DE112970C - - Google Patents

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DE112970C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/40Controls; Safety devices

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine, mittelst welcher das Aufkleben und Glätten von Etiketts auf Flaschen, Büchsen und dergl. vollkommen selbstthätig geschieht. Die Erfindung besteht im Wesentlichen in dem Zusammenwirken von Vorrichtungen, welche unmittelbar nach dem Einlegen der Flasche in die Maschine in bestimmter Reihenfolge selbstthätig die Inbetriebsetzung der Maschine, das Auflegen und Festkleben der Etiketts auf die Flaschen, sowie die Stefnpelung und Zuführung eines neuen Etiketts bewirken.
Eine derartige Maschine ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht der Maschine, während die
Fig. 2 und 3 Seitenansichten derselben in der Ruhelage und die
Fig. 4 und 5 solche während des Arbeitsvorganges zeigen.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 2,
Fig. 7 eine Draufsicht der Zuführungsvorrichtung und
Fig. 8 eine solche der Aufklebevorrichtung. %
Fig. 9 veranschaulicht eine Einzelansicht der Gabel für die. Zuführung der Etiketts und
Fig. 10 eine solche des Rahmens zur Aufnahme der Etiketts.
Im Rahmen 1 der Maschine ist die Antriebswelle 2 mit der Riemscheibe 3 gelagert. Zur Aufnahme der Flasche dient eine winkelförmige Platte 4 mit Träger 5 und Feststellschraube 6. Die Befestigung der Etiketts auf den Flaschen besorgen zwei Arme 7,7, die, an einem Zapfen 8 angelenkt, in der Ruhelage durch an ihren unteren Enden 9, 9 wirkende Federn •10, 10 aus einander gehalten werden und oben mit Gummiplatten 11, 11 ausgestattet sind. Bei der Abwärtsbewegung des Zapfens 8 werden die Arme 7, 7 durch die an ihren Schultern 12, 12 angreifenden, bei 14, 14 am Rahmen 1 sitzenden Rollen 13, 13 (Fig. 1) gegen einander bewegt, wobei die Gummiplatten 11,1.1 das Etikett 15 auf die vorher mit Klebstoff versehene Flasche 16 (Fig. 8) drücken.. Der Zapfen 8 wird von einer Führungsstange 17 getragen und mit dieser durch einen zweiarmigen Hebel j8, dessen einer Schenkel durch ein Excenter 19 auf der Welle 2 in Bewegung gesetzt wird, in senkrechter Richtung verstellt (Fig. 3).
Die Inbetriebsetzung der Maschine vermittelt eine den ■ Anstofs der eingelegten Flasche empfangende Scheibe 20 (Fig. 2) an der Spindel 21, die im Hebelarme 22 gelagert ist und mittelst der Mutter 23 verstellt werden kann. Der Hebel 22 ist andererseits an dem Stifte 24 angelenkt, welcher die Kupplung der Muffen 26 und 25 (Fig. 6), von denen die erstere fest, die letztere lose auf der Welle 2, aber fest an der Nabe der Riemscheibe 3 sitzt, dadurch bewirkt, dafs sein unter Federdruck 33 stehendes Ende 32 den Knopf 3.1 des in der Muffe 26 gelegenen Führungsstiftchens 30 eines vermöge des Federchens 28 in die Aussparungen 29 der Muffe 25 eintretenden Bolzens 27 auslöst, Avenn der Hebel 22 infolge Zurückdrängens der Scheibe 20 beim Einlegen der Flasche gedreht wird.
Die Zuführung der Etiketts geschieht mittelst der an einer Achse 35 um i8o° schwingenden Gabel 34 (Fig. 2, 4 und 7), welche, von der
Welle 2 aus bewegt wird, und zwar mittelst eines Pendels 38, dessen Zahnkranz 37 in die theilweise Zahnung 36 der Gabelachse 35 abwechselnd eingreift, und welches durch eine mittelst Zahnradübersetzung 41, 42 von der Antriebswelle 2 aus bewegte Kurbel 39, 40 hin- und herbewegt wird. Die Gabel 34 ist in der Mitte bei 43 gerauht, um mit dieser Stelle zuerst die Klebstoffauftragewalzen 44 mit Bürsten 44' zu berühren, wenn die Gabel zur Einholung eines neuen Etiketts zurückschwingt und hierbei den in den Führungen 48 des Rahmens 1 auf Rollen 47 der Arme 46 laufenden Wagen 45 zurückwirft (Fig. 5), der mit Klebstoff gefüllt ist und die durch Feder 5 1 in Stellung gehaltene, der Auftragewalze 44 den Klebstoff übermittelnde Walze 50 einschliefst. Zur Vorwärtsbewegung des Wagens im geeigneten Augenblicke dienen um einen Zapfen 53 drehbare Hebel 52, die mit ihren oberen gabelförmigen Theilen die seitlichen Stützen 54 des Wagens 45 erfassen. Eine Bandfeder 34' verhütet infolge des Anstofses an einen Stift 35' (Fig. 5) das Aufschlagen der zurückbewegten Gabel 34.
