DE33411C - Apparat zum Etikettiren von Packeten, Schachteln und dergl - Google Patents

Apparat zum Etikettiren von Packeten, Schachteln und dergl

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Publication number
DE33411C
DE33411C DENDAT33411D DE33411DA DE33411C DE 33411 C DE33411 C DE 33411C DE NDAT33411 D DENDAT33411 D DE NDAT33411D DE 33411D A DE33411D A DE 33411DA DE 33411 C DE33411 C DE 33411C
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DE
Germany
Prior art keywords
container
adhesive
packages
packets
labeling
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Active
Application number
DENDAT33411D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. TlCKLE in West-Bromwich und F. LEONARDT in Handsworth, beide in Grafsch. Stafford, England
Publication of DE33411C publication Critical patent/DE33411C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C1/00Labelling flat essentially-rigid surfaces
    • B65C1/04Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article
    • B65C1/042Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article using two or more applicators, e.g. cooperating rollers or brushes
    • B65C1/045Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article using two or more applicators, e.g. cooperating rollers or brushes acting one after the other

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S4: Papiererzeugnisse.
JOHN TICKLE in WEST-BROMWICH und FREDERICK LEONARDT in HANDSWORTH
(beide in Grafschaft Stafford, England).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1,885 ab.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus den folgenden Theilen:
1. einem auf- und niedergehenden Zettelbehälter c2, Fig. 2;
2. einer Reihe von Klebstoffauftragern e e, welche von einem hin - und hergehenden Schlitten getragen werden und sich dadurch über den Zettelbehälter c'2 fortbewegen können;
3. einem auf der hinteren Seite der Maschine sitzenden Klebstoffbehälter/ und' Rollen/2/2, welche den Klebstoff aus dem Behälter/ auf die Auftrager e e übertragen, wenn die letzteren sich über dem Behälter/ bewegen;
4. einem beweglichen Etikettirtisch d mit Preis walzen if11 und dm und einer auf- und niedergehenden, in Abtheilungen getheilten Plattform d 10, welche die zu etikettirenden Packete aufnimmt, und
5. geneigten, zum Befördern der Packete zu der Maschine bestimmten Kanälen bb, einem in Abtheilungen getheilten Packetempfänger g auf dem Boden der Maschine, automatischen Vorrichtungen b2 g3 zum Transportiren der Packete zu den Kanälen b b und zum Aufhalten der Packete zur bestimmten Zeit.
Nachdem die Auftrager e e mit Klebstoff versehen und über den Zettelbehälter c2 geschoben sind, wird der letztere gehoben, wobei die oben aufliegenden Etiketten gegen die Auftrager e e gedrückt werden und dort haften bleiben. Darauf wird der Etikettirtisch d vorwärts bewegt. Die an dem Tische befindliche Greifvorrichtung fafst dabei die von Klebstoff freien Enden der Etiketten, welche bei der Rückwärtsbewegung der Auftrager e e sich von diesen loslösen. Bei dieser Rückwärtsbewegung streifen e e wieder über die Rollen/2/2, wodurch sie frischen Klebstoff für die nächsten Etiketten erhalten. Gleichzeitig durch diese Rückwärtsbewegung von e e wird aber auch der Packetempfänger g gelöst und fällt auf den Etikettirtisch d, welcher sich nun nach der Front der Maschine zu bewegt. Nachdem die Greifvorrichtung ausgerückt ist, drückt ein schwingender Stempel auf die Packete.
Die in Abtheilungen getheilte Plattform des Etikettirtisches wird mit dem Stempel hinunter zwischen die Rollen d11' und d16 gezogen. Dabei werden die Etiketten gegen die Enden der Packete gedrückt und so festgeklebt. Zunächst bewegt sich die vordere Rolle dn über die kurzen Enden der Etiketten und dann die hintere Rolle dw über die langen Enden derselben. Die Etiketten sind dadurch mit der ganzen Fläche auf die Packete geklebt und diese so zur weiteren Verpackung fertiggestellt.
