DE133148C - - Google Patents

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DE133148C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H7/00Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles
    • B65H7/20Controlling associated apparatus

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  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

KAISE RLIÜffES
PATENTAMT.
- M 133148 KLASSE 15e.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Ausrückvorrichtung für Druckmaschinen, namentlich solcher nach den amerikanischen Patenten 557279, 588451 und 588452, mittels welcher die Maschine bei Unterbrechungen oder Unregelmäfsigkeiten in der Papierzuführung abgestellt wird. Die Abstellung erfolgt hierbei in bekannter Weise (vergl. amerik. Patentschrift 588452) dadurch, dafs Luft über einen unter Federwirkung stehenden Kolben eines mit einem luftleeren Behälter verbundenen Cylinders tritt, so dafs sich der Kolben.unter der Wirkung der Feder bewegen und ein Ventil öffnen kann, welches den luftleeren Behälter mit einem oder mehreren Cylindern, deren Kolben mit der Abstellvorrichtung der Maschine bezw. einer Bremse verbunden ist, in Verbindung setzt und in ihnen ein Vacuum erzeugt, so dafs eine Bewegung der Kolben unter dem Druck der äufseren Luft eintritt.
Die Erfindung besteht nun darin, dafs der Abstellcylinder in der angegebenen Weise mit dem Vacuumbehä'lter in Verbindung gesetzt wird, sobald der in bekannter Weise angesaugte und zu dem Druckcylinder geführte Bogen nicht in der richtigen Lage gegen in der Nähe der Greifer angeordnete Hebel oder Saugfüfse trifft, welche in geeignetem Augenblick durch eine mit einem Ventil versehene Leitung mit dem Cylinder in Verbindung gebracht werden und bei nicht richtig angesaugtem Bogen Luft über den Kolben gelangen lassen, dessen Bewegung zum Oeffnen des in der Leitung zwischen dem Absperrcylinder und Vacuumbehälter eingesetzten Ventils dient, so dafs hinter den Kolben der Abstellcylinder ein Vacuum erzeugt wird und die Kolben unter dem Druck der äufseren Luft zum Abstellen der Druckmaschine bezw. der Antriebsmaschine bewegt werden.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht der neuen Vorrichtung und Fig. 2 ein' Grundrifs. Fig. 3 bis 7 stellen Einzelheiten der Vorrichtung dar. Die Fig. 8 und 9 veranschaulichen in Seitenansicht und Grundrifs eine geänderte Ausführungsform der neuen Vorrichtung.
Trifft der in bekannter Weise angesaugte oder zugeführte Bogen in der richtigen Lage gegen die Greifer 14 der Druckmaschine, dann stöfst dieser Bogen gegen drehbare, in der Nähe der Greifer angeordnete, an ihren äufseren Enden mit einer Kappe 2 ausgestattete Hebel 1, welche derart angeordnet sind, dafs sie sich, in die in Fig. 1 und 3 in punktirten Linien angedeutete Lage einzustellen suchen. Der gegen das untere Ende der Hebel 1 treffende Bogen verschliefst dabei die vordere Oeffnung von Rohren 3, weiche durch Leitung 4, Ventil 5 und Leitung 6 mit dem Vacuumbehälter 7 in Verbindung stehen. Bei dem unmittelbar darauf folgenden Oeffnen des Ventils 5 von der geeignet angetriebenen Welle 8 aus mittels Daumenscheibe 9, Hebel 10 und Schnur 11 wird infolge dessen keine Luft über den unter der Wirkung der Feder 12 stehenden Kolben
des an die Leitung 6 angeschlossenen Cylinders 13 gelangen, so dafs eine Bewegung des Kolbens nicht eintreten wird.
Der Hub der Hebel 1 wird durch einen Anschlag 15 begrenzt. Um die Hebel in die in Fig. 3 in punktirten Linien angedeutete Lage zu bringen und um sie auszubalanciren, sind dieselben mit je einer Stange 16 ausgerüstet, an welcher ein Gegengewicht verstellbar befestigt ist. Da der untere Arm der Hebel 1 sehr kurz und der die Kappe 2 tragende Arm sehr lang ist, so genügt schon ein geringer Druck des Bogens, die Rohre 3 zu schliefsen.
