DE11976C - Neuerungen an Ringspinnmaschinen - Google Patents
Neuerungen an RingspinnmaschinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/02—Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
- D01H7/52—Ring-and-traveller arrangements
- D01H7/60—Rings or travellers; Manufacture thereof not otherwise provided for ; Cleaning means for rings
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
1880.
Klasse 76.
J. J, BOURCART in ZÜRICH. Neuerungen an Ringspinnmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. März 1880 ab.
Bei der Aufwindung der Fäden im Ringspinnprocefs wird der Faden, welcher, wie
Fig. 12 zeigt, von dem Fadenführer bekannter Construction M herabgeleitet, zu dem Reiterchen
η auf dem Ringe r zur Ringspindel geführt. Der Faden bewegt sich, je nachdem
das Reiterchen bei der Drehung herumgenommen wird, dabei im Mantel eines Kegels, dessen
Höhe, da der Punkt M, als Spitze des Kegels, seine Stellung nicht verändert, dagegen aber
bei gewissen Constructionen der Ringbank der Ring mit dem Reiterchen eine auf- und absteigende
Bewegung macht, beständig wechselt. Diese Veränderung der Höhe macht einen Einflufs
auf die Drehung des Fadens geltend, besonders aber auch auf die Regulirung der Spannung
und Aufwindung. Es ist deshalb von Wichtigkeit die Drehung und Aufwindung weniger
abhängig von der Höhe und Form des Kegels oder Ballons zu machen, und zu diesem Behuf
sind die in den Fig. 1 bis 13 abgebildeten Anordnungen
getroffen, welche gleichzeitig noch andere Vorzüge und Wirkungen besitzen, besonders
auch die Fadenbrüche zu vermeiden geeignet sind.
In den Fig. 1 bis 7 sind derartige Anordnungen gezeigt.
Auf den Ringbänken α b sind oberhalb der Ringe, in geeigneten Entfernungen, sogenannte
Fadenleiter, Fadenbremsen etc. angebracht, welche an Stützen c d ruhen, im übrigen mehr
oder weniger beweglich sein können. Beginnt die Bildung eines Kötzers, so winden sich bekanntlich
zuerst durch Umdrehung der Spindel, infolge des kleinen Umfangs des ersten Aufwindecylinders
(Hülse), nur geringe Quantitäten Faden auf, und der Faden hat meistens eine geringere
Spannung, infolge deren der Ballon oder Kegel eine bauchige Form von bedeutender Gröfse
annimmt, auch ein Schleudern des Fadens eintritt. Sobald aber solche Fadenleiter, wie dargestellt,
angebracht, und dieselben so gestellt sind, dafs der Mantel des Ballons sie berührt,
so wird dadurch eine Bremsung veranlafst, welche dann auf regelrechtere Aufwindimg hinwirkt.
Diese Fadenleiter können so eingerichtet sein, dafs sie den Faden selbst fassen und dann
die Ballonbildung überhaupt inhibiren oder zum Theil aufheben. Stets aber wird die Wirkung
der Fadenleiter darauf gerichtet sein, die Spannungen der Fäden auszugleichen und zu reguliren.
Die Form der Fadenleiter kann nun wesentlich variiren. Die Fadenleiter können
bestehen in Stangen T auf Stützen d c, Fig. 1, gegen welche der Ballonfaden anschlägt, oder
aus schwingenden, kurbelartigen Anordnungen, wie Fig. 2 zeigt, oder aus parallelen Drähten,
zwischen denen der Faden des Kegels sich bewegt, Fig. 3, oder aus hakenartigen Armen T
an c, Fig. 4, oder aus Draht mit Wellenbiegungen, wie Fig. 5 vorstellt, oder aus Drähten T
mit Führungsohren, Fig. 6. Die Entfernungen zwischen T und dem Reiterchen auf dem
Ringe bleiben stets dieselben, weil die Stützen c d mit dem Fadenleiter auf der Ringbank befestigt
sind, also eventuell mit dieser stets dieselbe Bewegung machen, wenn die Ringbank
nicht selbst feststeht und der Spindel die auf- und absteigende Bewegung ertheilt ist. In
Fig. 7 ist der Fadenleiter T über den Spindelspitzen angebracht. Fig. 11 giebt einen ringförmigen
Fadenleiter T'", der den Kötzer umfafst und der einen etwas kleineren Durchmesser
besitzt als der Ring A mit Reiter B. Diese Figur zeigt auch deutlich die Befestigung
des Fadenleiters T'" (bezw. T in den Fig. 1 bis 7) auf der Bank.
Aufser dieser Regulirung durch die Fadenleiter oder Fadenbremsen, welche also innerhalb
einer gewissen Entfernung (von T bis zum Reiter) ein gleichmäfsiges Verhalten des Fadens
bewirken, wird noch eine Regulirung für den Faden vorgesehen, wenn die Bewegung der Maschine
nach irgend welchem Anhalten beginnt. Diese Einrichtungen zeigen die Fig. 8, 9 und 13.
