AT411540B - Ziegeldecke - Google Patents

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AT411540B
AT411540B AT15602002A AT15602002A AT411540B AT 411540 B AT411540 B AT 411540B AT 15602002 A AT15602002 A AT 15602002A AT 15602002 A AT15602002 A AT 15602002A AT 411540 B AT411540 B AT 411540B
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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/23Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
    • E04B5/26Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
    • E04B5/261Monolithic filling members
    • E04B5/265Monolithic filling members with one or more hollow cores
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/02Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
    • E04B5/12Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with wooden beams

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Description

AT 411 540 B
Die Erfindung betrifft eine Ziegeldecke mit zwischen parallelen Trägern eingehängten und entlang der Träger hintereinandergereihten Ziegeln, die die Träger mit seitlichen Stützansätzen übergreifen.
Bei üblichen Ziegeldecken werden Deckenziegel zwischen je zwei benachbarten Trägern eingehängt, welche Träger meist aus einem Ziegel, Beton und Stahl-Verbund bestehen. Beim Aufbau der Ziegeldecke werden die Träger im allgemeinen mit einer Deckenunterstellung versehen, da die Ziegeldecken erst nach ihrer Fertigstellung selbsttragend sind und somit auch Lasten aufnehmen können. Zur Fertigstellung der Ziegeldecke muß nach einem Einhängen der einzelnen Ziegel zwischen den Trägern im Bereich oberhalb der Träger und zwischen den Stützansätzen der Ziegel benachbarter Ziegelreihen zuerst Baustahl eingelegt und dieser Bereich anschließend mit Beton ausgegossen werden. Erst nach einem Aushärten des Betons ist die Ziegeldecke voll belastbar und kann die Deckenunterstellung entfernt werden. Von Nachteil ist bei den bekannten Ziegeldecken, daß zur Montage stets eine Deckenunterstellung erforderlich ist, daß durch den zu verwendeten Beton stets Feuchtigkeit in ein Gebäude eingebracht wird, was insbesondere bei der Sanierung von Altbauten vermieden werden soll und daß in der Decke eine nicht unerhebliche Menge an Baustahl verbaut ist, der nach bauökologischen Gesichtspunkten vermieden werden soll.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Ziegeldecke der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die bei gegenüber dem Stand der Technik verkürzter Bauzeit ohne Deckenunterstellung verlegt werden kann, die sofort nach dem Verlegen der Ziegel voll belastbar ist, die ohne Beton und Eiseneinlagen auskommt und dennoch die Vorteile einer herkömmlichen Ziegeldecke bezüglich der guten Schall- bzw. Wärmedämmeigenschaften und der Feuchtigkeitsregulierungsfähigkeit aufweist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Träger als Holzleimträger ausgebildet sind und daß die Stützansätze der Ziegel benachbarter Ziegelreihen im Bereich der zwischen den Ziegelreihen verlaufenden Träger stumpf aneinander stoßen.
