DE8262C - Verfahren und Apparat zum Zuleiten von bewegender Flüssigkeit zu hydraulischen Cylindern - Google Patents

Verfahren und Apparat zum Zuleiten von bewegender Flüssigkeit zu hydraulischen Cylindern

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DE8262C
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J. H. GREATHEAD und M. MARTINDALE in London
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/04Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated pneumatically or hydraulically

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Description

1879.
Klasse 35.
J. H. GREATHEAD und MONTAGU MARTINDALE in LONDON. Verfahren und Apparat zum Zuleiten von bewegender Flüssigkeit zu hydraulischen Cylindern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1879 ab.
Bei hydraulischen Pressen, Kranen, Kraftmaschinen und dergleichen, welche mit einem durch den Druck einer tropfbaren Flüssigkeit bewegten Kolben versehen sind, wird die bewegende Flüssigkeit stets unter dem gleichen Drucke in den Cylinder eingeführt, mag der Nutzwiderstand grofs oder klein sein, woraus sich bei kleinem Widerstände ein Verlust an bewegender Kraft ergiebt.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, diesen Verlust zu vermeiden. In dem Zuflufsrohre des Cylinders ist eine Düse angebracht, welche nach Art eines Injectors niedriger gespannte Flüssigkeit mit ansaugt, um im Falle geringeren Kraftbedarfs den Verbrauch an Hochdruckflüssigkeit zu vermeiden.
In der Vorrichtung, Fig. 1, wird die Hochdruckflüssigkeit durch das Rohr A, die Niederdruckflüssigkeit durch das Rohr B zugeführt. Letzteres ist mit einem Ventil versehen, welches den Rückfluß der Flüssigkeit verhindert. C ist das Ausflufsrohr und D das Rohr, welches zu dem Cylinder führt. Die in diesem Rohre befindliche Injectorvorrichtung besteht aus einer Düse α, in welcher ein kegelförmiger Kolben E nebst den Führungsröhren F und G den Zuflufs der Hochdruckflüssigkeit regulirt. H ist das Kolbenventil für den Ausflufs. Beim Rückgange des Kolbens wird das Kolbenventil E geschlossen und das Ausflufsventil H geöffnet. Das Ausflufsrohr und sein Ventil können zwischen dem Injector und dem Cylinder angebracht sein, so dafs eine Verzögerung des Rückganges durch das Hindurchfliefsen der ausströmenden Flüssigkeit durch den Injector vermieden wird.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch eine andere Anordnung, bei welcher ein Theil der Niederdruckflüssigkeit durch den Kolben E, welcher zu diesem Zwecke röhrenförmig ist, geleitet wird.
Die Figuren 3 und .4 stellen eine Vorrichtung dar, bei welcher durch Anwendung einer Injectorvorrichtung der beschriebenen Art ein Theil des Ausflusses beim Rückgange für den folgenden Hingang benutzt wird, und zwar ist Fig. 3 ein Schnitt durch die Ventile, welche den Zuflufs der Flüssigkeit reguliren, und Fig. 4 eine obere Ansicht dieser Ventile und deren Verbindungen. A ist das Zuflufsrohr für die Hochdruckflüssigkeit, C der Ausflufs aus dem Cylinder und D das zum Cylinder führende Rohr. / ist ein Behälter für die Niederdruckflüssigkeit und K ein Windkessel. LLLL sind selbstthätige, MNE und H mit der Hand bewegte Ventile. OP sind Injectordüsen, ähnlich der Düse a.
