DE64058C - - Google Patents

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DE64058C
DE64058C DENDAT64058D DE64058DA DE64058C DE 64058 C DE64058 C DE 64058C DE NDAT64058 D DENDAT64058 D DE NDAT64058D DE 64058D A DE64058D A DE 64058DA DE 64058 C DE64058 C DE 64058C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/02Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by mechanical grippers engaging the leading edge only of the articles
    • B65H29/08Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles by mechanical grippers engaging the leading edge only of the articles the grippers being oscillated in arcuate paths

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit nachstehend beschriebener Erfindung wird bezweckt, das Auslegen bezw. Abnehmen der bedruckten Bogen vom Druckzylinder und Befördern derselben auf den Auslegerechen ohne die zu diesem Zwecke bei Cylinderpressen bisher gebräuchlichen Transportbänder zu bewerkstelligen.
Die Vorrichtung ist in der Zeichnung an dem entsprechenden Gestelltheil einer Cylinderpresse in zwei Seitenansichten (Fig. 1 und 3), einem Grundrifs (Fig. 2) und den Einzelfiguren 4, 5, 6, 7 und 8 dargestellt.
Der Druckcylinder A ist wie gewöhnlich vor dem Anlegetisch B im Gestell C gelagert. Die Cylinderfläche ist mit einem Längsausschnitt von dem aus Fig. 4 ersichtlichen Querschnitt versehen, in welchem eine in den Seitenwandungen des Cylinders gelagerte Welle α drehbar angeordnet ist. Auf dieser Welle sind in entsprechenden Abständen (Fig. 2) drei flache, etwas gekrümmte Greifer b, Fig. 4, befestigt, welche den eingelegten Bogen P durch Andrücken an den Cylinder festhalten und denselben bei Umdrehung des letzteren mitnehmen. (Die sogen. Unterbänder, welche hierbei den Bogen seiner ganzen Fläche nach an den Cylinder drücken, sind hier als nebensächlich in der Zeichnung weggelassen, desgleichen die auf das Einlegen der Bogen bezüglichen Marken u. dergl.) Auf der Welle α ist ferner, seitlich am Cylinder A, ein Doppelhebel c befestigt, dessen Arm, durch eine Feder beeinflufst, die Greifer b an den Cylinder andrückt, während der andere nach rückwärts stehende Hebelarm mit einem Zapfen d versehen ist.
Neben der Welle a ist eine Welle λ1 gleichartig gelagert, welche mit etwas kürzeren Greifern b1 versehen ist, die jeweils neben die Greifer b auf dem Druckcylinder, aber unter den Papierbogen P zu liegen kommen. Welle a1 ist an dem einen Ende mit einem dem Hebel c ganz gleichen, ebenfalls mit einem Zapfen dl nebst Feder zum Andrücken der Greifer b1 versehenen Doppelhebel c] versehen, der auf der anderen Seite des Cylinders A gelagert ist.
Auf dem Lager des Cylinders Ä, seitlich des Hebels c, ist ein Knaggen e angebracht (Fig. 1 und 2),- desgleichen an der entgegengesetzten Seite, am verticalen Ständer, ein etwas kleinerer e1. Wird nun der Cylinder in der Pfeilrichtung bewegt und kommen die Hebel c bezw. c1 in die aus der Zeichnung ersichtliche Stellung, so wird bei der Weiterbewegung zunächst der Zapfen des letzteren, und somit auch die Greifer seiner Welle von dem Knaggen e1 etwas gehoben (Fig. 4 und 6). Hierdurch wird der von den Greifern b gehaltene Bogen P vom Cjdinder etwas abgehoben (Fig. 6), so dafs die nach abwärts gerichteten Transportgreifer f der Auslegevorrichtung dazwischen greifen können.
Diese Auslegevorrichtung besteht aus zwei Armen g und g1, welche auf einer etwa im Mittel des Gestellfufses drehbar gelagerten Welle h befestigt sind (Fig. 2). In den etwas gekrümmten Enden der Arme g gl sind zwei Wellen i und i1 hintereinander drehbar angeordnet, auf welch ersterem die Greifer f befestigt sind, während auf i1 ein zweites Greiferpaar/1 so angebracht ist, dafs es mit ff1 zusammen gewifsermafsen Schnäbel bildet. Die Welle i ist einerseits mit einem federnden Hebel k versehen, welcher in der gezeichneten
Stellung von einem um k1 drehbaren Hebel I nach abwärts gedrückt wird, indem dessen Zapfen I1 von einem feststehenden Knaggen m des Gestelles C in die Höhe gehoben wird, was durch Rechtsschwingung der Arme g gl erfolgt.
