DE7273C - Apparat zur Rückführung des Abdampfes einer Maschine in den Dampfkessel - Google Patents

Apparat zur Rückführung des Abdampfes einer Maschine in den Dampfkessel

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DE7273C
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Germany
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steam
cylinder
boiler
machine
exhaust steam
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DENDAT7273D
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English (en)
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D. grimm in Nürnberg, Reutherstrafse 3
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K19/00Regenerating or otherwise treating steam exhausted from steam engine plant
    • F01K19/02Regenerating by compression

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

1879.
Klasse
DANIEL GRIMM in NÜRNBERG. Apparat zur Rückführung des Abdampfes einer Maschine in den Dampfkessel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1879 ab.
Bei diesem Apparat zur Rückführung des Abdampfes einer Maschine behufs weiterer Benutzung desselben in das Wasser des Dampfkessels ist angenommen, dafs die Maschine mit Hoch- und Volldruck arbeitet. Der Apparat ist in einem Nebenkessel angebracht.
In der Zeichnung ist:
A der mit dem Dampfkessel in Verbindung stehende Nebenkessel,
B ein zur Axe d exentrisch stehender Cylinder, der dampfdicht um C rotirt,
C ein mit Axe d und Dampfzuleitungsrohr c, welches ebenfalls als Axe für den Cylinder B dient, feststehender Cylinder,
D ein Schieber, welcher durch C hindurchgeht und auf der inneren Seite des Cylinders B schleift; er wird durch das eingedrungene Kesselwasser stets dampfdicht an die rechte Seite der Führung in C geprefst, Fig. 3, 4, 5 und 6.
α und b sind Lager,
c ist ein hohles, mit dem Cylinder C fest verbundenes Axenrohr zur Zuleitung des Abdampfes,
d eine feststehende Axe,
e das vom Arbeitscylinder kommende Dampfzuleitungsrohr,
f das Ausmündungsrohr der Rohre c und e>
gg sind konische Getriebe zur Bewegung des Cylinders B,
h ist eine Stellschraube, mittelst welcher Cylinder C nebst den Axen c und d festgestellt wird,
i ein Zahnrad, welches von der Dampfmaschine getrieben wird,
k eine Stopfbüchse der Axe n,
I I sind Verbindungsrohre zwischen dem Dampfkessel und dem Nebenkessel A, und zwar in den Wasserraum des ersteren gehend,
m m runde Zapfen am Schieber D, welche oben in der Wand des Cylinders C ihre Führung haben,
η ist eine senkrechte Axe zur Bewegung des Cylinders B,
0 eine Dampfausströmungsöffnung vom Ausleitungsrohr f in den Zwischenraum der beiden Cylinder B und C,
p eine schmale Erweiterung der Schieberöffnung im Cylinder C zur Einströmung des Kesselwassers,
q ein schmaler Schlitz im Mantel des Cylinders B, durch welchen Kesselwasser einströmt, das sammt dem aufgenommenen Abdampf beim Abstreifen am Schieber wieder entfernt wird. Der Schlitz nimmt fast die lichte Länge des Apparates ein und berührt das Ausmündungsrohr / nicht mehr,
r eine eingelassene Schiene, welche durch das Kesselwasser stets dampfdicht an den Cylinder C angeprefst wird.
Die Abschlufsstücke der Cylinder B passen genau gegen die des Cylinders C und bewegen sich auf den Axen in Stopfbüchsen.
Der Apparat ist so lang und von solchem Durchmesser, dafs der Raum zwischen beiden Cylindern dem einer Maschine pro Kolbenschub entweichenden Abdampf Expandirung bis zu einer Atmosphäre gestattet.
Der Vorgang ist folgender: In Fig. 3 ist der Apparat zur Aufnahme einer Cylinderfüllung bereit. Der Abdampf der Maschine strömt durch e c und /, und findet zwischen den beiden Cylindern soviel Raum (auf der einen Seite durch den Schieber D, auf der anderen durch die Schiene r abgeschlossen), dafs er sich sofort bis auf eine Atmosphäre Spannung ausdehnen kann. Ist die Schiene r an dem Schieber vorbeigegangen, so entsteht von neuem zwischen beiden ein sich stetig vergröfsernder Raum für den in der Leitung sich noch befindlichen Abdampf, Fig. 4, 5 und 6, bis die Drehung vollendet und der Apparat zur Aufnahme einer neuen Cylinderfüllung wieder bereit ist, Fig. 3.
Indem nun der zuerst eingetretene Abdampf während der Drehung des Apparates vom eindringenden Kesselwasser aufgenommen wurde, so wird nach Vollendung einer jeden Drehung das zwischen beiden Cylindern sich befindliche Kesselwasser an dem dampfdicht abschliefsenden Schieber, welcher unmittelbar vor der Dampfeinströmungsöffnung ο an einer den kleinen Cylinder auf der ganzen Länge theilenden eingeschobenen und befestigten Wand sich dicht anlehnt, durch die Oeffnung q abgestreift sein,
ti Γ J
während der Schieber zugleich nur durch seine eigene Schwere (da er nur auf der linken Seite, Fig. 2 bis 6, vom Kesselwasser geprefst werden kann) vollständig in den inneren Cylinder geschoben sein wird.
Bei Beginn der Arbeit läfst man jedesmal den Dampf von einem oder zwei Kolbenschüben in die Luft entweichen, damit der Apparat zur Aufnahme des Abdampfes bereit ist.
Der Apparat schmiert sich durch das vom Dampfcylinder fortgerissene Fett.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Ein Apparat, durch Beschreibung und Zeichnung erklärt, durch welchen der Abdampf einer Maschine wieder in das Kesselwasser zurückgeführt und mit demselben vermengt, dann zur Wiederbenutzung verwendbar wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT7273D Apparat zur Rückführung des Abdampfes einer Maschine in den Dampfkessel Active DE7273C (de)

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