DE1152410B - Verfahren zur Herstellung von Dibenzocycloheptanderivaten mit spasmolytischer und zentraler Wirkung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dibenzocycloheptanderivaten mit spasmolytischer und zentraler Wirkung

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DE1152410B
DE1152410B DEN18083A DEN0018083A DE1152410B DE 1152410 B DE1152410 B DE 1152410B DE N18083 A DEN18083 A DE N18083A DE N0018083 A DEN0018083 A DE N0018083A DE 1152410 B DE1152410 B DE 1152410B
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spasmolytic
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Dr August Franciscus Harms
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Koninklijke Pharmaceutische Fabrieken NV
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D451/00Heterocyclic compounds containing 8-azabicyclo [3.2.1] octane, 9-azabicyclo [3.3.1] nonane, or 3-oxa-9-azatricyclo [3.3.1.0<2,4>] nonane ring systems, e.g. tropane or granatane alkaloids, scopolamine; Cyclic acetals thereof
    • C07D451/02Heterocyclic compounds containing 8-azabicyclo [3.2.1] octane, 9-azabicyclo [3.3.1] nonane, or 3-oxa-9-azatricyclo [3.3.1.0<2,4>] nonane ring systems, e.g. tropane or granatane alkaloids, scopolamine; Cyclic acetals thereof containing not further condensed 8-azabicyclo [3.2.1] octane or 3-oxa-9-azatricyclo [3.3.1.0<2,4>] nonane ring systems, e.g. tropane; Cyclic acetals thereof
    • C07D451/04Heterocyclic compounds containing 8-azabicyclo [3.2.1] octane, 9-azabicyclo [3.3.1] nonane, or 3-oxa-9-azatricyclo [3.3.1.0<2,4>] nonane ring systems, e.g. tropane or granatane alkaloids, scopolamine; Cyclic acetals thereof containing not further condensed 8-azabicyclo [3.2.1] octane or 3-oxa-9-azatricyclo [3.3.1.0<2,4>] nonane ring systems, e.g. tropane; Cyclic acetals thereof with hetero atoms directly attached in position 3 of the 8-azabicyclo [3.2.1] octane or in position 7 of the 3-oxa-9-azatricyclo [3.3.1.0<2,4>] nonane ring system
    • C07D451/06Oxygen atoms

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Dibenzoeycloheptanderivaten mit spasmolytischer und zentraler Wirkung Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung neuer therapeutisch wirksamer Verbindungen der allgemeinen Formel in der X eine - CH, - CH, - oder eine - CH = CH -Gruppe, R, und R, Wasserstoff, ein Halogenatom oder eine Alkylgruppe mit höchstens 4 Kohlenstoffatomen, Y eine gerade oder verzweigte, gegebenenfalls durch ein Sauerstoffatom unterbrochene Kohlenstoffkette mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen und Z eine Dialkylaminogruppe sind, in der eine oder beide Alkylgruppen zusammen mit dem Stickstoffatom und gegebenenfalls mit der Kohlenstoffkette Y einen oder mehrere heterocyclischen Ringe darstellen können, in denen außer diesem Stickstoffatom auch noch ein zweites Heteroatom enthalten sein kann, sowie von deren Salzen und quaternären Ammoniumverbindungen.
  • Die Salze können sowohl von anorganischen Säuren, wie den Halogenwasserstoffsäuren, als von organischen Säuren, wie Maleinsäure, Oxalsäure oder Weinsäure, abgeleitet sein.
  • Als Substituenten R, und R, kommen, was die Halogenatome betrifft, insbesondere Chlor und Brom und als Alkylgruppen insbesondere Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl und tertiäres Butyl in Betracht.
  • Die neuen erhältlichen Verbindungen gemäß der Erfindung können nach für die Herstellung analoger Verbindungen bekannten Methoden synthetisiert werden. Vorzugsweise werden sie aus 5-Hydroxydibenzocycloheptanderivaten der allgemeinen Formel in der R" R, und X die vorstehende Bedeutung besitzen, dadurch hergestellt, daß diese oder funktionelle Derivate derselben mit substituierten Aminoalkoholen oder funktionellen Derivaten derselben umgesetzt werden. Die üblichste Methode besteht darin, daß man eine Substanz der allgemeinen Formel in der R" R, und X die vorstehende Bedeutung besitzen, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel B-Y-Z reagieren läßt, wobei von den beiden Resten A und B der eine ein Halogenatom und der andere O-Metall oder der Rest A ein Halogenatom und der Rest B eine OH-Gruppe ist oder die Reste A und B beide OH-Gruppen sind.
