DE117576C - - Google Patents

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DE117576C
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safety coupling
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safety
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G7/00Details or accessories
    • B61G7/14Safety devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 117576 KLASSE 2Oe.
des Selbstentkuppeins.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Sperrvorrichtung für diejenigen Sicherheitskuppelungen von Fahrzeugen, bei welchen der Schraubenkuppelbügel des einen Wagens in den Scheerenhaken des anderen Wagens eingelegt wird. ,
Da beim Reifsen der Hauptkuppelung die .Sicherheitskuppelung ruckweise gespannt wird, so kann bei dem nachfolgenden ruckweisen Nachlassen der Fall eintreten, dafs der Schraubenkuppelbügel aus dem Scheerenhaken austritt. . . .
Dieser Uebelstand soll dadurch behoben werden, dafs an einem oder beiden Schenkeln des am Scheerenhaken drehbar angeordneten Sicherheitskuppelungsbügels, und zwar entweder in einer oder in beiden Drehrichtungen desselben, Segmente oder Nasen bezw. Daumen angeordnet sind, welche bei eingelegter Sicherheitskuppelung vermöge des Gewichtes des Sicherheitskuppelungsbügels den in den Scheerenhaken eingelegten Schraubenkuppelbügel festhalten bezw. das Maul des Scheerenhakens verschliefsen.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen dieser Sperrvorrichtung dargestellt.
An beiden Schenkeln des an den Scheerenhaken ι eines jeden Wagens drehbar befestigten Sicherheitskuppelungsbügels 2 ist ein Scheibensegment 3 angeordnet (Fig. 1 bis 5), welches mit dem Bügel aus einem Stück besteht. Im Augenblicke des Ein- - und Auskuppeins des Schraubenkuppelbügels ist es erforderlich, den Sicherheitsbügel 2 nach aufwärts zu drehen, um das Maul des Scheerenhakens 1 zu öffnen. Die Segmente 3 legen sich mit ihrer etwas hakenförmig gebogenen Spitze 4 (Fig. 3 bis 5) durch das Gewicht des schief hängender) Sicherheitskuppelungsbügels an den Schraubenkuppelbügel 5 an, halten diesen dadurch einerseits fest und verschliefsen andererseits . das Maul des Scheerenhakens i, so dafs ein Entkuppeln nur durch Heben des Sicherheitskuppelungsbügels möglich ist.
Reifst die Hauptkuppelung und tritt die Sicherheitskuppelung in Tha'tigkeit (Fig. 16), so wird das Maul des Scheerenhakens 1 durch die Segmente 3 immer noch derart geschlossen gehalten, dafs ein selbstthätiges Entkuppeln bei ruckweisem Nachlassen nicht zu befürchten ist.
Die Scheibensegmente können an den schon bestehenden Sicherheitskuppelungsbügeln ohne. Aenderung derselben angebracht werden. Dieselben sind dann derart geformt (Fig. 6 bis 9), dafs sie den Schenkel des Sicherheitskuppelungsbügels mittelst der Anschläge 6, 7 von beiden Seiten umfassen; ferner werden dieselben vermittelst Auge 8 mit Hülfe der schon vorhandenen Verbindungsbolzen 9 am Scheerenhaken befestigt.
Die Verbindung der Segmente 3 mit dem alten Sicherheitskuppelungsbügel kann ferner dadurch hergestellt werden, dafs ersteres um letzteren derart herumgegossen wird, dafs das Segment das Bügelauge 10 im Umfange und gegebenenfalls zum Theil an dessen äufserer Stirnfläche und überdies ein Stück des Sehen-
kels, namentlich am äufseren Umfang (s. Schnitt durch den Schenkel, Fig. 18 und 19), umfafst. Hierbei trägt nur der eine Schenkel des Bügels 2 ein Segment, welches genügen wird, den eingelegten Schraubenkuppelbügel sicher festzuhalten.