Mit der Erfindung wird auf einfache Art und Weise die Möglichkeit geschaffen, auf Beton und Eiseneinlagen im Bereich zwischen den Ziegeln benachbarter Ziegelreihen verzichten zu können. Die Ziegel müssen lediglich nach einem Versetzen der Holzleimträger zwischen je zwei benachbarten Trägern eingehängt werden und sind unmittelbar nach ihrer Verlegung voll belastbar, ohne eine Deckenunterstellung vorsehen zu müssen, da die Holzleimträger (Träger aus miteinander verbundenen Hölzern) vom Zeitpunkt ihrer Versetzung an sofort belastbar sind. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der einzelnen Ziegel, wobei die Ziegel benachbarter Ziegelreihen im Bereich der zwischen den Ziegelreihen verlaufenden Träger stumpf aneinander stoßen, ergibt sich unmittelbar nach dem Verlegen der einzelnen Ziegel eine im wesentlichen durchgehende Deckenoberfläche und es müssen keine Spalten mehr zwischen den Ziegelreihen mit Beton oder Eisen ausgefüllt werden. Auf die Ziegeldecke kann unmittelbar ein beliebiger Fußboden, wie beispielsweise ein Holzboden, Estrich oder dgl. aufgebracht werden, wobei mit dem Aufbau der Fußböden unmittelbar nach dem Verlegen der Ziegeldecke begonnen werden kann. Da zur Fertigstellung der Decke kein Beton erforderlich ist, wird auch bei der Montage der Decke keine zusätzliche Feuchtigkeit in die Gebäude eingebracht, so daß sich die erfindungsgemäße Ziegeldecke auch gut für Sanierungen im Altbaubereich eignet. Etwaige vorgesehene Leitungen können ohne Probleme zwischen den Balken unterhalb der Ziegel verlegt werden. Die Träger sind deshalb als Holzleimträger ausgebildet, da derartige Träger nicht nur sofort nach dem Verlegen voll belastbar sind, sondern auch nur einem geringen Verzug, beispielsweise durch Feuchtigkeitsschwankungen, unterliegen, wodurch eine Formhaltigkeit der Träger stets gewährleistet ist. Mit der Erfindung wird eine voll biologische Decke aus tragenden Holzträgem und aus Tonziegeln geschaffen, die gute Schall- und Wärmedämmeigenschaften aufweist und zugleich die Feuchtigkeitsregulierungsfähigkeit einer herkömmlichen Ziegeldecke bietet. Diese Ziegeldecke eignet sich insbesondere für Wohn- und Büroräume, wohingegen für den Naßbereich herkömmliche Ziegeldecken vorgesehen werden können.
Um die Schalldämmfähigkeit der Decke noch weiter zu verbessern, wird vorgeschlagen, daß die Stützansätze über eine Zwischenlage aus Dämmaterial auf den Trägern aufruhen, wodurch die Übertragung vom Körperschall zwischen Ziegeln und Trägern gedämpft wird.
An der Unterseite der Träger ist vorzugsweise eine quer zu den Trägern verlaufende Lattung befestigt, womit bei Bruch eines Einzelziegels die Gefahr eines Durchfallens desselben zwischen den Trägern hindurch in den Raum unterhalb der Decke vermieden werden kann. Außerdem kann 2