  • Im zuletzt genannten Fall kann die Reaktion unter Anwendung eines Überschusses an Aminoalkohol oder unter Zusatz einer anderen säurebindenden Substanz ausgeführt werden. Vorzugsweise läßt man das Chlorid des aromatischen Carbinols mit einem Überschuß an Aminoalkohol bei einer Temperatur von 140 bis 160'C reagieren, wobei sich neben der freien Base der gewünschten Verbindung das Hydrochlorid des Aminoalkohols bildet.
  • Es werden aber auch sehr befriedigende Ergebnisse erreicht, wenn sowohl A als auch B eine OH-Gruppe ist und man die beiden Komponenten gewünschtenfalls in gelöstem Zustand in Anwesenheit einer organischen Sulfonsäure, z. B. p-Toluolsulfonsäure, erhitzt.
  • Die obenerwähnten 5-Hydroxydibenzoeycloheptanderivate können z. B. derart hergestellt werden, daß man eine 1,2-Diphenyläthanverbindung der allgemeinen Formel zum Ringschluß bringt und das gebildete Keton durch Reduktion in die entsprechende Oxyverbindung umsetzt. Verbindungen, in denen die Gruppe X eine - CH # CH -Gruppe ist, werden vorzugsw2ise dadurch hergestellt, daß man in den in obiger Weise hergestellten Substanzen die - CH2 - CH2 - Gruppe nach den dazu üblichen Methoden in eine - CH = CH -Gruppe überführt.
  • Für die Herstellung dieser 5-Hydroxydibenzocycloheptanderivate wird Schutz im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht beansprucht.
  • Von den Carbinolen, die als Ausgangsstoffe für das erfindungsgemäße Verfahren verwendet werden können, sind das Dibenzo-(a,d)-1,4-cycloheptadienol-(5) mit Schmelzpunkt 91 bis 92'C und das Dibenzo-(a,.-)-1,3,5-cycloheptatrienol-(5) bekannt. Die zuerst genannte Verbindung wurde von E.D.Bergmann u.a. in Bull. Soc. Chim. France, Bd. 18, 1951, S. 684, beschrieben, die zuletzt genannte vonTreibs und Klinkhammer in Ber. Dtsch. Chem. Ges., Bd. 83, 1950, S. 367, und Bd. 84, 1951, S. 671 (wobei als Schmelzpunkt 98'C angegeben wurde), und ebenfalls von Berti in Gazz. Chim. ital., Bd. 86, 1956 ' S. 883, und Bd. 87, 1957, S. 293 (die als Schmelzpunkt 120'C erwähnte).
  • Es wurde gefunden, daß die gemäß der Erfindung herstellbaren Verbindungen sehr interessante pharmakologische Eigenschaften besitzen. So weisen sie bei der Untersuchung der spasmolytischen Wirkung auf den isolierten Caviadarm eine Antihistaminwirkung auf, die einige Male größer ist als diejenige des bekannten Antihistaminikums Dimethylaminoäthylbenzhydryläther (»Diphenhydramin(o, während die Antiacetylcholinwirkung, ebensowie die Anti-BaC1r Wirkung bis etwa fünfmal so hoch ist wie diejenigen des »Diphenhydramins«.
  • Außerdem besitzen sie eine zentrale Wirkung, die unter anderem zum Ausdruck kommt in ihrer Wirksamkeit gegen den durch die Verbindung 1,4-Dipyrrolidinobutin-(2) (»Trernorin(o erzeugten Krampf, in einer Hemmung der »Sinistrotorsion«, die bei Caviae durchVerabreichung von Eserin (Physostigmin) herbeigeführt wurde, und in einer schlafzeitverlängernden Wirkung bei Mäusen nach subkutaner Injektion.
