DE112384C - - Google Patents

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DE112384C
DE112384C DENDAT112384D DE112384DA DE112384C DE 112384 C DE112384 C DE 112384C DE NDAT112384 D DENDAT112384 D DE NDAT112384D DE 112384D A DE112384D A DE 112384DA DE 112384 C DE112384 C DE 112384C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D75/00Nailing devices on pulling-over or lasting machines

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71 c.
in NASHUA, V. St. A.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1897 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Aufzwickmaschinen und betrifft eine Vorrichtung, mittelst deren die Maschine so eingestellt werden kann, dafs sie entweder die Schuhe fertig nagelt oder aber sie nur aufzwickt, damit sie nachher auf Rand genäht werden können.
Die Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, dafs mittelst eines einzigen Handgriffes eine Einstellung der Maschine in dreifacher Weise erfolgt, d. h. derart, dafs
1. Zwecken anderer Gröfse zugeführt werden (längere Zwecken für die auf Rand zu nähenden Schuhe),
2. die Zwecken mehr oder weniger tief eingeschlagen werden,
3. die Zwecken mehr oder weniger weit vom Rande des Leistens entfernt eingeschlagen werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Vorrichtung veranschaulicht.
Der Handgriff α ist auf einer im Maschinengestell vertical gelagerten Welle b befestigt und besitzt ein Zahnsegment c, welches in ein Zahnrädchen d eingreift. Dieses Zahnrädchen d sitzt auf einer zur Welle b parallelen, kurzen Welle e, welche an ihrem oberen Ende mittelst excentrischen Zapfens/ und Stange g mit dem Verschlufskopf h der Zweckenzuführung i verbunden ist. Die Zweckenzuführung i hat, wie ersichtlich, zwei Kanäle, durch welche Zwecken von zwei verschiedenen Längen (jede Zweckensorte in einem Kanal) dem Verschlufskopf h zufallen und der Verschlufskopf ist derart eingerichtet, dafs nur immer aus einem Kanal eine Zwecke abgegeben werden kann. Vermöge seiner drehbaren Befestigung kann nach Bedarf dieser Kanal verschlossen und der andere Kanal geöffnet werden.
Die Welle b endigt oben in einen Kurbelarm k, welcher mittelst Stange / mit einem horizontal geführten Schlitten m verbunden ist. Dieser Schlitten umfafst vorn den Zapfen η einer drehbar angeordneten Platte 0, welche gemeinsam mit einer zweiten ähnlich gestalteten Platte ρ die Stange q des die Zwecken eintreibenden Hammers umfassen. Die beiden Platten 0 und ρ sind unter sich durch in einander greifende Zähne zwangläufig verbunden und sind derart unter einem an der Stange q sitzenden (punktirt gezeichneten) Kopf angeordnet, dafs, wenn sie, wie gezeichnet, um Stange q geschlossen sind, der Kopf der Stange q beim Niedertreten auf sie aufschlägt, somit der Schlag begrenzt wird und die . Zwecken nur theilweise eingeschlagen werden.
Am unteren Ende ist die den Handgriff tragende Welle b mit einem Hebel r verbunden. Das Ende des Hebels r greift an die geradlinig geführte Schiene 5 der zur Führung des Schuhes dienenden Vorrichtung t\ wenn also der Hebel r schwingt, wird die Vorrichtung t vor- oder zurückgeschoben und damit die Stellung des Schuhes verändert.
Durch Drehung des Handgriffes α wird also gleichzeitig

Claims (3)

  1. ι. mittelst der Stange g die Verstellung des Verschlufskopfes h der Zweckenzuführung,
  2. 2. mittelst Stange / die Veränderung des Treibersteges,
  3. 3. mittelst Hebels r die Veränderung der Lage des Schuhes, d. h. also der Entfernung der ,Zweckenreihe vom Leisten, bewirkt.
    Pn τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
    Vorrichtung zur Regelung des Zweckeneintreibens bei Aufzwickmaschinen, mittelst deren entweder die Schuhe fertig genagelt oder durch theilweises Einschlagen der Zwecken nur aufgezwickt werden, so dafs die Zwecken nach dem Nähen leicht herausgezogen werden können, dadurch gekennzeichnet, dafs von einem Handgriff (a) aus gleichzeitig eine Verstellung des Verschlufskopfes (h) der doppelten Zweckenzuführung, ferner die Ein- und Ausrückung von unter dem Kopf der Treiberstange (q) angeordneten, die Stangen umfassenden Platten (op) und endlich eine Verstellung der Schuhführung (t) eingeleitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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