DE17170C - Verfahren und Apparat zur Rückführung des Abdampfes nach dem Dampfkessel - Google Patents

Verfahren und Apparat zur Rückführung des Abdampfes nach dem Dampfkessel

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DE17170C
DE17170C DENDAT17170D DE17170DA DE17170C DE 17170 C DE17170 C DE 17170C DE NDAT17170 D DENDAT17170 D DE NDAT17170D DE 17170D A DE17170D A DE 17170DA DE 17170 C DE17170 C DE 17170C
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Germany
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DENDAT17170D
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H. TH. LITCHFIELD in Hull und D. RENSHAW in Cohassett Mass. (V. St. v. N.-A.)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D11/00Feed-water supply not provided for in other main groups
    • F22D11/02Arrangements of feed-water pumps
    • F22D11/06Arrangements of feed-water pumps for returning condensate to boiler

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Verfahren ist folgendes:
Mittelst einer Pumpe wird Dampf von dem Kessel nach einem Ueberhitzer geführt; der überhitzte Dampf geht darauf durch einen Injectionsapparat, in welchen zugleich der Abdampf eintritt, nimmt hier diesen auf und führt ihn in den Kessel über.
Vom Kessel A, Fig. 1 und 2, geht der Dampf zur Maschine E durch Rohr A1 und zur Pumpe B durch Rohr A"1. Letztere saugt wiederum durch Rohr A3 Dampf von dem Kessel und treibt diesen durch A4 nach dem Ueberhitzer C. Der Abdampf von der Maschine und der Pumpe wird durch Rohre iinach dem Injectionsapparat D abgeleitet, in welchen ebenso der von dem Ueberhitzer kommende Dampf eintritt und ersteren mitnimmt.
Das Wesentliche dieses Verfahrens besteht darin, dafs der Dampf in dem Ueberhitzer eine gröfsere Pressung erhält, als im Kessel, wobei der Rückdruck durch das Ventil der Pumpe aufgenommen wird. Letztere, getrieben durch den Dampf vom Kessel, arbeitet nach Art einer Luftpumpe. Der Arbeitskolben ist gröfser als der, welcher den Dampf nach dem Ueberhitzer schafft. Die zu erreichende Druckerhöhung hängt von der Differenz der Durchmesser besagter Kolben ab.
Die Pumpe B, welche in der Zeichnung als Schwungradpumpe dargestellt ist, besteht aus dem Arbeitscylinder m und der eigentlichen Pumpe /z, versehen mit den nothwendigen Ventilen und den durch Kolbenstange P verbundenen Kolben. Der Hub der Kolben wird begrenzt durch die Kurbelstange s, welche die Kolbenstange und die Kurbel am Schwungrade r verbindet.
Der Injectionsapparat, welcher für am geeignetsten gehalten wird, den Dampf von dem Ueberhitzer nach dem Kessel zu führen, ist in Fig. 3 im Schnitt dargestellt und besteht hauptsächlich aus dem konischen Gehäuse a, an dessen spitzem Ende ein Rohr b, nach dem Kessel führend, befestigt ist, welches mit einem Hahn c versehen ist. Nahe der Spitze tritt das Dampfausströmungsrohri/in das Gehäuse; diesem gegenüber geht von dem Gehäuse ein Rohr e aus, um den ausströmenden Dampf geeignetenfalls wegzuführen. Rohr c ist mit einem Hahn/ versehen. Beide Hähne werden durch einen Handgriff χ bewegt, und zwar sind sie derartig angeordnet, dafs der eine offen ist, sobald der andere geschlossen ist, und umgekehrt.
Der überhitzte Dampf tritt in den Raum /2 oberhalb des konischen Gehäuses α ein und passirt die Röhre i (durch Oeffnungen k hineingelangend), welche sich bis nahe an die Spitze des Gehäuses α erstreckt, wobei der Abstand, wie aus der Zeichnung ersichtlich, beliebig verstellt werden kann.
Soll der Abdampf frei ausströmen, so wird er durch das Gehäuse α gelassen, eintretend durch Rohr d, austretend durch Rohr e; Hahn c ist hierbei geschlossen, Hahn f geöffnet. Sobald es gewünscht wird, die Ausströmung nach dem Kessel stattfinden zu lassen, wird der überhitzte
Dampf durch die Röhre ζ nach dem Räume a gelassen, und die Hähne c und f werden umgestellt. Der Dampf aus dem Ueberhitzer saugt dann den'Abdampf an und treibt ihn nach dem Kessel zurück, wobei kein Hindernifs in Gestalt von Rückschlagventilen in den Weg gestellt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Das Verfahren, den verbrauchten, von dem Cylinder kommenden Dampf in der Weise wieder in den Kessel zurückzutreiben, dafs Dampf aus einem Kessel in einen Ueberhitzer gepumpt, dort überhitzt und sodann benutzt wird, den verbrauchten Dampf durch einen Jnjectionsapparat · nach dem Kessel zurückzutreiben, wie im allgemeinen oben beschrieben ist.
    In Verbindung mit einem Ueberhitzer, dessen Dampf, wie beschrieben, durch eine Pumpe ergänzt wird, der Injectionsapparat D, und zwar an diesem das stark konische Gehäuse α und die durch Handhabe χ entgegengesetzt (d. h. den einen auf, den anderen zu) zu stellenden Hähne c und /, zum Zweck, den Dampf nicht allein der Spitze der Düse gegenüber durch b und c, wie bekannt, sondern durch Verschliefsen von c und Oeffnen von f auch seitwärts durch Rohr e und Hahn f austreten lassen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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