DE112382C - - Google Patents
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- DE112382C DE112382C DENDAT112382D DE112382DA DE112382C DE 112382 C DE112382 C DE 112382C DE NDAT112382 D DENDAT112382 D DE NDAT112382D DE 112382D A DE112382D A DE 112382DA DE 112382 C DE112382 C DE 112382C
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- DE
- Germany
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- contact
- turbine
- slide
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- reversing gear
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- Expired
Links
- 230000009349 indirect transmission Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P23/00—Arrangements or methods for the control of AC motors characterised by a control method other than vector control
- H02P23/16—Controlling the angular speed of one shaft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Position Or Direction (AREA)
Description
,KAISERiICHE
c/
PATENTAMftf,
Bekanntlich wird bei den mechanisch wirkenden Geschwindigkeitsreglern für Turbinen,
um ein Ueberarbeiten des Reglers zu verhindern, die Bewegung des Geschwindigkeitsmessers,
welcher die Auslösung des Regelungsgetriebes bewirkt, durch eine geeignete Vorrichtung, z. B.
eine Oelbremse oder ein Hemmwerk, verlangsamt. Die im Nachfolgenden geschriebene Einrichtung
will diese mechanischen Hemmwerke durch eine elektrisch bewegte Hemmung ersetzen,
welche unmittelbar auf das Regelungsgetriebe des Schiebers einwirkt. Die Vorrichtung,
welche die Bewegung des Reglers einleitet, hat im Grofsen und Ganzen die bei
automatischen Widerstandsreglern bereits bekannte Einrichtung. Sie soll mit Gleichstrom
constanter Spannung gespeist werden, es ist daher, falls die Turbine nicht an und für sich
eine Gleichstromdynamomaschine antreibt, eine Gleichstromquelle constanter Spannung zum
Betriebe der Vorrichtung erforderlich.
Die in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung veranschaulichte Vorrichtung besteht aus einem
Schwungkugelregler a (an dessen Stelle, falls die durch die Turbine angetriebene Maschine
ein Wechselstrom-Generator ist, auch ein Spannungsrelais oder ein Synchronismusanzeiger
treten kann), der durch eine geeignete Uebersetzung b mit einem Contact c verbunden ist,
welcher . zwischen zwei weiteren Contacten cl und c2 pendelt, ferner aus den beiden Schaltmagneten
/· und /2, mit deren Hülfe die
Bürsten r1 r2 r3 r4 des Elektromotors e verstellt
werden, wodurch diesem in der einen oder anderen Richtung Strom zugeführt wird. Der
Elektromotor e arbeitet auf das Schneckenrad h, welches mit dem Contact i in Verbindung steht;
dieser spielt zwischen den beiden Contacten gl und g"2, welche mit dem Schneckenrad g in
Verbindung stehen; letzteres wird durch Schnecke Z3 über Z1 Z2 von der Turbinenschieberachse
Z aus angetrieben. Die Contacte gl und g'2 stehen mittelst der. Schleifringe m1 und m'2
mit den Magnetspulen w1 und n'2 des elektromagnetischen
Wendegetriebes und der Bremsmagnetspule ο in Hintereinanderschaltung mit
dem — Pol in Verbindung. Die Magnete nl und w2 wirken, wie in Fig. 1 angedeutet, auf
einen gemeinsamen Ankerp, durch welchen die Reibräder ql q- mit dem Rad q3 gekuppelt werden
können. Die Räder q1 q'2 q3 können natürlich auch, wie in Fig. 2, als Zahnräder ausgebildet
sein, und hätten die magnetischen Kupplungen n1 n2 (Fig. 2) dann die Verbindung
dieser Räder mit der Achse Z herzustellen. Der Bremsmagnet ο setzt in geeigneter Weise die
auf die Schieberachse Z wirkende Bremse in Thätigkeit, welche den Zweck hat, den Nachlauf
des Schiebers zu verhindern. Der Antrieb des Schwungkugelreglers α und des Kupplungsrades q3 erfolgt von einer Vorgelegewelle n>
aus, welche wiederum von der Turbinenachse aus angetrieben wird.
Angenommen nun, die mit den -|- und —
Leitungen verbundene Stromquelle sei die Erregermaschine eines Wechselstrom-Generators,
so stellt sich der Regelvorgang folgendermafsen dar. Geht die Tourenzahl der Turbine infolge
Entlastung über das erlaubte Mafs in die Höhe, so kommt.c und c1 in Contact. Es erfolgt
nun ein Stromflufs vom + Pol über c c1, um
die Spule/1 nach r3 und von hier zum —Pol.
Der Magnet^1 zieht infolge dessen seinen Anker
an und drückt dadurch die Bürsten r1 und r2 gegen den Commutator des Hülfsmotors e.
