DE166019C - - Google Patents

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DE166019C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES FOR CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D3/00Tobacco smoke filters, e.g. filter-tips, filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces for cigars or cigarettes

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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, welche den an sich bekannten Zweck verfolgt, Zigarettenhülsen mit Mundstück derart herzustellen, daß die Hülsennaht genau mit der Naht oder besser mit der äußeren Kante des Mundstückes zusammenfällt, um ein besseres Aussehen der Zigaretten zu erzielen. Wird nämlich die Hülse in der Stellung auf das Mundstück aufgeschoben, in welcher sie von der Hülsenmaschine zugeführt wird, so wird dieses Decken der Hülsennaht mit der Schneidkante gar nicht oder höchst selten eintreten. Demzufolge wird die Hülse gemäß vorliegender Erfindung, um ein Decken der Hülsennaht mit der äußeren Kante des Mundstückes zu erzielen, während der Überführung von der die Hülse abliefernden Falzspindel nach dem das Mundstück enthaltenden Mundstückschieber so gedreht, daß beim Aufschieben der Hülse auf den Mundstückschieber die Naht derselben mit der Kante des Mundstückes zusammenfällt.
Die Wirkungsweise der zur Erreichung dieses Zweckes notwendigen Einrichtungen ist am besten aus den Fig. 2 und 6 bis 8 ersichtlich. Die Zigarettenhülse χ wird von der Falzspindel in Richtung der Linie α zugeführt und wird auf das vordere Ende 38 eines Rohres 32 aufgeschoben, wie dies Fig. 6 zeigt, und zwar ist hierbei angenommen, daß die Hülsennaht sich gerade unten befindet, wie dies punktiert zur Darstellung gekommen ist, während weiter angenommen wird, daß die äußere Kante des Mundstückes sich oben befindet, so daß die Hülse, um ein Decken der Hülsennaht mit der Kante des Mundstückes zu erzielen, eine halbe Umdrehung erfahren muß. Die Hülse χ wird auf dem Ende 38 durch einen Schnepper 39 festgehalten, der in noch später zu beschreibender Weise unter der Wirkung einer auf der Stange 32 verschiebbaren Muffe 36 steht. Die Muffe 36 wird durch einen um den Punkt 34 drehbaren Hebel 35 bewegt, der mit einer Rolle auf der Kurvenscheibe 29 läuft. Diese Kurvenscheibe sowohl als auch eine zweite Kurvenscheibe 28 sind auf der Welle 27 befestigt, die von der Hauptwelle eine ständige Drehung erfährt. Die Kurvenscheibe 28 dient zur Bewegung eines um den Punkt 31 drehbaren Hebels 30, der der Stange 32 die zur Aufnahme und Abgabe jeweilig erforderliche Hin- und Herbewegung erteilt. Die ganze Einrichtung wird von einem Schlitten 6 in senkrechter Richtung zu den Zuführungsbahnen α und b der Hülse oder des Mund- Stückes hin- und herbewegt, so daß sich der Arbeitsvorgang in folgender Weise abspielt: Nachdem die Stange 32 durch den Hebel 30 vorgeschoben worden ist, wird ziemlich gleichzeitig durch den Hebel 35 bezw. durch die Muffe 36 unter Vermittelung einer keilförmigen Fläche 37 der Schnepper 39 gehoben, so daß die Hülse x, die in Richtung der Linie a zugeführt wird, auf das vordere Ende 38 der Stange 32 hinaufgleiten kann. Hierbei ist natürlich angenommen, daß sich der Schlitten 6, der, wie Fig. 1 erkennen läßt, eine etwas geneigte Lage besitzt, in seiner höchsten Stellung"
befindet, nämlich so, daß die Stange 32 der Zuführungslinie α gegenübersteht. Unmittelbar nachdem 'die Hülse χ auf das Vorderende 38 aufgeschoben worden ist, bewegt sich die Muffe 36 unter Einfluß der Hebels 35 und der Kurvenscheibe 29 wieder zurück, so daß der Schnepper 39 unter Wirkung der Feder 42 wieder zurückbewegt wird und die Hülse χ auf dem Vorderende 38 festhält. Nachdem dies geschehen ist, wird die Stange 32 durch die Wirkung der Kurvenscheibe 28 und des Hebels 30 wieder etwas zurückgezogen, so daß die Hülse χ von der die Zuführung bewirkenden Falzspindel frei wird (Fig. 7), worauf nunmehr der Schlitten 6 eine Rückwärtsbewegung, d. h. in der Zeichnung nach rechts, ausführen kann, wie dies gleichfalls Fig. 7 zeigt. Sobald der Schlitten 6 eine solche Lage einnimmt, daß die Stange 32 in einer Richtung mit der Zuführungslinie für das Mundstück sich befindet (Fig. 2 und 8), wird die Stange 32 wieder unter Wirkung der Kurvenscheibe 28 und des Hebels 30 vorbewegt, so daß die Hülse auf den Mundstückschieber, welcher in seinem Innern das Mundstück enthält, aufgeschoben wird. Gleichzeitig mit dieser Verschiebung der Stange 32 wird auch die darauf bewegliche Muffe 36 unter Wirkung der Kurvenscheibe 29 und des Hebels 35 vorbewegt, so. daß durch die keilförmige Fläche 37 und die Rolle 41 der Schnepper 39 etwas angehoben und die Hülse χ freigegeben wird. Auf diese Weise wird die Hülse mit einem Mundstück versehen. Bei dieser Bewegung muß aber, wie schon erwähnt, die Hülse eine Drehung erfahren, so daß die Naht derselben mit der äußeren Kante des Mundstückes zusammenfällt. Dies wird auf folgende Weise erzielt.
