DE110995C - - Google Patents
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- DE110995C DE110995C DENDAT110995D DE110995DA DE110995C DE 110995 C DE110995 C DE 110995C DE NDAT110995 D DENDAT110995 D DE NDAT110995D DE 110995D A DE110995D A DE 110995DA DE 110995 C DE110995 C DE 110995C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/62—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
- E04B1/70—Drying or keeping dry, e.g. by air vents
- E04B1/7069—Drying or keeping dry, e.g. by air vents by ventilating
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zum Trocknen feuchter
Wände und Mauern unter Benutzung einer Luftschicht, bei dem die Fugen des blofsgelegten
Mauerwerkes ausgekratzt und die Flächen dann mit Profileisen überdeckt werden, welches wiederum zum Anbringen von einseitig
mit Oelleinwand überzogener Asbestlage dient. Die Asbestlage ist so angeordnet, dafs die mit
Oelleinwand überzogene Seite nach aufsen dem frischen Putze zugewendet liegt, während die
freie Seite der Asbestlage der blofsgelegten Wand zugekehrt ist. Die blofsgelegte Mauerfläche
ist durch eine tiefere Nuth begrenzt und an dieser Stelle in bekannter Weise oben
und unten mit Luft durchlassenden Zierstücken abgedeckt bezw. die Mauerfläche begrenzt, so
dafs durch die Luftöffnungen derselben eine Luftbewegung ermöglicht ist.
An Hand der beiliegenden Zeichnung, auf welcher
Fig. ι eine Ansicht der nach diesem Verfahren hergerichteten Wand,
Fig. 2 einen Verticalschnitt und
Fig. 3 einen Horizontalschnitt darstellt,
gestaltet sich das Verfahren nun derart, dafs zunächst derjenige Theil des Gebäudes oder des Mauerwerkes, welcher getrocknet werden soll, an seiner Aufsenseite vom Putze befreit wird. Ist dann die Mauerfläche blofsgelegt, so werden zunächst die Fugen des Mauerwerkes auf eine gewisse Tiefe ausgekratzt und die blofsgelegte Fläche durch eine in die Wand eingearbeitete Nuth α begrenzt. Darauf wird die blofsgelegte Mauerfläche in der Verticalrichtung und in gewissen Abständen mit Flacheisen f belegt, welche durch Bankeisen oder drgl. an das Mauerwerk,, befestigt werden. Durch diese Flachstäbe f ist die Stärke und gleichzeitig die Breite des Raumes für die Luftcirculation angegeben bezw. wird hierdurch, nachdem die Asbestlage g auf dieses Flacheisen gelegt ist, die Luftschicht gebildet. Gehalten wird die Asbestlage g dadurch, dafs auf den Flacheisenstab f wiederum T- oder sonst geeignet profilirtes Eisen gelegt wird, so dafs zwischen den Flacheisenstäben f und dem T-Eisen t die Asbestlage g liegt. Auf der Asbestlage dann und von dem Profileisen t gehalten, wird der neue Putz gebracht. Hierbei ist die Asbestlage, welche an einer Seite mit einer Oelleinwand bedeckt ist, so angeordnet, dafs die mit der Oelleinwand bedeckte Seite der Asbestlage an dem Aufsenputz anliegt, während die freie Seite der Asbestlage der blofsgelegten Wand oder Mauerfläche zugekehrt ist. Die Begrenzungsfuge α der blofsgelegten Mauerfläche sowie auch die Unterkante derselben ist in der Höhe der Grundmauer oder am Fufsboden mit Zier- oder Fac. onstücken, Gesims b und Paneel oder Ueberdeckungsleisten m überdeckt. Zwischen den Zierstücken bezw. Gesims b und der Paneelleiste m bilden die Flachstäbe/ mit den T-Stäben t eine Verbindung. Sowohl die Paneelleisten als auch das Gesims sind in bekannter Weise mit Oeffhungen ρ versehen, so dafs die im Paneel m durch ρ in Pfeilrichtung
