DE449892C - Umformer mit vier von regelbaren Feldern beaufschlagten Ankern oder Ankerteilen - Google Patents

Umformer mit vier von regelbaren Feldern beaufschlagten Ankern oder Ankerteilen

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DE449892C
DE449892C DER64161D DER0064161D DE449892C DE 449892 C DE449892 C DE 449892C DE R64161 D DER64161 D DE R64161D DE R0064161 D DER0064161 D DE R0064161D DE 449892 C DE449892 C DE 449892C
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exciter
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/12DC/DC converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Umformer mit vier von regelbaren Feldern beaufschlagten Ankern oder Ankerteilen. Die Erfindung bezieht sich auf einen Umformer mit vier von Feldern beaufschlagten Ankern oder Ankerteilen nach dem Patent 414 8o6. Sie besteht im wesentlichen in der Anordnung einer unabhängigen Erregervorrichtung als Ersatz der Erregung im Nebenschluß zwischen den positiven und negativen Leitern des Netzes, wobei die Erregervorrichtung mit einem besonderen Erreger ausgerüstet ist, der von einem Motor betätigt wird, welcher vom Netz abgezweigt ist.
  • In der folgenden Beschreibung ist eine gemäß dem Hauptpatent ausgeführte Regelungsmaschine mit symmetrisch unterteiltem Kraftfluß erläutert, welche zwei im Gleichgewicht stehende Gruppen von Zugmotoren, Hubmotoren o. dgl. regelt.
  • Abb. i ist ein Diagramm, welches die Bedingungen wiedergibt, denen die zu den Erregerwicklungen der Regelungsmaschine gesandten Ströme unterworfen sind.
  • Abb. 2 ist eine Gesamtanordnung.
  • Wenn man sich drei Achsen (Abb. i) festlegt, von denen zwei 0, I' und OZ I" parallel und entgegengesetzt gerichtet sind und die dritte 0,. OZ zu ihnen senkrecht steht und von gleicher Länge wie diejenige ist, durch welche man den als konstant angenommenen Gesamtkraftlinienfluß @ der Regelungsgruppe darstellen will, und wenn man mit Bezug zu beiden Systemen senkrechter Achsen 0" 0, I' und 0,. OZ 1" die Charakteristiken 0, S, und 0. S, für die Sättigung der beiden magnetischen Kreise der Regelungsgruppe zieht, so stellen die Abzissen 0, I' und 02 I" die Werte der Ströme dar, welche man bezüglich in die Erregerwicklungen P, Ps und Q der Maschine oder der Regelungsgruppe schickt, um in den induzierten Wicklungen A, A3 und A', A"2 die entsprechenden Kraftflüsse @i und 4)z zu erhalten, deren Werte durch die Ordinaten dargestellt sind. Man sieht, daß die beiden gleichzeitigen Erregerströme j' und j", welche die beiden Komplementkraftflüsse erzeugen, durch die sehr einfache, in der Abbildung angezeigte geometrische Konstruktion bestimmt sind und eine Summe ausmachen, welche durch die Länge der zwischen den beiden Kurven liegenden Parallelen zur Abszissenachse bestimmt ist. Diese Parallele teilt die Länge 0, 02 im Verhältnis der beiden Komplementkraftflüsse y, und V2. Aus Abb. i geht ferner hervor, daß die Summe der beiden Ströme j' j" dann ein Minimum ist, wenn die beiden Teilkraftflüsse untereinander gleich sind, wie dies zwischen den Punkten s' und s" der Fall ist. Im folgenden wird diese Minimumsumme j" genannt werden.