Die Construction dieses Apparates ist in den beiliegenden Zeichnungen erläutert.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Apparates, Fig. 2 ein Verticalschnitt desselben;
Fig. 3 eine Ansicht des Apparates von oben,
Fig. 4 theilwe'ise eine Endansicht und theilweise ein Verticalschnitt durch die Klebstoffauftrager und den Zettelbehälter.
Die Fig. 5, 6'und 7 sind Längenschnitte des Apparates mit Fortlassung des Gestelles und der Hebelvorrichtung. Fig. 5 zeigt den Zettelbehälter in gehobener Lage und die oberen Zettel in Berührung mit den Klebstoffauftragern; Fig. 6 veranschaulicht den Zettelbehälter in seiner ursprünglichen Lage und den Etikettirtisch unter ee gezogen, sowie die Greifvorrichtung e2 auf die kurzen, unbekleisterten Enden der Zettel niedergeschlagen. In Fig. 7 sind die Auftrager e e nach rückwärts über den Klebstoff behälter geschoben.
Hg. 8 erläutert den Etikettirtisch, wie solcher zurückgezogen, d. h, in seiner ursprünglichen Lage sich befindet; die Packete liegen auf den mit Klebstoff versehenen Zetteln und die Druckstange befindet sich auf dem Packete. Die Fig. 9 bis 18 veranschaulichen den Etikettirtisch in vergröfsertem Mafsstabe. Fig. g ist ein Längenschnitt des Etikettirtisches, die Packete liegen an der Richtstange. Fig. 10 ist dieselbe Ansicht mit der auf- und niedergehenden Plattform in ihrer niedrigsten Lage; die Packete liegen zwischen den Vorder- und Hinterwalzen, um mit Zetteln · versehen zu werden, und die Druckstange befindet sich in ihrer tiefsten Lage auf den Packeten. Fig. 11 ist eine Ansicht der Fig. 10 von oben. Fig. 12 ist ein Theil der Fig. ii. Fig. 13 ist zum Theil ein Längenschriitt und zum Theil eine Seiten- oder Vorderansicht des Etikettirtisches. Fig. 14 ist ein Aufrifs des Etikettirtisches und Fig. 15 ein Querschnitt durch einen Theil desselben; die Vorderwalze befindet sich über den Packeten und die kurzen Enden des Zettels werden auf die Packete aufgeklebt. Fig. 16 ist dieselbe Ansicht wie Fig. 14 und Fig. 17 ist ein Querschnitt eines Theils derselben; in beiden Figuren ist die Vorderwalze in ihrer ursprünglichen Lage dargestellt und die hintere Walze befindet sich über den Packeten, um die langen Enden der Zettel auf die letzteren aufzukleben. Fig. 18 veranschaulicht den Etikettirtisch mit der auf- und niedergehenden Plattform in ihrer gehobenen Lage; die fertigen Packete können nunmehr durch das in Fig. 19 im Grundrifs und in Fig. 20 im Aufrifs dargestellte- Brett entfernt werden. Die in den verschiedenen Schnitten einander entsprechenden Theile sind in den Figuren mit gleichen Buchstaben bezeichnet.
b b sind die in dem hinteren Theile des Apparates neben einander liegenden geneigten Kanäle, in welche die zu etikettirenden Packete gelegt werden; um in den am Ende der Kanäle angebrachten und in Abtheilungen getheilten Behälterg- zu gleiten; b% ist eine an b befindliche Arretirungsstange und g3 eine solche an dem Behälter g.
