DE1237506B - Einrichtung zum Einstapeln von rechteckigen, flachen Sendungen in einen leeren Zwischenstapler - Google Patents
Einrichtung zum Einstapeln von rechteckigen, flachen Sendungen in einen leeren ZwischenstaplerInfo
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
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Auslegetag:
B 65h
B65g
Deutsche Kl.: 8Ie-147
1237506
T 30779 XVSIe
26. März 1966
23. März 1967
T 30779 XVSIe
26. März 1966
23. März 1967
Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung zum Einstapeln von rechteckigen, flachen Sendungen in
einen leeren Zwischenstapler, bei welchem sich der zur Stützung der Rückseite eines Stapels dienende
Stapelwagen in seiner Endstellung an der Abzugseinrichtung für die Sendungen befindet und wobei die
letztere abgeschaltet ist.
Zwischenstapler sind Einrichtungen zum Puffern von Sendungen, beispielsweise in automatischen
Briefverteilungsanlagen, und sind in der Weise aufgebaut, daß die angeförderten Sendungen von einer
Stapelvorrichtung gestapelt werden und zu einem beliebig wählbaren Zeitpunkt von einer Abzugsvorrichtung
auf der der Einstapelseite gegenüberliegenden Seite wieder vereinzelt werden. Derartige Einrichtungen
sind beispielsweise durch das deutsche Patent 1101290 bekanntgeworden.
Bei solchen Zwischenstaplern bestand bisher die Schwierigkeit darin, Sendungen in den leergefahrenen
Zwischenstapler einzustapeln, wenn diese Sendungen später wieder von der Abzugsvorrichtung präzise vereinzelt
werden sollen. Diese Schwierigkeiten ergaben sich daraus, daß die ersten in den leeren Zwischenstapler
einlaufenden Sendungen direkt im Bereich der Abzugsvorrichtung eingestapelt werden — der den
Einstapelvorgang unterstützende Stapelwagen befindet sich bei leerem Zwischenstapler notwendigerweise
in seiner einen Endstellung ganz nahe der Abzugsvorrichtung — und deshalb eine oder auch mehrere
Sendungen nicht mehr an der Prallwand des Staplers abgestoppt werden, sondern zwischen dieser Prallwand
und der Abzugsvorrichtung in die Austrittsöffnung der letzteren einlaufen. Dies bedeutet aber,
daß solche Sendungen beim Anlaufen der Abzugsvorrichtung von dieser nicht mehr in der gewünschten
Weise erfaßt werden, da sie ja bereits die Abzugsvorrichtung zumindest teilweise passiert haben,
und unter Umständen mehrere Sendungen gleichzeitig in der Austrittsöffnung zusammentreffen und dort zu
einer Verstopfung führen. Selbst wenn jedoch keine Verstopfung auftritt, so werden doch jeweils die ersten
Sendungen beim Vereinzeln des Stapels unkontrolliert abgezogen, was aus naheliegenden Gründen unerwünscht
ist.
Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten behalf man sich bisher damit, daß man jeweils einen Stapel von
Sendungen nicht vollständig vereinzelte, sondern einen »Reststapek im Stapler beließ. Für neue einzustapelnde
Sendungen bestand somit keine Möglichkeit mehr, in die Austrittsöffnung an der Abzugsvorrichtung
einzutreten, und es wurde ihre ordnungsgemäße Einstapelung anschließend an den vorhandenen Rest-Einrichtung
zum Einstapeln von rechteckigen,
flachen Sendungen in einen leeren
Zwischenstapler
flachen Sendungen in einen leeren
Zwischenstapler
Anmelder:
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Hans Rapparlie, Konstanz
Hans Rapparlie, Konstanz
stapel ermöglicht. Ein solches Vorgehen ist jedoch nicht immer befriedigend, da es sich oft als notwendig
erweist, einen Stapel von gleichartigen Sendungen aufeinanderfolgend in der nächsten Bearbeitungsstation vollständig zu verarbeiten, ehe diese mit Sen-
düngen unter Umständen ganz anderer Art beschickt wird. In solchen Fällen ist es sehr ungünstig, wenn
durch die Notwendigkeit, einen Reststapel im Zwischenstapler zu bilden, nicht alle eingestapelten
Sendungen in einem Zug bearbeitet werden können.