Der Sicherheitskuppelbügel 2 kann ferner an der entgegengesetzten Seite, als zuvor beschrieben, mit dem Segment 3 versehen werden (Fig. 10 und 11). Bei dieser Ausführungsform ist es erforderlich, den Bügel 2 beim Einlegen der Sicherheitskuppelung nach vorn hoch zu heben (Fig. 10), und es wirkt bei eingelegter Kuppelung nicht wie früher der fast radiale Theil des Segmentes 3, sondern der Umfang desselben (Fig. 11).
Diese Construction hat gegenüber der zuvor beschriebenen den Vortheil, dafs das Gewichtsmoment des Bügels 2 zum Festhalten des eingelegten Schraubenkuppelbügelsvermöge seiner weniger schrägen Lage ein gröfseres ist (Fig. 11) und auch dann gröfser wie beim vorigen Fall bleibt, wenn (Fig. 17) die Hauptkuppelung gerissen ist und die Sicherheitskuppelung an deren Stelle tritt. Die Fig. 12 bis 15 zeigen ein Beispiel der Befestigung dieser Segmente 3 an dem Sicherheitskuppelungsbügel 2; dieselbe erfolgt in derselben Weise wie bei der in den Fig. 6 bis 9 dargestellten Befestigung.
An Stelle der beschriebenen Segmente 3 können an den Schenkeln des Sicherheitskuppelungsbügels 2 Daumen 11 angeordnet werden (Fig. 20), welche in zuvor beschriebener Weise auf den Schraubenkuppelbügel 5 wirken. Hierbei empfiehlt es sich, den Bügel 2 mit dem Scheerenhaken 1 durch Gelenke 12 zu verbinden, um denselben beim Oeffnen des Hakenmaules nicht so hoch heben zu müssen.
An Stelle der Segmente und Daumen kann eine Nase 13 angeordnet werden, welche, wie beschrieben, mit dem Sicherheitskuppelungsbügel 2 verbunden werden kann.
Die Segmente, Daumen oder Nasen können an dem Sicherheitskuppelungsbügel 2 in zweibezw. vierfacher Anzahl für beide Drehrichtungen desselben angeordnet werden, wodurch es dem Kuppler überlassen bleibt, diesen Bügel nach der einen oder anderen Richtung zu drehen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Sperrvorrichtung für die Sicherheitskuppelungen von Fahrzeugen zur Verhinderung des Selbstentkuppeins, dadurch gekennzeichnet, dafs an einem oder beiden Schenkeln des am Scheerenhaken (1) drehbar angeordneten Sicherheitskuppelungsbügels (2), und zwar entweder nach einer oder beiden Drehrichtungen desselben, Segmente (3) oder Daumen (11) bezw. Nasen (13) angeordnet sind, welche bei eingelegter Sicherheitskuppelung vermöge des Gewichtes des Sicherheitskuppelungsbügels den in den Scheerenhaken eingelegten Schraubenkuppelbügel (5) festhalten bezw. das Maul des Scheerenhakens verschliefsen und dadurch sowohl in der normalen Lage der Sicherheitskuppelung" als auch beim Reifsen der Hauptkuppelung ein Selbstentkuppeln verhindern.
2. Eine Ausführungsform der Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
' dafs die Segmente oder Nasen bezw. Daumen mit Hülfe von Anschlägen (6, 7) und eines Auges (8), durch welch letzteres der Verbindungsbolzen (9) des Sicherheitskuppelungsbügels (2) mit dem Scheerenhaken (1) hindurchgeht, an ersterem befestigt sind, um dieselben an jedem bestehenden Sicherheitskuppelungsbügel ohne Weiteres anordnen zu können.
3. Eine Ausführungsform der Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Segmente oder Nasen bezw. Daumen um einen Schenkel und das Auge (Ίο) des Sicherheitskuppelungsbügels (2) herumgegossen sind.
4. Für die in 1. beanspruchte Sperrvorrichtung die Anordnung von Gelenkstücken (12) zwischen dem Scheerenhaken (1) und dem Sicherheitskuppelungsbügel (2), zu dem Zwecke, um letzteren beim Einlegen des Schraubenkuppelbügels (5) nicht so hoch heben zu müssen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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