Durch dieses Abwärtsdrücken des Hebels k werden die bisher an/1 angedrückten Greifer/ geöffnet, um sofort unter den unmittelbar vorher durch die Greifer b1 vom Cylinder theilweise abgehobenen Bogen P zu greifen (Fig. 4 und 6).
Bei Weiterbewegung des Druckcylinders wird nun auch der Zapfen des Hebels c von dem Knaggen e emporgehoben und hierdurch auch die Greifer b, welche somit den Bogen loslassen, während sich in demselben Moment die Transportgreifer ff1 schliefsen, also denselben zwischen sich klemmen. Das Schliefsen der letzteren wurde dadurch bewirkt, dafs die Arme g g1 um h nach der Pfeilrichtung (Fig. 1 und 3) in Bewegung gesetzt wurden, wodurch die Hebel / und k, durch das Zurückweichen von der Einwirkung des Knaggens m befreit, von ihrer Feder in die Ursprungslage, d. h. parallel zum Arm g stehend, gebracht werden.
Die Arme g bewegen sich nunmehr, den Bogen zwischen ihren Greifern, in die entgegengesetzte Richtung (Fig. 3 punktirt), während der bereits in die verticale Lage bewegte, am hinteren Ende des Gestelles angeordnete Auslegerechen tnl (bekannter Construction) schon bei Beginn dieser Armbewegung sich nach innen gedreht und auf die Welle h gelegt hat (Fig. 3 punktirt).
Sind die Arme g in der punktirten Stellung angekommen, so öffnen sich bei weiterem selbstthätigen Niedersinken derselben die Greifer ff' (wie bei Fig. 3 punktirt), so dafs. sich der Bogen durch sein eigenes Gewicht flach auf den Rechen m1 legen kann. Durch dieses Niedersinken der Arme wird nämlich der federnde Hebel eines auf dem Arm g1 gelagerten Zahnsegmentes η von einem Knaggen 0 des Gestelles emporgedrückt, wodurch ein auf dem Wellchen il befestigtes Zabnrädchen nl . die Greifer dieser Welle nach abwärts dreht.
Die entsprechende Bewegung der Transporteurwelle h und der Welle ρ des Rechens erfolgt von der Achse des Druckcylinders aus, und zwar durch folgenden Mechanismus: Auf dieser Achse ist eine Kurbelscheibe q von der aus der Zeichnung (Fig. 3) ersichtlichen Form befestigt, während die Welle h mit einer Kurbel h1 versehen ist, die mit der Seheibe q durch eine Pleuelstange ^1. verbunden ist und somit die Bewegung des Druckcylinders. auf die 'Welle h überträgt. Die Verbindung ist eine derartige, dafs, wie aus früherem bereits hervorgeht, die Greifer des Cylinders A mit denen der Arme g gx stets zusammentreffen. Auf der gleichen Seite des Gestelles ist auf der Rechenwelle ρ ein Zahnrad r befestigt, in welches ein darüber gelagertes, um s bewegliches Zahnsegment r1 eingreift.
Unterhalb der Kurbelscheibe ist um s1 ein aufrecht stehender Hebel t am Gestell C drehbar festgemacht, dessen oberes Ende durch eine Kuppelstange f1 mit dem Oberarm des Segmentes r1 verbunden ist. Im Mittel des Hebels t ist eine um ihre Achse leicht drehbare Rolle u angeordnet, welche an der Kurbelscheibe anliegt. Nächst dem Segment r1 ist eine Spiralfeder ul mit der Kuppelstange t1 verbunden, deren anderes Ende auf der Seite des Druckcylinders am Gestell C festgemacht ist und die das Bestreben hat, die Stange i1 und die damit verbundenen Theile (r1 und t) fortwährend nach dieser Seite zu ziehen bezw. an die Scheibe q anzudrücken.