Vermittelst der Stangen 2>2 und gs können die Packete α die Kanäle b hinunter gleiten und rechtzeitig in ihrer Bewegung gehemmt werden, wie unten weiter erklärt werden soll; c ist das auf- und absteigende-Gestell mit dem in Abtheilungen getheilten Zettelbehälter c2, und über diesem letzteren ist eine Reihe von Klebstoffauftragern e e, deren Zahl derjenigen der Abtheilungen in dem Behälter c'2 entspricht. Das auf- und' niedergehende Gestell c gleitet in den verticalen Führungen c3 c3 und wird mittelst des an c7 drehbaren Trethebels ce gehoben, so dafs die im Behälter c2 befindlichen Zettel mit e e in Berührung kommen. Das innen gelegene Ende des Hebels c6 ist durch die Verbindungsstange c5 (s. Fig. 1 und 2) mit dem auf- und niedergehenden Gestelle c verbunden. Die Auftrager e e werden von einem auf den Schienen J J (s. Fig. 4) laufenden Schlitten getragen und können mittelst dieser Vorrichtung sowohl in den hinteren Theil des Apparates geschoben werden, wie in Fig. 7 dargestellt ist, oder, wie aus den Fig. 1, 2, 3, 4 und 5 ersichtlich, nach vorn gezogen werden. Bei der Rückwärtsbewegung von ee werden dieselben von den in das Klebstoffgefäfs/ eintauchenden und unter den Kanälen b b liegenden Walzen f'2_/2 mit Klebstoff versehen und dann wieder über den Zettelbehälter c2 gebracht.
Die Rückwärtsbewegung von e e wird durch die Knaggen J3 Js und die Vorwärtsbewegung durch den gegen die Knaggen Ji stofsenden Stifte10, Fig. 3, begrenzt. Die Walzenf'2 sind in gleicher Anzahl vorhanden wie e e. Die Vor- und .Rückwärtsbewegung von ee wird' durch die an der oscillirenden Welle e9 befindlichen Hebel e4 e4 bewirkt; diese letzteren sind durch Gelenke e3 mit den Schieberstangen e2 e2 der Auftrager e e verbunden und werden mittelst des Griffes ee, welcher durch die Gelenkstücke e5e5 und eine Querwelle χ mit e4 verbunden ist, in Bewegung versetzt (s. Fig. 1, 2 und 3). An den beweglichen Auftragern befindet. sich die um einen Zapfen drehbare Stange mit Drückern h, mittelst welcher die Packete auf die mit Klebstoff versehenen Zettel niedergedrückt und die Packete auf die in Abtheilungen getheilte Plattform d10 gebracht werden, um hier beklebt zu werden. Die Drückerstange h befindet sich an den, Hebeln h 2 h 2 und wird niedergezogen; giebt man sie wieder frei, so wird dieselbe mittelst der Federn/2 3Zz3 emporgehoben.
Durch die Bewegung von e e nach dem Klebstoff behälter/ zu ist . es ermöglicht, dafs die Reihe von Packeten α aus dem Behälter g zum Tische d gelangen können und durch die Bewegung von e e in entgegengesetzter Richtung die .unterste Reihe von Packeten α aus
den Kanälen b b in den Behälterg· gelangen, um aus diesem bei der nächsten Rückwärtsbewegung von e e auszutreten. Dieser Vorgang ist am besten aus den Fig. 5, 6 und 7 ersichtlich. ■ ■ ·
An den Enden von e e sind Leitstangen e8 e8 angebracht, und an der unteren Seite des mit einem Gelenke versehenen Packetbehälters g befinden sich Rollen für die Leitstangen e8. Befinden sich die Auftrager e e über dem Zettelbehälter c (s. Fig. 5 und 6), so wird der Behälter g durch die Führungsstangen e8 fast bis in eine horizontale Lage aufgehoben. Hierdurch gleiten die bisher durch die Stange b2 in dem Kanal b zurückgehaltenen Packete in den Behälter g, an dessen oberem Theile sie durch die Stange gs gehalten werden., Bewegen sie sich um e e von dem Behälter c2 fort nach f zu (s. Fig. 7), so werden die Leitstangen e8 unter dem Behälter' g fortgezogen und dadurch letzterer in dieselbe geneigte Lage gebracht wie die Kanäle b, so dafs nunmehr die Packete unter der Stange ga fort bis an das Ende von g gleiten können und hierdurch die Stange <i5 aufgehalten werden. Durch dieselbe Bewegung von e e wird die Sperrstange b 2 wieder in Thätigkeit gesetzt und die Bewegung der Packete in den Kanälen gehemmt (s. Fig. 7).
