DE194563C - - Google Patents

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DE194563C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/38Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating speed of driving mechanism of unwinding, paying-out, forwarding, winding, or depositing devices, e.g. automatically in response to variations in tension
    • B65H59/382Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating speed of driving mechanism of unwinding, paying-out, forwarding, winding, or depositing devices, e.g. automatically in response to variations in tension using mechanical means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 194563 KLASSE 76 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Dezember 1906 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung
bildet eine Vorrichtung zum selbsttätigen Fadenspannungsausgleich für Vorbereitungsmaschinen der Weberei, hauptsächlich für Spulmaschinen.
Man hat bereits seit langem die Notwendigkeit erkannt, den Faden mit gleichmäßiger Spannung auf Spulen aufzuwickeln, da hiervon auch eine unter gleichmäßiger Spannung
ίο erfolgende Abwicklung abhängig ist. Diese Notwendigkeit macht sich ganz besonders bei Anfertigung leichter Ware fühlbar, zu deren Herstellung man solche Seide verwendet, die aus einzelnen ganz dünnen und nicht gezwirnten Fäden besteht. Diese Fäden sind sehr wenig widerstandsfähig — eine nicht zu starke Spannung kann schon ein Reißen derselben herbeiführen — und außerdem verlängern sich dieselben infolge ihrer Elastizität unter der Spannung und ziehen sich nachträglich in dem Gewebe wieder zusammen, wodurch das letztere ein unschönes und unregelmäßiges Aussehen erhalten kann. Aber auch für andere Waren ist es von Bedeutung, den Faden von der Spule mit gleichmäßiger Spannung abzuziehen.
Die vorliegende Vorrichtung gehört nun zu derjenigen Art der bekannten Fadenspannungsausgleichvorrichtungen, bei der der Faden selbst, bevor er auf die Spule gewunden wird, je nach der ihm innewohnenden Spannung auf eine Spannungsausgleichvorrichtung wirkt. Das Wesen der neuen Erfindung soll an Hand der beiliegenden Zeichnung des näheren erläutert werden, und zwar bedeutet:
Fig. ι eine Gesamtansicht der Einrichtung,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die eigentliche Fadenspannungsausgleich vorrichtung, während
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2 veranschaulicht.
Der Boden A des Kastens M trägt ein winkelförmiges Lagerstück B, in welchem das Exzenter C schwirigbar ruht. Mit dem Exzenter ist eine Stange D verbunden, in welcher teleskopartig eine zweite Stange D1 (Fig. 1) verschiebbar und feststellbar ist, die an ihrem freien Ende mit einem Fadenführerauge E ausgerüstet ist. An dem Exzenter C ist ferner ein kurzer Riemen F befestigt, dessen anderes Ende an eine Schraubenfeder G angeschlossen ist. Diese Feder steht ihrerseits mit einer Spannvorrichtung H in Verbindung, deren Lage durch eine Schraube / veränderlich ist, indem eine mit der Schraube/ in Verbindung stehende Mutter J mit der Stange H durch Lötung verbunden ist. Die äußerste Lage der Stange D läßt sich durch einen Anschlag K regeln. Dieser Anschlag ist in eines der verschiedenen Löcher L einsteckbar, um die jeweilig gewünschte Größe des Stangenausschlages genau bestimmen zu können. Der Anschlag K besteht zweckmäßig aus Kautschuk, um elastisch zu wirken.
Der aufzuspulende Faden kommt beispielsweise. von einer Weife N, durchläuft hierauf
zunächst einen feststehenden Fadenführer O, gelangt darauf durch das Fadenführerauge E der Stangen D, D1, um nach Durchlaufen eines zweiten festen Fadenführers P und des sich über die ganze Maschinenbreite erstreckenden Glasstabes Q. auf die Spule R aufgewickelt zu werden. Das Aufspulen erfolgt in an sich bekannter Weise und bedarf keiner näheren Erläuterung.
ίο Der Zweck des Exzenters C besteht darin, auf die Fadenführerstange D einen um so geringeren Zug auszuüben, je mehr die Spannung des Fadens ansteigt. Da der Faden die Weife N selbst in Drehung versetzt, so ist es klar, daß mit steigender Fadenspannung die Fadenführerstange D mehr oder weniger in Richtung des aus Fig. 1 und 2 ersichtlichen Pfeils ausschwingt. Je größer der von der Stange D ausgeführte Ausschlag ist, desto geringer wird aber infolge der Exzenterwirkung die Zugwirkung der Feder G werden. Auf diese Weise findet ein Spannungsausgleich des Fadens statt, ohne Rück-. sieht auf den jeweiligen Spulenumfang und die Geschwindigkeit, mit der der Faden auf die verschiedenen Stellen der Spule aufgewickelt wird. Die Größe der Spannung ist von der wirksamen Länge der Doppelstangen D und D1 abhängig.
Die Einrichtung ist für Spulen mit einfachem Faden wertvoll, gewinnt aber besondere Bedeutung für Spulen mit mehreren Fäden; denn jeder der Fäden kann in diesem Falle selbständig eine Spannungsregelung erfahren, so daß auch bei Spulen mit mehreren Fadenlagen jeder einzelne Faden durchweg eine vollständig gleichmäßige Spannung aufweisen kann. Es ist im vorliegenden Falle nur erforderlich, für jeden einzelnen Faden einer Spule eine besondere Fadenausgleicheinrichtung vorzusehen und jeden Faden von einer gesonderten Winde abzuziehen.