  • In Abb.2 sind l und l' zwei vom Netz kommende positive und negative Leiter. A,. A'2 A"2 A3 sind die vier induzierten Ankerwicklungen der Maschine oder der Regelungsgruppe; P,_ P3 und Q'2 Q"2 sind die beiden Erregerwicklungen, welche die beiden Kraftflüsse @1 @2 zu erzeugen haben, die sich in entgegengesetztem Sinne ändern. r, r2 sind die beiden entsprechenden Feldwiderstände. D ist der selbsttätige Anlasser der Maschine oder der Regelungsgruppe. E ist die von der Regelungsmaschine betriebene Erregermaschine, welche zur Erregung der Feldwicklungen 3-4, 5-6 der Gebrauchsmotoren M,. und M3 während der Bremsung und der Rückgewinnung dient. Anstatt die Erregerstromkreise P,. und P3 und Q'2 Q".. unmittelbar durch das Netz zu speisen (Maschine mit Nebenschlußerregung oder abgeleiteter Erregung), bedient man sich gemäß der Erfindung einer unabhängigen Erregung durch eine getrennte Erregermaschine, die durch einen für diesen Zweck bestimmten Motor angetrieben wird.
  • Dieser Motor 11 (Abb. -2) ist ein beliebiger Elektromotor, aber vorteilhaft mit Reihen-oder Compounderregung versehen, oder ein Motor, dessen Erregung durch Verstellung der Bürsten um den Kollektor geändert werden kann. Wird nämlich ein solcher Reihen-oder Compoundinotor oder Motor mit verstellbaren Bürsten an ein Netz veränderlicher Spannung gelegt, so verhält er sich hinsichtlich seiner Geschwindigkeit anders als ein Nebenschlußmotor und zeigt nicht gewisse Nachteile, die eine im Nebenschluß erregte Maschine bei sehr rasch veränderlicher Spannung aufweist. Es ist hier ein Compoundinotor mit einer Nebenschlußwicklung d" und einer Compoundwicklung lt" dargestellt. Der Anker dieses Motors kann eine induzierte Wicklung besitzen und einen einfachen oder doppelten Kollektor entsprechend der Spannung des Netzes. Es sind hier zwei Wicklungen und zwei Kollektoren A" A" angenommen, die untereinander in Reihe liegen. D" ist ein selbsttätiger Anlasser- für diesen Motor 1I".
  • Dieser Sondermotor ill" treibt eine Erregermaschine E", welche die beiden Erregerwicklungen P, Pj und Q'2 Q"2 der Regelungsgruppe speist. Diese Erregermaschine wird durch eine Wicklung G" im Nebenschluß und gegebenenfalls noch durch eine Compoundwicklung c erregt, die den Zweck hat, die Änderungen des Stromes, welcher durch den Erreger E" in die Erregerkreise der Regelungsgruppe geschickt wird, entsprechend den Änderungen des Stromes, welcher von dem Motor 11" verbraucht wird, zu regeln.
  • Durch die beiden Feldwiderstände r1 und r., werden mittels der gemeinsamen Kontaktvorrichtung R die beiden Kraftflüsse 4)l und geregelt, wenn erforderlich so, daß ihre Summe stets konstant ist.
  • S ist ein Relais mit zwei übereinstimmenden Amperewicklungen s1 s,, welche von zwei Erregerströmen j' und j" durchflossen werden. Dies Relais bewirkt mittels des Teiles it den Schluß des Stromkreises, von welchem die Regelungsgruppe und die Motoren Ml und 1I; abgezweigt sind. Wenn die Summe zier beiden Ströme j' und j" den kleinsten Wert j" erreicht, schließt das Relais den Stromkreis; wenn dagegen die Summe der beiden Ströme j' und j" unter einer gewissen Größe des Wertes j" bleibt oder unter denselben heruntersinkt, so öffnet die Feder irr., deren Wirkung entgegengesetzt derjenigen der Wicklungen s, und s, ist, den Stromkreis. Der Teil zt muß also so beeinflußt werden wie der einer Ausschaltvorrichtung (für schnelle Unterbrechung).
