DE229702C - - Google Patents
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- DE229702C DE229702C DENDAT229702D DE229702DA DE229702C DE 229702 C DE229702 C DE 229702C DE NDAT229702 D DENDAT229702 D DE NDAT229702D DE 229702D A DE229702D A DE 229702DA DE 229702 C DE229702 C DE 229702C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L5/00—Structural features of suction cleaners
- A47L5/12—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
- A47L5/16—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with suction devices other than rotary fans
- A47L5/20—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with suction devices other than rotary fans with bellows, diaphragms or pistons
Landscapes
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 229702 ■-■ KLASSE Qe. GRUPPE
MAXIMILIAN LEISEL in BONN.
Es sind bereits in verschiedenen Ausführungen Vorrichtungen bekannt geworden, die zum
Absaugen von Staub aus Möbeln, Gardinen o. dgl., zum Reinigen der Maschinen in Elektrizitätswerken,
Zementfabriken, Mühlen u. dgl. dienen oder als Injektor oder Gebläse wirken sollen und bei welchen der Antrieb der zur
Erzeugung der Saug- oder Preßluft dienenden Blasebälge vom Motor aus unter Einschaltung
ίο eines Veriangsamungsgetriebes erfolgt.
Diese Vorrichtungen leiden zunächst alle an dem Ubelstand, daß sie infolge ihrer Bauart
eine gleichzeitige Verwendung als fahrbare oder feststehende Vorrichtungen nicht zulassen,
weiterhin ist auch die Anordnung der einzelnen Teile derselben, namentlich der Rohrleitungen,
der Ventile u. dgl., an und für sich ungeeignet für die Erzielung einer zweckentsprechend einfachen
Vorrichtung.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, die ebenfalls in gleicher Weise
sowohl zum Reinigen von Wohnräumen, zum Reinigen von Maschinen aller Art dient oder
als Injektor, Gebläse zu Desinfektionszwecken, zum Auftragen breiiger oder flüssiger Stoffe
im keramischen Betrieb, zum Auftragen von Farbmassen auf zu bemalende Gegenstände
u. dgl. benutzt werden kann.
Sie hat mit den bekannten Vorrichtungen die Anordnung von Doppelblasebälgen gemeinsam,
die vom Motor aus unter Einschaltung eines Veriangsamungsgetriebes in Bewegung gesetzt werden; ihre Vorteile gegenüber den
bekannten Vorrichtungen bestehen zunächst darin, daß die Saug- und Preßluftleitung in
einem einzigen, ein Rechteck bildenden Rohrlauf vereinigt sind, an dessen wagerechten
Teilen die Bälge fest gelagert sind, so; daß diese Luftrohrleitung gleichzeitig das Gestell für
die ganze Vorrichtung bildet. Es wird dadurch nicht nur die Bauart der letzteren so
wesentlich vereinfacht, daß die Verwendung der Vorrichtung als fahrbare oder feststehende
gleich gut erfolgen kann, sondern die Vorrichtung erhält infolgedessen auch eine derartige
Stabilität, daß die Erschütterungen, Stöße u. dgl., welche die beim Betrieb auftretenden
Hub- und Druckkräfte erzeugen, ohne Einfluß auf die Festigkeit der Vorrichtung bleiben.
Der weitere Vorteil besteht in der Anordnung der die Luftführung regelnden Ventile.
Während bei den bekannten Vorrichtungen .-die Saug- und Druckventile, dem Laufe der
Luftleitungen entsprechend, voneinander getrennt und an verschiedenen Stellen der Rohre
oder am Ende derselben angeordnet sind, werden bei der vorliegenden Vorrichtung die
zu einem Balg gehörenden Saug- und Druckventile in einem gemeinsamen A^entilkasten
vereinigt, der in dem entsprechenden wagerechten Teil der Luftleitung eingebaut ist und
mit dem Balginnern durch eine . Öffnung unmittelbar in Verbindung steht.
. Durch diese Vereinigung der Ventile in einem gemeinsamen, leicht zugänglichen Ventilkasten
wird . eine leichte Überwachung derselben ermöglicht,
so daß,man. Störungen in der Luftleitung schnell auffinden; schadhafte Klappen
leicht auswechseln oder durch Umstellen der Ventile die Wirkung der Vorrichtung schnell
umändern kann.
Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung in Fig. ι im Grundriß, in Fig. 2 in- Kopf- und
in Fig. 3 in Seitenansicht dargestellt. Der Deutlichkeit der Zeichnung halber sind dabei
in den Figuren einzelne Teile im Schnitt gezeichnet bzw. weggeschnitten.
Es ist α die Grundplatte, b der Elektromotor.