Zur Behebung dieser Schwierigkeiten könnte man daran denken, den Einlaufwinkel der Sendungen in
den Zwischenstapler so zu gestalten, daß die Sendungen nicht mehr in die Austrittsöffnung der Abzugsvorrichtung
einlaufen können, sondern immer mit Sicherheit an der Prallwand des Staplers abgestoppt
werden. Dies würde jedoch bedeuten, daß der Einlaufwinkel für die Sendungen sehr klein sein müßte,
d. h., daß der Einlauf der Sendungen praktisch parallel zur Abzugsrichtung der Sendungen an der Abzugsvorrichtung
erfolgt. Dieser Weg ist jedoch nicht gangbar, da bei einem solchen geringen Einlauf winkel
ein sicheres Einstapeln der Sendungen nicht mehr möglieh ist, weil die Vorderkanten der in den Stapel
einlaufenden Sendungen in den meisten Fällen an die Rückkante der zuletzt eingestapelten Sendung prallen.
Es hat sich gezeigt, daß bei einem Einlaufwinkel der einzustapelnden Sendungen kleiner als etwa 25°
gegenüber den eingestapelten Sendungen ein ordnungsgemäßes Stapeln nicht mehr möglich ist.
Es wäre ferner denkbar, die; Schwierigkeiten bei den bekannten Zwischenstaplern, dadurch zu vermeiden,
daß man bei leerem Zwischenstapler die Aus-
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trittsöffnung für die Sendungen so lange versperrt, bis fehle vorliegen, dann von dem mit dem schwenkbaren
wieder genügend Sendungen in den Zwischenstapler Arm zusammenwirkenden Schalter abgeschaltet, wenn
eingelaufen sind und das weitere Einstapeln von Sen- der Stapler vollkommen leergefahren wurde,
düngen keine Schwierigkeiten mehr bereitet. Es zeigt Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand
sich jedoch, daß eine solche Lösung einen relativ 5 der Zeichnung erläutert. In dieser zeigt
hohen technischen Aufwand erfordert, da das Ver- F i g. 1 die Einrichtung in einer Ansicht von oben,
schließen der Austrittsöffnung, gesteuert in Ab- F i g. 2 in stark vergrößertem Maßstab einen Schnitt
hängigkeit vom Eintreffen der Sendungen, erfolgen der Einrichtung gemäß Fig. 1 entlang den Linien II-II
muß. und
Durch die Erfindung wird nun eine einfache und io Fig. 3 das elektrische Schaltbild der Einrichtung,
nicht aufwendige Lösung gezeigt, mit welcher die Der Stapelwagen 1 kann sich in dem Maschinen-
eingangs beschriebenen Schwierigkeiten bei den gestell 2a, 2b sowohl nach rechts als auch nach links
bekannten Zwischenstaplern überwunden werden bewegen. Die einzustapelnden Sendungen werden bei
können. der Eintrittsöffnung 3 an einen Deckbandförderer,
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß ein 15 bestehend aus den Förderbändern 4 und 5, übergeben
schwenkbarer Arm vorgesehen ist, der mit seinem und von diesem entlang der Führungsrollen 6 an die
einen Ende einen Schalter zum Ausschalten der Ab- Abgabeöffnung 7 gegeben und gelangen von dort an
zugsvorrichtung betätigt und welcher mit seinem an- die Stapelrolle 8, welche die Bildung eines Stapels
deren Ende unter der Wirkung einer Kraft in den unterstützt. Die weiteren Umlenkrollen für die För-Raum
zwischen der Abzugsvorrichtung und dem Ein- 20 derbänder 4 und 5 werden nicht näher erläutert, da
Stapelorgan des Stapelwagens hineinreicht und da- sie für das Verständnis der Erfindung nicht wesentdurch
ein Einlaufen von in den leeren Zwischen- lieh sind und ihre Funktion aus der oben angegebenen
stapler geförderten Sendungen in die Austrittsöffnung Patentschrift entnommen werden kann,