  • Die Feder kann gegebenenfalls durch den Teil t noch einen anderen Stromkreis F schließen, welcher beispielsweise zur Bestiminung der Bremsung des Zuges (oder des Hebezeuges, des Förderkorbes, entsprechend der Verwendung des Systems) dienen kann.
  • Der Schluß des Stromkreises der Regelungsgruppe und der Motoren 1'I, und 117, durch den Teil u kann die Wirkung des selbsttätigen Ausschalters D bestimmen, so daß die Gruppe und die Motoren nunmehr nützliche Arbeit leisten können. Die Öffnung desselben Stromkreises durch den Teil -tt kann dagegen den selbsttätigen Ausschalter auf den Punkt 0 zurückbringen und das ganze System anhalten, was das Bremsen ohne Nachteil durch ein fremdes Mittel möglich macht.
  • Da dies Öffnen durch den Umstand bestimmt wird, daß die Summe j' -f- j" unter j" sinkt, so geht es ohne Fehler vor sich, wenn die Geschwindigkeit des Motors i11" unter einen bestimmten Betrag sinkt. Deshalb. werden, wenn sich im Netz ein Kurzschluß ausbildet, welcher eine merkbare Erniedrigung der Spannung und demnach der Geschwindigkeit des Motors M" bewirkt, die Regelungsgruppe und die Gebrauchsmotoren ilI, und 111. selbsttätig außer Tätigkeit gesetzt, und der Zug (oder andere Anordnung) wird gegebenenfalls durch ein unabhängiges Mittel des Systems gebremst. Wenn die Spannung wieder normal wird, so setzt der selbsttätige Unterbrecher D" den Motor 31" mit seinem Erreger E" wieder in Tätigkeit,. und die Wirkung dieses auf die Erregerwicklungen F, P3 und Q'2 Q", hebt die unabhängige Bremsung zu gleicher Zeit auf.
  • Beim Vorbereiten der Erregerwicklungen P, P3 und Q'2 Q"" damit sie mit derselben Spannung gespeist werden können, mit welcher die Motoren Ml und M3 zusammen erregt werden, kann man so vorgehen, daß die beiden Erreger F_ und E" dieselbe Spannung erzeugen. Wenn die Regelungsgruppe in Tätigkeit ist, können die beiden Erreger E" und E parallel geschaltet werden; dann kann der Erreger E" ausgeschaltet und der Motor IN" angehalten werden, wobei die Speisung der beiden Erregerwicklungen der Regelungsgruppe dem Erreger E allein überlassen bleibt, der durch die Gruppe selbst beeinflußt ist. Unter diesen Umständen würde jede Vermehrung (oder Verminderung) der NTetzspannung, welche das Bestreben hat, eine V erinehrung (oder Verminderung) der Geschwindigkeit der Gruppe herbeizuführen, in gleicher Weise das Bestreben haben, eine Vermehrung (oder Verminderung) des Erregers E herbeizuführen und folglich seiner Spannung und der beiden Erregerströme j' und j" der Gruppe. Hierdurch würde der Gesamtkraftfluß der Gruppe vermehrt (oder vermindert) und folglich die Geschwindigkeit der letzteren vermindert (oder vermehrt) werden. Es folgt daraus, daß die Gruppe, -welche als Motor arbeitet, ihre Geschwindigkeit ungefähr wie ein Nebenschlußmotor ändert; diese Änderung der Geschwindigkeit kann übrigens mittels einer geeigneten Compoundwicklung auf dem Erreger E vorgenommen werden; die Gruppe besitzt so keine Nebenschlußerregung, welche untätig sein könnte. Diese Anordnung ist also sehr günstig, indem das Anlassen der Gruppe unter dem Einfluß einer Anfangserregung erfolgt, welche vom Erreger E" herkommt, der durch den vorher in Bewegung gesetzten Motor Mo bewegt wird.
  • Diese Gruppe eines Erreger-Motor-Generators Mo E, kann gegebenenfalls durch eine Akkumulatorenbatterie oder durch einen Potentiometerwiderstand ersetzt werden, welcher zeitweise zwischen die positiven und negativen Leiter des Netzes eingeschaltet wird, und an welchem man, vorteilhaft an der an der Erde liegenden Seite, eine Ableitung vornimmt, um den Erregerströmen der Gruppe zeitweise den notwendigen Gesamtstrom unter der für diese Erregung geeigneten Spannung zu liefern. .
  • Die erläuterte Anordnung: Motor Mo mit selbsttätigem Unterbrecher Deo und Sondererreger E'o (oder Akkumulatorenbatterie oder Potentiometer) mit Relais S, Ausschaltvorrichtung u, selbsttätiger Ausschalter D; besonderer Stromkreis F, oder ein Teil dieser Gesamtanordnung kann bei jeder ursprünglich im Nebenschluß erregten Maschine angewendet werden, die an einem Netz merkbarer Spannungsänderungen liegt. Im gewöhnlichen Fall ist ein einziger Erregerstromkreis vorhanden, welcher von dem Erreger E, gespeist wird (oder von der Akkumulatorenbatterie oder dem Potentiometer), und das Relais S besitzt eine einzige Wicklung.
  • Der Motor Mo kann dazu verwendet werden, auch den. Erreger E der Motoren M1 und M3 anzutreiben, der also dann nicht mehr von der Regelungsgruppe betätigt wird. Die Erreger E und E, könnten gegebenenfalls zu einer Maschine vereinigt sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Umformer mit vier von regelbaren Feldern beaufschlagten Ankern oder Ankerteilen nach Patent 414 8o6, dadurch gekennzeichnet, daß seine Nebenschlußerregung durch eine unabhängige Erregung mittels einer besonderen Erregermaschine (EJ ersetzt ist, die von einem am Netz liegenden, vorteilhaft als Reihen-oder Compoundmotor ausgeführten Motor (Ma) oder einem solchen mit verstellbaren Bürsten angetrieben wird.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Compoundwicklung (e) auf dem Erreger (EJ, welche von dem durch den Motor (1W") fließenden Strom erregt ist.
  3. 3. Ausführungsform nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß ein Relais (u), welches in die von dem Erreger (EJ gespeisten Erregerstromkreise eingefügt ist, die Regelungsgruppe (A,-A") und die von ihr geregelten Motoren (M, Ms) abschaltet, wenn. infolge einer Abnahme der Netzspannung die Geschwindigkeit des Motors (Mo) fällt. q..
  4. Ausführungsform nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bremsstromkreis durch dasselbe Relais (u) geschlossen oder geöffnet wird, um die Bremsung der durch die Motoren (M, Mg) in Bewegung gesetzten Massen durch eine von der Regelungsgruppe (A,-A3) unabhängige Bremse herbeizuführen.
  5. 5. Ausführungsform nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Erreger (E) der Motoren (M, Ms) statt durch die Regelungsgruppe (A,- A3) durch den Motor (Mo) angetrieben wird.
  6. 6. Ausführungsform nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Erreger (E") der Regelungsgruppe (A,-A") und der Erreger (E) der von ihr geregelten Motoren (M, M3) zu einer einzigen Maschine vereinigt sind.
  7. 7. Ausführungsform nach den Ansprüchen i bis- 5, dadurch gekennzeichnet, daß. der Erreger (E) der Regelungsgruppe (A,-A") ,und der Erreger (E) der von ihr geregelten Motoren (M1 M2) dieselbe Spannung erzeugen, so daß sie sich parallel schalten lassen und unter Umständen einer an die Stelle des anderen treten kann. B. Ausführungsform nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der nur zeitweise wirksame Erregermaschinensaiz (Mo E,) durch eine Akkumulatorenbatterie oder einen zwischen den Netzleitern liegenden Potentiometerwiderstand ersetzt wird.
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