Nimmt man nun wiederum die aus Fig. 3 ersichtliche Stellung als Ausgangspunkt an, so wird zunächst bei der Weiterbewegung des Druckcylinders in der Pfeilrichtung die Rolle u und durch Vermittelung der Stange t1 der Segmentarm durch die Kurbelscheibe q nach rechts geschoben (punktirt), wodurch der Rechen m1 mittelst des Zahngetriebes rr' nach innen in. die punktirte Lage gedreht wird und die Rolle u auf die Peripherie der Scheibe q zu liegen kommt. Ist nun die Rolle u auf letzterer angekommen, so bleibt dieselbe und die damit im Zusammenhang stehenden Mechanismen, sowie der Rechen ml in dieser Stellung, während mittlerweile die Arme g g1 mit dem Bogen mittelst' des Kurbelgetriebes h1 q und ql sich in der Pfeilrichtung ebenfalls in die punktirte Lage zurückbewegen, den Bogen in der bereits beschriebenen Weise auf den Rechen ablegen und sich wieder dem mit einem, neuen Bogen versehenen Druckcylinder nähern.
Sobald nun die gegen die Mitte zu eingedrückte Sehne ν der Kurbelscheibe bei der Weiterdrehung des Cylinders an der Rolle u vorübergeht, wird letztere, entsprechend der zurückweichenden Linie des Scheibenausschnittes v, und das Zahngetriebe r rx durch Vermittelung der Stange t bezw. ihrer Feder κ1 nach links gezogen bezw. zurückbewegt, wodurch der Rechen mit dem Bogen in die entgegengesetzte Stellung bewegt . wird; letzterer also auf den Auslegetisch v1 zu liegen kommt.
Die Arbeitsweise der Maschine ist. kurz folgende:
Während der Druckcylinder mittelst seiner Greifer einen Bogen über die Schriftform führt, liegt der Rechen m1 mit dem vorher bedruckten Bogen am Auslegetisch v. Während der Weiterbewegung des Cylinders nähern sich die Greifer der Transportarme gΎ demselben und fassen den etwas abgehobenen Bogen, während sich der Rechen nach innen legt. Hierauf be-
wegen sich die Arme g■ g1 mit dem Bogen nach rückwärts, legen denselben in der eben beschriebenen Weise auf den Auslegerechen ab und gehen leer wieder zum Druckcylinder zurück. Noch bevor sie. diesen erreicht haben, bewegt sich der Rechen mit dem soeben erhaltenen Bogen zur Hälfte um seine Achse, also in die entgegengesetzte Richtung, und legt denselben wie? den vorhergehenden ; auf den Tisch v1, worauf das Spiel von neuem beginnt.
Eine dem gleichen Zwecke dienende Vorrichtung ist in den Fig 9 und 11 im Verticalschnitt, in Fig. ι ο im Grundrifs und in Fig. 12 in einer Einzelheit dargestellt.
Der Druckcylinder A1 befindet sich hier an der 'gleichen Stelle wie bei der vorbeschriebenen Maschine. Hinter demselben, aber etwas höher als dieser stehend, ist ein gleich grofser Hohlcylinder A2 im Gestell C gelagert, so zwar, dafs zwischen beiden Cylindern nur ein geringer Spielraum entsteht. In diesem Hohlcylinder ist die Bogenabnehm- bezw. Transportvorrichtung nebst dem Auslegerechen angeordnet. Beide Cylinder sind durch ein Zahnradgetriebe . yv w' mit einander verbunden, doch erfolgt die Bewegung des Ganzen von der Hauptwelle χ des Cylinders A^ aus.
Auf dem Druckcylinder A1 dieser Maschine sind die Mitnehmegreifer b für den eingelegten Bogen P genau dieselben wie bei ersterer Construction; auch hier ist die Welle α derselben seitlich des Cylinders mit einem federnden, mit Zapfen d versehenen Doppelhebel c versehen, der bei Bewegung dieses Cylinders an der entsprechenden Stelle von einem Knaggen e des Gestelles gehoben wird und dadurch die Greifer b mithebt. (Die zweite Greiferreihe bl des Druckcylinders ist hier im Gegensatz zu ersterer Maschine weggelassen.)
Der Hohlcylinder A2 ist mit einem Längsschlitz j und zwei Verstärkungsrippen j1 versehen, welche wiederum mit je einer dem Schlitz entsprechenden Auskerbung (Fig. 9 punktirt) versehen sind, in welche eine in den Seitenwandungen des Cylinders drehbar gelagerte Welle x1 zu liegen kommt. Auf letzterer sind eine entsprechende Anzahl Greifer y von der aus Fig. 9 ersichtlichen Form so angeordnet, dafs je einer, wie aus Fig. 10 zu ersehen, zwischen zwei Greifer b des Druckcylinders zu liegen kommt; ferner ist auf dieser Welle x1 seitlich des Cylinders ein federnder Hebel y1 befestigt, dessen Zapfen \ das Abheben der Greifer y bei Bewegung des Cylinders in der Pfeilrichturig an der geeigneten Stelle durch Vermittelung eines Knaggens ^1 des Gestelles C veranlafst.