Ein in ähnlicher Weise wie die Gabel 34 von der Welle 39 aus durch Vermittelung einer Kurvenscheibe 61, eines Hebels 60 und Zahnbogengetriebes 59, 58 an einer Achse 57 um 90° drehbarer Arm 56 nimmt der Gabel 34 das zugeführte Etikett ab und drückt dasselbe auf die Flasche (Fig. 4).
Die Etiketts 62 sind im Rahmen 63 über einander aufgeschichtet, der mittelst einer durch eine Feder 70 nach oben gedrückten Führungsstange 64 in seiner Höhenlage verstellt werden kann. Hierzu dient der am Zapfen 66 anliegende Hebelarm 65 (Fig. 4 und 5), der durch Anlauf des anderen Hebelarmes 68 an eine nach Fig. 11 mit Kammfläche 69 und Ausschnitten 71, 72-versehene Kurvenscheibe der Welle 2 bewegt \vird.
Ein bei 75 am Klebstoffwagen 45 angefügter, unter Federdruck 74 stehender Stempel 73 prägt dem obersten Etikett des Stofses 62 ein gewünschtes Zeichen ein, wenn vor Rückschwingung der Gabel 34 der Rahmen unter Einwirkung der Feder 70 gehoben wird, und wird beim Zurückgehen des Wagens 45 mit dem von einem Arm 77 der Stange 64 getragenen Farbkissen 76 in Berührung gebracht.
Zur Feststellung der Gabel 34 während des Abnehmern eines Etiketts vom Stofse 62 dient eine unter Federdruck 79 stehende Sperrklinke78 (Fig. 2), welche die Nase 80 der Achse 3 5 bei der Rückschwingung der Gabel 34 sperrt und durch die Bewegung der Kurbel 40 rechtzeitig ausgelöst wird.
Die Beweglichkeit des Abnehmers 56 wird dadurch etwas vermehrt, dafs er an einer Muffe 82 angebracht ist, die unter der Wirkung der Feder 85 um die Weite eines Schlitzes 83, in dem der Sperrknopf 84 geführt ist, an der Achse 57 verschoben werden kann.
Die Wirkungsweise der Maschine ist an der Hand der Fig. 3, 4 und 5 bequem zu verfolgen. Bei der in Fig. 3 veranschaulichten Stellung der Maschine wird durch Aufsetzen der Flasche auf die Platte 4 die Scheibe 20 zurückgestofsen, die Kupplung der Muffen 26, 25 (Fig. 2 bis 6) bewirkt und die Welle 2 und mit dieser auch die Welle 39 von der Riemscheibe 3 aus angetrieben (Fig. 1). Die Gabel 34 legt das Etikett 15 sogleich auf die Flasche, um sodann wieder zurückzuschwingen, nachdem ihr der gleichzeitig niedergegangene Arm 56 das Etikett abgenommen hat und in ■ Gemeinschaft mit den Gummiplatten 11 der infolge Abwärtsführung des Zapfens 8 gegen einander bewegten Arme 7 auf dem Flaschenrücken festdrückt. Inzwischen hat sich der Stofs 62 zwecks Prägung des obersten Etiketts mit dem Stempel 73 gehoben und .wieder gesenkt, sobald die Gabel 34 auf ihrem Rückwege unter Angriff der Klebstoffwalze 44 (Fig. 4) den Wagen 45 zurückgestofsen hat, um jetzt wiederum zu steigen, damit die in ihrer Tieflage-(Fig. 5) durch die Klinke 78 (Fig. 2) einen Augenblick lang festgestellte Gabel 34 das an ihr haftende oberste Etikett abheben kann. Während der folgenden Vorwärtsbewegung der das neue Etikett tragenden Gabel 34 kehren die übrigen Theile in ihre Anfangslage zurück, worauf die beklebte Flasche durch eine andere ersetzt wird und sich der beschriebene Vorgang wiederholt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Flaschenetikettirmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs die Inbetriebsetzung der Maschine beim Einlegen der Flasche durch Anstofs derselben gegen ein Hebelwerk (22, 24) erfolgt, wodurch eine Welle (2) mit der Antriebsscheibe gekuppelt wird, die sodann ihrerseits sowohl eine zweite Wrelle (39) in Bewegung setzt, welche den in bekannter Weise schwingend angeordneten Etikettträger (34), sowie einen drehbaren Abnehmerarm (56) bewegt, als auch vermittelst Nocken (19 und 69) und Hebel (18 und 68) einerseits den Führungszapfen (8) der gegen einander beweglichen Aufdrückarme (7) in senkrechter Richtung verschiebt und andererseits den in bekannter Weise durch Federkraft gehobenen Etikettbehälter (63) verstellt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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