DE123773C - - Google Patents

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DE123773C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/02Separating articles from piles using friction forces between articles and separator
    • B65H3/06Rollers or like rotary separators
    • B65H3/0669Driving devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
JVi 123773 KLASSE 15e.
Die vorliegende Erfindung betrifft Bogenzuführungsvorrichtungen an Schnellpressen, Calandern, Falzmaschinen u. dergl. derjenigen Art, bei welcher der jeweilig oberste Bogen des Stofses, durch eine beständig umlaufende Reibvorrichtung vorgeschoben, eine Vorrichtung auslöst, welche die Reibvorrichtung so lange stillsetzt, bis der Bogen durch eine Anlegevorrichtung vom Stofs entfernt worden ist.
Von den bekannten Bogenzuführungsvorrichtungen dieser Art unterscheidet sich die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende dadurch, dafs, nachdem die Reibvorrichtungen in geeigneter Weise stillgesetzt worden sind, das weitere Fortführen des obersten Bogens durch an Stelle der Reiber in Wirkung tretende Reibscheiben erfolgt. Durch diese Neuerung wird die Wirkung der Bogenzuführungsvorrichtung eine bedeutend sichere und die Bauart derselben vereinfacht.
In den Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht und
Fig. 2 ein theilweiser Grmidriis einer Ausführungsform der neuen Bogenzuführungsvorrichtung.
Zwei oder mehrere bekannte Reibvorrichtungen (wie sie beispielsweise in der Patentschrift 120729, Fig. ι und 2, dargestellt sind) sitzen auf einer gemeinsamen, quer über dem Papierstofs angeordneten Welle b. Diese ist in dem einen Arm 73 zweier zweiarmiger Hebel 73, 74 gelagert, welche auf einer schwingbar im Gestell gelagerten Welle 51 fest angeordnet sind. In den anderen Armen 74 dieser zweiarmigen Hebel lagert eine Welle 75, welche mehrere, beispielsweise zwei Gummireibscheiben 4 trägt. Ferner sind auf einer Welle 50 mehrere, beispielsweise zwei Druckarme angebracht, welche auf den Papierstofs niedergesenkt, in bekannter Weise zum Festhalten der nicht vorgeschobenen Bogen dienen und in der Richtung der Papierführung so nach der betreffenden ßogengröfse eingestellt werden, dafs sie gerade auf die Hinterkante des vorgeschobenen Bogens drücken. Diese Druckarme bilden jedoch keinen Theil der Erfindung".
Die Arme 20, gegen welche der durch die Reibvorrichtung c4 vorgeschobene Bogen mit seiner Vorderkante anstöfst, sind an einer schwingbar gelagerten Welle 19 befestigt und mehrfach, beispielsweise zu. zweien vorhanden.
Sobald der oberste Bogen durch die auf der Welle befestigte Ausstreichvorrichtung c* vorgeschoben ist, machen die Arme 20 (Fig. 1) eine Drehung in der Pfeilrichtung und geben . den Bogen an der Vorderkante frei; gleichzeitig wird die Welle b angehoben und die Welle 75 senkt sich mit den beständig umlaufenden Gummischeiben 4 auf das Papier. Der vorgeschobene Bogen wird jetzt durch die Wirkung der Gummischeiben 4 nach vorn abgezogen und in eine Bänderführung geleitet, die in der Zeichnung fortgelassen ist. Zugleich beim Anheben der Welle b haben sich die verstellbaren Druckarme 2 auf das Papier gesenkt und alle anderen Bogen beim Abziehen des obersten festgehalten. Sobald der oberste Bogen den Papierstofs verlassen hat, nehmen alle Theile ihre Anfangsstellung wieder ein, und das Spiel beginnt von Neuem.

