DE123477C - - Google Patents

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DE123477C
DE123477C DENDAT123477D DE123477DA DE123477C DE 123477 C DE123477 C DE 123477C DE NDAT123477 D DENDAT123477 D DE NDAT123477D DE 123477D A DE123477D A DE 123477DA DE 123477 C DE123477 C DE 123477C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H7/00Brakes with braking members co-operating with the track
    • B61H7/02Scotch-blocks, skids, or like track-engaging shoes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 123477 KLASSE 20/.
Bei den bekannten, mit Rad- und Schienenbremsschuhen versehenen Bremsen wird durch den auf den Radbremsschuh wirkenden Hebel zwar auch der Schienenbremsschuh eingestellt, aber dieser Hebel ist mit dem Schienenbremsschuh nicht gelenkig verbunden. Bei der vorliegenden Anordnung wird beim Anziehen des Schienenbremsschuhes auch der Radbremsschuh eingestellt, und die Schienenbremsschuhe sind durch eine Strebe gegen seitliche Verschiebung gesichert.
Der winkelförmige Bremshebel ist einerseits am Radbremsklotz drehbar, andererseits mit dem auf die Fahrschiene wirkenden Schienenbremsschuh derart gelenkig verbunden, dafs beim Anziehen des Bremshebels der Schienenbremsschuh den Stützpunkt für den Radbremsschuh bildet.
Fig. ι zeigt die Bremse im Grundrifs, Fig. 2 eine Seitenansicht bei angezogener Rad- und Schienenbremse, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach Linie A-A in Fig. 1 (Lösestellung), Fig. 4 die Oberansicht des Bremsentragrahmens an einer Fahrzeugseite, Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Schienenbremsschuhe und die Verbindung zweier Schienenbremsschuhe durch das einstellbare Gestänge, Fig. 6 einen Längsschnitt durch die Verbindung der Stellschrauben in Fig. 5, Fig. 7 die Oberansicht eines der Schienenbremsschuhe, Fig. 8 einen Schnitt nach Linie C-C in Fig. 2, Fig. 9 eine Seitenansicht des Bremshebels und des Radbremsschuhes nebst Gehänge; Fig. ι ο zeigt schaubildlich die dem Rade zugekehrte und Fig. 11 die dem Rade abgewendete Seite das Bremsschuhes und Fig. 12 schaubildlich den Schienenbremsschuh.
An den Achsgabelverbindungsschienen befestigte Console/" sind mit Zapfen g versehen, an welche die Aufhängestangen i (Fig. 3) für die Schienen- und Radbremsschuhe drehbar befestigt sind. Die Aufhängestangen sind in einstellbarer Verbindung mit den Gewindezapfen k der die Radbremsklötze η tragenden Blöcke m, die zwischen Backen der Klötze liegen und mit diesen je durch einen Querstiftp verbunden sind.
Zwischen zwei Rädern derselben Seite des Fahrzeuges befinden sich zwei Schienenbremsblöcke v, die mit ihrem Schuh 5 gegen die Schienen gedrückt werden können.
Eine Längsrippe t (Fig. 5 und 12) des Schienenbremsschuhes s tritt in eine Nuth des Blocks ν ein und ist mit Oesen versehen, die eine Verbindung zwischen Schuh und Block durch Bolzen ermöglichen. Oeseny oben am Block ν dienen zur Herstellung einer Verbindung desselben mit dem liegenden Gabelarm des Bremshebels α b durch Bolzen u (Fig. 5). Die abwärts gebogenen Enden 10 dieses Gabelarms greifen mittelst Bolzens I (Fig. 5 und 9) an dem Radbremsblock m an und treten zwischen Backen 12 am Rücken des Schienenbremsblocks ν (Fig. 2 und 5).
An den einander zugekehrten Enden zweier Schienenbremsblöcke ν derselben Fahrzeugseite sitzen cylindrische Ansätze c, in welche Gewinde-

Claims (2)

zapfen d des Verbindungsgestänges zweier Schienenbremsblöcke eingeschraubt sind. Fortsätze e der Gewindezapfen d sind durch Querbolzen mit einander verbunden. Dadurch ist eine passende Einstellung der Schienenbremsschuhe ermöglicht. Die Schienenbremsschuhe s werden von den Fahrschienen für gewöhnlich durch Federn 23 (Fig. 3) abgerückt erhalten, die mit dem oberen Ende der Bremshebel α b und mit dem Fahrzeugrahmen verbunden sind. Die beim Lösen der Bremse durch diese Federn eintretende Bewegung der Bremshebel α b wird durch die vortretenden, in Aussparungen der Radbremsblöcke m sich einlegenden Verbindungsbolzen / der Hebel mit den Radbremsblöcken m begrenzt. Beim Anziehen der Bremse mittelst Ketten 32, die um die Rolle 16 der Bremshebel für die Räder der einen Achse führen und mit den Bremshebeln für die Räder der anderen Achse verbunden sind, werden die Schienenbremsschuhe s auf die Schienen und die Radbremsklötze η durch Hebelwirkung gegen die Räder der beiden Achsen gedrückt. Patent-A ν Sprüche:
1. Eine Rad- und Schienenbremse für Gleisfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs winkelförmige Bremshebel (a b) mit ihrem liegenden Arme (b) einerseits am Radbremsklotz (n) drehbar sind, andererseits mit dem auf die Fahrschiene wirkenden Schienenbremsschuh (s) derart in gelenkiger Verbindung stehen, dafs beim Anziehen des Bremshebels der Schienenbremsschuh den Stützpunkt für den Radbremsschuh bildet.
2. Eine Ausführungsform der zu 1. bezeichneten Rad- und Schienenbremse für Gleisfahrzeuge, bei welcher der Schienenbremsschuh aus zwei Theilen- (v v) besteht, welche durch eine Schraube mit Rechts- und Linksgewinde starr mit einander verbunden sind und gegen einander verstellt werden können zum Zwecke der Einstellung der Bremsschuhe gegenüber den Radbremsklötzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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