der Abzugsvorrichtung für die vereinzelten Sendun- Die Abzugsvorrichtung enthält ein Lochgruppengen verhindert, und daß ein weiterer Schalter vorge- 25 band 9, welches über Umlenkrollen 10 und 11 sowie sehen ist, welcher mit einem Betätigungsorgan über eine Unterdruckkammer 12 läuft. Von dieser (Nocken) am Stapelwagen zusammenwirkt und die Abzugsvorrichtung werden die eingestapelten Sen-Abzugsvorrichtung einschaltet, sobald sich der Stapel- düngen vereinzelt und durch eine von einer Prallwagen nach dem Einstapeln von Sendungen ein ent- wand 13 zum Abstoppen der einlaufenden Sendungen sprechendes Stück von der Abzugsvorrichtung weg- 30 und die Abzugsvorrichtung gebildete Austrittsöffnung bewegt hat. 13' an den Vereinzelungsvorgang begünstigenden Ab-
der Abzugsvorrichtung für die vereinzelten Sendun- Die Abzugsvorrichtung enthält ein Lochgruppengen verhindert, und daß ein weiterer Schalter vorge- 25 band 9, welches über Umlenkrollen 10 und 11 sowie sehen ist, welcher mit einem Betätigungsorgan über eine Unterdruckkammer 12 läuft. Von dieser (Nocken) am Stapelwagen zusammenwirkt und die Abzugsvorrichtung werden die eingestapelten Sen-Abzugsvorrichtung einschaltet, sobald sich der Stapel- düngen vereinzelt und durch eine von einer Prallwagen nach dem Einstapeln von Sendungen ein ent- wand 13 zum Abstoppen der einlaufenden Sendungen sprechendes Stück von der Abzugsvorrichtung weg- 30 und die Abzugsvorrichtung gebildete Austrittsöffnung bewegt hat. 13' an den Vereinzelungsvorgang begünstigenden Ab-
Ausgehend von den bekannten Zwischenstaplern, streifern 14 vorbei an den Ausgangsförderweg abgebei
welchen der Stapel auf einem Unterflurband ruht geben. Dessen Anfang wird durch die Umlenkrolle
und von diesem, gesteuert von dem Stapeldruck der 12 und eine Umlenkrolle 15 gebildet.
Sendungen an der Abzugsvorrichtung, kontinuierlich 35 Als Auflage für den Stapel dient ein Unterflurband oder diskontinuierlich auf die letztere zubewegt wird, 16, welches über nicht dargestellte Umlenkrollen lauverwendet die Erfindung den zum Feststellen eines fend von einem nicht dargestellten Antrieb kontibestimmen Stapeldruckes der Sendungen an der Ab- nuierlich oder diskontinuierlich von rechts nach links zugsvorrichtung dienenden Fühlhebel im Bereich der bewegt wird. Der schwenkbare Arm 17 ist unter der Abzugsvorrichtung durch besondere Ausgestaltung als 40 Einwirkung einer Feder 18 bei leerem Stapler in eine Organ zum Verhindern des Einlaufens von Sendun- Nut der Einstapelrolle 8 geschwenkt. Der schwenkgen in die Austrittsöffnung. Der als Fühlhebel ausge- bare Arm ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet und bildete schwenkbare Arm bewegt sich nach vollstän- betätigt mit seinem zweiten Ende einen Schalter 19 diger Leerung des Zwischenstaplers in seine eine zum Ausschalten der Abzugsvorrichtung sowie einen Endstellung und schaltet dadurch die Abzugsvorrich- 45 Schalter 20 zum Abschalten des Antriebes des Untertung aus. Diese Endstellung, in welcher der schwenk- flurbandes 16, wenn der Stapeldruck von eingestapelbare Arm durch Federkraft gehalten wird, ist so ge- ten Sendungen einen vorgeschriebenen Wert überwählt, daß in den Stapel einlaufende neue Sendungen schreitet; letzteres ist dann der Fall, wenn der den Arm wohl etwas nach der Seite wegdrücken kön- schwenkbare Arm 17 aus dem Wirkungsbereich der nen, aber doch nicht so weit, daß die gerade einge- 50 Abzugsvorrichtung und in die vordere Seitenfläche stapelte Sendung in die Austrittsöffnung der Abzugs- einer Platte 21 geschwenkt ist. Am Stapelwagen 1 ist vorrichtung gelangen kann. Durch Einstapeln meh- schließlich noch ein Nocken 22 angeordnet, welcher rerer Sendungen wird der schwenkbare Arm schließ- beim Weglaufen des Stapelwagens 1 von der Abzugslich in seine zweite Endstellung ausgelenkt, in welcher vorrichtung einen Schalter 23 zum Einschalten der die vorderste Sendung im Stapler an der noch immer 55 Abzugsvorrichtung betätigt.