Die Stange 32 unterliegt während der Bewegung des Schlittens 6 einer Drehung, und zwar wird dieselbe durch ein auf der die Stange 32 mitnehmenden Hülse 33 sitzendes Zahnrad 49, welches mit einem auf der Achse 27 sitzenden, frei drehbaren Zahnrade 43 in Eingriff steht, hervorgerufen. Dieses letztere unterliegt der Wirkung eines Hebelsystems 44, 45. Von diesen Hebeln oder Stangen ist der- bezw. diejenige 45 auf dem Tisch der Maschine starr befestigt, während die Stange 44 durch eine am besten aus Fig. 5 ersichtliche Umbiegung 44' an dem auf der Achse 27 frei drehbaren Zahnrade 43 befestigt und durch einen Gleitschuh mit der Stange 45 verbunden ist. Befindet sich der Schlitten in seiner oberen Lage, bei welcher die Stange 32 sich in einer Linie mit der Zuführungsbahn α befindet (Fig. 6), so liegen die Stangen 44,45 in der aus Fig. 9 ersichtlichen Stellung. Wird dagegen der Schlitten 6 verschoben, so daß die Stange 32 sich in einer Richtung mit der Mundstückspindel b befindet (Fig. 2 und 8), so erfahren die Stangen 44, 45 eine Verstellung und dieselben nehmen dann die in Fig. 1 gezeigte Lage ein, und zwar wird diese Verstellung dadurch hervorgerufen, daß die Stange 45 starr mit dem Tisch verbunden ist, der Hebel 44 aber durch die Gleitschuhverbindung mit der Stange 45 in seinem oberen Teile bezw. an dem bestimmten Punkte festgehalten, mit seinem unteren Teile aber, der, wie .Fig. 5 zeigt, durch eine Umbiegung 44' mit dem Zahnrade 43 verbunden ist, an der Verschiebung des Schlittens 6 teilnimmt, so daß hierdurch, da die Neigung der Stange 44 verändert wird, das Zahnrad 43 gedreht und hierbei das Zahnrad 49 bezw. die Hülse 33 mit der Stange 32 mitgenommen werden muß. Somit erfährt die auf der Stange 32 bezw. auf deren vorderem Ende 38 sitzende Zigarettenhülse χ gleichfalls eine Drehung, so daß die Naht der Hülse mit der Kante des Mundstückes zusammenfällt. Die Größe der Drehung des Zahnrades 43 wird durch. Verstellung des Gleitschuhes auf der Stange 45 verändert.
Wie aus vorstehendem ersichtlich ist, erfährt also die Zigarettenhülse während der Überführung von der die Zuführung bewirkenden Falzspindel nach dem Mundstückschieber eine Drehung, die das erwünschte Decken der Naht mit der Kante des Mundstückes veranlaßt. Die bauliche Einrichtung ist folgende:
Der Antrieb erfolgt von der Welle i, welche sich in dem Lager 3 dreht und eine Auswalztrommel 2 trägt. Der schon erwähnte Schlitten 6 ist in einer Führung 5, welche an dem Lager 4 befestigt ist, hin- und herverschiebbar (Fig. 4). Die Verschiebung dieses Schlittens erfolgt durch eine auf der Antriebswelle 1 sitzende Kurvenscheibe 7, die auf eine am Hebel 8 angeordnete Rolle 12 wirkt. Der Hebel 8 ist mit einem Ende an dem Lager 9 befestigt, während er am anderen Ende 13 eine Stange 10 ergreift, die den Schlitten 6 entsprechend der durch die Kurvenscheibe bewirkten Bewegung des Hebels 8 hin- und herschiebt, und zwar unter Mitwirkung der Feder 14. Die auf dem Schlitten 6 befindliche Welle 27 wird gleichfalls von der Achse 1 angetrieben. Die letztere trägt ein Zahnrad 15 (Fig. 2), das mit einem auf der hohlen Achse 20 sitzenden Zahnrade 16 in Eingriff steht. Die letztgenannte Achse ist in einem Winkelstück 17 gelagert, das mit einem Zapfen 18 in dem Lager 19 drehbar ist. In der hohlen Achse 20 ist eine Stange 23 verschiebbar gelagert, die durch einen Keil 21 (Fig. 3) gegen Drehung gesichert ist. Die Stange 23 trägt ein Zahnrad 22, das in einer Gabel 24 liegt, welch letztere mit einem Zapfen 25 in einem Anguß des Schlittens 6 gelagert ist. Das Zahnrad 22, welches also von der Achse 1 unter Vermittelung der Zahnräder 15,16, Achse 20, 23 eine
Drehung erhält, überträgt dieselbe mittels des Zahnrades 26 auf die Welle 27.