Dieser erhält nun Strom und dreht mittelst der Schneckenübersetzung k h den damit fest verbundenen
Contact i so lange nach links, bis derselbe mit dem Contact g1 in Berührung
kommt. Es erfolgt nun Stromschlufs vom + Pol über die Contacte i und g1 nach der
Schiene m1, von hier um den Magneten nl und
den dahinter liegenden Bremsmagneten ο nach dem — Pol. Der Bremsmagnet ο lüftet nun
die Schieberbremse, während durch den Magneten nl das Reibrad q1 gegen q3, welch letzteres
stetig von der Turbine aus angetrieben wird, geprefst wird. Das Rad ql wird daher
mitgenommen und überträgt seine Bewegung einerseits auf den Turbinenschieber, welcher
sich infolge dessen schliefst, andererseits über Z2 Z1 Z3 auf den Contact g1, welcher nun gleich i
nach links bewegt wird. Die Uebersetzung von Z2 auf Z1 ist nun aber so gewählt, dafs die Bewegung
des Contactes gl mit gröfserer Geschwindigkeit erfolgt als die des Contactes i,
so dafs die beiden Contacte g1 und i bald
wieder aufser Berührung kommen, wodurch die Magnete n1 und ο stromlos werden, die
Räder ql q3 aufser Eingriff kommen, die Bremse
der Schieberachse Z einfällt und der Schieber anhält.
Der Turbinenschieber ist nun während dieses Vorganges ein Stück geschlossen worden. Hat
dies genügt, um die Turbine auf ihre normale Tourenzahl zurückzuführen, so kehrt der
Regler a in seine Gleichgewichtslage zurück und unterbricht den Contact c c1, wodurch die
Bewegung des Contactes i aufhören würde. Bleibt jedoch die Tourenzahl noch zu hoch,
der Contact c cl aber bestehen, so eilt der Contact
z' dem Contact gl wieder nach, die Magnete ηλ und ο werden wieder erregt, der
Schieber wird ein weiteres Stück geschlossen, bis gl wieder vorangeeilt ist und den Contact
bei i aufhebt.
Dieser Vorgang wiederholt sich so oft, bis der Regler α in seine Gleichgewichtslage zurückgekehrt
ist und das Ganze zur Ruhe kommt, d. h. die Turbine arbeitet mit ihrer normalen
Tourenzahl.
Sinkt dagegen die Tourenzahl der Turbine unter das normale Mafs, so berührt c1 den
Contact c2, es kommen die Bürsten r3 r4 zur
Auflage, der Motor e arbeitet in entgegengesetztem Sinne, der Contact i wird nach rechts
bewegt und kommt in Berührung mit g2; infolge
dessen geht der Strom durch die Magnete n2 und ο und das Rad q'2 kommt mit q3
in Eingriff. Z dreht sich in entgegengesetztem Sinne, und der Turbinenschieber öffnet sich
so lange in kurz auf einander folgenden Absätzen, bis bei Erreichung der normalen Tourenzahl
der Contact c c- durch den Regler α unterbrochen
wird und das Ganze wiederum in den Ruhezustand zurückkehrt.
Es ist leicht ersichtlich, dafs durch Veränderung der Tourenzahl des Motors e oder Aenderung
der Uebersetzung I1PP die Geschwindigkeit
des Contactes i gegenüber der der Contacte gl und g2 beliebig geregelt werden kann,
wodurch es ermöglicht wird, die Geschwindigkeit der Regelung an der Turbine entsprechend
einzustellen. Ebenso läfst sich durch Veränderung des Zwischenraums zwischen c1 und c2
der Genauigkeitsgrad der Regelung leicht einstellen. . . ., '
Statt des selbsttätigen Antriebs durch Hülfsmotor
könnte, ohne grundsätzlich etwas zu ändern, der in Fig. 2 der beiliegenden Zeichnung
angegebene Antrieb gewählt werden. Die Contacte cl und c- stehen hierbei in laufender
Verbindung mit den Spulen f1 und f'2
zweier Magnet-Kupplungen, deren eine mit offenem, die andere mit geschränktem Riemen
vom Schwungkugelregler α aus angetrieben werden. Die Kupplungen f1 und /2 selbst
sitzen lose, die Anker derselben sl und s2 fest
auf der Schneckenachse k, welche den Contact i antreibt. Der Regelungsvorgang ist im
Uebrigen der gleiche, wie oben bereits geschildert.
Die entsprechenden Theile sind in beiden Figuren mit den gleichen Buchstaben bezeichnet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Geschwindigkeitsregler für Turbinen mit indirecter Uebertragung, bei welchem eine von einem Geschwindigkeitsmesser, Spannungsmesser oder dergl. elektromagnetisch gesteuerte Contactvorrichtung auf das Wendegetriebe des Turbinenschiebers elektromagnetisch einwirkt, dadurch gekennzeichnet, dafs beim nicht normalen Gange der Turbine vom Geschwindigkeits- oder Spannungsmesser (a) ein Contact (i) der Contactvorrichtung fortlaufend bewegt wird, und sobald dieser Contact mit einem zweiten Contact (g1 oder g"2) in Berührung gelangt und hierdurch das Wendegetriebe (ql q'2 qsj des Turbinenschiebers in Bewegung gesetzt wird, vom Getriebe (I) des Turbinenschiebers der zweite Contact in gleichem Sinne, aber mit gröfserer Geschwindigkeit wie der erste bewegt wird, zum Zwecke, das Wendegetriebe des Turbinenreglers jedesmal nur auf kurze Zeil einzuschalten und dadurch ein Ueberregeln der Turbinen zu vermeiden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112382C true DE112382C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=382048
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112382D Expired DE112382C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112382C (de) |
-
0
- DE DENDAT112382D patent/DE112382C/de not_active Expired
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