Sendungen an der Abzugsvorrichtung, kontinuierlich 35 Als Auflage für den Stapel dient ein Unterflurband oder diskontinuierlich auf die letztere zubewegt wird, 16, welches über nicht dargestellte Umlenkrollen lauverwendet die Erfindung den zum Feststellen eines fend von einem nicht dargestellten Antrieb kontibestimmen Stapeldruckes der Sendungen an der Ab- nuierlich oder diskontinuierlich von rechts nach links zugsvorrichtung dienenden Fühlhebel im Bereich der bewegt wird. Der schwenkbare Arm 17 ist unter der Abzugsvorrichtung durch besondere Ausgestaltung als 40 Einwirkung einer Feder 18 bei leerem Stapler in eine Organ zum Verhindern des Einlaufens von Sendun- Nut der Einstapelrolle 8 geschwenkt. Der schwenkgen in die Austrittsöffnung. Der als Fühlhebel ausge- bare Arm ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet und bildete schwenkbare Arm bewegt sich nach vollstän- betätigt mit seinem zweiten Ende einen Schalter 19 diger Leerung des Zwischenstaplers in seine eine zum Ausschalten der Abzugsvorrichtung sowie einen Endstellung und schaltet dadurch die Abzugsvorrich- 45 Schalter 20 zum Abschalten des Antriebes des Untertung aus. Diese Endstellung, in welcher der schwenk- flurbandes 16, wenn der Stapeldruck von eingestapelbare Arm durch Federkraft gehalten wird, ist so ge- ten Sendungen einen vorgeschriebenen Wert überwählt, daß in den Stapel einlaufende neue Sendungen schreitet; letzteres ist dann der Fall, wenn der den Arm wohl etwas nach der Seite wegdrücken kön- schwenkbare Arm 17 aus dem Wirkungsbereich der nen, aber doch nicht so weit, daß die gerade einge- 50 Abzugsvorrichtung und in die vordere Seitenfläche stapelte Sendung in die Austrittsöffnung der Abzugs- einer Platte 21 geschwenkt ist. Am Stapelwagen 1 ist vorrichtung gelangen kann. Durch Einstapeln meh- schließlich noch ein Nocken 22 angeordnet, welcher rerer Sendungen wird der schwenkbare Arm schließ- beim Weglaufen des Stapelwagens 1 von der Abzugslich in seine zweite Endstellung ausgelenkt, in welcher vorrichtung einen Schalter 23 zum Einschalten der die vorderste Sendung im Stapler an der noch immer 55 Abzugsvorrichtung betätigt.
abgeschalteten Abzugsvorrichtung anliegt. Nach Ein- Der Stromlaufplan, welcher das Zusammenwirken
stapeln weiterer Sendungen bewegt sich der Stapel- der Schalter 19 und 23 erläutert, ist in F i g. 3 darwagen
auf Grund des anwachsenden Stapeldruckes in gestellt. Dort ist ein Relais mit Rsl und ein Schütz
bekannter Weise von der Abzugsvorrichtung weg und mit Rs2 bezeichnet. Die Kontakte rsl des Relais
betätigt mit einer an ihm angebrachten Nocke einen 60 RsI dienen zu dessen Selbsthaltung bzw. zum Einzweiten
Schalter, welcher jetzt die Abzugsvorrichtung schalten des Schützes Rs 2. Die Kontakte rs 2 des letzeinschaltet.
Die elektrische Schaltung ist so ausgebil- teren betätigen den Antriebsmotor M für die Abzugsdet,
daß nach einer kurzzeitigen Betätigung des zwei- vorrichtung. Die Schalter 19 und 23 sind mit gleichen
ten Schalters die Abzugsvorrichtung durch diesen Bezugszeichen wie in F i g. 1 versehen.
