DE285997C - - Google Patents

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DE285997C
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pressure
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/02Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/02Stopping, starting, unloading or idling control
    • F04B49/022Stopping, starting, unloading or idling control by means of pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 285997-KLASSE 27b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen An- und Abstellen von Kompressoren.
Vorrichtungen dieser Art sind bekannt, bei welchen (der die Kupplung zwischen Kompressor und Antriebsmaschine bedienende Servomotor von zwei federbelasteten, von Korn-· pressordruck bewegten Ventilen gesteuert wird, von denen das eine bei Erreichung des zulässig höchsten, das andere bei Erreichung des zulässig niedrigsten Druckes geöffnet wird.
Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß das bei Höchstdruck sich öffnende Ventil die Druckmittelzuleitung zum Servomotor mit dem Druckrohr des Kompressors, während das andere Ventil diese Zuleitung mit der Atmosphäre unmittelbar verbindet.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar:
Fig. ι ist ein Aufriß der Pumpen des Antriebsmechanismus und der Steuerung für die Kupplung, und ferner zeigt diese Figur das vom Kompressor zum Behälter führende Röhrensystem.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht derselben Teile, wobei jedoch die Steuerung der Kupplung in senkrechtem Schnitt gezeigt ist, um auch das Innere dieser Vorrichtung darzustellen.
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf das Ventil, das die Steuerung für die Kupplung beherrscht.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch den in Fig. 3 gezeigten Mechanismus, und
Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt nach 5-5 der Fig. 4.
Der Kompressor zur Erzeugung des Druckes umfaßt die Pumpe A, welche von einer beliebigen Kraftquelle angetrieben wird. Der Antrieb erfolgt durch die auf dem Wellenstumpf 2 befestigte' Kettenscheibe i, über welche die Antriebskette 3 geleitet ist. Von dem oberen Teil der Pumpenzylinder A · führen Röhren 4 in eine gemeinsame zum Behälter 6 führende Röhre 5, und der Behälter selbst ist den Anforderungen des Betriebes entsprechend genügend groß gehalten und auch dem Druck entsprechend gebaut. An dem inneren Ende des Wellenstumpfes 2 ist eine Kupplungshälfte 7 angebracht, die dazu dient, mit der anderen Kupplungshälfte auf der Welle 9 in Eingriff zu treten. Die Welle 9 steht auf irgendeine Weise mit dem Pumpenkolben in Verbindung, und durch ihre Drehung werden die Pumpen in Betrieb gesetzt, so daß die dadurch erzeugte Druckluft durch Röhren 4 und 5 nach dem Behälter 6 geführt wird. Die Kupplungshälfte 8 sitzt verschiebbar in der Achsenrichtung auf der Welle 9, so daß sie in und außer Eingriff mit der anderen Kupplungshälfte 7 gebracht werden kann, ist aber gegen Drehung mit Bezug auf die Welle 9 verhindert. Zur Verschiebung der Kupplungshälfte 8 in Betriebs- oder Ruhestellung dient der Winkelhebel 10, der von einem Kolben 11 in dem Gehäuse 12 beherrscht wird. Der Tauchkolben 11 wird gewöhnlich von einer Feder 13 nach abwärts gedrückt, so daß auch der untere Arm des Winkelhebels nach abwärts schwingt, und die beiden Kupplungshälften 7 und 8 in gegenseitigen Eingriff bringt. Dadurch werden die Wellen 2 und 9 miteinander verbunden, und die Pumpen werden angetrieben. Der Tauchkolben 11 sitzt
auf einer in dem Gehäuse 12 befestigten Biegehaut 14 und wird entgegen der Spannung der Feder 13 durch diese Biegehaut angehoben, wenn ein Druckmittel durch die Röhre 15 in das Gehäuse 12 eingeschickt wird. Die Durchströmung der Röhre 15 von dem Druckmittel wird von dem in den Fig. 3, 4 und 5 gezeigten Mechanismus beherrscht.
Dieser Mechanismus umfaßt ein Gehäuse B, in welches die beiden Röhren 16 und 17 einmünden.' Diese Röhren gehen von einer aus dem Behälter 6 führenden Röhre 18 aus. Die Röhre 16 mündet in dem Kanal 19 des Gehäuses B, und der Kanal steht mit der Kammer 20 in Verbindung, in welch letzterer eine Biegehaut 21 angeordnet ist. Diese biegsame Zwischenwand 21 trägt ein Nadelventil 22, das den Kanal 23 abschließt oder freigibt, und zwar wird das Ventil 22 durch eine starke Feder 24 gewöhnlich auf seinen Sitz gedrückt, so daß es diesen Kanal 23. abschließt. Die an das Gehäuse B angeschlossene Röhre 15 steht mit dem Kanal 23 in Verbindung. Die Feder 24 ist derartig stark gehalten, daß sie einem gewissen in die Kammer 20 durch Röhre 16 eingeleiteten Maximaldruck Widerstand leistet. Steigt der Druck im Behälter 6 über dieses Höchstmaß hinaus, so wird das Ventil 22 von seinem Sitz abgehoben, und das nunmehr in die Röhre 15 einströmende Druckmittel fließt durch diese Röhre in das Gehäuse 12. Infolge des herrschenden Überdruckes unter der Biegehaut in diesem Gehäuse wird der Tauchkolben 11 angehoben, und unter Vermittlung dieses Kolbens schwingt der Winkelhebel aus und schwingt die Kupplungshälfte 8 von der Kupplungshälfte 7 weg, wodurch die Pumpe ausgerückt wird. Ein Ende des Kanals 23 im Gehäuse B wird nun von einem anderen Nadelventil 26 beherrscht. Letzteres sitzt auf einer biegsamen Zwischenwand 27 in der Ventilkammer 28, und vermittels einer Feder 29 wird das Nadelventil für gewöhnlich von seinem Sitz abgehoben. Diese Feder 29 ist nur auf einen Minimaldruck eingestellt, und zwar tritt das Druckmittel in die Kammer 28 durch die Röhre 17 vom Behälter 6 aus ein. Wenn also der Druck in dem Behälter 6 unter ein Mindestmaß sinkt, wird das Ventil 26 durch die Feder 29 vom Sitz abgehoben, der Druck in der Röhre 15 wird ausgelöst, und zwar strömt das Druckmittel durch die Bohrung 25 aus. Die Feder 13 in dem Gehäuse 12 führt daraufhin den Kolben 11 nach unten und stellt unter Vermittlung des Winkelhebels 10 die Verbindung der beiden Wellen 2 und 9 wieder her, so daß die Pumpe eingerückt wird und wieder ein Druckmittel in den Behälter 6 fördert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum selbsttätigen An- und Abstellen von Kompressoren, bei welcher der die Kupplung zwischen Kompressor und Antriebsmaschine bedienende Servomotor von zwei federbelasteten, von Kompressordruck bewegten Ventilen gesteuert wird, von denen das eine bei Erreichung. des zulässig höchsten, das andere bei Erreichung des zulässig niedrigsten Druckes geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das erstere Ventil (22) die Druckmittelzuleitung (23) zum Servomotor mit dem Druckrohr des Kompressors (16), das andere (26) diese Zuleitung (23) mit der Atmosphäre unmittelbar verbindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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