Die Construction des Etikettirtisches d ist am besten aus den Fig. 9 bis 18 zu ersehen. Das Niveau von d ist niedriger als dasjenige von e e, so dafs der Tisch unter letztere gebracht werden kann; er befindet sich auf einem Schlitten, welcher auf Schienen läuft, die unter denjenigen von e e liegen. Die durch die Welle dli bewirkte Bewegung des Tisches d nach vorn, um unter den Auftragern in Thätigkeit zu treten, wird durch die Knaggen J2 begrenzt. In dem Tische d befindet sich die auf- und niedergehende, in Abtheilungen getheilte Plattform d10, auf welche die mit Klebstoff versehenen Zettel gelegt werden; die aus dem Behälter g kommenden Packete fallen auf diese Zettel. Die auf- und niedergehende, in Abtheilungen getheilte Plattform dw liegt in einer Vertiefung oder einem Einschnitte des Tisches und wird durch die auf der Welle de angebrachten Daumen emporgehoben und in dieser Stellung gehalten (s. Fig. 5, 6, 7, 8 und 18); die Wellen sind mit einander durch die in Fig. 18 punktirt angedeuteten Stangen ds verbunden. Eine der Wellen de ist mit einem Griffe d1 versehen, um die Dauman d9 in Bewegung zu setzen. Werden die letzteren durch eine geeignete Drehung des Griffes d7 aufser Thätigkeit gesetzt, so geht die Plattform d 10 in ihre tiefste Lage zurück (Fig. 10 und 13) und ruht hier auf den Kautschukpolstern a?18 auf.
An dem Tische d befinden sich gleichfalls, und zwar in gleicher Höhe mit dem oberen Theile desselben, die vorderen und hinteren Walzen dl 1 und d le, welche dazu bestimmt sind, die kurzen und langen Enden der Zettel auf die Packete zu kleben. Die vorderen Walzen;*/11 ruhen auf dem Tische d in Unterlagen, welche durch die Spriügfedern if12 zu-, rück in die in Fig. 16 dargestellte Lage gebracht und mittelst der an der Welle d21 befindlichen Haken dw gegen die hintere Welle d16 gedrückt werden. Die Wirkungsweise der Haken d20 ist am besten aus Fig. 12 ersichtlich. Durch Heben der Handhabe d3 des Greifers d^ stofsen die Haken d20 die Unterlagsplatten und vorderen -Walzen d11 vorwärts; werden die Unterlagen- freigegeben, so kehren dieselben infolge der Wirkung der Federn dli in ihre normale Lage zurück. Die hintere Walze d1G kann von der vorderen Walze d11 mittelst der durch die Welle du und die Handhabe dis bewegten Stange dK entfernt oder derselben genähert werden. Durch Niederdrücken des Griffes i18 wird die hintere Walze i16 in die in Fig. 16 dargestellte Lage gebracht und durch Heben des Griffes d 13 wird die Walze dla wieder in ihre normale Lage (s. Fig. 9, 10 und 14) zurückgeführt. Den Tisch d entlang ist eine . Greifvorrichtung^ an der Welle d21 befestigt, welche in dem Gestelle des Apparates drehbar gelagert ist (s. Fig. 11 und 13). Diese Vorrichtung d% hat zum Zwecke, die nicht mit Klebstoff versehenen Enden der Zettel zu halten, um die mit Klebstoff versehenen Zettel von der das Klebmaterial auftragenden Vorrichtung fort und auf den Tisch in die geeignete Lage, zu bringen. Diese Vorrichtung d2 wird durch den Griff d3 in und aufser Thätigkeit gesetzt und durch die bei d* auf der Welle d21 sitzende Feder darin gehalten. Wird d2 in Thätigkeit gesetzt, so ergreift es die Zettel zwischen seiner Kante und dem Gummipolster d I9. d5 ist eine an dem Tische befindliche Stange, welche den Zweck hat, das · Hinausgleiten der Packete aus dem Behälter g nur zu rechter Zeit zu gestatten und die Packete, nachdem sie auf den Tisch gefallen sind, zu richten. Die Stange d 5 ist durch die Arme i22 (s. Fig. 13) mit der Stange d2S verbunden, wobei ei22 an der Welle d'21 drehbar ist. Befindet sich die Stange ds in der in Fig. 7 dargestellten. Lage, so verhindert sie das Herausgleiten der Packete aus dem Behälter g; dieselbe ist ferner in ihrer ganzen Länge mit einem angeiförmigen Vorsprung versehen. Das vordere Ende des Schlittens, auf dem die Klebstoffauftrager sich befinden, besitzt eine Fangvorrichtung e7, t welche in den Vorsprung der Stange d5 eingreift und so das Hinausgleiten der Packete aus, dem Behälter g selbstthätig veranlafst.