Auf der Grundplatte ist ein Rohrgestell angeordnet, welches aus zwei senkrechten
Rohren c c und zwei wagerechten Verbindungsteilen besteht. Das Gestell bildet
die gemeinsame Saug- und Druckleitung für den Luftstrom. Die wagerechten Rohrteile
enthalten je eine kammerartige Erweiterung d, an. denen die beiden Blasebälge e e fest aufgeschraubt
sind, so daß das Rohrgestell gleichzeitig als Träger für die Bälge und die zu ihrer Bewegung erforderlichen Antriebsteile
dient. Die Innenräume der Bälge stehen durch Öffnungen f mit den Kammern d und
mit der Rohrleitung in Verbindung.
In den Kammern befinden sich je zwei Ventile g, h, welche je ein Saug- und Druckventil
eines der beiden Bälge bilden. Die Anordnung derselben ist in bekannter Weise so getroffen,
daß die Ventile wechselseitig arbeiten, d. h.
wenn beim Aufgang des oberen Balges die in demselben befindliche Luft ausgepreßt wird,
während gleichzeitig der untere Balg Luft ansaugt, so ist das obere Saugventil h geschlossen
und das untere, h, geöffnet, während das obere Druckventil g geöffnet und das
untere geschlossen ist.
Die beiden senkrechten Rohre c c der Luftleitung sind mit Gewindestutzen DS versehen,
von denen der Stutzen S zum Anschluß des Schlauches oder Rohres für die
Saugluft dient; während durch den Stutzen D die Druckluft abgeleitet wird. Je nach der
Verwendung der Vorrichtung zu anderen als zu Staubsaugezwecken wird an dem Druckluftstutzen
eine Farben, Flüssigkeit oder andere Stoffe enthaltende Zerstäubungsvorrichtung angeschlossen, deren Inhalt , durch die
Druckluft herausbefördert wird.
Der Antrieb der Bälge geschieht in bekannter Weise vom Motor aus mit Hilfe eines Schneckengetriebes
-p r aus Metall oder Rohleder, welches letztere einen ruhigen geräuschlosen Gang
verursacht, durch die gabelförmige Triebstange i, die an einer zwischen den Bälgen
befestigten Achse k angelenkt ist und deren Gabelteile den unteren wagerechten Rohrteil
des Rohrgestelles umfassen. Die Gabel ist mit einem'Kugellager η auf dem Kurbelzapfen
einer Scheibe 0 drehbar befestigt, welche vom Schneckenrad p aus bewegt wird.
Die gleichmäßige senkrechte Auf- und Niederbewegung der Bälge wird mit Hilfe von auf
den Enden der Achse k sitzenden Gleitrollen /
und an den Rohren c c befindlichen Schlittenführungen m erreicht.
Die Vorrichtung wird mit einem auf der Zeichnung nicht dargestellten Schutzmantel
versehen, der durch Schrauben an den Nocken s bzw. den Rippen s1 der Rohre c leicht abnehmbar
befestigt wird.
Die Rippen t der Rohre sind mit Löchern zur Aufnahme von Fahr- oder Tragstangen
versehen, sofern die Vorrichtung als fahr- oder tragbare verwendet werden soll.
Will man nur die durch die Vorrichtung erzeugte Saugluft benutzen, so wird der Druckluftstutzen
D durch einen Gaspfropfen o. dgl. geschlossen und die am unteren Ende des
Druckzweiges der Rohrleitung befindliche, sonst geschlossen gehaltene Öffnung u der
Grundplatte geöffnet. Die Druckluft entweicht dann nach unten und kann zur Kühlung
des Motors und Getriebes sowie als Mischluft für die etwa zu verwendenden Staubfilter
mit Wasserspülung o. dgl. benutzt werden.
Claims (2)
1. Staubabsaugevorrichtung mit Doppelbälgen, deren Antrieb vom Motor aus unter
Einschaltung eines Verlangsamungsgetriebes geschieht, dadurch gekennzeichnet, daß die ,
Bälge zwischen den Seiten eines die Bälge umschließenden, ein Rechteck bildenden
durchgehenden Rohres, und zwar an dessen wagerechten Seiten derart fest angeordnet
sind, daß das gleichzeitig als Druck- und Saugleitung dienende Rohr den Träger für
die Bälge bildet.
2. Staubabsaugevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf
den wagerechten Seiten des Rohres die Ventile (h, g) in einem gemeinsamen Ventilkasten
(d) und an den senkrechten Seiten die Stutzen für den Anschluß der Druck- und Saugleitungen angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229702C true DE229702C (de) |
Family
ID=489982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229702D Active DE229702C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229702C (de) |
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0
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