DE251875C - - Google Patents

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DE251875C
DE251875C DENDAT251875D DE251875DA DE251875C DE 251875 C DE251875 C DE 251875C DE NDAT251875 D DENDAT251875 D DE NDAT251875D DE 251875D A DE251875D A DE 251875DA DE 251875 C DE251875 C DE 251875C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H1/00Supports or magazines for piles from which articles are to be separated
    • B65H1/08Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for advancing the articles to present the articles to the separating device
    • B65H1/14Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for advancing the articles to present the articles to the separating device comprising positively-acting mechanical devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
i 251875 KLASSE 54 d. GRUPPE
EUGENE MARTIN in TOULOUSE.
schrittweise bewegbaren Arbeitswalze.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. April 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff auf Papierbögen bzw. zum Bedrucken derselben mit einem in der Höhenrichtung verschiebbaren Bogenanlegetisch und einer schrittweise bewegbaren Arbeitswalze. Gemäß der Erfindung ist die Vorrichtung mit einem mehrarmigen Steuerhebel versehen, dessen einer Arm von dem Nocken einer mit der Arbeitswalze durch Zahnräder in Verbindung stehenden Steuerscheibe derart beeinflußt wird, daß der zweite als Taster ausgebildete Arm eine zeitweise Feststellung der Arbeitswalze bewirkt, während die Auslösung dieses Tasterarmes durch den dritten Arm des Steuerhebels unter Vermittlung eines Hebelgestänges erfolgt, auf dessen freie Enden Kurvenscheiben einwirken, die gleichzeitig die Verschiebung des Bogenanlegetisches herbeiführen.
Zweck der Vorrichtung ist, einerseits die Bewegungen des Anlegetisches zwecks Abnahme des obersten Papierbogens durch die Arbeitswalze sicherer zu gestalten, anderseits die Umdrehungen der letzteren in bestimmter Weise zu regeln.
Fig. ι und 3 der Zeichnung stellen eine Seitenansicht der Vorrichtung dar, während Fig. 2 und 4 Aufsichten derselben zeigen. Die Fig. 5 bis 9 veranschaulichen Einzelheiten. Fig. 10 ist eine Ansicht einer zweiten Ausführungsform und Fig. 11 eine Einzelheit derselben.
In den Seitenschildern 1 der Maschine ist eine Welle 10 gelagert, die auf ihrem aus dem Gestell hervorstehenden Teile eine Riemenscheibe 14 und eine mit einem Nocken 16 ausgestattete Steuerscheibe 15 in loser, sowie des ferneren eine Kupplungsscheibe 12, eine Sperrscheibe 11 und ein Zahnrad 9 in fester Anordnung trägt. Zwischen den Seitenschildern des Maschinengestelles ist auf der Welle ίο ferner eine Walze 32 angeordnet, die in Gemeinschaft mit einer Walze 34 zur Aufnahme eines Förderbandes 5 dient. Die Mitnahme der Welle 10 erfolgt durch eine in die als Zahnscheibe ausgebildete Kupplungsscheibe 12 eingreifende, an der Riemenscheibe 14 befestigte Klinke 13, so daß durch den Eingriff des Zahnrades 9 in ein auf der Welle der Arbeitswalze 3 sitzendes Zahnrad 8 die letztere in Umdrehung versetzt wird.
Bei τα ist an dem Maschinengestell 1 ein dreiarmiger Steuerhebel gelagert, dessen Arm iya eine Rolle 17 trägt, die auf dem Umfange der Steuerscheibe 15 abrollt. DerArmi8a des Steuerhebels ist an seinem Ende als Taster 18 ausgebildet, der einerseits mit dem Arm i8c in die Lücken na der Sperrscheibe 11 eingreift und anderseits mit dem Arm 18* auf die an der Riemenscheibe 14 angebrachte Klinke 13 einwirkt. Ein dritter Arm 20 des Steuerhebels ist durch eine Stange 2oa mit den um die Lagerstellen 22a bzw. 2ia drehbaren zweiarmigen Hebeln 22,21 verbunden, auf deren Enden Kurvenscheiben 25 einwirken, die auf Wellen 23, 24 sitzen. Die Umdrehung der Wellen 23, 24 erfolgt unter Vermittlung von auf denselben
sitzenden Zahnrädern 23s, 24^ und einer diese miteinander verbindenden Zahnstange 27 durch ein auf der Welle 23 sitzendes Schneckenrad 26, in welches ein Schneckengetriebe 62 einer Welle 62a eingreift. Letztere trägt ein Schnurrad 63 zur Aufnahme der Triebschnur 64, die über ein Rollenpaar 94 geführt ist; der Antrieb erfolgt von einem Schnurrad 65 der Triebachse 10 aus.