Ist jedoch der Bogen nicht in der richtigen Lage gegen die Greifer 14 der Druckmaschine geführt, so trifft er nicht gegen die Hebel 1, und die Rohre 3 werden infolge dessen nicht geschlossen. Wird dann das Ventil 5 in der vorher beschriebenen Weise von der Welle 8 aus geöffnet, so kommt Luft in die Rohre 3 und gelangt durch das Ventil 5 und das biegsame Rohr 6 über den Kolben in den Cylinder 13. Durch die hierdurch erfolgende Aufhebung des Vacuums in diesem Cylinder drückt die Feder 12 den Kolben in dem Cylinder nach unten, wodurch mittels einer geeigneten Verbindung, wie beispielsweise Kette 17 und Ventilstange 18, das Ventil 19 geöffnet wird, welches in die von dem Vacuumbehälter zu dem Abstellcylinder 20 führende Leitung 21 eingeschaltet ist. Es wird infolge dessen auch in dem Abstellcylinder 20 ein Vacuum erzeugt werden, so dafs der Kolben dieses Cylinders, dessen Kolbenstange in geeigneter Weise mit der Abstell- und Bremsvorrichtung für die Antriebsmaschine und den Druckcylinder verbunden ist, unter der Wirkung der äufseren Luft bewegt und die Maschine infolge dessen abgestellt wird.
Um eine genaue Einstellung der Rohre 3 gegen die Klappen 2 zu gestatten, sind diese Rohre an Hülsen 22 angebracht, mit welchen sie sich um eine Schaukelwelle 23 drehen und in der Längsrichtung durch eine Mutter 24 einstellen. lassen. Die Einstellung des Rohres in senkrechter Richtung geschieht durch die Stellschraube 25, welche von dem Zapfen 26 des verstellbar auf der Welle 23 befestigten Armes 27 getragen wird und in einen Ansatz 28 der Klemme 29 höher oder tiefer eingeschraubt werden kann (Fig. 3 bis 7).
Damit die zugeführten Bogen unter die Hebel 1 hinweggeführt werden können, werden die Rohre 3, an denen die Hebel mittels Trägers 31 befestigt sind, durch eine an dem Hebelarm 30 befestigte Schnur 32, welche an dem von einer geeigneten Daumenscheibe auf der Welle 8 bethätigten Hebel 34 angreift, in geeignetem Zeitpunkt etwas gehoben.
In den Fig. 8 und 9, die eine andere Ausführungsform der Vorrichtung veranschaulichen, sind an den Trägern 35 des Maschinengestells 36 Saugrohre 37 angeordnet, welche an ihrem Ende mit Fuhrungsschuhen 38 ausgestattet sind, die den .Papierbogen den Greifern 14 zuführen. Durch die biegsamen Rohre 4 sind die Saugrohre 37 mit dem Ventil 5 verbunden, so dafs, wenn letzteres offen ist, eine ungehinderte Verbindung der Rohre mit dem Vacuumbehälter hergestellt ist. Bei dieser Anordnung wird der Papierbogen von den Saugrohren angesaugt und den Greifern des Druckcylinders zugeführt. Nach dem Schliefsen des Ventils 5 wird der Bogen wieder losgelassen, worauf letzterer von den Greifern erfafst wird.
Ist die Vorderkante des Papierbogens in einer derartigen Lage, dafs sie nach Oeffhen des Ventils 5 nicht von den beiden Rohren 37 erfafst werden kann, so wird Aufsenluft in das eine oder andere Rohr 37 eintreten, und da dieselben mit einem in bekannter Weise angeordneten Cylinder 13 in Verbindung stehen, so kommt Luft oberhalb des Kolbens in letzteren Cylinder, was mit Hülfe der Feder 12 den Niedergang des Kolbens und das Oeffnen des Ventils 19 verursacht. Hierdurch tritt wiederum eine freie Verbindung des Vacuumbehälters 7 mit dem Abstellcylinder 20 ein, wodurch die Maschine wiederum in der beschriebenen Weise abgestellt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Unterbrechungen oder Unregelmäfsig-.keiten in der Papierzuführung durch ein in einem Abstellcylinder (20) erzeugtes Vacuum in Thätigkeit gesetzte Ausrückvorrichtung für Druckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Maschine abgestellt wird, sobald der in bekannter Weise angesaugte oder zugeführte Bogen nicht in der richtigen Lage gegen die eine Saugleitung verschliefsenden Hebel (1) bezw. gegen Saugfüfse (37) trifft und dadurch Luft über einen unter Federwirkung stehenden Kolben gelangen läfst, welcher dadurch ein Ventil öffnet und die Verbindung zwischen Vacuumbehälter (7) und Abstellcylinder (20) herstellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960789C (de) * 1951-02-22 1957-03-28 Forgrove Mach Vom zugefuehrten Einwickelmaterial gesteuerte Ausschaltvorrichtung fuer Einwickelmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE960789C (de) * 1951-02-22 1957-03-28 Forgrove Mach Vom zugefuehrten Einwickelmaterial gesteuerte Ausschaltvorrichtung fuer Einwickelmaschinen

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