Claims (1)

  1. Die Vorrichtung" zum Stillsetzen der Reibvorrichtung' c* ist wie folgt beschaffen: Zwei um einen feststehenden Zapfen 19 schwingbare Hebel 20 sind vor der Kante des obersten Bogens angebracht und mit dem Kolben 21 eines kleinen, in der Zeichnung in vergröisertem Verhältnifs angegebenen Cylinders 22 durch eine Stange 23 verbunden. In der Ruhelage ist das Rohr 24 des Cylinders 22 durch den Kolben 21 verschlossen. Letzterer besitzt aber eine eigenthümliche Bohrung 25, welche aus der Fig. 1 ersichtlich ist und mit dem Cylinderinneren durch einen kleinen Kanal in Verbindung steht. Wird nun das Rohr 24 an eine Saugluftpumpe angeschlossen und der Hebel 20 durch den von dem Reibersystem c* vorgeschobenen Bogen etwas in der Pfeilrichtung Fig. ι gedreht, so schiebt sich Kolben 21 etwas nach innen, wodurch das Rohr 24 mit dem Cylinderinneren verbunden ist. Hierdurch entsteht eine Leere im Cylinder, welche den Kolben 21 vollständig einzieht, Hebel 20 noch weiter dreht und somit die Papierkante freilegt. Gleichzeitig wird das Reibersystem augenblicklich dadurch zum Stillstand gebracht, dafs an dem Boden des Cylinders 22 eine Rohrleitung 26 angeschlossen ist, Avelche zu einem zweiten, etwas gröfseren Cylinder 27 führt, dessen Kolben 28 durch die entstehende Leere nach innen getrieben wird und durch ein einfaches Hebelwerk die Kupplung 32 ausrückt, die Verbindung des Reibersystems c4 mit der Welle b also aufhebt, wodurch ersteres stillsteht. Um ein etwaiges Undichtwerden des Kolbens 21 unschädlich zu machen, ist bei 29 ein kleines Luftloch angebracht, welches durch den Kolben bei dessen Bewegungen aus der Ruhelage sofort geschlossen wird. Die Anfangslage der ganzen Vorrichtung wird dadurch erzielt, dafs durch das Rohr 24 im geeigneten Moment Prefsluft zugeführt wird.
    Pa τεnt-A νsprrcη ε:
    ι. Bogenzuführungsvorrichtung an Schnellpressen, Calandern, Falzmaschinen und clerg'l., bei welcher der jeweilig oberste Bogen des Stofses, durch eine beständig umlaufende Reibvorrichtung vorgeschoben, eine Vorrichtung auslöst, welche die Reibevorrichtung stillsetzt, bis der Bogen durch die Anlegevorrichtung' vom Stofse entfernt worden ist, dadurch gekennzeichnet, dafs die den jeweils obersten Bogen vorschiebende Reibvorrichtung nach ihrer Stillsetzung von dem Bogen abgehoben und an ihrer Stelle gleich ihr beständig umlaufende, weiteren A^orschub bewirkende Reibrollen auf den obersten Bogen niedergesenkt werden.
    Bogenzuführungsvorrichtung an Schnellpressen, Calandern, Falzmaschinen und dergl. nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Lagerung der beständig umlaufenden, die Reibvorrichtungen (c ) tragenden Welle (b) im einen Arme (73) und einer zweiten beständig umlaufenden, Reibscheiben (4) tragenden Welle (75) im anderen Arme (74) von zweiarmigen Hebeln (73,74), die auf einer Schwingwelle (51) befestigt sind, welche derart bewegt wird, dafs nach dem Vorschieben des jeweilig obersten Bogens die Reibvorrichtungen (cl) abgehoben, die Reibscheiben (4) aber gesenkt werden, so dafs letztere den vorgeschobenen Bogen weiterschieben.
    Eine Ausführungsform der Bogenzuführungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Stillsetzen der Reibvorrichtung', bei welcher vom vorgeschobenen Bogen um feststehende Zapfen (19) schwingbare Hebel (20) in Thätigkeit gesetzt werden, welche durch eine Schubstange (23) mit dem Kolben (21) eines an eine Saugleitung (24) angeschlossenen Cylinders (22) verbunden sind, wobei die Saugleitung' durch eine schräge Bohrung (25) im Kolben (21) mit dem Räume hinter letzterem in Verbindung tritt, sobald dieser Kolben (21) um ein Stück verschoben ist, und wobei der Raum hinter dem Kolben (21) durch eine Leitung (26) mit dem Cylinder (27) verbunden ist, dessen Kolben durch ein geeignetes Hebelgestänge eine Kupplung (32) zwischen Reibvorrichtung (^) und Welle (b) ausrückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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