Auf die Kurvenscheiben 25 stützen sich die Füße 61 des die Papierbögen 95 tragenden verschiebbaren Anlegetisches 2 auf, der seitlich durch Traversen 57 begrenzt wird, die, von Stangen 36 geführt, in Schlitzen 2,a des Anlegetisches 2 mittels mit Stellknöpfen 60 versehener Spindeln 58, 59, der Breite der zum Leimen gelangenden Papierbögen 95 entsprechend, verstellt werden können. Eine den Anlegetisch 2 überbrückende Stange 96 (Fig. 7), eine Abschlußwand 2b sowie biegsame Klammern zc sichern den Papierbogenstapel 95 auf dem Anlegetisch 2 und die einzeln erfolgende Abnahme der Bögen 95 von demselben.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Durch den Eingriff der mit der Riemenscheibe 14 verbundenen Klinke 13 in eine Lücke der Kupplungsscheibe 12 wird die Welle 10 und durch diese mittels der Zahnräder 9, 8 die Arbeitswalze 3 in Umdrehung versetzt, wobei letztere auf ihrem Umfange mit Leim versehen wird, den die Walzen 29, 28 dem in das Maschinengestell ι eingebauten Leimbehälter 97 entnehmen. Die Umdrehung der Arbeitswalze 3 dauert so lange an, bis der Arm χηα des um die Lagerstelle ia drehbaren Steuerhebels durch Auflauf der Rolle 17 auf den Steuernocken 16 der Steuerscheibe 15 von dieser abgedrückt wird, was einen Eingriff des Armes i8c des Tasters 18 in eine der Lücken na der Scheibe 11 unter gleichzeitiger Auslösung der Sperrklinke 13 aus der Kupplungsscheibe 12 durch den Arm x8b des Tasters 18 zur Folge hat (Fig. 5 und 6). Zu gleicher Zeit ist die Drehbewegung des Steuerhebels durch den Arm 20 desselben auf das Hebelgestänge 20,21,22 übertragen worden, so daß die freien Enden 21* und 22* der Hebel 21, 22 gegen den Umfang der auf den Wellen 23,24 sitzenden Kurvenscheiben 25 gedrückt werden, die während der Drehbewegung der Arbeitswalze 3 mittels Antriebs der Teile 24", 27, 23Ω, 23, 26, 62, 62α, 63, 94 und 94 durch die Schnurscheibe 65 ein Anheben der Füße 61 des Anlegetisches 2 in die aus Fig. 7 ersichtliche Stellung bewirkt haben. Mit dem Zeitpunkte, wo der den Papierbogenstapel 95 tragende Anlegetisch in seiner höchsten Stellung für einen Augenblick zur Ruhe kommt, fällt der Zeitpunkt des Auflaufs der Rolle 17 auf den höchsten Punkt des Steuernockens 16 zusammen, so daß mit dem Abgleiten der Rolle 17 von dem Steuernocken 16 eine Auslösung des Sperrtasters 18 aus der Sperrscheibe 11 stattfindet, wobei diese Auslösung durch die Einwirkung der Kurvenscheibe 25 auf die Enden 21* und 22* der Hebel 21, 22 und die die letzteren mit dem Arm 20 des Steuerhebels verbindende Stange 20a unterstützt wird. . Da nun die Auslösung des Sperrtasters 18 fast augenblicklich erfolgt, diese Auslösung aber durch die fortwährend sich drehende Riemenscheibe 14 einen Eingriff der Klinke 13 in die Kupplungsscheibe 12 zur Folge hat, so ist zu dem Zeitpunkte, wo der Anlegetisch seine höchste Stellung eingenommen hatte, die Arbeitswalze 3 wieder in Umdrehung versetzt worden und hat von dem Anlegetisch 2 den oben liegenden Papierbogen entnommen und unter Auftragung einer Leimschicht gegen die Walze 32 geführt, von welcher der Papierbogen von über die Arbeitswalze 3 und Rollen 30 geführten Transportschnüren 7 gegen Transportschnüre 6 geführt wird. Letztere sind gleichfalls als endlose, über die Rollen 30 und 31 geführte Bänder ausgebildet und führen den Papierbogen, der infolge seiner Leimschicht an den Schnüren haftet, bis unter die Rollen 31, wo eine Lösung des Papierbogens von den Schnüren 6 und ein Herabdrücken desselben auf die Förderbahn 5 durch neben den Rollen 31 angeordnete, messerartig ausgebildete Druckrollen 35 erfolgt, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser der Rollen 31.