Die Achse 27 ist, wie schon erwähnt, an den Enden mit Kurvenscheiben 28, 29 ausgerüstet, welche auf die im Schlitten 6 in den Punkten 31 und 34 drehbar gelagerten Hebel 30 bezw. 35 einwirken und hierbei einerseits die Hin- und Herbewegung der Stange 32, andererseits die Verschiebung der Muffe 36 auf der Stange 32 veranlassen. . Die beiden Hebel 30,35 sind durch eine Feder 50 verbunden, welche ein Andrücken dieser Hebel an die Kurvenscheiben veranlaßt. Die Muffe 36 ist mit einer keilförmigen Fläche 37 ver-
Bünden, welche auf die an dem einen Ende des um den Punkt 40 drehbaren Schneppers 39 sitzende Rolle 41 einwirkt, derart, daß ein Heben des Schneppers zwecks Freigabe des freien Endes 38 der Stange 32 zur Aufnahme oder zürn Abstreifen der Zigarettenhülse erfolgt. Bei Zurückbewegung· der Muffe 36 und Freigabe der Rolle 41 seitens der keilförmigen Fläche 37 wird der Schnepper 39 durch eine Feder 42 zurückbewegt.
Des weiteren ist, wie schon erwähnt, auf der Welle 27 ein sich frei drehendes Zahnrad 43 angeordnet, das mit dem Zahnrade 49 in Verbindung steht, welch letzteres die auf der Stange 32 sitzende Hülse 33 dreht und hierbei die Stange 32, die in der Hülse 33 gegen Drehung gesichert ist, mitdreht. Das Zahnrad 43 trägt nun, wie Fig. 5 erkennen läßt, durch eine Umbiegung 44' die Stange 44, während auf dem Tisch A der Maschine eine Stange 45 starr befestigt ist, die zweckmäßig eine geringe Neigung besitzt, aber auch senkrecht stehen kann. Auf der letztgenannten Stange ist ein Schieber 46 angeordnet, der einen um den Zapfen 48 drehbaren Ring 47 trägt, welch letzterer auf der Stange 44 frei gleiten kann. Bei der Bewegung des Schlittens 6 wird in der schon beschriebenen Weise durch die erwähnte Hebel- oder Stangenanordnung eine Verstellung der Stange 44 und damit ein Drehen der Zahnräder 43,49 der Stange 32 und der Zigarettenhülse veranlaßt.
Nachdem die Zigarettenhülse durch die beschriebene Vorrichtung so auf den Mundstückschieber aufgezogen worden ist, daß sich die Naht derselben mit der äußeren Kante der Mundstückspirale deckt, und der Mundstückschieber wieder zurückgegangen ist, fällt die Zigarettenhülse unter die Auswalztrommel 2 und wird hier in an sich bekannter Weise aufgerollt. Der Schlitten geht dagegen wieder zurück, so daß die Stange 32 in Richtung der Linie α steht.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Vorrichtung für Zigarettenhülsenmaschinen, um ein Decken der Falznaht der Hülse mit der Schneidkante des Mundstückes zu erzielen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Achse (32) eine Verschiebung sowohl in der Längs- als auch in der Querrichtung erhält, um die Hülse von der Falzspindel abzunehmen, vor den ■ Mundstückschieber zu bringen und auf letzteren aufzuschieben, wobei diese die Hülse tragende Achse während der Bewegung in der Querrichtung eine solche Drehung erfährt, daß Hülsennaht und Mundstückkante zusammenfallen.
    - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (32) durch Anordnung auf einem hin- und herverschobenen Schlitten (6) eine Querverschiebung erhält, während eine zweite ebenfalls auf dem Schlitten angeordnete und von der Antriebwelle bewegte Achse (21J) der Achse (32) mittels Kurvenscheibe eine Längsverschiebung erteilt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (27) lose ein Zahnrad (43) mit einer Stange (44) gelagert ist, welch letztere durch ein verschiebbares Glied (46) mit einer am Tisch befestigten Stange (45) derart verbunden ist, daß bei der Bewegung des Schlittens (6) eine regelbare Drehung des Zahnrades (43) erzielt wird, die durch Übertragung der Achse (32) nur der Hülse mitgeteilt wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende der Achse' (32) eine Klemmvorrichtung zum Festhalten der Zigarettenhülse vorgesehen ist, die aus Hebeln besteht und vermittels einer Kurvenscheibe (29) von der Achse (27) in Tätigkeit versetzt wird (Fig. 2).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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