Wenn nun z. B. bei einem mit der beschriebenen Vorrichtung versehenen hydraulischen Kran eine sehr leichte Last, etwa die Kette allein, gehoben werden soll, so wird die beim Niedergange der vorhergegangenen Last entwickelte Kraft in folgender Weise nutzbar gemacht. Um die Last niederzulassen, wird zuerst das Ventil M geöffnet, so dafs die ausströmende Flüssigkeit aus dem Arbeitscylinder in den Windkessel K gelangt und durch ihre saugende Wirkung bei der Düse O einen Theil der Niederdruckflüssigkeit aus dem Behälter / mit sich reifst. Wenn der Druck in K zunimmt, so nimmt die Menge der bei O zugeleiteten Niederdruckflüssigkeit ab, und die saugende Wirkung hört zuletzt ganz auf. Wenn bei der weiteren Verstärkung des Druckes bei K der Niedergang der Last zu sehr verzögert wird, öffnet man das Ventil H, so dafs der Rest der aus dem Cylinder abzuleitenden Flüssigkeit nach / fliefst. Auf diese Weise wird in dem Kessel K ein verfügbarer Druck angesammelt. Besteht die folgende Arbeit im Heben einer leichten Last, so werden die Ventile üTund M geschlossen und das Ventil N zuerst geöffnet, worauf Flüssigkeit von dem Windkessel K nach dem Arbeitscylinder fliefst und mittelst der Düse P einen Theil der Niederdruckflüssigkeit aus / mit sich reifst. Die saugende Wirkung nimmt dabei ab und hört zuletzt, wenn der Druck in K nachläfst, ganz auf. Wird durch schwächer werdenden Druck in K oder durch nicht genügenden Druck dortselbst der Aufgang der Kette oder leichten Last zu sehr verzögert, oder soll eine schwere Last gehoben werden, so wird das Ventil E geöffnet, so dafs Hochdruckflüssigkeit in den Cylinder strömen kann. Diese Hochdruckflüssigkeit reifst bei a einen Theil der Niederdruckflüssigkeit mit sich, und zwar zuerst von dem Windkessel K und dann aus dem Behälter / mittelst der Düse P. Die Ventile L1 Fig. 4, sind derart angeordnet, dafs sie der Flüssigkeit gestatten, sich in der beschriebenen Richtung zu bewegen, eine Bewegung in der entgegengesetzten Richtung da-
gegen verhindern. Die Ventile HME und JV können jedes für sich bewegt werden oder durch Zwischenglieder mit einem Hebel derart verbunden sein, dafs sie in gewünschter Reihenfolge geöffnet oder geschlossen werden. In gewissen Fällen können dieselben in Verbindung mit einander als Schieberventile bewegt werden. Die Düsen können auch in Unterabtheilungen getheilt und mit verschiedenen Führungsröhren versehen werden, so dafs die saugende Wirkung der Hochdruckflüssigkeit in einem gröfseren Umfange nutzbar gemacht wird. Eine Vorrichtung dieser Art ist in Fig. 5 im Schnitt dargestellt. Hier wird die durch den Schieber Ji regulirte Zuströmung der Hochdruckflüssigkeit in zwei ringförmige Strahlen S und T getheilt, während die durch das Rohr U zuströmende Niederdruckflüssigkeit in einen mittleren Strahl V und zwei ringförmige Strahlen W und X getheilt wird, um schliefslich mit der Hochdruckflüssigkeit durch das Rohr Y nach dem Arbeitscylinder zu gelangen.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Das beschriebene Verfahren zum sparsamen Verbrauche der zum Betriebe von hydraulischen Vorrichtungen benutzten Hochdruck-■ flüssigkeit in der Weise, dafs man die Hochdruckflüssigkeit eine gewisse Menge von niedriger gespannter Flüssigkeit seitlich ansaugen und mit in den hydraulischen Cylinder einführen läfst, woselbst die mit einander vermischten Flüssigkeiten mit mittlerem Drucke wirken.
  2. 2. In dem Zufiufsrohre eines hydraulischen Cylinders die Anordnung einer Hochdruck-Injectordüse in Verbindung mit einem mit Absperrventil versehenen Rohre, durch welches Flüssigkeit unter Niederdruck zugeleitet .wird, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
  3. 3. Ein Windkessel zur Aufnahme der abfliefsenden Flüssigkeit in Verbindung mit Injectordüsen, wie solche in dem vorhergehenden Ansprüche erwähnt sind, und mit Leitungen und Ventilen, im wesentlichen wie beschrieben und in den Fig. 3 und 4 dargestellt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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