DE111445C - - Google Patents

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DE111445C
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plow
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coulter
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rack
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/04Animal-drawn ploughs
    • A01B3/16Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey
    • A01B3/18Turn-wrest ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Kehrpflügen, welche bei dem jedesmaligen Umkehren des Pfluges eine wechselnd gleiche Arbeitsstellung der Schare und eine gleichmäfsige Abnutzung derselben zum Zwecke hat. .
Wenn das vordere Schar, wie dies bei manchen Kehrpflügen der Fall ist, bei jedem Wechsel dasselbe bleibt, besteht der Nachtheil, dafs dieses Schar ungleich mehr und früher abgenutzt wird, als das hintere Schar, und dafs die entstehenden Furchen entsprechend ungleich werden, und überhaupt das Pflügen erschwert wird.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in Anpassung an einen Zweifurchenpflug dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht des Pfluges, Fig. 2 ist ein Schnitt quer durch den Pflugbaum kurz vor den Scharen und giebt deren Vorderansicht, Fig. 3 und 5 sind Oberansichten und Fig. 4 zeigt ein Arbeitsschema.
Die Schare α ax sind je an einer zum Pflugbaum parallel geführten, an den Scharträgern b bx angebrachten Achse c C1 drehbar gelagert und werden für die jeweilige Arbeitsstellung durch die Riegel d Cl1 mit Daumen e ex bezw. Jf1 gegen die Scharträger b bx festgestellt. Die Scharträger werden mittels Schlitten g gx in Schlitzen des Pflugbaumrahmens h geführt und tragen je eine Zahnstange i I1, welch letztere beiden mit dem Zahnrade k in Eingriff stehen. Dieses Getriebe kann durch einen Hebel / in Umdrehung versetzt und durch eine Sperrklinke m gesperrt werden. Dieses Getriebe kann auch durch eine andere Vorrichtung,
z. B. durch ein Schubkurbelgetriebe, ersetzt werden. Auch könnte es, wenn es sonst praktisch sein würde, für mehr als zwei Schare durch Hinzufügung und Anpassung ähnlicher Mittel sinngemäfs verwendet werden.
Die Handhabung der Wechselvorrichtung läfst sich mit Beziehung auf das in Fig. 4 gegebene Arbeitsschema erklären. Hat man mit dem Pfluge nach einer Richtung gepflügt (s. Fig. 4 Stellung I), so löst man den Riegel dx (Daumen ^1) des hinteren Scharträgers bx , hebt den Pflug hinten etwas an, dreht das Schar ax um i8o° um seine Achse C1 und stellt es fest in der neuen Stellung, indem nunmehr Daumen ex des Riegels Cl1 das Schar festhält; diese Drehung ist in Fig. 4 durch die mit 2 bezeichnete Stellung, sowie in Fig. 5 durch strichpunktirte Angabe veranschaulicht.
Hierauf löst man die Sperrklinke m des Zahnrades k, dreht den Hebel / in der Pfeilrichtung (Fig. 3) von Stellung I nach Stellung II, wodurch die beiden Schare in der Pfiugrichtung an einander vorbeigeschoben werden, und zwar so weit, bis die Schlitten g gx an den Enden der Schlitze im Pflugbaumrahmen h ihren Anschlag finden; es wird dann die Sperrklinke in in das Zahnrad k, welches in diesem Falle gleichzeitig als Sperrrad dient, eingelegt. Die Schare befinden sich dann in der im Arbeitsschema (Fig. 4) mit 3 bezeichneten Stellung. Nunmehr wird auch das Schar a in gleicher Weise, wie oben für das Schar ax beschrieben, gelöst, um i8o° gedreht und festgestellt. Nachdem dieses geschehen, kann man mit dem im Ganzen gedrehten Pfluge (s. Fig. 4 Stellung 4) in entgegengesetzter Richtung wie vor-
her zwei Furchen ziehen, deren Ackerkrumen auf dieselbe Seite des Ackers geworfen werden, "wie es bei den vorderen Furchen der Fall war.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mehrschariger Kehrpflug, dadurch
    zeichnet, dafs die Scharträger (b O1),
    gekennwelche die bekannten, um waagrechte Zapfen drehbaren Kehrpflugkörper (a ax) tragen, in dem zu einem Rahmen (h) ausgebildeten Pflugbaume schlittenartig geführt sind, um sie mittels Zahnstangen- oder Schubkurbelgetriebes wechselweis vor einander und hinter einander einstellen und für die Gebrauchslage durch Sperrklinke fm) festhalten zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT111445D Active DE111445C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0114156A3 (de) * 1983-01-18 1984-09-12 Rolf Erik Lindqvist Drehpflug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0114156A3 (de) * 1983-01-18 1984-09-12 Rolf Erik Lindqvist Drehpflug

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