DE523006C - Klingelkontakt fuer Tueren - Google Patents

Klingelkontakt fuer Tueren

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DE523006C
DE523006C DE1930523006D DE523006DD DE523006C DE 523006 C DE523006 C DE 523006C DE 1930523006 D DE1930523006 D DE 1930523006D DE 523006D D DE523006D D DE 523006DD DE 523006 C DE523006 C DE 523006C
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DE1930523006D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/02Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
    • H01H3/16Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch adapted for actuation at a limit or other predetermined position in the path of a body, the relative movement of switch and body being primarily for a purpose other than the actuation of the switch, e.g. for a door switch, a limit switch, a floor-levelling switch of a lift
    • H01H3/161Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch adapted for actuation at a limit or other predetermined position in the path of a body, the relative movement of switch and body being primarily for a purpose other than the actuation of the switch, e.g. for a door switch, a limit switch, a floor-levelling switch of a lift for actuation by moving a closing member, e.g. door, cover or lid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Die beim öffnen und Schließen der Türen den Stromschluß für eine Klingel o. dgl. bewirkenden elektrischen Kontakte können in ihrer bisher bekannt gewordenen Ausführungsform nur für Schwachstromleitungen benutzt werden, weil bei ihnen die Stromunterbrechung vollkommen von der Bewegung der Tür abhängig ist und somit Lichtbogenbildung unvermeidlich ist, wenn der
ίο Kontakt an die vorhandene Starkstromleitung angeschlossen wird.
Damit der Kontakt unbedenklich an die Starkstromleitung (Lichtleitung) angeschlossen werden kann, ist er gemäß der Erfindung als Abreißkontakt in der Weise ausgebildet, daß der den Stromschlußkontakt tragende Körper (Schieber, Walze o. dgl.) in der Stromschlußstellung festgehalten wird, bis die Tür unter dem Schleifbogen hindurchgegangen ist, der nun beim Zurückschwingen in seine Ruhelage die Sperrung auslöst, so daß der Kontaktkörper durch Wirkung einer Feder o. dgl. plötzlich in die Stromunterbrechungsstellung bewegt wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise als Türkontakt mit um eine Achse drehbarem Kontaktkörper in zwei Ausführungsformen dargestellt.
Es zeigen Abb. 1 einen Längsschnitt des Türkontaktes in der Ruhestellung, Abb. 2 den Kontakt mit durch die Tür hochgeschwungenem Schleifbogen und in Stromschlußstellung befindlichem Kontaktkörper, Abb. 3 den Kontakt bei teilweise gesenktem Schleifbogen und Abb. 4 eine Draufsicht von Abb. 3. Abb. 5 bis 13 eine andere Ausführungsform des Türkontaktes in verschiedenen Arbeitsstellungen.
Der den Stromschlußkontakt b (s. Abb. 4) tragende Körper α ist um die Achse d drehbar angeordnet und wird durch Wirkung einer Feder / mit seinem Arm α' gegen einen Anschlag g' des um die Achse i schwingenden Schleifbogens g gedrückt (s. Abb. 1).
An einer von der Grundplatte h seitlich hochgeführten Wand k (s. Abb. 4) ist um den Zapfen m eine als Doppelhebel ausgebildete Fangklinke η gelagert, die mit einer an dem Arm α' des Kontaktkörpers α vorgesehenen Sperrast 0 zusammenwirkt, an. deren Stelle auch ein Zahnbogen vorgesehen werden kann.
Über den anderen Schenkel der Fangklinke η greift von oben her ein am Schleifbogen g befestigter Bügel p in solcher Weise, daß er bei in Ruhestellung befindlichem Schleif bogen g die Fangklinke η von der Fangrast 0 abschwingt (s. Abb. 1).
Wenn beispielsweise die geöffnete Tür t in Schließstellung bewegt wird, gleitet sie mit ihrer Oberkante an dem Schleif bogen g entlang, der hierbei entsprechend nach oben ausgeschwungen wird (s. Abb. 2) und dabei mit seinem Anschlag g' den Kontaktkörper α entgegen der Feder / ausschwingt, so daß die Kontaktfedern mit dem Kontakt b in Beruhrung kommen, der Strom also geschlossen wird.
