DE12057C - Dämpfereinrichtung an Accordeons - Google Patents

Dämpfereinrichtung an Accordeons

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DE12057C
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WAGNER & CO. in Gera (Reufs j. L.)
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

1880.
Klasse 61.
WAGNER & CO. in GERA. Dämpfereinrichtung an Accordeons.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. März 1880 ab.
In Fig. ι sieht man den Mechanismus auf der inneren Seite des Stimmkastens, AundA1 sind die Stimmplatten mit den Metallzungen α und a1 und den Lederklappen b und b1. B ist eine Holzschiene, welche die Stimmplatte A1 zum grofsen Theil überdeckt und durch Federn d und d1 derart auf die Platte A1 aufgedrückt wird, dafs infolge dessen das Mittönen der Stimmen der Platte A* gänzlich verhindert wird. Die Holzschiene B ist, wie aus Fig. 4 ersichtlich, an ihrer unteren Seite mit Lederstreifen c beklebt, die auf die Metallzungen a * drücken, sobald die Wirkung der Federn d und d1 nicht aufgehoben wird.
Die Hebel ee1, welche durch die Stange/ mit einander verbunden und in den Gelenken g gl drehbar befestigt sind, können mittelst der Druckstange h, die, mit Knopf i versehen, im Deckel des Stimmkastens sowie bei m geführt ist, in die punktirte Stellung in Fig. 2 (der Wirkung der Federn d d1 entgegen) gebracht werden. Da die Hebel e und e1 mit der Holzschiene B mittelst Schrauben / verbunden sind, so wird letztere hierbei von der Stimmplatte A x abgehoben. Die Metallzungen a1 nebst den Lederklappen bl werden dann vollständig frei, die Töne der Stimmplatte A1 können ungehindert mit denen der Stimmplatte A erklingen, und dadurch wird ein verstärkter Klang des ganzen Instruments hervorgebracht.
Die Druckstange h nebst Knopf i kann auch in der in Fig. 5 und 6 dargestellten Weise angeordnet sein. Der Hebel ζ ist um y drehbar und bei ν mit der Druckstange h verbunden. Der Knopf i befindet sich am Ende des Hebels ζ in der Nähe des Daumenschuhes.
Fig. 2 stellt den Querschnitt des Stimmkastens dar und zeigt den Dämpfermechanismus nebst Druckstange h mit Knopf i von der Seite gesehen.
Im Längsschnitt, Fig. 3, erkennt man, dafs die Druckstange h nebst Knopf i derart neben dem Daumenschuh k angeordnet ist, dafs es dem Spieler ohne Mühe möglich ist, während des Spieles den Knopf i nach Belieben mittelst des Daumens niederzudrücken und dadurch in bequemer Weise die Töne des Instruments ohne jedwede Unterbrechung des Spieles beliebig zu verstärken oder zu dämpfen.

Claims (2)

P ATENT-AN SPRÜCHE:
1. Ein Dämpfermechanismus an Accordeons, welcher durch Niederdrücken mittelst des Daumens des Spielers während des Spieles zur beschriebenen Wirkung gebracht wird, und aus dem Knopf i nebst Stange h in Verbindung mit den beweglichen Hebeln e el und der Schiene B, sowie den Spiralfedern d d1 besteht.
2. Die Anordnung des um y drehbaren Hebels z, welcher bei ν mit der Druckstange h verbunden ist und an seinem Ende den Knopf« trägt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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