Schalter nicht mehr abgeschaltet werden kann, auch 65 Die Wirkungsweise zur beschriebenen Einrichtung wenn sich der Stapelwagen wieder an dem zweiten ist nun kurz folgende: Der Stapelwagen 1 befindet sich Schalter vorbeibewegt. Die Abzugsvorrichtung wird in der in F i g. 1 gezeigten Stellung, die Schalter 19, erst, wenn keine anderen von außen wirksamen Be- 23 sowie die Kontakte rsl und rs2 befinden sich in
Schalter nicht mehr abgeschaltet werden kann, auch 65 Die Wirkungsweise zur beschriebenen Einrichtung wenn sich der Stapelwagen wieder an dem zweiten ist nun kurz folgende: Der Stapelwagen 1 befindet sich Schalter vorbeibewegt. Die Abzugsvorrichtung wird in der in F i g. 1 gezeigten Stellung, die Schalter 19, erst, wenn keine anderen von außen wirksamen Be- 23 sowie die Kontakte rsl und rs2 befinden sich in
der in F i g. 3 dargestellten Lage. Der Antrieb für die Abzugsvorrichtung ist somit abgeschaltet. Es befinden
sich keine Sendungen im Zwischenstapler, und der schwenkbare Arm 17 nimmt daher die in Fig. 1
gezeigte Lage ein. Wird nun eine Sendung eingestapelt, so bewegt sich der schwenkbare Arm 17 so weit
nach links, daß diese Sendung zwischen ihm und der Stapelrolle 8 zur Prallwand 13 gelangen kann. Auf
Grund der Federkraft 18 übt der schwenkbare Arm 17 dabei eine Kraft in der Weise auf die Sendung
aus, daß diese nicht in die Austrittsöffmmg 13' gelangen kann. Laufen nun weitere Sendungen in den
Stapler ein, so wird der schwenkbare Arm 17 immer mehr von der Stapelrolle weggeschwenkt und ermöglicht
dadurch den ankommenden Sendungen ein Einlaufen bis an die Prallwand 13. Hat sich der
schwenkbare Arm bis in seine zweite Endstellung hinter der Förderebene der Abzugsvorrichtung bewegt,
so liegt die vorderste Sendung des Stapels jetzt an der Abzugsvorrichtung an, und das weitere Einstapeln
von Sendungen führt dazu, daß sich der Stapelwagen selbsttätig von der Abzugsvorrichtung wegbewegt,
entsprechend den Steuerbefehlen eines nicht dargestellten Fühlorgans, welches auf einen vorbestimmten
Stapeldruck anspricht. Beim Zurückbewegen betätigt der Stapelwagen 1 schließlich vermittels eines
Nockens 22 den Schalter 23 und veranlaßt dadurch die Erregung des Relais RsI. Letzteres schließt seine
Kontakte rs 1 und bewirkt dadurch, daß der Schütz Rs 2 erregt wird. Gleichzeitig bewirkt das Schließen
dieser Kontakte eine Selbsthaltung des Relais ,RsI,
da der Schalter 19 durch Verschwenken des schwenkbaren Armes 17 nach links geschlossen wurde. Der
Schütz Rs 2 schaltet vermittels seiner Kontakte rs 2
den Antrieb M für die Abzugsvorrichtung ein, welche mit der Vereinzelung der Sendungen des Stapels beginnt.
Der Stapelwagen 1 kann sich nun, je nachdem, ob die Zahl der in den Stapler einlaufenden Sendungen
die der vereinzelten Sendungen übersteigt oder unterschreitet, nach rechts oder nach links bewegen.
Dabei wird in jedem Fall der Schalter 23 wieder geöffnet. Dies kann jedoch nicht zu einem Abfallen des
Relais i?sl führen, da sich dieses ja über seinen Kontakt rsl und den geschlossenen Schalter 19 selbst
hält. Das Unterflurband 16 wird in seiner Bewegung nach links zum Nachschieben weiterer Sendungen an
die Abzugsvorrichtung ebenfalls von dem schwenkbaren Arm 17 über den Schalter 20 gesteuert. Befindet
sich der schwenkbare Arm 17 in seiner linken Endstellung, so ist der Schalter 20 geöffnet und der
Antrieb des Unterflurbandes abgeschaltet, da in diesem Fall der Stapeldruck des am schwenkbaren Arm
17 anliegenden Stapels einen vorgegebenen Wert überschreitet. Werden nun mehrere Sendungen vereinzelt,
ohne daß die nachfolgenden von dem stillstehenden Unterflurband in den Bereich der Abzugsvorrichtung
nachgeschoben werden, so sinkt der Stapeldruck an dem schwenkbaren Arm 17 ab, und
dieser bewegt sich wieder etwas nach rechts aus seiner Endstellung und schließt dadurch den Schalter 20.
Der Antrieb des Unterflurbandes wird wieder eingeschaltet. Erst nach der vollständigen Vereinzelung
aller im Stapler befindlichen Sendungen bewegt sich .der schwenkbare Arm 17 wieder in seine in Fig. 1
dargestellte zweite Endstellung und öffnet dadurch den Schalter 19. Das Relais RsI fällt ab und öffnet
seine Kontakte rsl. Dies wiederum bewirkt ein Abfallen des Schützes Rs 2, damit ein Öffnen der Kontakte
rs 2 und ein Abschalten des Antriebes der Abzugsvorrichtung. Damit ist die beschriebene Ausgangslage
der Einrichtung wiederhergestellt.
