distanz und des Höhenunterschiedes bei
Tiefenwinkeln.
Die Handhabung des Instrumentes ist hiebei dieselbe, jedoch mit dem Unterschiede, dass die Mikrometortrommei oben steht und die erste Visur sowie die Indexablesung (bezw. die des Tiefenwinkels a) bei nnten stehendem Hebel 10 erfolgt, während die zweite Visur des feststehenden Fadens sowie die Ablesung der Visur des beweglichen Fadens bei oben stehendem Hebel 10 vorgenommen werden. Es ist sodann d = 100 (f2-f1) und h=100(b2-f1)=100(f2-f1) tg a, wobei h natürlich negativ zu nehmen ist.
Für sehr genaue Distanzmessungen wird der bewogliche Faden in die Nähe des festen Fadens gebracht und das Fernrohr, statt einfach auf die Latte gerichtet zu werden, mit dem festen Faden genau auf einen Zentimeterstrich eingestellt und die Lattenablesung (ganze Zentimeter) notiert. Nach der Kippung des Fernrohres wird die Entfernung des festen Fadens von dem nächsten Zentimeterstrich der Latte mit dem Mikrometer gemessen, so dass durch die Schätzung der Visur entstehende Fehler beseitigt sind. Dieser Vorgang wird an mehreren Stellen wiederholt, um eventuelle Teilungsfehler an der Latte zu eliminieren.
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bestimmt und auch die Lattenteilung sehr genau ausgeführt ist.
Auch muss die Latte vollkommen fest und gegen Einsinken gesichert, sowie genau vertikal stehen.
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hL = (hs+I) - (L-f1) ¯ h, wobei h8 die Meoreshöhe des Standpunktes,
I die Instrumentenhöhe,
L die ganze L ! inge dor Latte und h der Höhenunterschied ist, der für Höhenwinkel positiv, für Tiefenwinkel negativ zu nehmen ist.
/1 ist die erste Lattenablesung des festen Fadens.
Da für einen bestimmten Standpunkt h8, I und L konstant sind, so kann die Meereshöhe des Lattonstandpunktcs auch ausgedrückt werden durch :
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