Im Innern des Cylinders Ä2 ist in den Seitenwandungen desselben die mit einem Hebel p'2 versehene Welle jp des Auslegerechens gelagert, dessen Stäbe m1 durch eine Feder des Hebels p* fortwährend nach innen gehalten werden (Fig. 9). Aufserhalb des Cylinders A2 ist ferner auf dieser WeIIe^ ein sichelförmiger Hebel x2 befestigt (Fig. ίο und 11), der bei Drehung des Cylinders im geeigneten Moment auf einen Knaggen A:2 der Ständerseitenwand C stöfst bezw. von derselben niedergedrückt wird (Fig. 11), wodurch der Auslegerechen m1 durch im Cylinder angebrachte Querschlitze p nach aufsen bewegt wird, aber nach Ueberschreiten der Knaggen k durch den Hebel p2 mittelst dessen Feder sofort wieder nach innen geht.
Der Arbeitsgang dieser Einrichtung ist folgender:
Während der vom Hohlcylinder aus bewegte Druckcylinder den Bogen P über die Schriftform führt, befindet sich der Auslegerechen im Cylinder Ä1. Gleichzeitig passirt der Hebel y1 des letzteren den Knaggen ^1 und hebt somit die Greifer y, welche bei Weiterbewegung der Cylinder in den betreffenden Pfeilrichtungen in der gezeichneten Stellung zusammentreffen.. In diesem Augenblick fangen die Greifer des Druckcylinders durch die Einwirkung des Knaggens e auf ihren Hebel c an, sich zu heben, worauf die nun unter den frei werdenden Bogen greifenden Greifer des Hohlcylinders sich rasch schliefsen, den Bogen an letzteren andrückend.
Bei der nun folgenden Weiterbewegung des Cylinders A2 in die Stellung Fig. 11 wirkt der Knaggen A-2 auf den Hebel x2 der Rechenwelle, wodurch der Rechen m1, aus dem Cylinder tretend, den Bogen, wie ersichtlich, nach rückwärts niederlegt, um sogleich wieder zurückzutreten. Mittlerweile hat der Druckcylinder einen weiteren eingelegten Bogen über die Druckform geführt, und das Spiele beginnt von neuem.

Claims (1)

  1. Pa te nt-An Sprüche:
    ι . Bogenauslegevorrichtung für Cylinderpressen, •gekennzeichnet durch die hinter dem Druckcylinder drehbar gelagerte und von einem Kurbelgetriebe fhx ql q) bewegte Abhebevorrichtung (g g1), deren Greifer (ff 1J den vom Cylinder abgehobenen Bogen mittelst Hebel und Knaggen fassen, in Verbindung mit dem Auslegerechen fm1), der beim Bogenabnehmen derart einwärts geschwungen wird, dafs die Abhebevorrichtung fg gl) den Bogen auf den Rechen fm1) fallen lassen kann, dessen Zahngetriebe nunmehr durch ein unter dem Einflufs einer Feder stehendes Hebelwerk ft t1) von der Kurbelscheibe fq) des Druckcylinders aus in der entgegengesetzten Richtung beeinflufst wird, so dafs der Bogen von ml auf den Tisch v1 abgelegt wird.
    Eine Ausführungsform der unter ι. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher ein hinter dem Druckcylinder und mit diesem durch ein Zahngetriebe verbundener Hohlcylinder (A?) angeordnet ist, in dessen Seitenwänden eine mit Greifern (y) besetzte Welle (xl) gelagert ist, deren Greifer, von einem über einen Knaggen (^) geführten Hebel (y1 {) beeinflufst, den vom Druckcylinder freigegebenen Bogen fassen und nach rückwärts mitnehmen, worauf derselbe von dem in diesem Cylinder (A?) gelagerten, von einer Feder beeinflufsten Auslegerechen (m1) nach dem Auslegetisch abgelegt wird, indem der Rechen durch am Cylinder (A?) angebrachte Schlitze (p) mittelst Hebels (p2) durch Knaggen (k2) nach aufsen bewegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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