Bei dieser Aufwärtsbewegung des Schleif-
bogens g hat auch der Bügel ρ die Fangklinke m freigegeben, die somit dem Druck ihrer Feder s folgen kann und hinter die Fang- oder Sperrast ο einfallend den Kontaktkörper α in der Stromschlußstellung festhält (s. Abb. 2 und 3). Wenn die Tür t im Begriff ist, den Schleifbogen zu verlassen (s. Abb. 3), erfolgt durch den Bügel p das Auslösen der Fangklinke, und der Kontaktkörper α wird durch die Feder f plötzlich in seine Ruhestellung zurückbewegt.
Von der eben beschriebenen Ausführungsform der Erfindung unterscheidet sich die in den Abb. 5 bis 13 dargestellte in der Hauptsache dadurch, daß der Kontaktkörper in beiden Richtungen stoßartig gedreht wird.
Der Kontaktkörper α ist lose drehbar auf der Achse d gelagert und umschließt eine Spiralfeder μ (s. Abb. 13), die mit dem einen Ende an der Achse d festgelegt ist und am anderen Ende durch einen Querbolzen ν mit einem lose drehbar von der Achse d gehaltenen Bügel w verbunden ist.
In angemessenem senkrechtem Abstande von der Schwingachse i des Schleif bogens g wird um die Achse χ beweglich ein Hebel y gehalten, dessen freies Ende mit dem Schleifbogen g durch ein Glied ζ verbunden ist, indem ein Zapfen g' in dessen Schlitz eingreift. Eine zwischen· den Teilen g und y angeordnete Feder 2 ist bestrebt, sie auseinanderzubewegen.
Ferner steht der Schleifbogen g durch das an ihm angelenkte, mit Schlitz versehene Glied 3 und den Querbolzen ν mit der Spiralfeder μ in Verbindung, und der Kontaktkörper α steht mit dem Bewegungsgestänge durch den Querbolzen ν in Verbindung, der in einen Bogenschlitz 4 des Kontaktkörpers a hineinragt (s. Abb. 6, 8, 10, 12 und 13).
Hervorzuheben ist noch, daß die Kontaktfedern r sich mit ihren nasenartig angebogenen Enden in angepaßte Vertiefungen ο und 5 des Kontaktkörpers α legen. Die Arbeitsweise des Türkontaktes ist folgende:
Angenommen die Tür t ist geöffnet und soll geschlossen werden.
Die Oberkante der Tür t drängt den Schleifbogen g zum Ausschwingen um seine Achse i aufwärts, wobei der Bolzen g' sich lose in dem Schlitz des Gliedes 3 bewegt und die Feder 2 gespannt wird. Der Hebel y kann vorläufig dieser Bewegung noch nicht folgen, weil sich gegen ihn von oben her ein Stift 7 des Kontaktkörpers α legt, der selbst durch die in die Vertiefung ο eingefallenen Kontaktfedern r am Drehen gehindert wird. Dieser Widerstand -wird erst überwunden, wenn der Bolzeng-' in dem Schlitz des Gliedes s seine tote Bewegung beendet hat (s.
Abb. 7) und somit das Gestänge starr geworden ist. In diesem Falle wird beim weiteren Ausschwingen des Schleif bogens g durch den Hebel y und Stift 7 der Kontaktkörper a um seine Achse d so weit gedreht, daß die Vertiefung ο die Ansätze der Kontaktfedern r verläßt. Durch die nun wirkende gespannte Feder 2 erhält der Kontaktkörper & eine zusätzliche Beschleunigung, so daß er stoßartig gedreht wird.
Der nach oben ausschwingende Schleifbogen g hat gleichzeitig durch das Glied 3 und den Querbolzen ν die Spiralfeder u gespannt (s. Abb. 7). Um die Achse χ des Hebels y ist eine Sperrklinke 10 beweglich angeordnet, die durch Wirkung einer Feder gegen den Umfang des Kontaktkörpers α geschwungen wird und durch einen am Hebel y angebrachten Anschlag 11 in ihrer Bewegung gegen den Kontaktkörper begrenzt wird.
