DE117464C - - Google Patents

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DE117464C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung besteht in einer Vorrichtung bezw. in einem Apparat zum Einführen des Druckgases oder der Druckluft bei Flüssigkeitshebern mit Schwimmervorrichtung, welche durch solche Druckmittel betrieben werden. . Die Erfindung bezweckt die Umwandlung der durch den Flüssigkeitsstand bedingten stetigen und langsamen Aufwärtsbewegung des Schwimmers in eine plötzliche Bewegung der Steuertheile für die Zuführung des Druckmittels, so dafs das Druckmittel erst dann mit vollem Druck und mit einem Male in den Heber eintreten kann, wenn bereits der höchste Flüssigkeitsstand erreicht ist.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar in
Fig. ι eine Ansicht mit theilweisem Schnitt, Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht und
Fig. 4 eine Einzeldarstellung.
Auf der Welle α des mit dem Schwimmer s verbundenen zweiarmigen Hebels b c befindet sich der eine Theil d einer Kupplung, während der andere Theil e auf dem Ende der in gleicher Achsenrichtung mit Welle α liegenden Welle/ festsitzt.
Die Welle/ ist zum Theil im Gehäuse m der Druckleitung η η gelagert und bildet dort gleichzeitig die Achse für das absperrende Organ (Drehschieber, Drosselklappe u. s. w.) der Umsteuerung.
Für jene Drehrichtung der Welle <z, welche durch die Aufwärtsbewegung des Schwimmers s hervorgerufen wird, ist die Kupplung mit todtem Gang versehen, während sie nach der umgekehrten Drehbewegung die zweite Welle/ mitnimmt.
An dem mit dem Gegengewicht ρ versehenen Hebelarm c des vorerwähnten Schwimmerhebels ist ein verstellbarer Stift oder eine Stellschraube g in derartiger Lage angebracht, dafs dieselbe bei einer entsprechenden Bewegung des Schwimmerhebels auf die Nase h eines bei ο drehbaren Fallriegels / wirkt (Fig. 4). Auf diesem Fallriegel i ruht an einer Stelle der einarmige, mit der Welle/fest verbundene und mit Gewicht / belastete Hebel k auf.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Durch den am Hebelarme b des zweiarmigen Schwimmerhebels mittels geeigneter Verbindungsstelle r t angreifenden Schwimmer s wird bei dessen Hochgang erst am oder gegen Ende des Schwimmerhubes die auf dem niedergehenden Schwimmerhebelarm c angebrachte Stellschraube g auf die Nase h des Fallriegels i drücken, wodurch derselbe sich dreht (Fig. 4) und unter dem Hebel k rasch weggleitet. Infolge dessen und durch das auf diesem Hebel k sitzende Gewicht / erfolgt ein plötzliches Niederschlagen des Hebels und eine Drehung der Welle /. Da letztere entweder direct
Achse des jeweiligen Absperrorganes in
Druckleitung bildet, oder mittelbar mit
die der der
Achse des Absperrorganes verbunden ist, so wird dadurch die Umsteuerung, in diesem
Falle die Oeffnung der Druckleitungsmündung im Heber bewirkt und mittels des einströmenden Druckgases die Flüssigkeit aus dem Hebergefäfs gedrückt.
Nach dem Abdrücken der Flüssigkeit hebt der dadurch sinkende Schwimmer mittels der Verbindungen r t und des Schwimmerhebels und durch die directe Vermittelung der auf der Schwimmerhebelwelle α und Steuerwelley sitzenden Kuppelung de den Umsteuerhebel k an dem Fallriegel ;' vorbei, der dann wieder den Umsteuerhebel abfängt und sich unter denselben legt und dadurch die Druckleitung schliefst, worauf sich der beschriebene Vorgang bei steigendem Schwimmer wiederholt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine von einem Schwimmer bethätigte Steuerung für Druckgas- oder Druckluft-Flüssigkeitsheber, dadurch gekennzeichnet, dafs die Umsteuerwelle (f) einen einarmigen Hebel (k) mit Gewicht (I) trägt, der 'so lange von einem Fallriegel (i) gestützt wird, bis die Nase (h) des letzteren von einer Stellschraube (g) des Schwimmerhebels (b c) am Ende des Schwimmerhubes niedergedrückt und der Hebel (k) frei wird, wodurch ein plötzliches Niederschlagen des Steuerhebels (k) und damit verbundenes schnelles Oeffnen des Absperrschiebers in der Druckleitung erfolgt, zum Zwecke, das Druckmittel plötzlich und erst dann in den Heber eintreten zu lassen, wenn in demselben bereits der höchste Flüssigkeitsbezw. Schwimmerstand erreicht ist.
    2. Eine Ausführungsform der Steuerung für Druckgas- oder Druckluft-Flüssigkeitsheber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen die Schwimmerhebelwelle a und die Umsteuerwelle f eine nur einseitig wirkende Kuppelung d e eingeschaltet ist, derart, dafs die Steuerwelle f beim Steigen des Schwimmers 5 von der Schwimmerhebelwelle α nicht beeinflufst wird, dafs dagegen beim Sinken des Schwimmers s die Steuerwelle f von der Schwimmerhebelwelle α mitgenommen wird, so dafs der Absperrschieber für das Druckmittel durch den fallenden Schwimmer geschlossen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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