Um nun beim Festsetzen eines Fadens oder bei Fadenbruch eine sichere Abstellung des Spulenantriebes zu bewirken, ist die vorliegende Einrichtung, wie dies im übrigen auch schon bekannt ist, mit einer diese Abstellung bewirkenden Einrichtung verbunden, die nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet und nachstehend nur zum besseren Verständnis der Wirkungsweise der ganzen Einrichtung gleichfalls beschrieben ist.
Diese Einrichtung besitzt eine gebogene
Stange S, welche durch eine Schraube T1 mit einer Platte T verbunden ist, die ihrerseits sich einer zweiten Stange S1 anschließt. Diese in das Innere des Kastens M eindringende Stange S1 ist an eine Schiene U derart angeschraubt, daß bei Verschiebung dieser Schiene U die Stange S1 und die Stange S mitgenommen werden. Die letztere läßt sich übrigens mit Hilfe der Schraube T1 auch in gewissen Grenzen verstellen.
Mit der Schiene-U ist ein um V1 schwingbarer zweiarmiger Hebel V gelenkig verbunden, dessen oberes Ende mit einer Stange X in gelenkiger Verbindung steht. Ein winklig abgebogener Arm X1 der Stange X befindet sich im Bereich der Fadenführerstange D. Eine Feder Y hat das Bestreben, den zweiarmigen Hebel V mit der Stange X in der aus Fig. 2 ersichtlichen Lage zu halten.
Die Schiene U nimmt noch in einer Aussparung das nach abwärts gebogene freie Ende einer Stange Z auf, deren anderes Ende mit einem Stabe α gelenkig verbunden ist. Der letztere kann um Zapfen b schwingen und besitzt in seiner Mitte eine Schleife a1, in welche das hakenförmige Ende einer um Zapfen c1 schwingbaren Stange c eingreift. Die Stangen X und Z werden bei ihrer Bewegung durch eine Führung d geleitet.
Das abgebogene freie Ende der Stange 5 greift hakenförmig in ein um Zapfen e1 ausschwingbares Winkelstück e ein (Fig. 1), auf. welchem die Stange f des Ausrückhebels g gewöhnlich aufruht. Der Ausrückhebel g wirkt in üblicher Weise, indem er mit Hilfe seines Stiftes g1 die Spulentragplatte h ausklinkt, sobald die Stange f ihre Stütze auf dem Winkelstück e verliert und in die in Fig. ι punktiert angedeutete Lage gelangt. Der Stift gl hebt die Antriebsscheibe h1 hierbei von der Trommel i ab, wodurch der Spulenantrieb unterbrochen wird.
Bewegt sich der Fadenführerhebel D in der Pfeilrichtung der Fig. 1, so geht die Arbeit regelmäßig vonstatten, sofern der Ausschlag der Stange D eine bestimmte Grenze nicht überschreitet. Sollte aber durch eine übermäßige Fadenspannung diese Ausschlagsgrenze von der Stange D überschritten werden, was ein Reißen des Fadens zur Folge haben könnte, dann trifft die Stängel) gegen den abgebogenen Arm X1 der Stange X, wodurch der zweiarmige Hebel V entgegen der Wirkung der Feder Y in die aus Fig. 2 punktiert ersichtliche Lage gebracht wird. Die Schiene U und die Stange S werden dabei in Pfeilrichtung der Fig. 2 verschoben, wodurch der um eine Achse e1 drehbare Winkel e in die aus Fig. 1 ersichtliche punktierte Lage ausschwingen kann und die Stange f freigibt, welche ihre Stütze verliert und ihrerseits in die in Fig. 1 punktiert angedeutete Lage niederfällt, demzufolge die vordem geschilderte Ausrückung der betreffenden Spindel stattfindet.
Sollte ein Fadenbruch eintreten, dann nimmt die Stange D sogleich die aus Fig. 2 ersiehtliehe Lage ein, und ein abgebogener, an dem Exzenter C befestigter Arm k schlägt dann
gegen die Stange c, welche derart ausschwingt, daß sie ebenfalls die aus Fig. 2 ersichtliche Lage einnimmt. Durch die Stange α wird dann die Stange Z in Pfeilrichtung verschoben und nimmt die Schiene Ü ebenfalls in der aus Fig. 2 ersichtlichen Pfeilrichtung mit, wodurch in derselben Weise wie vorher die geschilderte Ausrückung der betreffenden Spulenspindel stattfindet. .
Außer an Spulmaschinen läßt sich die vorliegende Fadenspannungsausgleichvorrichtung auch bei allen Maschinen anwenden, bei denen es sich um die Erzielung einer gleichmäßigen Fadenspannung handelt. Beispielsweise läßt sich die Einrichtung mit gutem Erfolge auch an Schermaschinen verwenden. Das Scheren der Kette soll hierdurch schneller und sicherer als bisher bewirkt werden. Man kann dabei die Einrichtung leicht auch so treffen, daß bei eintretendem Fadenbruch die Maschine selbsttätig abgestellt wird. Zu diesem Zweck ist es nur nötig, daß ein aus der Spannungsausgleichvorrichtung herausragender Teil auf ein passendes Klinkenwerk auftrifft, welches das Ausrücken der Maschine und die Stillsetzung derselben bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum selbsttätigen Fadenspannungsausgleich für Vorbereitungsmaschinen der Weberei, insbesondere für Spulmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Fadenführerauge versehener, zweckmäßig in der Länge einstellbarer Hebel (D, D1J an einem Exzenter (C) befestigt ist, welches mit einer Feder (G) mittelbar derart in Verbindung steht, daß die Feder (G), sofern der Fadenführerhebel (D, D1) bei steigender Fadenspannung ausschwingt, infolge der durch die Exzenterdrehung bewirkten Verlegung ihres Angriffspunktes am Exzenter (CL) der Fadenspannung einen geringeren Widerstand entgegensetzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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