DE113409C - - Google Patents

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DE113409C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/20Checking timed patrols, e.g. of watchman

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43 a.
Zusatz zum Patente 107595 vom 5. Februar 1899.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1899 ab. Längste Dauer: 4. Februar 1914.
Durch das Patent 107595 ist eine Sicherungsvorrichtung für Wächterkontroluhren nach Bürk'schem System geschützt, bei der das Ausrücken eines Sperrorganes für die Markirfedern nur mit Hülfe eines mit einem besonderen Barte versehenen Schlüssels möglich ist. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abänderung dieser Schutzvorrichtung, zu dem Zwecke, diese auch für solche Wächterkontroluhren verwenden zu können, bei denen die Markirorgane neben einander liegen. Während bei dem Bürk'sehen System der Registrirstreifen sich auf dem Cylindermantel des Mittelrades befindet, ist bei den übrigen Systemen, z. B. beim System Hahn, ein kreisförmiges Papierzifferblatt vorhanden, welches auf einer horizontalen Mittelscheibe Auflage findet.
Bei der Vorrichtung nach Patent 107595 sitzt der Sperrstift für die Markirorgane an einem drehbaren kurzen Hebel, und es findet eine Drehung dieses Hebels durch einen mit Keilfläche versehenen Arm statt, der eine Drehung durch den Markirschlüssel erfährt. Diese beiden drehbaren Arme sind im vorliegenden Falle durch ein einziges Organ, nämlich eine drehbare Scheibe ersetzt, welche mit dem Sperrstift für die Markirorgane versehen ist und durch den Markirschlüssel selbst in entsprechende Drehung versetzt werden kann. Es ist also im vorliegenden Falle die Einrichtung, welche dem Haupt-Patente zu Grunde liegt, auf andere Systeme von Wächterkontroluhren übertragen und ein anderes technisches Hülfsmittel zur Erreichung des Zweckes angewendet.
Sowohl bei der Einrichtung nach dem Haupt-Patente wie im vorliegenden Falle ist die Verwendung falscher Schlüssel, d. h. solcher Schlüssel, welche mit nur einem Barte versehen sind, unmöglich gemacht. In beiden Fällen müssen die Schlüssel mit zwei Barten versehen sein, und zwar dem einen zur Drehung des das Sperrorgan tragenden Elementes und dem zweiten Barte zur Bewegung der entsprechenden Markirfedern.
Die vorliegende Einrichtung erleichtert die Verwendung von Vollschlüsseln an Stelle der bisher bei Wächterkontroluhren allgemein üblichen Hohlschlüssel.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführung der Vorrichtung an einer Kontroluhr nach Hahnschem System veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Kontroluhr in der Vorderansicht ;
Fig. 2 ist eine Hinteransicht derselben mit der neuen Vorrichtung in Draufsicht;
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung in der Ruhelage, zum Theil im Schnitt;
Fig. 4 veranschaulicht die Vorrichtung in der Arbeitsstellung, und
Fig. 5 stellt einen Schlüssel dar, wie er für die vorliegende, mit der Sicherungsvorrichtung versehene Kontroluhr Verwendung finden soll.
Die Scheibe α trägt das Sperrorgan b und sitzt auf einem rohrartigen Theil c, welcher drehbar in der Zwischenwand d gelagert ist. In der Vorderseite der Scheibe α befindet sich eine Aussparung e, in welche ein Mitnehmer h, nämlich der zweite Bart des Markirschlüssels, eintritt, mit welchem die Scheibe a in Umdrehung versetzt werden kann. Die Markirschlüssel sind für die vorliegende Einrichtung als Vollschlüssel ausgebildet. Der Theil vor dem Bart h wird in das Rohr c eingeführt, wodurch der Schlüssel Führung und Widerhalt beim Niederdrücken der Markirorgane f erhält. Das Sperrorgan b liegt im vorliegenden Falle in der Ruhelage oberhalb der Markirorgane f.
Führt man den Schlüssel in die Uhr ein, bis der Bart Ii in die Aussparung e der Scheibe α eingetreten ist, und führt dann eine Drehung in der Pfeilrichtung nach Fig. 3 mit dem Schlüssel aus, so wird die Scheibe α mitgenommen und der Sperrstift b unter den Markirorganen f vorbewegt, so dafs, wenn dann der betreffende Markirbart i auf ein Markirorgan f auftrifft, dieses nach oben gedrückt wird (Fig. 4) und dabei die Markirung in dem Papierzifferblatt vorgenommen wird. Ist dieses geschehen, so giebt man den Schlüssel frei, worauf die Vorrichtung selbstthätig in ihre Anfangsstellung zurückkehrt. Die Scheibe a wird nämlich durch eine Feder g beeinflufst, welche auf der Rückseite der Wand d einerseits an dieser und andererseits an dem Rohre c bezw. dem Ringe auf demselben befestigt ist.
Die Feder g wird beim Markiren gespannt und entspannt sich nach Freigabe des Schlüssels, wobei die Anfangsstellung bezw. die Sperrung der Markirorgane durch den Sperrstift b wieder hergestellt wird. Hierauf kann der Markirschlüssel aus der Uhr herausgenommen werden. Wie bereits erwähnt, gestattet die vorliegende Einrichtung ohne Umstände die Verwendung von Vollschlüsseln an Stelle von Hohlschlüsseln; es braucht nur der bisherige Schlüsselstift durch die Büchse c ersetzt zu werden. Bei Verwendung von Vollschlüsseln ist die Betriebssicherheit eine gröfsere, da der Vollschlüssel im Allgemeinen eine gröfsere Festigkeit als der Hohlschlüssel besitzt, und aufserdem werden durch den Vollschlüssel nicht wie bei Verwendung von Hohlschlüsseln Schmutztheile in die Uhr eingeführt. Der Hohlschlüssel bringt noch den Nachtheil mit sich, dafs er leicht Feuchtigkeit aufnimmt, die dann beim Stechen der Uhr in diese gelangt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schutzvorrichtung gegen den Gebrauch falscher Schlüssel für Wächterkontroluhren nach Patent 107595, gekennzeichnet durch den Ersatz des Sperrstifthebels und seines Antriebhebels durch eine drehbare, den Sperrstift (b) tragende Scheibe (aj, zu dem Zwecke, die Sicherungsvorrichtung auch bei anderen Wächterkontroluhren als solchen nach Bürk'schem System verwenden zu können, wobei der Sperrstiftträger (a c) die Verwendung von Vollschlüsseln ohne Weiteres dadurch gestattet, dafs er an Stelle des bisherigen Schlüsselstiftes in der Uhr angebracht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1899113409D 1899-02-05 1899-07-22 Expired DE113409C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE107595T 1899-02-05
DE113409T 1899-07-22

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DE1899113409D Expired DE113409C (de) 1899-02-05 1899-07-22

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