  • Die Toxizität der Verbindungen, ausgedrückt als LD,;,) bei Mäusen, ist etwa 40 mg/kg bei intravenöser und etwa 200 mg/kg bei subkutaner Injektion.
  • Hervorragende Ergebnisse wurden bei der pharmakologischen Untersuchung der Verbindung Dibenzo-(a,d) - 1,4 - cycloheptadienyl - (5) - tropinyläthermaleinat erzielt. Diese Substanz besitzt eine Antiacetyleholinwirkung, die viel höher ist als diejenige des Atropins, während die Antihistaminaktivität derjenigen des »Diphenhydramins(4 weit überlegen ist.
  • Eine sehr interessante Wirkung besitzen auch die Äther des Dibenzo-(ad)-1,4-cycloheptanols mit den nachstehenden Alkoholen: ß-Oxyäthylmorpholin, P-Oxyäthylpyrrolidin, oc-Methyl-y-diäthylaminopropylcarbinol, e-Dimethylamino-y-oxapentanol. Um die neuen gemäß der Erfindung herstellbaren Verbindungen in eine zur Verabreichung geeignete Form zu bringen, werden sie meistens mit Trägern gemischt.
  • Es ist an sich bekannt, daß basische Äther, welche sich vom Benzhydril oder vom Xanthen ableiten, als Antihistaminica und/oder Spasmolytica wirken. Auch Verbindungen dieser Art, welche einen endocyclischen oder einen cycloaliphatischen Ring neben einem aromatischen Ring am gleichen Kohlenstoffatom gebunden enthalten, eignen sich als Spasmolytica. Zur Herstellung solcher Äther kann man das betreffende Carbinol mit einem tertiären Aminoalkylhalogenid umsetzen. Die erfindungsgemäß zugänglichen Verbindungen weisen dagegen eine ganz andere Struktur auf, da es sich um ein kondensiertes Ringsystem mit einem biebengliedrigen mittleren Ring handelt, wobei das Äthersauerstoffatom direkt an ein Ringkohlenstoffatom dieses mittleren Ringes gebunden ist. Die sehr gute Eignung der neuen Verbindungen als Antihystaminica und Spasmolytica ergibt sich aus den nachstehenden Tabellen I und II, die sich auf Versuche an einer Verbindung mit der folgenden allgemeinen Formel beziehen, wobei X, Y, Z sowie die Substituenten R, R, R, und R, die in den Tab--llen jeweils angegebene Bedeutung haben:
    Tabelle I
    Spasmolyse am isolierten Meerschweinehendarm Histaminkrampf
    Nr. X R, R, R., R, y_Z Antihistamin-
    1
    wirkung
    1 - CH, - CH, - H H H H Dimetliylaminoäthyl 10
    2 - CH, - CH, - H H H H N-Pyrrolidyläthyl 6
    3 -CH = CH- H H H H Dimethylaminoäthyl 100
    4 - CH, - CH, - H H H H 1-Methyl-4-pip.-ridyl 100
    5 - CH, - CH2 - H H H H Tropinyl 50
    6 -CH = CH- H H H H Tropinyl 50
    7 - CH, - CH, - CH, H H H Tropinyl 50
    8 -CH = CH- H H CH, H Tropinyl 180
    9 Dimethylaminoäthylbenzhydryläther (»Diphenhydramin(o 1
    Die untersuchten Verbindungen waren maleinsaure Salze mit Ausnahme der Verbindung Nr. 2 und Ni-, 7, die in Form des Oxalates geprüft wurden.
    Tabelle 11
    Spasmolyse am isolierten Meerschweinchendarm
    Acetyleholinkrampf
    Anti-
    X R, R., R#, R# Y-Z acetyl-
    cholin-
    wirkung
    - CH, - CH, H H H H Tropinyl 3
    -CH = CH- H H H H Tropinyl 3
    -CH = CH- H H CH, H Tropinyl 0 , 75
    -CH,-CH,- H H CH, H Tropinyl 1,5
    -CH,-CH.- H H H H Tropin,yll 12
    Atropin 1
    Die Verbindungen dieser Tabelle waren ebenfalls Maleinate, ausgenommen die letzte, die mit Methyljodid quaternisiert war.