Wenn die Tür i sich ihrer Schließstellung nähernd den Schleifbogen g verläßt, wird er durch die Feder 9 in seine Anfangslage niedergeschwungen.
Die Sperrklinke 10 fällt dann hinter eine Nase 12, eine Rast o. dgl. des Kontaktkörpers α ein, wenn der Stromschluß hergestellt ist, und wird zur Freigabe des Kontaktkörpers ausgehoben, wenn der Hebel y mit dem Schleif bogen g in seine Anfangslage zurückschwingt (s. Abb. 11).
Sobald diese Sperrung aufgehoben wird, kann die vorher gespannte Spiralfeder u wirksam werden und den Kontaktkörper α plötz-Hch in die Stromunterbrechungsstellung zurückbewegen.
Die Verbindung des Kontaktkörpers a mit der Spiralfeder u wird durch den Querbolzen ν oder einen ähnlichen Bolzen vermittelt, der sich in einem Bogenschlitz 4 des Kontaktkörpers α in der Weise führt, daß, wenn sich der Körper α in der Stromunterbrechungsstellung befindet (s. Abb. 5 und 6), der Querbolzen ν durch das Glied 3 aufwärts bewegt werden kann, ohne den Körper α mitzunehmen (s. Abb. 8), und daß dementsprechend später der Kontaktkörper α durch Wirkung der Feder 2 plötzlich geschaltet werden kann (s. Abb. 10), ohne daß der Schleifbogeng· gezwungen wird, sich an dieser Bewegung zu beteiligen.
In dieser Stellung ist die Spiralfeder u in Bereitschaft, den Kontaktkörper α durch Vermittlung des Ouerbolzens ν zurückzuziehen, was aber so lange nicht angängig ist, als das Gesperre 10 und 12 sich noch.in Wirksamkeit befindet (s. Abb. 9).
Erst wenn die Tür 7 unter dem Schleifbogen g hindurchgegangen ist, kann die Feder 9 das ganze Schaltgestänge in die Ruhelage zurückbewegen, wobei das Gesperre
ίο bis 12 durch den Bolzen 11 ausgelöst wird, so daß die Spiralfeder u wirksam wird and den Kontaktkörper α in die Stromunterbrechungsstellung stoßartig zurückbewegen kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Türkontakt mit einem beim Öffnen ίο und Schließen der Tür entgegen dem Druck einer Feder auszuschwingenden, den Kontaktkörper bewegenden Schleifbogen, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Federwirkung in Stromunterbrecherstellung zu bewegende Kontaktkörper in Stromschlußstellung durch ein Gesperre festgehalten wird, dessen Auslösung durch den in Ruhestellung ankommenden Schleif bogen erfolgt, so daß durch Wirkung der vorher gespannten Feder die Stromunterbrechung plötzlich erfolgt.
  2. 2. Türkontakt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktkörper (α) in Stromschlußstellung durch eine Klinke (n) gefangen gehalten wird, deren Auslösung durch einen an dem Schleif bogen (g) befestigten Bügel (p) erfolgt (Abb. ι bis 4).
  3. 3. Türkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die in eine Rast (0) eingefallenen Kontaktfedern (r) in Unterbrechungsstellung gefangen gehaltene Kontaktkörper (α) durch ein elastisches Gestänge (gr, 2, 2, y, 7) beim Hochschwingen des Schleifbogens (g) entsichert und stoßartig in die Stromschlußstellung geschwungen wird und eine hierbei gespannte Spiralfeder (w) den Kontaktkörper (α) in die Unterbrechungsstellung zurückbewegt, wenn der mit dem Schleif bogen (g) in die Ruhelage zurückkehrende Hebel (y) das Gesperre (10, 12) auslöst (Abb. 5 bis 13).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930523006D 1930-05-16 1930-05-16 Klingelkontakt fuer Tueren Expired DE523006C (de)

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