Die Wirkungsweise des Apparates ist nun folgende:
Nachdem in der in Fig. 1, 2 und 3 ver-
anschaulichten Stellung des Apparates die Klebstoffauftrager e e mit Klebematerial versehen sind, wird zunächst der auf dem auf- und niedergehenden Gestelle c befindliche Zettelbehälter c2 mittelst der Hebelvorrichtung c6 in die Höhe und unter die Auftrager e e gehoben und die Zettel mit letzterem in Berühtung gebracht (s. Fig. 5). Das Gestell c wird hierauf niedergelassen und bleibt an jedem Auftrager ein Zettel hängen. Der Tisch d wird nun mittelst der Handhabe du untergeschoben, d. h. in den hinteren Theil des Apparates unter e e, bis er gegen die Knaggen p stöfst (s. Fig. 6). Hierauf wird die Greifvorrichtung d2 mittelst der Handhabe ds in Thätigkeit versetzt und die kurzen, mit Klebstoff nicht versehenen Enden der an den Auftragern befindlichen Zettel hierdurch ergriffen (s. Fig. 6 und 7). Wenn der Tisch d unter e e geschoben wird, so greift der Vorsprung der Stängel5 in die Fangvorrichtung e7 der Auftrager ee (s. Fig. 6). Diese letzteren werden nun mittelst der Handhabe ee und der Hebelvorrichtung e3e4e5 zurück über den Kleisterbehälter/ bis gegen jsja geschoben, wodurch die Stange d5 infolge ihrer Verbindung e7 mit den Auftragern e e quer auf den Boden des Behälters gezogen wird; die mit Klebstoff versehenen Zettel bleiben auf dem Tische und werden hier durch d2 festgehalten. Infolge der Rückwärtsbewegung von e e werden die Führungsstangen e8 unter dem mit einem Gelenke versehenen Behälter g fortgezogen, so dafs der letztere in die in Fig. 7 dargestellte Lage herunterfällt und in einer geraden Linie mit den geneigten Kanälen b b liegt. Die in dem Behälter befindlichen Packete werden von der Stange g3 freigegeben und gleiten ' gegen die auf dem Boden des Behälters g liegende Stange d5, welche so die Packete nicht bis auf den Tisch d gelangen läfst.