  • Die Erfindung wird an Hand folgender Beispiele erläutert. Beispiel 1 5 g 3-Chlordibenzo-(a,d)-1,4-cycloheptadienol-(5) werden in 20m1 Benzol gelöst. Anschließend wird trocknes Salzsäuregas eingeleitet. Die, zunächst eintretende Trübung infolge Wasserbildung verschwindet, wenn die Reaktion beendet ist. Das gebildete Wasser wird durch Trocknen mit wasserfreiem Calciumchlorid und Filtration durch ein trocknes Filter entfernt, wonach das überschüssige gelöste Salzsäuregas mit einem trocknen Luftstrom ausgetrieben wird. Nach dem Verdampfen des Benzols bleibt das entsprechende Chlorid zurück.
  • Ein Gemisch von 1 Mol dieses Chlorids mit 2 Mol Dimethylaminoäthaiiol wird auf 140 bis 160'C erhitzt, wobei sich das Hydrochlorid des Aminoalkohols neben der freien Aminoalkylätherbase bildet.
  • Nach dem Abkühlen wird das Hydrochlorid als untere Schicht abgetrennt, während die Base in Äther aufgenommen wird. Die Base wird, gegebenenfalls nachdem sie vorher einer fraktionierten Destillation unterworfen worden ist, in ätherischer Lösung mit einer alkoholisch-ätherischen Lösung einer Säure, z. B. Maleinsäure, behandelt. Ausbeute 40 0/,. Schmelzpunkt des Maleinats 131 bis 132'C. In ähnlicher Weise können die folgenden Verbindungen hergestellt werden:
    Tabelle 111
    R, R, y Z Kp. Base mm Hg Aus- Salz Schmelzpunkt
    x
    beute
    Salz
    H H -CH2-CH,- -CH,7-CHg-- N(CH3)2 140 bis 150'C/0,5 650/0 Maleinat 118 bis 120'C
    CH, H -CH,-CH,- -CH,-CH,- N(CH,), 380/, Maleinat 124 bis 125'C
    H H -CH,-CH,- -CH,--CH,--0 N(CH,), 163 bis 173'C/0,01 6911/0 Oxalat 123 bis 124'C
    H,C -- CI-1,
    H H -CH=CH- CH,-CH, N(CH#,), 570/, Maleinat 125 bis 128'C
    Beispiel 2 10,5 g Dibenzo - (ad) - 1,4 - cycloheptadienol - (5), 8,4 g Tropin und 12 g Toluolsulfonsäure werden 4 Stunden im Vakuum auf 150'C erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird gekühlt, in Wasser aufgenommen und mit Natronlauge alkalisch gemacht. Die freie Base wird in Äther aufgenommen und getrocknet, wonach eine Lösung von Maleinsäure in Äther zugesetzt wird. Das Salz wird abgetrennt und durch wiederholtes Umkristallisieren aus Alkohol-Äther gereinigt. Schmelzpunkt des dabei erhaltenen Maleinats nach dem Trocknen 132 bis 135'C, Ausbeute lon/'.
  • In ähnlicher Weise können die Äther von Tropin mit folgenden Carbinolen hergestellt werden: 3-Methyldibenzo-(a,d)-1,4-cycloheptadienol-(5); Maleinat, F. 160,5 bis 161,5'C. 3-Chlordibenzo-(a,d)-1,4-cycloheptadienol-(5), Oxalat, F. 109 bis HO'C.
  • Dibenzo-(a,e)-1,3,5-cycloheptatrienol-(5); Maleinat, F. 173 bis 174,5'C. 3-Methyl-(a,e)-1,3,5-cycloheptatrienol-(5); Maleinat, F. 187,5 bis 188'C. Beispiel 3 a) 52,25 (0,25 Mol) Dibenzo-(a,d)-1,4-cyclol-ieptadienol-(5) werden in 150m1 Xylol gelöst. Es werden 24g Thionylchlorid unter Kühlung innerhalb von 20 Minuten unter Rühren derart zugetropft, daß die Temperatur auf etwa 20'C gehalten wird. Nach beendetem Zusatz wird das Gemisch bei Raumtemperatur noch 11/, Stunden weitergerührt. Darauf wird wasserfreies Calciumchlorid zugesetzt, um das gebildete Wasser zu binden, und anschließend filtriert. Nach Entfernung des Lösungsmittels durch Destillation verbleibt kristallines Dibenzo-(a,d)-1,4-cycloheptadienylchlorid-(5). Nach Kristallisation aus Petroläther Schmelzpunkt 80 bis 100'C unter Aktivkohlezusatz erhält man ein Chlorid vom Schmelzpunkt 101 bis 103'C. Ausbeute 920/,.