Die Fig. 10 und 11 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welchem der zwischen Antriebswalze und Papierbogenanlegetisch eingeschaltete Steuerhebel als einfächer Winkelhebel ausgebildet ist, wobei die Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff auf Papierbögen im übrigen von folgender Beschaffenheit ist:
Der zum Tragen des Papierbogenstapels 95 dienende Rahmen 37 weist in Nuten verschiebbare Platten 38 auf, die in eine solche Lage verschoben werden können, welche der der zu leimenden Papierbögen entspricht. Die Verschiebung des Anlegetisches 37 geschieht unter Vermittlung eines Schneckengetriebes 41", 41* in gleicher Weise wie bei der in den Fig. 1 bis 9 erläuterten Vorrichtung durch auf einer Welle sitzende Kurvenscheiben 40, auf welche sich die Füße 39 des Anlegetisches 37 stützen, wobei die Führung der Papierbögen auf dem Anlegetisch 37 durch Streben 42 erfolgt, die an einer Platte 41 befestigt sind. Letztere ist durch ein bei 54 an das Maschinengestell 1 und bei 54s, 54* mittels in Schlitzen geführter Bolzen an die Platte selbst angreifendes Scherengestänge 54C gleichfalls in vertikaler Ebene verschiebbar, und zwar erfolgt die Verschiebung durch das freie Ende eines unter ein Druckstück 41 c der Platte 41 greifenden, um 53* drehbaren Hebels 53, der durch eine Stange 52 mit dem Arm 20δ des um die Lagerstelle ia drehbaren, winklig gestalte-

Claims (2)

  1. ten Steuerhebels verbunden ist. Die Verschiebung der Platte 41 tritt dann ein, wenn der Arm 20* des Steuerhebels bzw. die mit demselben verbundene Druckrolle 51 durch den Steuernocken 49 nach unten gedrückt wird. Dies erfolgt unter gleichzeitiger Feststellung der Sperrscheibe 47 durch den Taster 48 des Steuerhebels mittels Eingriffs eines an einer Steuerscheibe 44 sitzenden Zahnes 44s in eine der Lücken eines Schaltrades 50, mit welchem der Steuernocken 49, auf einer gemeinsamen Welle sitzend, fest verbunden ist. Die Sperrscheibe 47 wird beim Eingriff der Schaltklinke 46 in eine Schaltscheibe 45 in Umdrehung versetzt. 55, 56 sind federnde Drücker, die ein vollkommenes Anlegen des von dem Anlegetisch abgenommenen Papierbogens an die Arbeitswalze 3 ermöglichen. Die beschriebenen Vorrichtungen eignen sich bei entsprechender Ausbildung der Arbeitswalze auch zum Bedrucken von Papierbögen.
    Paten τ-An Sprüche:
    i. Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff auf Papierbögen bzw. zum Bedrucken derselben mit einem in der Höhenlage ver- ' schiebbaren Bogenanlegetisch und einer schrittweise bewegbaren Arbeitswalze, gekennzeichnet durch einen mehrarmigen Steuerhebel, dessen einer Arm (17s) von dem Nocken (16) einer mit der Arbeitswalze (3) durch Zahnräder (9,8) in Verbindung stehenden Steuerscheibe (15) derart beeinflußt wird, daß der zweite als Taster ausgebildete Arm (18) eine zeitweise Feststellung der Arbeitswalze (3) bewirkt, während die Auslösung dieses Tasterarmes durch den dritten Arm (20) des Steuerhebels unter Vermittlung eines Hebelgestänges (20s, 21,22) erfolgt, auf dessen freie Enden (21*, 22*) Kurvenscheiben (25) einwiiken, die gleichzeitig die Verschiebung des Bogenanlegetisches herbeiführen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Arm (20*) des als Winkelhebel ausgebildeten Steuerhebels durch eine Nockenscheibe (49) beeinflußt wird, die durch Eingriff des Nockens (44s) der Steuerscheibe (44) in eine der Lücken des Schaltrades (50) in Umdrehung versetzt wird.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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