Fig. 13 zeigt oberhalb des festen Ringes / auf der Spindel b einen losen Ring α innerhalb
des Ringes d mit Reiter c, der auf der Ringbank befestigt ist. Der Faden e wird also
im Reiterchen durchgezogen und an die Spindel b geleitet. Er legt sich auf die Oberkante
des losen Ringes α auf, und wird, sobald die Bewegung der Spindel b beginnt, durch den
Rand von α mitgenommen. Durch diese Ein-
richtung wird vermieden, dafs der Zug der Spindel plötzlich das Fadenende von der Spindel
zum Reiter anzieht und dadurch abreifst. Dieselbe Idee findet in Fig. 8 in Form einer losen
Schale ζ über den festen Ring ν auf Spindel χ
Anwendung, und in Fig. 9 in einer auf χ festsitzenden Schale z. Diese Einrichtung verhütet
Fadenbrüche in ausgezeichneter Weise.
Da bei Ringspindelbänken und überhaupt bei continuirlichen Spinnmaschinen mit auf- und
abgehender Bewegung des Ringtisches, zum Zweck der Aufwindung, die Umkehrung der
Bewegung des' Tisches am Ende jedes Aufoder Absteigens dann um so exacter und
schneller vor sich gehen mufs, je gröfsere Spindelgeschwindigkeit man anwendet, andererseits
die Geschwindigkeiten bei solchen Spinnmaschinen sehr grofs gewählt werden, so wird,
wie Fig. 10 darstellt, der Ringtisch a mit hohlen
Hebeträgern b versehen, die in bestimmten Entfernungen, je nach der Spindelzahl, aufgestellt
werden. In diesen Rohrkörpern b befindet sich ein Kolben an der Stange c, welche
unten auf einem kurzen Schraubengang eine Mutter e trägt. Zwischen der unteren Scheibe
der Rohre b und der Mutter e wird eine Spiralfeder eingesetzt, welche an e und an der Fufsscheibe
von b befestigt sein kann. Betrachtet man die Bewegung von b nun, ausgehend von
der gezeichneten Stellung, so ist klär, dafs bei Herabgang von b die Feder zusammengedrückt
wird. Hat b den tiefsten Punkt, etwa bei /, erreicht, und findet die Umkehr der Bewegung
statt, so wirkt die Spannung der Feder nach oben und unterstützt den Aufgang. Wird nun
die Feder in der Aufgangsbewegung weiter, ausgedehnt, als die Drehung der Feder für die
Normallage erlaubt, so wirkt 'sie, nachdem b den Aufgang vollendet hat, herabziehend und
leitet so die niedersteigende Bewegung ein.
Claims (3)
1. Die Construction der Fadenleiter auf der
Ringbank, wie beschrieben und gezeichnet, für Ring-Spinn- und Zwirnmaschinen.
2. Die Anordnung der Mitnehmerschale (z, Fig. 8
und 9, a, Fig. 13) fest oder lose auf der Spindel zum Mitnehmen des Fadens und
Reiterchens beim Anlassen der Spinn- und Zwirnmaschinen.
3. Die Anordnung hohler Träger mit Kolben und Feder für die Ueberleitung der rück^
kehrenden Bewegungen bei Aufwindevorrichtungen an Ring-Spinn- und Zwirnmaschinen,
sowie bei anderen continuirlichen Spinnmaschinen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE11976C true DE11976C (de) |
Family
ID=289216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT11976D Active DE11976C (de) | Neuerungen an Ringspinnmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE11976C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942377C (de) * | 1953-12-20 | 1956-05-03 | Deutscher Spinnereimaschb Ingo | Fadenballon-Einschnuerungsring |
| DE959532C (de) * | 1952-01-29 | 1957-03-07 | Zinser Textilmaschinen Gmbh | Ringspinn- und Ringzwirnmaschine mit mehreren uebereinander angeordneten Fadenballon-Einschnuerungsringen |
| WO1980000982A1 (fr) * | 1978-11-06 | 1980-05-15 | Rieter Ag Maschf | Anneau interieur pour anneau de filage |
-
0
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE959532C (de) * | 1952-01-29 | 1957-03-07 | Zinser Textilmaschinen Gmbh | Ringspinn- und Ringzwirnmaschine mit mehreren uebereinander angeordneten Fadenballon-Einschnuerungsringen |
| DE942377C (de) * | 1953-12-20 | 1956-05-03 | Deutscher Spinnereimaschb Ingo | Fadenballon-Einschnuerungsring |
| WO1980000982A1 (fr) * | 1978-11-06 | 1980-05-15 | Rieter Ag Maschf | Anneau interieur pour anneau de filage |
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