  • b) 35 g (0,25 Mol) Tropin werden in 100 ml Xylol gelöst. Es werden 50 g (0,5 Mol) Natriumcarbonat zugegeben, worauf das Gemisch bis zum Siedepunkt erwärmt wird. Dabei kann vorübergehendes Schäumen auftreten. Anschließend werden dem siedenden Gemisch 57 g (0,25 Mol) des nach vorstehender Methode gebildeten Chlorids, in 150 ml Xylol gelöst, innerhalb von etwa 30 Minuten zugegeben. Anstatt des gereinigten Chlorids vom Schmelzpunkt 101 bis 103'C kann auch das rohe Reaktionsgemisch, nachdem das Calciumchlorid abfiltriert ist, angewendet werden.
  • Nach beendetem Zusatz wird das Gemisch noch 2 Stunden am Rückflußkühler gekocht. Danach wird es bis auf Raumtemperatur abgekühlt; anschließend wird das Gemisch von Natriumchlorid und Natriumearbonat durch Filtrieren entfernt. Nach dem Waschen mit Wasser wird das Reaktionsgemisch mit wasserfreier Soda getrocknet. Nach dem Entfernen des Lösungsmittels durch Destillation wird die gewünschte Verbindung Dibenzo-(a,d)-1,4-cycloheptadienyl-(5)-tropinyläther durch Destillation in Vakuum abgetrennt. Siedepunkt 190 bis 197'C/1 mm Hg. Ausbeute 65"/" berechnet auf das angewendete Cycloheptadienylchlorid.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Dibenzocycloheptanderivaten mit spasmolytischer und zentraler Wirkung der allgemeinen Formel in der X eine - CH, - CH2 - oder eine - CH # CH -Gruppe, R, und R, Wasserstoff, ein Halogenatom oder eine Alkylgruppe mit höchstens 4 Kohlenstoffatomen, Y eine gerade oder verzweigte, gegebenenfalls durch ein Sauerstoffatom unterbrochene Kohlenstoffkette mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen und Z eine Dialkylaminogruppe darstellt, in der eine oder beide Alkylgruppen zusammen mit dem Stickstoffatom und gegebenenfalls mit der Kohlenstoffkette Y einen oder mehrere heteroeyclische Ringe, in denen außer diesem Stickstoffatom auch noch ein zweites Heteroatom enthalten sein kann, bilden, sowie d.-ren Salze und quaternäre Ammoniumverbindungen, dadurch gekemmeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel in der Rl, R2 und X die vorstehende Bedeutung besitzen, in an sich bekannter Weise, gegebenenfalls in Gegenwart eines Lösungsmittels und/odei eines wasserentziehenden lvüttels, mit einer Verbindung der Formel B-Y-Z worin Y und Z die vorstehende Bedeutung haben, erhitzt, wobei von den Resten A und B der eine ein Halogenatom und der andere O-Metall oder der Rest A ein Halogenatom und der Rest B eine OH-Gruppe ist oder die Reste A und B beide OH-Gruppen sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Verbindung der allgemeinen Formel B - Y - Z Tropin bzw. Dimethylaminoäthanol verwendet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1052 982; deutsche Patentschriften Nr. 941908, 955 595; »Die Pharmazie«, Bd. 11 (1956), S. 516, 517; Bd. 12 (1957), S. 803 bis 809.
DEN18083A 1959-04-01 1960-03-25 Verfahren zur Herstellung von Dibenzocycloheptanderivaten mit spasmolytischer und zentraler Wirkung Pending DE1152410B (de)

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