Claims (6)

  1. AT 41 1 540 B diese Lattung als Träger für bekannte Unterdecken verwendet werden. Soll das Brandschutzverhalten der Decke verbessert werden, sind zumindest die Träger durch Brandschutzplatten abgedeckt. Besonders vorteilhaft ist allerdings eine Untersicht der Decke mit Lattungen und mit an der Lattung befestigten Brandschutzplatten, wie beispielsweise Gipskarton- oder Fermacellplatten. Soll die Ziegeldecke besonders rasch verlegbar sein, empfiehlt es sich, die Träger zumindest gruppenweise mit den zwischen ihnen eingehängten Ziegeln zu einer Baueinheit zu verbinden, die bei Bedarf lediglich von einem Kran an die dafür vorgesehene Stelle versetzt werden muß. Dazu ist es vorteilhaft, wenn die Träger einer Baueinheit untereinander mit die Träger quer zur Längsrichtung durchsetzenden Gewindestangen zumindest paarweise verbunden sind, wodurch sich besonders einfache Konstruktionsverhältnisse ergeben. In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine erfindungsgemäße Ziegeldecke in teilgeschnittener Stirnansicht, Fig. 2 eine aus zwei Baueinheiten bestehende Ziegeldecke, Fig. 3 eine erfindungsgemäße Ziegeldecke in Schrägansicht und Fig. 4 und 5 mögliche Ausgestaltungsvarianten der Träger einer erfindungsgemäßen Ziegeldecke. Eine Ziegeldecke 1 besteht aus zwischen parallelen Trägern 2 eingehängten und entlang der Träger 2 hintereinandergereihten Ziegeln 3, die die Träger mit seitlichen Stützansätzen 4 übergreifen. Die Träger 2 sind als Holzleimträger (Träger aus miteinander verbundenen Hölzern) ausgebildet und vorzugsweise beiderends in einem nicht näher dargestellten Mauerwerk verankert. Die Stützansätze 4 der Ziegel 3 benachbarter Ziegelreihen stoßen im Bereich der zwischen den Ziegelreihen verlaufenden Träger 2 stumpf aneinander, so daß sich nach einem Einhängen der Ziegel 3 in die Träger 2 eine ebene, im wesentlichen durchgehende Oberfläche ausbildet, auf der unmittelbar ein beliebiger Fußboden verlegt werden kann. Zwischen den seitlichen Stützansätzen 4 und den Trägern 2 ist eine Zwischenlage aus Dämmaterial 5 vorgesehen, welche die Übertragung von Körperschall von den Ziegeln 3 auf die Träger 2 dämmt. An der Unterseite der Träger 2 ist eine quer zu den Trägem 2 verlaufende Lattung 6 angeordnet, auf der wiederum Brandschutzplatten 7 befestigt sind. Leitungen 8 jeder Art können in einfacher Weise zwischen den Trägern 2 verlegt werden. Gemäß Fig. 2 sind je drei Träger 2 mit den zwischen ihnen eingehängten Ziegeln 3 zu je einer Baueinheit B verbunden, wobei die Träger 2 der Baueinheiten B mit die Träger 2 quer zu ihrer Längsrichtung durchsetzenden Gewindestangen 9 zur Baueinheit B verbunden sind. Die beiden Baueinheiten B werden auf einer Baustelle derart verlegt, daß nach dem Verlegen der beiden Baueinheiten B lediglich eine Reihe an Ziegeln 3 zwischen den benachbarten Trägern 2a der beiden Baueinheiten B eingehängt werden muß, um eine durchgehende, geschlossene Decke zu erhalten. Fig. 4 und 5 zeigen mögliche Ausgestaltungsvarianten von Trägem 2 der Ziegeldecke, um beispielsweise durch Vorsehen eines Trapez- bzw. eines auf dem Kopf stehenden T-Profils nicht nur das Trägheitsmoment des Trägers 2 zu erhöhen, sondern auch die Auflagefläche für die Ziegel 3 zu vergrößern. Die Ziegel 3 können dann nicht nur auf der Trägeroberseite, sondern auch auf der Oberseite der Schultern 10 des auf dem Kopf stehenden T-Profils aufliegen. PATENTANSPRÜCHE: 1. Ziegeldecke mit zwischen parallelen Trägern eingehängten und entlang der Träger hintereinandergereihten Ziegeln, die die Träger mit seitlichen Stützansätzen übergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (2) als Holzleimträger ausgebildet sind und daß die Stützansätze (4) der Ziegel (3) benachbarter Ziegelreihen im Bereich der zwischen den Ziegelreihen verlaufenden Träger (2) stumpf aneinander stoßen.
  2. 2. Ziegeldecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützansätze (4) über eine Zwischenlage aus Dämmaterial (5) auf den Trägern (2) aufruhen.
  3. 3. Ziegeldecke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Träger (2) eine quer zu den Trägern (2) verlaufende Lattung (6) befestigt ist. 3 AT 411 540 B
  4. 4. Ziegeldecke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Träger (2) durch Brandschutzplatten (7) abgedeckt sind.
  5. 5. Ziegeldecke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (2) zumindest gruppenweise mit den zwischen ihnen eingehängten Ziegeln (3) zu einer Baueinheit (B) verbunden sind.
  6. 6. Ziegeldecke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (2) einer Baueinheit (B) mit die Träger (2) quer zu ihrer Längsrichtung durchsetzenden Gewindestangen (9) zumindest paarweise untereinander verbunden sind. HIEZU 2 BLATT ZEICHNUNGEN 4
AT15602002A 2002-10-15 2002-10-15 Ziegeldecke AT411540B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202019001025U1 (de) 2019-03-01 2019-04-26 Andreas Fiedler Deckensystem

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FR2580015A1 (en) * 1985-04-03 1986-10-10 Silix Cie Davum Dfc Floor element and insulating floor comprising such elements
WO1990007616A1 (de) * 1989-01-02 1990-07-12 Ingomar Ritsch Brandgehemmte holzbalkendecke

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