Claims (4)
1. Einrichtung zum Einstapeln von rechteckigen flachen Sendungen in einen leeren Zwischenstapler,
bei welchem sich der zur Stützung der Rückseite eines Stapels dienende Stapelwagen in
seiner Endstellung an der Abzugsvorrichtung für die Sendungen befindet und wobei die letztere abgeschaltet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein schwenkbarer Arm (17) vorgesehen ist, der mit seinem einen Ende ein Schaltmittel (19)
zum Ausschalten der Abzugsvorrichtung (9 bis 12) betätigt und welcher mit seinem anderen Ende
unter der Wirkung einer Kraft (18) in den Raum zwischen der Abzugsvorrichtung und dem Einstapelorgan
(8) des Stapelwagens (1) hineinreicht und dadurch ein Einlaufen von in den leeren
Zwischenstapler geförderten Sendungen in die Austrittsöffnung (13') der Abzugsvorrichtung für
die vereinzelten Sendungen verhindert, und daß ein weiteres Schaltmittel (23) vorgesehen ist, welches
mit einem Betätigungsorgan (Nocken 22) am Stapelwagen zusammenwirkt und die Abzugsvorrichtung
einschaltet, sobald sich der Stapelwagen nach dem Einstapeln von Sendungen ein entsprechendes
Stück von der Abzugsvorrichtung wegbewegt hat.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Arm (17) an
dem Einstapelorgan (Stapelrolle 8) des Stapelwagens (1) anliegt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Arm
(17) mit seinem einen Ende ein zweites Schaltmittel (20) betätigt, welches den Antrieb eines
Unterflurbandes (16), auf welchem der Stapel von Sendungen im Zwischenstapler ruht, ein- bzw.
ausschaltet.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (19,
23) zum Ausschalten und zum Wiedereinschalten der Abzugsvorrichtung (9 bis 12) parallel geschaltet
sind und in Reihe zu einem Relais (2?sl) od. dgl. liegen, welches einen Selbsthaltekontakt
(rsl) aufweist, der in Reihe zum Schaltmittel (19) für das Ausschalten der Abzugsvorrichtung liegt,
und welches über einen weiteren Kontakt das Ein- und Ausschalten der Abzugsvorrichtung bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 520/263 3.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966T0030779 DE1237506B (de) | 1966-03-26 | 1966-03-26 | Einrichtung zum Einstapeln von rechteckigen, flachen Sendungen in einen leeren Zwischenstapler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966T0030779 DE1237506B (de) | 1966-03-26 | 1966-03-26 | Einrichtung zum Einstapeln von rechteckigen, flachen Sendungen in einen leeren Zwischenstapler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1237506B true DE1237506B (de) | 1967-03-23 |
Family
ID=7555846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966T0030779 Withdrawn DE1237506B (de) | 1966-03-26 | 1966-03-26 | Einrichtung zum Einstapeln von rechteckigen, flachen Sendungen in einen leeren Zwischenstapler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1237506B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1281949B (de) * | 1967-06-30 | 1968-10-31 | Siemens Ag | Anordnung zum horizontalen Speichern flacher, hochkant gefoerderter Gegenstaende, wie Briefe, Karten u. dgl. |
| DE2942255A1 (de) * | 1979-10-19 | 1981-04-30 | Herzberger Papierfabrik Ludwig Osthushenrich Gmbh & Co Kg, 3420 Herzberg | Magazin fuer flach verpackungszuschnitte |
| DE19612567A1 (de) * | 1996-03-29 | 1997-10-02 | Licentia Gmbh | Vorrichtung zum Ausrichten von flachen Sendungen |
-
1966
- 1966-03-26 DE DE1966T0030779 patent/DE1237506B/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1281949B (de) * | 1967-06-30 | 1968-10-31 | Siemens Ag | Anordnung zum horizontalen Speichern flacher, hochkant gefoerderter Gegenstaende, wie Briefe, Karten u. dgl. |
| DE2942255A1 (de) * | 1979-10-19 | 1981-04-30 | Herzberger Papierfabrik Ludwig Osthushenrich Gmbh & Co Kg, 3420 Herzberg | Magazin fuer flach verpackungszuschnitte |
| DE19612567A1 (de) * | 1996-03-29 | 1997-10-02 | Licentia Gmbh | Vorrichtung zum Ausrichten von flachen Sendungen |
| DE19612567C2 (de) * | 1996-03-29 | 1999-04-29 | Siemens Ag | Vorrichtung zum Ausrichten von flachen Sendungen |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |