DE112240C - - Google Patents

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DE112240C
DE112240C DENDAT112240D DE112240DA DE112240C DE 112240 C DE112240 C DE 112240C DE NDAT112240 D DENDAT112240 D DE NDAT112240D DE 112240D A DE112240D A DE 112240DA DE 112240 C DE112240 C DE 112240C
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/16Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
    • B42F13/20Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges
    • B42F13/28Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two staggered sections

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11 e. 2/f
ARMIN KRAH in BERLIN. Sammelmappe.
Zusatz zum Patente 108597 vom 2. Februar 1898.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1899 ab. Längste Dauer: 1. Februar 1913.
Die Anordnung des Schiebers ρ nach dem Haupt-Patente 108597 ist deshalb unbequem, weil man zum Oeffnen der Mappe diesen Schieber mittelst des Daumens der linken Hand nach oben verschieben mufs. Daher ist die Einrichtung nach vorliegender Erfindung so getroffen, dafs man mit einem beliebigen Finger nur einen Hebel niederzudrücken braucht, um die Mappe zu öffnen.
Fig. ι zeigt die geschlossene Mappe in der Endansicht von unten, Fig. 2 die Ansicht auf die Innenfläche des Rückens und Fig. 3 die geöffnete Mappe mit ihren ganz auseinandergeschlagenen Rückenhälften α und b.
Der Schieberp liegt auf einer Platte η und kann sich auf dieser verschieben, da er zum Theil durch den Stift o1 der ihn stets in die Schlufslage ziehenden Feder 0 geführt wird und am unteren Ende in einem Schlitze o2 ebenfalls Führung erhält. In einen Schlitz p4 greift das Ende sl eines Winkelhebels s hinein, der um einen Zapfen s2 drehbar und zu einem Lappen umgebogen ist, auf welchen man bequem mit dem Finger einen Druck nach unten ausüben kann, wodurch der in der Ruhelage (Fig. 2) befindliche Schieber ρ entgegen der Wirkung der Feder 0 nach unten verschoben wird.
Der Schieber ρ hat demnach beim Oeffnen der Mappe die umgekehrte Bewegungsrichtung wie der Schieber ρ des Haupt-Patentes. Infolge dessen ist auch die Nase p2 und die schräge Fläche p3 entgegengesetzt angeordnet, ebenso natürlich auch die schräge Fläche m der Rückenhälfte b und der Haken q1. Der leichteren Herstellung wegen ist die schräge Fläche m und der Haken q1 aus einem einzigen Stücke Blech q hergestellt, das auf der Rückenhälfte b mit zwei Schrauben befestigt ist.
Es sei noch erwähnt, dafs man die Wirkung der schrägen Fläche p3 auf den Anschlag m in anderer Weise erreichen kann, indem man, wie Fig. 2 und 3 zeigen, an dem Winkelhebel s s1 die schräge Fläche s3 bildet und diese auf eine schräge Kante t1 eines auf der Rückenhälfte b aufgeschraubten Bleches t wirken läfst. Man erkennt ohne Weiteres, dafs auch die Fläche s3 auf t1 in derselben Weise wie die Fläche p3 auf m wirkt. Man kann daher das eine Paar der Schrägflächen durch das andere ersetzen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Ausführungsform der durch das Patent 108597 geschützten Sammelmappe mit zweitheiligem Rücken, dadurch gekennzeichnet, dafs der auf der einen Rückenhälfte (a) angeordnete Schieber (p) durch einen Winkelhebel (s s1) in der der früheren entgegengesetzten Richtung bewegt wird, wobei die Nase (p^J mit dem Haken (q1), sowie die schräge Fläche (p3) mit dem Ansätze (m) umgekehrt angeordnet
    sind und das Oeffnen und Schliefsen der Mappe durch Gegeneinanderstofsen der schrägen Fläche (pz) mit dem Ansätze (m) in derselben Weise erfolgt.
    Eine Sammelmappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Wirkung der zusammenarbeitenden, schrägen Flächen des Schiebers (pBJ und des Anschlages (m) unterstützt wird durch die zusammenarbeitenden schrägen Flächen (ss) des Winkelhebels (s S1J und die schräge Fläche ft1) eines Anschlages (t).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen. -
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