DE168217C - - Google Patents

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DE168217C
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housing
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F7/00Other installations or implements for operating sewer systems, e.g. for preventing or indicating stoppage; Emptying cesspools
    • E03F7/02Shut-off devices
    • E03F7/04Valves for preventing return flow

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Float Valves (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Vorrichtung zum Absperren von Hausentwässerungsleitungen gegen Rückstauwasser, bei welcher das Absperrglied mit einem Schwimmer verbunden ist, der sich bei Rückstau hebt und dadurch das Absperrglied auf seinen Sitz drückt. Im Gegensatz zu bekannten Vorrichtungen dieser Art, bei welchen an dem Gehäuse schwingbar eine Klappe
ίο angelenkt ist, ist gemäß der Erfindung das Absperrglied ein von dem Gehäuse getrenntes,' durch einen Exzenter gesteuertes Hubventil, welches nicht nur leichter beweglich ist und sicherer abdichtet als eine Klappe, sondern auch behufs Reinigung der Leitung ohne weiteres mit dem Schwimmer und den Verbindungsgliedern aus dem Gehäuse herausgenommen werden kann.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar durch Fig. 1 im Längsschnitt und durch Fig. 2 im Querschnitt.
Die Absperrvorrichtung ist in einem Gehäuse α von der Art der gewöhnlichen Einsteigkästen eingebaut, das mit einem angeschraubten Einlaufstutzen b, einem angegossenen Auslaufstutzen c und einem gewölbten Deckel d versehen ist. Der Deckel ist durch vier an dem Gehäuse angelenkte Flügelschrauben auf dem Gehäuse befestigt. Zur Abdichtung zwischen Deckel und Gehäuse dient eine Gummi- oder Bleieinlage.
Der Einlaufstutzen ist zum Anschrauben eingerichtet, damit er an seinem inneren angeschrägten Ende, welches den Ventilsitz bildet, bearbeitet und das Gehäuse sowohl für Tonrohr- als auch für Eisenrohrleitungen verwendet werden kann.
e ist das Ventil und f g der Exzenter zum Andrücken des Ventils an seinen Sitz. Die Exzenterscheibe / sitzt fest auf der Achse h, welche, wie in einem Schnitt neben Fig. 2 verdeutlicht ist, in zwei Büchsen i gelagert ist, die in Bohrungen der Gehäuseseitenwände mittels Gegenmuttern befestigt sind. Zur Abdichtung zwischen Gehäuse und Büchsen einerseits, sowie Gegenmuttern andererseits dienen eingelegte Gummiringe. Die Exzenterscheibe f ist durch eine Stange k mit dem Schwimmer m und der mit einer Knagge ο so und einem Schlitz versehene Exzenterring g durch eine Stange / mit dem Ventil e starr verbunden. Die Stange k, die durch den Schlitz des Ringes g hindurchtritt, dient gleichzeitig zur Sicherung des Ringes g gegen seitliche Verschiebung. Auf der einen Seite des Gehäuses ist mittels der Gegenmutter ein Bügel η befestigt, welcher den Ausschlag der Stange Z nach oben und unten begrenzt.
Im Scheitel des Gehäusedeckels d ist ein Ventil ρ angebracht, welches durch den Schwimmer m so gesteuert wird, daß es für gewöhnlich den Austritt der Kanalluft ver-
hindert, bei eintretendem Rückstau die durch das Wasser im Gehäuse α verdrängte Luft entweichen läßt und bei weiterem Steigen des Wassers sich wieder schließt.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt:
Tritt Hochwasser von der Abflußleitung c aus ein, so hebt sich der Schwimmer m aus der punktiert gezeichneten Stellung I und läßt das Ventil e, das sich mit der Knagge ο
ίο seines Ringes g gegen die Stange k stützt, infolge seines Eigengewichts herabsinken, bis es durch den Bügel η an der Weiterbewegung gehindert wird. Steigt das Wasser höher, so hebt sich der Schwimmer m, da seine Stange k sich in dem Schlitz des Ringes g frei bewegen kann, aus der Stellung II weiter. Hierbei wird das Ventil e durch den Exzenter f g auf seinen Sitz gedrückt, und zwar je nach dem Grade der Exzentrizität mit mehr
ao Kraft und weniger Hub oder mit weniger Kraft und mehr Hub (siehe Stellung III). Läuft das Wasser ab, so wird das Ventil e zunächst durch Rückdrehen der Exzenterscheibe / von seinem Sitz ein wenig abgehoben und dann durch die sich gegen die Knagge ο anlegende Stange k zurückgedreht, bis die Stange / an den oberen Arm des Bügels η stößt.
Zur Reinigung der Leitung kann das Ventil e mit dem Schwimmer m und den Verbindungsgliedern dem Gehäuse α leicht entnommen werden. Zu diesem Zwecke braucht man nur die Verschraubung einer der beiden Achslagerbüchsen i zu lösen.
Die Dichtungsplatte des Ventils e ist hohl und mittels einer Stulpe auf dem Teller aufgezogen; sie wirkt so als elastisches Luftkissen, welches unbedingt sicheren Schluß gewährleistet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Durch einen Schwimmer bewegter Rückstauverschluß für Hausentwässerungsleitungen, gekennzeichnet durch ein Hubventil (e), das mit einer Hülse (g) eine auf der Drehachse (Yi) des Schwimmerhebels befestigte Exzenterscheibe (f) so umgreift, daß beim Heben des Schwimmers zunächst das Ventil gegen den Zuflußstutzen (b) geschwenkt und dann durch die Exzenterscheibe gegen den Stutzen gedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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