gestaltet sich das Verfahren nun derart, dafs zunächst derjenige Theil des Gebäudes oder des Mauerwerkes, welcher getrocknet werden soll, an seiner Aufsenseite vom Putze befreit wird. Ist dann die Mauerfläche blofsgelegt, so werden zunächst die Fugen des Mauerwerkes auf eine gewisse Tiefe ausgekratzt und die blofsgelegte Fläche durch eine in die Wand eingearbeitete Nuth α begrenzt. Darauf wird die blofsgelegte Mauerfläche in der Verticalrichtung und in gewissen Abständen mit Flacheisen f belegt, welche durch Bankeisen oder drgl. an das Mauerwerk,, befestigt werden. Durch diese Flachstäbe f ist die Stärke und gleichzeitig die Breite des Raumes für die Luftcirculation angegeben bezw. wird hierdurch, nachdem die Asbestlage g auf dieses Flacheisen gelegt ist, die Luftschicht gebildet. Gehalten wird die Asbestlage g dadurch, dafs auf den Flacheisenstab f wiederum T- oder sonst geeignet profilirtes Eisen gelegt wird, so dafs zwischen den Flacheisenstäben f und dem T-Eisen t die Asbestlage g liegt. Auf der Asbestlage dann und von dem Profileisen t gehalten, wird der neue Putz gebracht. Hierbei ist die Asbestlage, welche an einer Seite mit einer Oelleinwand bedeckt ist, so angeordnet, dafs die mit der Oelleinwand bedeckte Seite der Asbestlage an dem Aufsenputz anliegt, während die freie Seite der Asbestlage der blofsgelegten Wand oder Mauerfläche zugekehrt ist. Die Begrenzungsfuge α der blofsgelegten Mauerfläche sowie auch die Unterkante derselben ist in der Höhe der Grundmauer oder am Fufsboden mit Zier- oder Fac. onstücken, Gesims b und Paneel oder Ueberdeckungsleisten m überdeckt. Zwischen den Zierstücken bezw. Gesims b und der Paneelleiste m bilden die Flachstäbe/ mit den T-Stäben t eine Verbindung. Sowohl die Paneelleisten als auch das Gesims sind in bekannter Weise mit Oeffhungen ρ versehen, so dafs die im Paneel m durch ρ in Pfeilrichtung
eintretende Luft, nachdem dieselbe die abgeputzte Mauerfläche bestrichen hat, durch die
Oeffnungj* des Gesimses b ins Freie abgeführt
wird. Um den Putz auf der mit OeI getränkten Leinwand versehenen Seite der Asbestlage
einen besseren Halt zu geben, kann noch ein Drahtgewebe d oder drgl. angebracht
werden.
Durch die Anordnung der einseitig mit OeI-leinwand bezogenen Asbestlage soll erreicht
werden, dafs die durch das Mauerwerk beim Temperaturwechsel austretende Feuchtigkeit
theils von der Asbestlage aufgesaugt und wieder an die freie Luft abgegeben wird,
wozu aber eine Abgabe der Feuchtigkeit infolge Anordnung der Oelleinwand an den neuen Aufsenputz nicht stattfindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Trocknen feuchter Wände oder Mauern unter Benutzung einer Luftschicht, dadurch gekennzeichnet, dafs nach Blofslegung des Mauerwerkes und Auskratzen seiner Fugen die Mauerfläche zur Bildung der Luftschicht mit Flacheisen (f) in passenden Abständen belegt,- an diese Flacheisen dann ein.e einseitig mit Oelleinwand überzogene Asbestlage (g) so angebracht wird, dafs die freie Asbestseite dem zu trocknenden Mauerwerke, der Ueberzug dagegen der Putzfläche bezw. der Aufsenseite zugekehrt ist, wobei an der unteren und oberen Begrenzung der Abdeckung . in bekannter Weise Luftöffnungen vorgesehen werden, die die Luftbewegung ermöglichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE110995C true DE110995C (de) |
Family
ID=380770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT110995D Active DE110995C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE110995C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1982000312A1 (en) * | 1980-07-10 | 1982-02-04 | T Jorgensen | Ventilation strip for building constructions |
-
0
- DE DENDAT110995D patent/DE110995C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1982000312A1 (en) * | 1980-07-10 | 1982-02-04 | T Jorgensen | Ventilation strip for building constructions |
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