Dieselbe Vorrichtung, welche die Packete aus dem oberen Theile des Behälters g freigiebt, verhindert auch, dafs eine neue Reihe von Packeten aus den Kanälen b b in den Behälter g treten kann (s. Fig. 7). Die Auftrager e e und der Tisch d werden nun an dem Griffe du in die ursprüngliche Lage der Fig. 1 und 2 zurückgezogen. Während der Bewegung der Auftrager e e in den Vordergrund des Apparates werden dieselben von den Walzen/2 mit Klebstoff versehen, während die Bürste/3 dazu bestimmt ist, den Klebstoff überall gleichmäßig zu verbreiten und den überflüssigen Klebstoff zu entfernen. Mittelst der Knaggen/1, gegen welche die an e e angebrachten Stifte e 10 anschlagen, wird die richtige Stellung der Auftrager über dem Zettelbehälter c2 fixirt. Wird der Tisch nun gleichzeitig mit den Auftragern e e vorgezogen, so wird der Behälter g von den Führungsstangen e8 in die Höhe gehoben und fällt dadurch das Packet aus dem Behälter auf den Tisch, wie solches punktirt in Fig. 9 angedeutet ist. Nachdem der Tisch von e e zurückgezogen ist, wird die Stange d& emporgehoben, um die Packete freizugeben, und hierauf gegen die Enden der Packete niedergedrückt, um dieselben genau in die in Fig. 9 angedeutete Lage, d. h. genau auf die in Abtheilungen getheilte Plattform dw des Tisches d zu bringen; d2 wird alsdann aufser Thätigkeit gesetzt, um die Zettel freizugeben. Die verschiedenen Packete werden nun auf die mit Klebstoff versehenen Zettel gebracht und es wird nunmehr mit dem Aufdrücken der mit Klebstoff versehenen Zettel auf die Packete vorgegangen. Zu diesem Zwecke wird zuerst der, Daumenhebel durch Drehen der Handhabe d7 aufser Thätigkeit gesetzt und so die Plattform d10 niedergelassen (s. Fig. 13). Die Stange mit den Drückern h wird gleichzeitig auf die Packete niedergelassen und die Plattform d10 dadurch in ihre möglichst niedrige Lage auf die Gummipolster d 18 d 18 gedrückt und so die Packete α auf ihren hinteren und vorderen Enden mit den Zetteln beklebt (s. Fig. 10, Ii und 13). Nachdem die Stange mit den Drückern h wieder in ihre normale Stellung emporgehoben ist, wird die Welle J21 der Greifvorrichtung d2 durch den Griff ds theilweise gedreht, um die vordere Walze d11 über die oberen Enden der Packete vorzurücken (s. Fig. 14 und 15) und hier die kurzen Enden der Zettel aufzukleben. Nachdem die Walze d11 durch die Feder d 12 in ihre ursprüngliche Lage zurückgezogen worden -ist, wird der Griff d 13 niedergedrückt, um die Walze d le der Walze d'' zu nähern und dadurch die langen Enden der Zettel auf die Packete aufzukleben (s. Fig. 16 und 17). Die hintere Walze dw wird hierauf in ihre erste Lage zurückgeführt und die Plattform dw bis zum Niveau des Tisches d emporgehoben und von dem Daumenhebel in dieser Stellung gehalten.
Die Packete sind nunmehr fertig beklebt und können fortgeschafft werden. Dies letzte geschieht mittelst des in den Fig. 19 und 20 dargestellten, mit Scharnieren versehenen Brettes i, welches so beschaffen ist, dafs die Packete von drei Seiten eng umgeben sind und leicht aus den Abtheilungen der Plattform d10 entfernt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An einem Apparate zum Etikettiren von Packeten u. s. w.:
    i. In Verbindung mit einem auf- und niedergehenden Zettelbehälter c2 die Anordnung eines Klebstoff behälters/, aus welchem der Klebstoff mittelst zweier Rollen/2/2 auf
    Auftrager e e übertragen wird, wenn die letzteren, welche von einem Schlitten getragen werden, bei der Bewegung desselben über Pf1 gleiten. ,
    Ein beweglicher Etikettirtisch J und Prefs-' walzen d11 und dK in Verbindung mit einer auf- und niedergehenden, in Abtheilungen getheilten und zur Aufnahme der zu etikettirenden Packete bestimmten Plattform dw, geneigten Kanälen b b, einem Packetempfänger g und automatischen Vorrichtungen b2 gs zum Aufhalten der Packete und zum Transportiren derselben zu den Kanälen bb.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT33411D Apparat zum Etikettiren von Packeten, Schachteln und dergl Active DE33411C (de)

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